Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller

-- Die Trix-Digitalsysteme -- Teil: 2 --


Inhaltsverzeichnis: Teil: 2

Die neue Trix-Digital-Systems

- Die Trix-Mobile Station 1

- Die Trix-Mobile Station 2 - 60653, 60657, 66950 und 66955

- Die Trix-Central-Station - CS 1

- Die Central-Station - CS 2

- Die Central-Station - CS 3 plus

- Die Central-Station - CS 3

- Digital-Anschlussbox - 60116

- Die modernen Trix-Decoder

Sonstige Digitalkomponenten


- Die Trix Bussysteme

- Fragen zu den Trix Digital Systemen

- Links zu weiteren Infos über das Selectrix-System bzw das Trix Digital-System

- Fazit




Das neue Trix-Digital-Systems -- mit DCC- Protokoll


Die Trix-Mobile Station 1 - 66920
Die Mobile Station ist das neueste "Kind" von Märklin/Trix. Es wurde von der Firma Märkin/Trix als Einsteigermodell auf den Markt gebracht. Trix nennt es das Digital System mit Zukunft.
Die Mobile Station wurde für die Digital-Formate DCC und Selectrix entwickelt und bietet eine beschreibbare Datenbank.

Pro Lok lassen sich bis zu neun verschiedene Digital-Funktionen aktivieren. Die Auswahl und Übernahme einer neuen Maschine erfolgt dabei mit dem grünen Drehknopf auf der Mobile Station.

Sowohl das Aussehen, als auch die Funktionen wurden der Märklin Mobil-Station abgesehen. Somit kann die Trix-Mobile-Station ihre Herkunft aus dem Hause Märklin nicht verleugnen.

Das Display zeigt für zwanzig Maschinen anstelle der numerischen Lok-Adresse deren Loknamen an. So steuert man z. B. keine "29", sondern eine "290 blau". Im reinen DCC-Betrieb lassen sich bis zu 9.999 Adressen auswählen, und im Mischbetrieb DCC-Selectrix lassen sich bis zu 100 Selectrix und 16 DCC Loks steuern.

Auch bereits vorhandene Digital-Loks mit DCC- oder Selectrix-Decodern lassen sich mit der Mobile Station fahren. An die Trix Systems-Anschlussbox lassen sich zwei weitere Mobile-Stations anschließen.

Wie bereits gesagt bietet die Mobile Station eine beschreibbare Lok-Datenbank mit einer für die meisten Anwendungen ausreichenden Adress-Anzahl. Aus diesem Adress-Speicher lassen sich über den grünen Drehknopf die gewünschten Loks auswählen und direkt steuern.

Trix-Mobile-Station     Trix-Mobile-Station
Vergrößern -- Bild anklicken - Zeichnungen: Fa. Trix


Pro Adresse sind bis zu neun Funktionen aktivierbar, Spitzenlicht und die Funktionen F1 bis F8. Dabei sind folgende Funktionen direkt zu erreichen:
- Das Licht über die eindeutige runde Licht-Taste
- Die Zusatzfunktionen über die Tasten links und rechts neben dem Display.

Bis zu zwei Mobile-Stations lassen sich an die Anschluss-Box von Trix-Systems einstecken. So hat man entweder zwei Loks im direkten Zugriff, oder zwei Freunde können zusammen zwei Loks fahren lassen.

Ein weiterer Vorteil: Die Mobile Station ermöglicht vollständiges Programmieren und Auslesen aller 999 vorgesehenen Decoder-CVs und derer Parameter bis zum Wert "255". Damit lassen sich alle DCC- und Selectrix-Decoder kompromisslos auf die persönlichen Bedürfnisse abstimmen.

Man kann die Mobile Station entweder auf reinen DCC-Betrieb einstellen, dann lassen sich bis zu 9.999 Lokadressen über die numerische Adresswahl auswählen, oder man wählt den gemischten DCC- /Selectrix-Betrieb, hier lassen sich bis zu 100 Selectrix-und 16 DCC-Lokomotiven ansteuern, die DCC-Loks mussen zuvor aus den 9.999 Adressen ausgewählt werden.

Für den Fahrbetrieb können die Loks aus einer individuell beschreibbaren Datenbank ausgewählt werden, oder, wie früher üblich, direkt über die herkömmliche numerische Digital-Adresse. Für Loks aus der Datenbank kann die Anzeige der Adressen durch eindeutige Bezeichnungen mit bis zu acht Zeichen ersetzt werden, anstelle der Zahl "03" zum Beispiel "E 10 blau", "BIGBOY" oder "ICE 3". Die Datenbank umfasst einen Speicher von bis zu 20 Namen. Den Funktionen dieser Loks lassen sich eindeutige Symbole zuordnen. Selbstverständlich können alle anderen Loks weiterhin über die numerischen Adressen mitsamt ihren Funktionen aufgerufen werden.

Der Arbeitsspeicher der Mobile Station erlaubt es, bis zu 16 Lokomotiven gleichzeitig aktiv zu halten, dazu zählen auch stehende Loks, deren Beleuchtung aktiv ist.

Neugekaufte Digital-Loks können sehr komfortabel in Betrieb genommen werden:
Auf dem Programmiergleis informiert sich die Mobile Station über relevante Decoder-Informationen und zeigt dann im Display die Lok-Adresse an. Zusätzlich informiert sie darüber, ob es sich um eine DCC-Lok mit kurzer oder langer Adresse, oder um eine Lok mit Selectrix 1- oder Selectrix 2- Adresse handelt. Auf Knopfdruck lässt sich die Maschine dann direkt in die Lokliste der Mobile Station übernehmen.

Die Leistung der Mobile-Station am Gleis beträgt 1,9 A, damit können bis zu 4 H0-Lokomotiven gleichzeitig fahren. Bei der Spur N können wegen der niedrigen Leistung der Loks noch ein paar mehr gleichzeitig gefahren werden. Das Anschlusskabel ist fest an der Mobile Station angebracht und besitzt am anderen Ende einen Spezialstecker zum Anschluss an die spezielle Trix Systems-Anschlussbox.

Abmessungen der Mobile Station: 165 x 69 x 35 mm.

Leider liegen in den Startsets nur 18 VA Trafos bei. Wer mehr Leistung benötigt muss einen stärkeren 60 VA-Trafo. Der kleine Trafo kann dann zur Versorgung von Zubehör (Häuserbeleuchtung) dienen.

Anschlussschema     Anschlussschema
Vergrößern -- Bild anklicken - Bild stammt von Fa. Märklin/Trix

Wichtig ist hier zu erwähnen, dass sämtliche Magnetartikel ihre Spannung aus einem separatem Trafo beziehen müssen und keinesfalls an den Trafo der Mobile Station angeschlossen werden dürfen.

Größere Anlagen, die einen Booster benötigen, benötigt die Trix Central-Station. Diese besitzt die erforderlichen Anschlüsse. Mit der Mobile Station können auch keine Weichen, Signale etc. geschaltet werden, dies bleibt der Central Station vorbehalten.

Die Trix Systems-Anschlussbox besitzt drei verschiedene Buchsen. Zwei für die Mobile-Stations und einen Anschluss für den Trafo. Durch die speziellen Steckkontakte sind alle Verbindungen polrichtig und verwechslungssicher ausgeführt.

Wichtig: Auf der gesamten Gleisanlage darf nur eine Anschlussbox eingesetzt werden. Wer unbedingt weitere Einspeisungen vom Anschlussgleis aus verlegen möchte, verlegt einfach von dort ein paar kräftige Verbindungslitzen zu Gleisen, die weiter entfernt liegen. Wer seine Anlage mit den neuen Trix C-Gleisen aufbaut, hat es leicht: Hier verwendet man das Märklin Anschluss-Set 74042.

Mit der Trix Systems Mobile Station und der zugehörigen Anschlussbox bzw. dem Anschlussgleis sind ca. 3-4 H0 Standardlokomotiven bzw. 8-9 N Lokomotiven steuerbar. Generell ist der Strombedarf abhängig von der Funktionsausstattung der Lok. Auch zusätzliche Verbraucher wie beleuchtete Wagen etc. haben einen Einfluss auf die Anzahl der gleichzeitig fahrbaren Lokmodelle. Die Datenbank kann mit bis zu 20 Lokomotiven beschrieben werden, die damit im Direktzugriff zur Verfügung stehen.

Wie bereits ausgesagt, ist die Trix Mobile Station ein reines Fahrgerät, das in seinem Funktions- und Leistungsumfang für die Steuerung des Fahrzeugverkehrs auf kleinen Anlagen und in Startpackungen konzipiert ist. Eine digitale Weichensteuerung ist derzeit nicht möglich.

Eine Untugend sind wie immer beim Märklin Konzern die unterschiedlichen Trafos (Startpackung und Einzelkauf). In den Startpackungen ist ein 18VA Trafo enthalten. Als Einzeltrafo kann der 60VA.Trafo erworben werden. Der 60 VA Trafo wird für leistungsstärkere Anlagen benötigt, z.B. bei der Aufrüstung mit einer zweiten Trix Mobile Station (1,9 A). Die den Startpackungen beilegte 18 VA Variante ist nur für den "kleinen" Spielbetrieb einsetzbar.

Da Trix zum Märklin-Konzern gehört ist hier zu erwähnen, dass die Produktlinien Märklin-Systems und Trix-Systems sehr unterschiedliche technische Konzepte darstellen und dementsprechend nicht kompatibel sind. Ein Austausch der unterschiedlichen System-Komponenten Trix / Märklin ist trotz der optischen Ähnlichkeit nicht möglich.

Uptates auf die Mobile-Station:
Trix hat zwei Möglichkeiten vorgesehen, wie sich Updates auf die Mobile-Stations aufspielen lassen. Entweder man schließt die Mobile Station an die Central-Station an und nutzt deren PC-Schnittstelle, oder man updatet die Daten über die Anschlussbox aus einer aktuelleren Mobile Station mit neuerer Software-Version.

Ältere Trix Loks mit DCC oder Selectrix-Decoder lassen sie sich uneingeschränkt mit der neuen Mobile Station steuern. Sowohl DCC- als auch Selectrix-Decoder lassen sich ferner mit der Mobile Station programmieren und auslesen.

Ein wesentlicher Pluspunkt ist, dass sich auch Trix-Express-Anlagen mit der Mobile-Station ansteuern lasse. Die Verbindung erfolgt einfach über die Anschluss-Box. es ist aber erforderlich, die Loks mit DCC- bzw. Selectrix-Decodern zuerst auszustatten.

Lokomotiven mit E.M.S- oder FMZ*-Decodern können nicht mit der Mobile-Stations verwendet werden. Bevor hier ein Einsatz erfolgt muss ein entsprechener Lokdecoder eingebaut werden.

Zwei Anschlussgleise bzw. zwei Anschlussboxen können an einer Anlage nur dann angeschlossen werden, wenn eine zweipolige Trennung in zwei Gleisabschnitte vorgenommen wird (wie beim Betrieb mit einer Zentrale und einem Booster).

Wichtig ist auch zu erwähnen, dass kein elektrischer ein Bahnübergang, keine Entkupplungsgleise keine sonstigen Magnetartikel am Trafo der Trix Systems Mobile Station angeschlossen werden dürfen- Hierfür ist grundsätzlich ein getrennter Trafo einzusetzen. Für die Schaltung von Magnetartikeln kann jeder analoge Trafo eingesetzt werden. Darauf achten, dass eine strikte Stromtrennung vorhanden ist.

Vorteilhaft ist, dass die Mobile Station , sowohl Selectrix, als auch DCC unterstützt. So können mit der Trix-Systems-Mobile-Station uneingeschränkt Lokomotiven mit Selectrix bzw Selectrix/DCC Multiprotokolldecodern gesteuern. Auch ist dieses System selbstverständlich für alle Spurweiten einsetzbar, wenn die digitalen Voraussetzungen vorliegen (Lok muss Lokdecoder für Selectrix oder DCC besitzen).

Auch Trix-Express-Anlagen können mit der Mobile Station gesteuert werden. Der Anschluss erfolgt über die Anschlussbox die mit der Trix Systems Mobile Station 66920 geliefert wird. Die Loks müssen aber mit Selectrix bzw. DCC Decodern ausgestattet sein.

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Die Trix-Mobile Station 2 - Version 3.55 und höher - 60653, 60657, 66950 und 66955
Diese Mobile-Stations sind die Nachfolgermodelle der Trix Mobile-Station 1 (60920). Die Modelle 60657 (neueste Version) und 66953 (Vorgängerversion) sind in den Startpackungen von Trix enthalten. Technisch sind beide Geräte identisch. Auch die Nr. 66955 ist in Startpackungen enthalten. Diese Digitalzentralen sind sowohl Steuergerät für die Loks, als auch Schaltgerät für Weichen, Signale und sonstige schaltbare Artikel ist. Die Mobile-Stations sind auch ideal für die "Teppichbahner".
Die Zentralen eignen sich für kleine und mittelgroße Anlagen. Wenn das Gerät an eine Märklin Central-Station angeschlossen wird, können sie als zusätzliche Fahrgeräte benutzt werden. Als Fahrgerät können sie bis zu zehn Lokomotiven gleichzeitig steuern und als Schaltgerät bis zu 320 Magnetartikel wie Weichen, Signale und Entkupplungsgleise (nur im DCC-Protokoll).

Alle Trix-Mobile-Stations 2 besitzen die gleichen Features.

Die Mobile-Station 2 ist als Multiprotokollsystem konzipiert. Dies besagt, dass die Zentrale verschiedene Digitalprotokolle verarbeiten kann. Sie ist in der Lage folgende Protokolle zu verarbeiten:
    - Märklin-Motorola-Protokollen (Märklin Motorola [MM]-- eingeführt im Jahr 1984 und 1993 erweitert zu Motorola 2 [MM2])
    - Märklin mfx (eingeführt von Märklin ab 2004)
    - DCC-Protokolle
Leider und das muss hier gesagt werden, ist es für die alten digitalen Trixler schon eine böse Überraschung, dass keine Möglichkeit mit dieser Zentrale besteht auch die noch mit Selectrix-Decodern ausgestatteten Trix-Loks digital zu betreiben.

Nicht verwendet werden kann die Mobile Station 2 ferner bei Decodern von Märklin zwischen 1988 und 1993 die „Digital=“­ und die „Digital 1“­Modelle beinhalten Ebenfalls nicht anwendbar bei Decodern mit mfx+-Protokoll.

Die Mobile-Stations können noch an die Central-Stations Nr. 60213, 60214, 60215, 60216, 60226 angeschlossen werden - als Fahrgerät. Ferner noch an die Terminal Nr. 60125 / 60145 durch ein Adapterkabel.

Central-Station 2     Trix Mobile Station 2     Trix Mobile Station 66955
Vergrößern -- Bild anklicken


Für den Betrieb ist erforderlich:
    - Gleisbox 60113 oder 60116 für H0/N oder Gleisbox 60112 oder 60114 für Spur 1
    - Netzteil mit 18 Volt = und max. 36 VA
    - Mobile-Station

Die Features des Geräts:
    - Adressen 1 - 255 im MM-Protokoll und 1 - 10239 im DCC-Protokoll
    - Lokprogrammierung
    - Lokliste für 40 aktive Loks
    - Lokdatenbank für 1000 Loks
    - Keyboard Adressen: 1 - 320 -- nur in DCC-Protokoll
    - Hintergrundbeleuchtetes Grafikdisplay mit selbsterklärenden Piktogrammen.
    - Rot beleuchtete Stop-Taste.
    - 16 schaltbare Zusatzfunktionen.
Der Lieferumfang:
    - Mobile Station 2
    - Schaltnetzteil
    - Anschlussbox = Gleisbox (60113 bzw. 60116).
    -Beschreibung

Die Mobile-Station in den Startpackungen ist die kostengünstigste Variante, da der Einzelpreis der Mobile-Station 2 wesentlich teurer ist, da im Startset auch noch zusätzliche Züge, Gleise und Wagen enthalten sind. Wer sich also eine Mobile-Station anschaffen will, der sollte auf eine Startpackung mit der Mobile-Station zurückgreifen.
Noch ein Hinweis:
Bei den Gleisboxen gibt es mehrere Ausführungen:
    - Nr. 60116: aktuelle Gleisbox für H0
    - Nr. 60114: aktuelle Gleisbox für Spur-1-Einstieg
    - Nr. 60113: Vorgängerversion für H0
    Nr. 60112: Vorgängerversion für Spur 1
Alle diese Gleisboxen sind technisch gleichwertig.

Um die Software dieser Mobile-Stations immer auf den neuesten Stand zu halten, muss die Mobile-Station an die Central-Station 2 oder 3 angeschlossen werden. Diese muss sich allerdings auch auf den neuesten Softwarestand befinden. Die Mobile Station bietet dann automatisch eine Aktualisierung an.

Die Trix-Mobile-Station 66955 ist ab dem Jahre 2016 im Handel. Es ist eine digitale Zentrale, die ebenfalls in Märklin Startpackungen enthalten ist. Sie ist somit ebenfalls wie die anderen Zentralen eine sog. Einsteiger-Digitalzentrale. Die Features sind gleich.

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Die Trix-Central-Station (CS1)
Die Trix-Central-Station1 wurde von der Fa. Märklin ein völlig neues Digitalkonzept auf den Markt gebracht. Für Trix Modelle ist sie numehr das Herzstück und hat die Trix Central-Control-2000 abgelöst. Mit zwei Drehreglern und einem großzügigen TouchScreen lassen sich die Loks und auch Weichen/Signale zentral verwalten. Eigentlich ist diese Zentrale eine ECoS-Zentrale und kommt von der Firma ESU.
Eine ganze Reihe von weiteren Service-Funktionen, sowie die PC-Anbindung über eine Ethernet-Schnittstelle ist möglich.

Alle vorhandenen Trix-Mobile-Stations lassen sich an der großen Central Station weiterverwenden und sogar die Anschlussboxen haben weiterhin eine Aufgabe, sie arbeiten dann als Power Packs.

An die Central-Station und das Bussystem lassen sich viele weitere Mobile-Stations anschließen. Zudem hat die Central-Station Anschlüsse für die bekannten DCC-Bus-Systeme.

Trix-Central-Station     Anschlussschema
Vergrößern -- Bild anklicken - Bild stammt von Fa. Märklin/Trix


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Die Central-Station 2 - Nr. 60215
Diese Central-Station ist von der Fa. Märklin sowohl für die Trix-Modelle, als auch für die Märklin Modelle auf den Markt gebracht worden. Eine weitere Besprechung dieser Zentrale ist deshalb unter Märklin Digitalsysteme zu finden.
Nur noch soviel zu dieser Station. Die Central Station 2 versteht folgende Protokoll: Motorola, mfx und DCC. Damit kann diese Zentrale gegenüber der Trix-Central-Station 1 kein Selectrix Protokoll mehr verstehen. Die Magnetartikelsteuerung kann sowohl im MM-Protokoll, als auch im DCC-Protokoll erfolgen. Mit dieser Zentrale hat sich Märklin/Trix endgültig vom Selectrix-Protokoll verabschiedet.

Trix-Central-Station - CS2
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Die Central-Station (CS3 plus) - 60216
Diese Central-Station ist von der Fa. Märklin ebenfalls, sowohl für die Trix-Modelle, als auch für die Märklin Modelle auf den Markt gebracht worden. Eine weitere Besprechung dieser Zentrale ist deshalb unter Märklin Digitalsysteme zu finden.
Nur noch soviel zu dieser Station. Die Central Station 3 plus versteht folgende Protokoll: Motorola, mfx und DCC. Damit kann diese Zentrale gegenüber der Trix-Central-Station 1 kein Selectrix Protokoll mehr verstehen. Die Magnetartikelsteuerung kann sowohl im MM-Protokoll, als auch im DCC-Protokoll erfolgen.

Trix-Central-Station - CS3 plus
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Die Central-Station (CS3) - 60226
Diese Central-Station ist von der Fa. Märklin ebenfalls, sowohl für die Trix-Modelle, als auch für die Märklin Modelle auf den Markt gebracht worden. Eine weitere Besprechung dieser Zentrale ist deshalb unter Märklin Digitalsysteme zu finden.
Nur noch soviel zu dieser Station. Die Central Station 3 versteht folgende Protokoll: Motorola, mfx und DCC. Damit kann diese Zentrale gegenüber der Trix-Central-Station 1 kein Selectrix Protokoll mehr verstehen. Die Magnetartikelsteuerung kann sowohl im MM-Protokoll, als auch im DCC-Protokoll erfolgen.

Trix-Central-Station - CS3    
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Digital-Anschlussbox - 60116
Zum Anschluss eines Schaltnetzteiles 66360/66361 und bis zu 2 Mobile Stations (60657 bzw. 60653 / Trix 66955 bzw. 66950). Für die Spurweiten Märklin H0, Trix H0 und Minitrix geeignet. Abmessungen 96 x 85 x 40 mm.

Digital Anschlussbox    
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Die modernen Trix-Decoder
Trix hat mehrere moderen Lokdecoder im Angebot. Ihre Eigenschaften stimmen großteils überein. Sie besitzen eine Lastregelung und verstehen die Datenformate DCC und Selectrix. Die Decoder können auch auf analogen Anlagen eingesetzt werden. Dies erkennen die Trix-Decoder automatisch.

Die einprogrammierte Lokadresse ist im DCC- und Selectrix-Betrieb identisch. Die Höchstgeschwindigkeit lässt sich in sieben Stufen, die Motorimpulse vierstufig einstellen. Neben der Spitzenbeleuchtung lässt sich eine weitere Zusatzfunktion anschließen und schalten. Der Motorausgang ist kurzschlusssicher und Lichtausgang und Zusatzfunktion wurden gegen Überlast geschützt. Weitere Einstellungen lassen sich über die Anwahl der Adresse „00“ programmieren.

Der Lokdecoder Nr. 66839
    Die neueste Decoder-Generation aus dem Hause Trix besitzt bereits die 21-polige Schnittstelle und leistet bis zu 1600 mA (Motor 1100 mA, Funktionen jeweils 150 mA). Die Elektronik besitzt insgesamt 4 schaltbare Funktionen. Der Ausgang „function“ ist für die Beleuchtung vorgesehen. Es ist ein großer Einbauraum hier vorzusehen.


Trix-Lokdecoder-Nr. 66839
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Die Trix Bussysteme
Grundsätzlich gilt: Die Verbindung von Trix-Digital-Systems ist zum Selectrix-Sx-Bus und Selectrix-Px-Bus über ein Adapterkabel möglich. Für DCC-Bussysteme sind zu den gängigsten Bussen Verbindungslösungen über die Trix-Systems-Central-Station bzw entsprechende Terminalboxen möglich.

Der SX- Bus
Der SX-Bus verbindet alle Selectrix-Komponenten, außer den Power-Packs (Booster) und die Lokdecoder miteinander. Er wird in der Selectrix-Zentrale erzeugt und dient zur Datenübertragung zwischen der Zentrale und den anderen Selectrix-Geräten. Er besteht aus einem Kabel mit 5 Drähten, welches auf beiden Seiten 5-polige DIN- Stecker hat. Bei den Handreglern ist nur eine Seite steckbar. Die Selectrix-Geräte werden parallel an den Bus angeschlossen. Die fünf Drähte des Selectrix-Bus sind wie folgt belegt:

1. Litze:    Takt
2. Litze:    Masse
3. Litze:    + 20 Volt. Versorgungsspannung für alle SX-Bus Geräte.
4. Litze:    Lesen
5. Litze:    Schreiben

Der PX-Bus
Der PX-Bus ist der POWER-Bus. Über ihn sendet die Zentraleinheit Steuerinformation zu den Power-Packs (Boostern), die diese Information verstärken und für mehr Fahrenergie am Gleis sorgen.

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Fragen zum Selectrix-Betrieb
Es gibt natürlich für den Modellbahner, der sich für das Trix-Digital-System interessiert viele offene Fragen. Wir wollen hier versuchen, die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Betrieb dieses Systems ausreichend zu beantworten.

Betrieb von Selektrix-Digital-Loks zusammen mit analogen Loks.
Der gemeinsame Betrieb von Selektrix-Loks und analogen Loks im selben Stromkreis ist nicht möglich. Wie wir wissen liegt im Digitalbetrieb auf den Schienen permanent die digitale Spannung an. Bei einer analogen Lok bezieht der Motor seinen Strom direkt von der Schiene. Dies würde bedeuten, dass die analoge Lok, wenn sie auf das Gleis gestellt wird, sofort losrast. Die volle Spannung liegt ja auf dem Gleis. Dem Motor würde dies auf Dauer sicherlich nicht guttun - unabhängig davon, dass die Lok nicht geregelt werden kann. Also ohne Lokdecoder kann keine Lok auf dem Digitalstromkreis fahren.

Umbau von analogen Loks auf Selectrix-Loks
Eine oft gestellte Frage ist, ob alte Loks - ohne Digitaldecoder - auf den Selektrix-Betrieb umgebaut werden können. Grundsätzlich gilt, dass jede Lok, deren Motoranschlüsse 'massefrei' gemacht werden können (also keinen direkten Kontakt mehr zur Schiebe oder dem Gehäuse) mit einem Decoder versehen werden können - natürlich auch mit einem Selectrix-Decoder.

Beim Umbau ist u.a. folgendes zu beachten:
  • Zuerst ist die Stromaufnahme der Lok zu messen. Jeder Decoder hat eine Stromstärken-Begrenzung (Ampere). Es gibt Lokdecoder die nur einen Motorstrom von 500 Milliampere aushalten und es gibt Lokdecoder die einen Motorstrom von 1,2 Ampere vertragen.
  • Als nächstes muss der Motoranschluss 'massefrei' gemacht werden. Bei Gleichstromloks sind meistens die linken Schienenstromabnehmer mit dem Gehäuse verbunden. Dieses ist dann wieder mit einer Seite des Motoranschlusses verbunden. Genau diese Verbindung muss unterbrochen werden. Um sicher zu sein, dass keine Verbindung zu den Motoranschlüssen mehr besteht, sollte zwischen den Schienenstromabnehmern und den Motoranschlüssen mit einem Ohmmeter nachgemessen werden.
  • Eine weitere Frage stellt sich dann dem Modellbahner, ob er den Lokdecoder selbst einbauen kann. In Fahrzeugen mit Schnittstelle ist dies selbst für ungeübte Modellbahner möglich. Bei Fahrzeugen ohne Schnittstelle muss der Decoder manuell eingebaut werden. Dies erfordert dann schon ein wenig technischen Verstand.
Natürlich können hier nicht alle weiteren Arbeitsschritte erläutert werden. Weitere Ausführungen zu diesem Thema sind auf dieser Homepage zu finden. Wichtig ist aber die Beachtung der zwei o.g. Schritte, da sonst - bei Nichtbeachtung - eine Zerstörung der Decoder eintritt.

Ein weiteres Problem bei alten Trix Loks ist das Getriebe. Die sehr kleinen (einstellbaren) Beschleunigungswerte bei den Selectrix-Lokdecodern kommen nur dann voll zu Geltung, wenn der Lokmotor und das Getriebe keine eine große Übersetzung aufweist (bei vielen alten Trix Loks nicht der Fall). Bei den mit dem Selectrix-System möglichen „Schleichfahrten" - vor allem im Rangierbetrieb - ist es erforderlich, dass Loks eine hohe Übersetzung haben und ggf eine Schwungmasse besitzen. Ohne eine adäquate Übersetzung macht es keinen Sinn eine alte Trix-Lok auf Digital umzurüsten. Sie bleibt bei Schleichfahrten regelmäßig stehen.

Wie wird beim Selectrix-System die Beleuchtung der Loks und Wagen geregelt
Sehen wir uns zuerst mal den Lichtwechsel bei einem Steuerwagen an. Bei fest gekuppelten Fahrzeugen werden die Lampen im Steuerwagen parallel gekreuzt zum Motorwagen angeschlossen (weiße Lampe Motorwagen -> roten Lampe Steuerwagen, rote Lampe Motorwagen -> weiße Lampe Steuerwagen). Hierbei ist zu beachten, dass der Gesamtstrom pro Decoderanschluss 300 Milliampere nicht übersteigt. Übersteigt der Gesamtstrom die 300mA, so ist ein Transistor zur Stromverstärkung dazwischen zu schalten. Bei lose gekoppelten Fahrzeugen ist, um einen realistischen Lichtwechsel zu erhalten, in den Steuerwagen ein Lichtdecoder einzubauen.
Nun zur Wageninnenbeleuchtungen.
Sobald an der Zentraleinheit das o erscheint. Dies erreicht man, indem man entweder die Taste "ON", oder eine der Loknummern von 1 bis 9 drückt ist auf den Schienen das digitale Signal und natürlich auch die Stromspannung vorhanden. Grundsätzlich kann die Zentraleinheit aber auch über den SELECTRIX-Bus ein- und ausgeschaltet werden (z.B. über Regler oder über das Interface). Drückt man die STOP Taste, erscheint in der Anzeige ein - , und die Fahrenergie wird vom Gleis genommen.
Liegt nun Spannung am Gleis an geht die Wagenbeleuchtung sofort an. Um die große Energiemenge, die die Lampen beim Dauerbetrieb zerstören würde zu mindern, sollte eine einfache Diode (1N4148 bis 100 mA) in Serie zu den Lampen eingelötet werden. Es gibt aber auch sog. Funktionsdecoder, mit denen man unter anderem den Lichtwechsel im Steuerwagen fahrtrichtungsabhängig schalten kann.
Jeder Selectrix.Lokdecoder hat zwei Lichtanschlüsse. Einen für Licht vorne und einen für Licht hinten. Es gibt auch Decoder die noch einen Anschluss für Zusatzfunktionen haben. Jeder dieser Anschlüsse ist für eine maximale Belastung von 300 Milliampere ausgelegt.

Die Decoderprogrammierung
Die Lokdecoderprogrammierung ist ein wichtiges Thema, nicht nur den Selectrix-Bahner, denn hier werden die meisten Fehler begangen und damit verbunden der Lokbetrieb eigeschränkt und die Freude an der Modellbahn getrübt.

Als erstes ist darauf hinzuweisen, dass die ersten Selectrix-Lokdecoder direkt programmierbar sind. Ein Programmierschieber aus dünner Pappe wird entsprechend dem in der Bedienungsanleitung angegebenen Code (für die Adressen von 01 bis 99) ausgeschnitten und auf den Decoder aufgeschoben. Siehe hierzu auch das nachfolgende Bild das aus der Zeitschrift Eisenbahnmagazin stammt.

Selectrix-Lokdecoder
Vergrößern -- Bild anklicken

Wer eine Selectrix99-Zentrale besitzt kann die Programmierung nur mit dem Selectrix-Programmer (66841) durchführen. Damit können allerdings dann auch nur die Grundfunktionen (Adresse) eingestellt werden. Der Programmer kam zusammen mit den ersten Selectrix-Decodern (D & H Decoder) um das Jahr 1995 auf den Markt.
Selectrix-Programmer 66841
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Die "erweiterten" Einstellungen der D & H Decoder können nur in Verbindung - ab der Zentrale "Selectrix 2000" - mit Handregler, mit der CC2000 oder mit den Selectrix-Produkten von Müt, Rautenhaus ect. vorgenommen werden. Auch die Intellibox und die Twin-Zentrale von Fleischmann können die modernen Selectrix-Decoder programmieren.

Es gibt somit im Selectrix-System verschiedene Methoden der Programmierung. Bei allen Methoden ist aber eines gleich: Es darf sich nur eine Lok mit Decoder auf dem Anschluss der Zentraleinheit befinden. Dazu erstellt man sich am besten ein sog. Programmiergleis. Beim Programmieren ist dann, eventuell über einen Schalter, nur dieses Gleis mit der Zentraleinheit verbunden, der Rest der Anlage ist abgeschaltet.

Nun zum Programmieren.
Die einfachste Methode ist die, den Lokdecoder über die Zentraleinheit (ab Selectrix2000 möglich) zu programmieren. Dazu wird an der Zentraleinheit die Taste "P" gedrückt und gehalten. Es erscheint in der Anzeige ein "P". Während die Taste "P" gedrückt bleibt, wird die entsprechende Taste (1 bis 9) für die Loknummer gedrückt. Dadurch wird dem Lokdecoder die entsprechende Loknummer einprogrammiert.

Vorteil: Man benötigt außer der Zentraleinheit Central-Control 2000 nichts, um die Loknummer von 1 bis 9 zu programmieren.

Nachteil: Man kann die Loknummer nur einstellig eingeben. Die anderen Decoderparameter werden von der Zentraleinheit vorgegeben (Geschwindigkeit 3, Beschleunigung 3, Motorimpuls 2 und Dioden-Bremsverhalten 1).

Um alle Lokadressen und alle Decoderparameter programmieren zu können, braucht man entweder zusätzlich den Lok-Control 2000 (Nr. 66816), das Control-Handy (Nr. 66815) oder ein Computerinterface und entsprechende Software.

Die folgenden Decoderparameter können beim Selectrix-System programmiert werden:


  Loknummer  2-stellig    00 bis 99 
Geschwindigkeit1-stellig0 bis 7, 0 = Gleichstrom, 1 = langsam, ... , 7 = schnell
Beschleunigung1-stellig1 bis 7, 1 = keine Verzögerung, ... 7 = große Verzögerung
Motorimpuls1-stellig1 bis 4, 1 = kurzer Impuls, .. , 4 = langer Impuls
  Dioden-Bremsverhalten 1-stellig1 bis 2, 1 = abbremsen bis 0, 2 = abbremsen bis Fahrstufe 3


Weichen und sonstige Magnetartikel mit dem Selectrix-System schalten
Das Schalten von sog. Magnetartikel mt dem Selectrix-System kann über die Funktionsdecoder Nr. 66828 erfolgen. An diese werden dann die Weichen oder Signale angeschlossen. Der Funktionsdecoder ist somit ein Gerät zum Anschluss von Magnetartikeln, wie 8 Weichen und/oder Signalen. Damit können Weichen und Signale ferngesteuert über den SX-Datenbus geschaltet werden. Zur Auslösung der Schaltfunktion muss an demselben SX-Datenbus ein Eingabegerät mit derselben Adresse vorhanden sein - z.B. Encoder A, Lok-Control, Control-Handy oder ein Computer-Interface mit entsprechender Software.

Funktionsdecoder-Nr. 66828
Vergrößern - Bild anklicken


Der Funktionsdecoder wird über den SELECTRIX-Bus angesprochen. So können die Signale dann entweder über ein Stellpult (Encoder A 66822), über die Regler oder über das Computerinterface gestellt werden.
über den Encoder Nr. A 66822 können Taster eines Stellwerkes, aber auch Gleisbesetztmeldungen und Weichenstellungsanzeigen angeschlossen werden.
Übrigens: Wenn alle Selectrix-Adressen zum Schalten von Weichen verwendet werden, so können 104 * 8, also 832 Weichen geschaltet werden.

Alte Selectrix-Komponenten verwenden
Für das "alte" SELECTRIX-System werden keine Power-Booster mehr gefertigt. Die nächste Generation der Booster heißen "Power-Packs". Diese Power-Packs passen aber nicht an das "alte" System. Um diese Lücke zu schließen, kann man sog. Translator (Nr. 66843) einsetzen. Der Translator verbindet die alte Zentraleinheit mit den neuen Power-Packs, indem er den Px-Bus für die Power-Packs erzeugt. Ein Px-Bus ist somit ein POWER-Bus. Über ihn sendet die Zentraleinheit Steuerinformation zu den Power-Packs, die diese Information verstärken und für mehr Fahrenergie am Gleis sorgen.
Da 104 Adressen nicht gerade viel sind für große Anlagen, verdoppelt der Translator den Adressbereich. Er erzeugt gewissermaßen einen neuen SELECTRIX-Bus. So kann der erste Bus komplett zum Ansteuern von Loks verwendet werden, der zweite, neue Bus zum Ansteuern von Weichen / Signalen / Blockstrecken verwendet werden. Das "Ganze" kann sogar noch weiter ausgebaut werden, indem man mehrere Translatoren einsetzt. Dabei ist zu erwähnen, dass der neue Bus syncron zum ersten Bus läuft. Dies wird vor allem für Belegtmelder benötigt.
Ein Selctrix-Bus-Kabel ist im Übrigen einfach selbst anzufertigen. Dazu werden nur zwei 5-polige, 180 Grad DIN-Stecker und ein 5-poliges, einfach abgeschirmtes Kabel benötigt. Die 5 Anschlüsse der DIN-Stecker werden über das Kabel 1-zu-1 verbunden. Also Anschluss 1 des ersten Steckers mit Anschluss 1 des zweiten Steckers usw. Die Abschirmung wird auf beiden Steckern mit den Anschlüssen 2 (mittlerer Anschluss) verbunden. Das wars.

Der Einsatz von Dioden im Selectrix-System
Bevor wir hier näher eingehen müssen wir uns folgenden Fahrbtrieb vor Augen halten. In Gleichstrom betriebenen Anlagen wird der Blockabschnitt vor einem Signal über einen Schalter im Signal stromlos geschaltet, sobald das Signal auf HP0 geht. Dadurch wird die Stromzuführung zur Lok unterbrochen und sie bleibt (sofort) stehen. Soweit so gut.
Nun taucht im Zusammenhang mit dem Selctrix-system der Begriff "Dioden-Bremsverhalten" auf. Was bedeutet nun dieser Begriff.
Um eine Lok vorbildgerecht vor einem Signal abzubremsen, wird beim Selectrix-System zusätzlich zum Schalter im Signal - noch eine schnelle Diode benötigt. Diese wird parallel zu dem Schalter im Signal angebracht. Die Diode überbrückt bei einen auf rot gestellten Signal den Schalter (im Signal) und lässt nur noch eine Halbwelle des Digitalsignales zum Lokdecoder. Dieser reagiert darauf und bremst die Lok ab. Vorausgesetzt, die Diode ist richtig herum angebracht und die Lok fährt auf das Signal zu. Wie weit der Lokdecoder dies tut, kann über das Dioden-Bremsverhalten eingestellt werden. Geht das Signal auf HP1 (also auf freie Fahrt), bekommt der Lokdecoder über den geschlossenen Schalter im Signal wieder den vollen Fahrstrom. Dadurch wird er die Lok auf die aktuelle Fahrstufe beschleunigt.

Bei einer Einstellung von 1 im Lokdecoder wird die Lok bis zum Stillstand abgebremst. Bei einer Einstellung von 2, wird sie auf Fahrstufe 3 abgebremst, damit sie an das Signal langsam heranfährt. Kurz vor dem Signal ist dann eine stromlose Stelle, die die Lok dann ganz zum Halten bringt. Dies hat den Vorteil, dass, unabhängig von der Geschwindigkeit mit der die Lok in den Halteblock fährt, diese immer vor dem Signal zum stehen kommt. Der Beschleunigungsparameter des Decoders bestimmt dabei, wie schnell die Lok abgebremst wird. Die gesamte Bremsstrecke ergibt sich also aus der Fahrstufe, mit der in die Bremsstrecke eingefahren wird und dem Beschleunigungsparameter des Decoders - der ja programmierbar und somit pro Decoder/Lok einstellbar ist.
Für den Einbau eignen sich alle schnellen Schottky-Dioden, die auch den entsprechenden Strom verkraften können (z.B. die BYT03-200, 3 Ampere, 200 Volt).
Der Einbau der Bremsdiode in die Schiene ist abhängig von mehreren Faktoren. So ist z.B. maßgeblich auf welcher Schienenseite die Unterbrechung ist und wie der Lokdecoder mit den Stromabnehmer verbunden ist. Eine genaue Anweisung kann an dieser Stelle nicht gegeben werden.

Kehrschleifen
Das Problem mit Kehrschleifen ist bei Zweileiterschienen immer vorhanden. Um es zu lösen, muss die Kehrschleife hinter der Weiche in beiden Richtungen und auf beiden Schienenseiten physikalisch getrennt werden. Über ein Relais, das zusammen mit der Weiche geschaltet wird, kann dann die entsprechende Umpolung der Kehrschleife vorgenommen. Das Problem kann auch über eine Gleiswippe gelöst werden.

Das Selectrix-System ermöglicht es, dass die Lok in die Kehrschleife fährt und dann dort automatisch die Umpolung stattfindet. Es gibt ein Kehrschleifen/Gleisdreieck-Modul, welches diese Umschaltung automatisch vornimmt.

Signalfunktionen mit Selectrix
Signale können über den Funktionsdecoder Nr. 66828 angeschlossen werden, der dann über den Selectrix-Bus angesprochen werden kann. So können die Signale dann über ein Stellpult (Encoder A 66822), über die Regler und über das Computerinterface gestellt werden.

Beleuchtung und Rauchsätze
Häufig werden bei den Dampfloks Rauchsätze und bei den Personenwagen Innenbeleuchtungen eingesetzt. Zu beachten ist hier, dass die Birnchen der Innenbeleuchtungen und die Rauchgeneratoren, die direkt am Gleis angeschlossen sind, auf mindestens 22 Volt ausgelegt sind. Falls nicht gehen diese Birnchen sofort beim Einschalten "über den Jordan".

FMZ-Lokdecoder
Leider sind die reinen FMZ Lok-Decoder nicht für das Trix-Systems einsetzbar. Die Loks mit alleiniger FMZ-Elektronik müssen ausgewechselt werden. Loks mit Twin-Decodern können dagegen mit Trix-Systems betrieben werden.

EMS-System
Loks mit dem dem Trix EMS-System, können nicht mit dem Trix-Systems betrieben werden. Der EMS-Decoder muss ausgetauscht werden.

Spannnung
An die Zentraleinheit dürfen maximal 18 Volt Wechselspannung angeschlossen werden. Wird dieser Wert überschritten, kann dies zur Zerstörung der Lokdecoder führen.

Radfarbe
Manche Loks haben brünierten Radsätze. Diese Radsätze wirken sich beim Betrieb mit dem Selectrix-System negativ aus. Unter Umständen können diese Loks nicht mal mehr programmiert werden, da die Kontaktsicherheit nicht gewährleistet ist. So schön brünierte Räder aussehen, für den Fahrbetrieb (egal ob Gleichstrom oder Digital) sind sie nicht geeignet. Deshalb sollte man vor dem Einsatz der Fahrzeuge die Brünierung entfernen.

Vergleichstabellen
Vergleichstabelle - Servodecoder für Magnetartikel:    Zum Link   
Vergleichstabelle für Funktionsdecoder für den SX-Bus:    Zum Link   
Vergleichstabelle für Belegtmelder zur Rückmeldung über den SX-Bus:    Zum Link   
Kleine Übersicht über SX1, SX2, DCC und RMX:    Zum Link   
Selectrix-Decoderprogrammierung mit der Trix-Mobile-Station:    Zum Link   


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Links zu weiteren Infos über das Selectrix-System bzw das Trix Digital-System

Verschiedene Selbstbauprojekte zu Selctrix:
   Zum Link   
Weitere Infos zu Selctrix von Frank Keil:
   Zum Link   
Der Selectrix-Testbericht der Fa. Stärz. Es wurden verschiedene Konfigurationen mit Selectrix Baugruppen getestet:
   Zum Testbericht   
Grundlagen der Selectrix-Steuerung - Handbuch Teil:1
Hier gehts zum Handbuch
Grundlagen der Selectrix-Steuerung - Handbuch Teil:2
Hier gehts zum Handbuch
Selectrix - eine Klasse für sich
Hier gehts zum Buch
Betriebsanleitung für DCC Betrieb. Lokdecoder TRIX 66838 II für Systeme Selectrix 1, SX2, DCC
Hier gehts zum Buch


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Fazit
Das Trix-Digital-System gründet sich auf dem Selectrix-Protokoll. Es versteht aber auch Lokdecoder mit dem internationalen DCC-System. Damit ist es für alle Zweileiter-Digitalsysteme und auch für Dreileiter-Systeme einsetzbar. Das Selectrix-System ist sehr leistungsfähig, aber auch nicht kostengünstig. Dennoch kann der Modellbahner hier auf ein sehr leistungsfähiges und dennoch relativ einfach aufgebautes System zurück greifen, dass im Übrigen sehr betriebssicher ist.

Fassen wir mal die Vorteile zusammen:

- Das Selectrix-System bietet die kleinsten Lokdecoder an. Somit ist es für alle Gleichstromsysteme von Spur "Z" bis Spur "LGB" einsetzbar.

- Es besitzt 31 echte Fahrstufen und eine patentierte Drehzahlregelung (Soll-Ist Wertevergleich) im Lokdecoder. Dadurch ist der für das SELECTRIX-System bekannten Soft-Drive möglich. Auch beinhaltet jeder neue SELECTRIX-Decoder die Logik, um an einem roten Signal langsam anzuhalten.

- Das SELECTRIX System ist ein komplettes System, das kaum noch Zusatzwünsche auftauchen lässt.

- Das Selectrix-System ist auch für Großanlagen geeignet.

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