Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller



Das Digitalsystem von ESU


Vorbemerkung
Die Firma ESU ist sicherlich eine der wichtigsten Hersteller von Digitalzentralen und Componenten. Viele Modellbahnhersteller haben ihre Digitalzentralen von ESU entwickeln lassen. Darunter z.B. auch Märklin.


Die ESU-Ecos-Zentralstation Nr. 50000
Die erste Digitalzentrale die ESU auf den Markt brachte ist die ECoS-50000. ESU hat die Zentrale so konstruiert, dass sie kompatibel zu fast allen bereits bestehenden Digitalsystemen ist.

Eigenschaften der ECoS 50000
  • Zwei eingebaute Fahrpulte mit großen gut greifbaren motorgetriebenen Knöpfen
  • 8 direkt erreichbare Funktionstasten
  • Touchpanel (Schwar/Weiß) -- Es können pro Lok bis zu 20 Funktionen geschaltet werden.
  • Steuerung von Weichen und Magnetartikel
  • Ein großes grafisches Weichenstellpult mit Zugriff auf bis zu 1420 Weichen (DCC oder Motorola-Format).
  • Anlegen von Fahrstrassen und deren Steuerung. Fahrstraßen werden entweder mit s88-Rückmeldekontakten ausgelöst oder mit einem Tastendruck.
  • Gruppieren Sie mehrere Weichen und Magnetartikel vollgrafisch und gemeinsames Schalten
  • Pendelzugsteuerung. Es müssen auf beiden Enden S88-Belegtmelder eingebaut werden. Bis zu 16 Pendelzüge gleichzeitig.
  • Eingebauter Booster mit einer hohen Leistung.
  • ECoS unterstützt EcoSlink, einen High-Speed Systembus, der auf CAN basiert und Daten blitzschnell und verzögerungsfrei zur Zentrale transportiert.
  • Einstellen und Programmieren der Lokdecoder.
  • 32 Multitraktionen mit je bis zu 16 Loks
  • Das große, weiss hinterleuchtete LCD besitzt einen guten Kontrast und zeigt ein Maximum an Information im Klartext an.
  • Programmiergleis Alle DCC-Servicemode Programmiermodi auf dem Programmiergleis, POM (Programming on the Main). Programmierung von Motorola- und Selectrix-Decodern auf dem Programmiergleis
  • Integrierten Analogcontrollern ("Joysticks"). Es kann sogar die Pfeife der LokSound-Decoder gesteuert werden.
  • ECoS ist kompatibel zu:

    • Selectrix
    • Märklin-Motorola alt, neu, mit 14 oder 27 Fahrstufen (2 Modi, je nach Decoder verfügbar) Bis zu 255 Adressen im Motorola-Format (je nach Decoder verfügbar)
    • DCC-Protokoll mit 14, 28, 128 Fahrstufen, LGB-Kettensteuerung. Biis zu 9999 Adressen im DCC Format. Bis zu 20 Funktionstasten pro Lok.
    • M4 Datenformat mit automatischer Anmeldung, 128 Fahrstufen und bis zu 16 Funktionen (ab SW 3.0.0.)

  • Verbindung mit einem Computer möglich. Damit lassen sich Softwareupdates einspielen oder eine Computersteuerung verwenden.
  • Geeignet für Spur N bis G-Anlagen.


ESU-Zentralstation Nr. 50000
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Technische Daten

  • H4-Booster mit 4.0 A Dauerausgangsleistung
  • H4-Programmiergleisausgang mit 0.6A Leistung
  • RailCom-Rückmelder mit Cutout-Device integriert ("Global Detector")
  • 7 Zoll QVGA FSTN LCD Display mit Touchpanel und 6-fach LED-Backlight (weiss)
  • 32-Bit ARM 720T Controller, 64 MByte Flash ROM, 32 MByte RAM, Linux-Betriebssystem
  • 16 Bit Realtime Coprozessor
  • 2 x motorgetriebene Potentiometer-Fahrtregler mit Endanschlag
  • 2 x Zwei-Wege-Analog-Joysticks
  • 2 x 8 Funktionstasten sowie Stop- und Go-Taste
  • 3 Anschlüsse für ECoSlink Geräte
  • Anschluss für ECoSlink Buserweiterung
  • Galvanisch entkoppelter Boosteranschluss für DCC-konforme und oder Märklin 6017-kompatible Booster
  • Galvanisch entkoppelter ECoSniffer Eingang für Anschluss von Altgeräten
  • Galvanisch entkoppelter S88-Bus Eingang für Rückmelder
  • 10/100 Mbit Ethernet-Anschluss (RJ45)
  • 1 ECoSlot-Modul zur Aufnahme eines Funkempfängers
  • Schaltnetzteil 90VA zur Stromversorgung

Lieferumfang:
  • ECoS Zentrale
  • Stift für Touchbedienung
  • Netzteil mit 18V / 5A - 90VA -
  • Anschlussklemmen für Gleisanschluss, Programmiergleis, ECoSniffer
  • Bedienungsanleitung




Die ESU-Zentralstation Nr. 50200
Die ECoS ESU Command Station 50200 ist die neueste Generation der ECoS-Digitalzentralen. Die ECoS bietet Digitaltechnik mit einem zeitgemäßen Funktionsumfang und relativ einfacher Bedienung.

Die wichtigisten Details
  • Vollgrafikfähiges, beleuchtetes farbiges TFT-Display mit guten Kontrastwerten
  • Berührungsempfindliches Touchpanel entweder mit Fingern oder dem mitgelieferten Stift bedient werden kann.
  • Intuitive Benutzeroberfläche
  • Alle Symbole und Schriften sind groß gezeichnet und klar gegliedert.
  • Gute Kompatibilität mit bestehenden Digitalsystemen. ECoS unterstützt als Multiprotokollzentrale die Datenformate:

    • DCC mit RailCom und RailComPlus (bis zu 9999 Adressen, 128 Fahrstufen, 24 Funktionen)
    • Märklin-Motorola-Protokoll (bis zu 255 Adressen, bis zu 8 Funktionen)
    • Selectrix® (Fahrbetrieb und Programmierung der Decoder)
    • MFX-kompatibel (automatischer Anmeldung der Loks)

  • Weichen und Magnetartikel könnnen gesteuert werden. Das grafische Weichenstellpult gewährt Zugriff auf bis zu 1200 Weichen (DCC oder Motorola-Format).
  • Fahrwege können angelegt werden. Es könnnen mehrere Weichen und Magnetartikel zusammengefasst werden auf vollgrafisch gemeinsam geschaltet werden.
  • Pendelzugsteuerung
  • Netzwerkanschluss für die Verbindung mit einem Computer
  • Anschluss externer Digitalkomponenten durch den ECoSlink
  • Integrierter Booster
  • Separates Netzteil (liegt der Zentrale bei)
Die ECoS ist somit eine Digitalzentrale, die vier Digitalprotokolle abarbeitet. Dadurch können 99% der sich auf dem Markt befindlichen Lokdecoder verwendet werden.

ESU-Zentralstation Nr. 50200
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Die ECoS ist für für Gleich- und Wechselstrombetrieb und für alle Spurweiten (N-G) geeignet. Eine Besonderheit die Ecos bietet ist die, dass Digitalsysteme von Märklin 6021, Lenz Digital Plus, ROCO direkt an den an den Eingang des ECoSniffer angeschlossen werden können und als Handregler weiter verwendet werden können. Noch komfortabler wird es, wenn von einer Loconet-Zentrale - z.B. Intellibox, Digitrax - zur ECoS gewechselt werden soll. Der optionale L.Net-converter bindet diese Geräte in die ECoS ein.




Die Central-Station von Märklin Nr. 60212
Nun wird sich mancher Leser wundern, dass sich hier unter den ESU-Digitalgeräten die Märklin Central-Station-Nr.60212. wiederfindet. Der Grund hierfür ist aber einfach. Die Central-Station I von Märklin ist von ESU entwicklet worden. Sie ist somit ein 100%iges ESU-Gerät. Nun hat Märklin die Central-Station II auf den Markt gebracht und die Central-Station I aufs Altenteil geschickt. Der Dumme ist wie immer bei Märklin der Märklin-Modellbahner. Er soll sich nun wieder ein neues Gerät zulegen und der ehemaligen insolventen Gesellschaft wieder Geld in die Kasse spülen.

Nun hat die Firma "ESU" einen konsequenten Schritt getan und will die von ihr entwickelte Märklin Central-Station I nun weiterentwickeln.

Weiterentwicklung der Central-Station I
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Es ist nicht zu verschweigen, dass diese Digitalzentrale nun in die Jahre gekommen ist. Niemand wusste bei der Einführung der Central-Station I, ob die Modelleisenbahner eine grafische Benutzeroberfläche mit großem LCD-Bildschirm und ein Touchpanel zur Dateneingabe akzeptieren würden. Die Central-Station I hatte aber großen Anklang bei den Märklinern gefunden.
So kamen auf den Modellbahner sprechende Loknamen und Icons, eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Loks, die sich mittels mfx-Decoder automatisch anmeldeten oder grafische Symbole für Magnetartikel zu. Die Central-Station I ist ein kleiner Computer. Wie ein Computer benötigt die Central-Station I somit - für die digitale Weiterentwicklung - Updates. Da aber Märklin lieber neue Produkte verkauft, als alte Modelle dem neuesten Standard anzupassen, hat sich ESU entschlossen die Weiterentwicklung der Central-Station I (60212) sicher zu stellen. Somit kann der Märkliner seine alte Central-Station I behalten und enstprechend auf dem neusten Stand updaten. Weitere Infos sind bei ESU zu finden.


Die ESU "Mobile Control" Nr.50100

Die ESU "Mobile Control" gibt dem Modellbahner die Möglichkeit, die Loks zusammen mit der ECoS-Zentralstation drahtlos zu steuern.
Die Mobile-Control ist nach ergonomischen Erkenntnissen geformter Handregler. Er liegt gut in der Hand und erlaubt sogar eine "Einhand-Bedienung", dabei wird mit dem Daumen die Geschwindigkeit geregelt. Durch die gut fühlbaren Tasten- und Bedienelemente kann - mit einiger Übung - "blind" geregelt werden.

Das Mobile-Control ist mit einem grafikfähigen LCD-Display ausgestattet, das stets über die wichtigsten Betriebsparameter wie Lokname, Loksymbol, Geschwindigkeit sowie den Zustand der Funktionstasten Auskunft gibt. Es können bis zu 20 Funktionen geschaltet werden, abhängig vom Datenformat. Bis zu 30 Lokomotiven oder Mehrfachtraktionen können gesteuert werden.

Neben dem Steuern von Lokomotiven können auch Magnetartikel gesteuert werden. Das Display zeigt dann den aktuellen Zustand der Weiche an. Ein Umschalten der Weiche erfolgt auf Knopfdruck. Bis zu 64 Magnetartikel oder Fahrstraßen könnenn geschaltet werden.

Unabhängig von Kabeln sendet die Mobile-Control seine Informationen per Funk an die in der ECoS eingebaute Basisstation. Der Funkverkehr ist bidirektional. Dies bedeutet, dass alle an der ECoS vorgenommenen Änderungen auch auf das Mobile-Control übertragen werden – und umgekehrt. Auf diese Weise werden die Daten zwischen der Mobile-Control und der ECoS synchronisiert. Es müssen keinerlei Daten lokal am Mobile-Control eingeben werden. Die Sendeleistung beträgt auf der Freifläche bis zu 100 m. Damit können auch große Modellbahnanlagen mit der Mobile-Control gesteuert werden.

Bevor die Mobile-Control funktioniert muss in die Ecos-Zentralstation das Empfängermodul eingebaut werden. Dazu muss auf der ECoS (auf die Rückseite) die Abdeckung des linken ECoSlots abgenommen werden, indem auf den Halteclip (geriffelte Oberfläche) gedrückt und die Abdeckung nach oben hin abgenommen werden muss. Danach wird das Empfängermodul in die ECoS eingesteckt. Da die Buchsenleiste der ECoS mehr Pins hat als das Empfängermodul selbst, ist darauf zu achten, dass die rechte Pinreihe des Empfängermoduls ganz rechts in der der ECoS eingesteckt ist.

Mobile-Control von ESU
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Die Tasten auf der Mobile-Control (siehe auch obiges Bild)

  • Buchstabe a) LCD Display:
    Auf dem vollgrafischen LCD Display werden, abhängig vom Betriebsmodus, die jeweils relevanten Informationen bzw. Menüeinträge angezeigt.

  • Buchstabe b) Auswahltasten links und rechts:
    Die Funktion der Auswahltasten hängt von dem Symbol ab, das in der Anzeige jeweils über den Tasten zu sehen ist.

  • Buchstabe c) Drehregler mit Center-Click:
    Mit Hilfe des Drehreglers wird die Geschwindigkeit einer Lok vergrößert oder verringert. Ein Druck auf den Drehregler wechselt die Fahrtrichtung der Lok. Innerhalb eines Menüs wird mit dem Drehregler der gewünschte Unterpunkt ausgewählt und mittels eines Drucks auf den Drehregler bestätigt.

  • Buchstabe d) Loktaste:
    Ein Druck auf die Loktaste öffnet die Liste der zugewiesenen Loks bzw. wechselt in den Lokfahrmodus.

  • Buchstabe e) Magnetartikeltaste:
    Ein Druck auf die Magnetartikeltaste führt zur Auswahlliste der zugewiesenen Magnetartikel.

  • Buchstabe f) Tastaturfeld:
    Die Zahlentasten 0- 9 werden entweder zur Eingabe von Zahlen und Zeichen verwendet oder schalten die Funktionen F1 bis F10 bzw. F11 bis F20 der aufgerufenen Lok.

  • Buchstabe g) Die Licht-Taste:
    Schaltet das Licht einer Lok ein- bzw. aus.

  • Buchstabe h) Die STOP-Taste hat mehrere Funktionen:
    1. Einschalten des Geräts: Drücken Sie einmal kurz die Taste, um das mobile control einzuschalten.
    2. Ausschalten des Geräts: Während das mobile control eingeschaltet ist, drücken Sie die Taste und halten Sie diese für etwa 5 Sekunden gedrückt, bis sich das Mobile-Control ausschaltet.
    3. Nothalt:
    Während das Mobile-Ccontrol eingeschaltet ist, kurz die Taste drücken, um einen Nothalt auszulösen.
    4. Nothalt auflösen:
    Während eines Nothalts, kurz die Taste drücken , um den Nothalt wieder aufzulösen



Die ESU "ECoSControl-Radio" Nr. ES-50111

Das ECoSControl-Radio ist ein Mobilgerät, das über den "ECoSlot-Mobilschacht" an die ESU-Digitalzentrale "ECoS" („ESU Command Station“) angeschlossen wird. Das Mobilgerät erlaubt eine Steuerung, als ob die ECOS direkt bedient werden würde. So können mit der "ECoSControl-Radio" Loks, Magnetartikel und Fahrstraßen drahtlos gesteuert werden. Mit dieser "ECoSControl-Radio" können bis zu 100 Loks bedient und mit 14, 28 oder 128 Fahrstufen gefahren werden. Von jeder Lok lassen sich bis zu 20 Funktionen den Funktionstasten zuordnen. 8 Weichenstellpulte der ECoS-Zentrale mit jeweils 16 Magnetartikeln können auf das "ECoSControl-Radio" übertragen und dort geschaltet werden.

An einer ECoS-Zentrale können Sie bis zu 4 "ECoSControl-Radio" angeschlossen werden.

ESU-ECoSControl-Radio
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ESU Navigator
Der Navigator ist eine Digitalzentrale und wurde für kleine kleine bzw. mittelgroße Anlage von ESU entwickelt. Der Navigator kann wegen seiner bidirektionalen Infrarottechnik drahtlos die Loks steuern.

Mit dem Navigator können bis zu 40 Loks gefahren werden. Geeignet sind alle Loks, deren Decoder das DCC- oder Motorola-Protokoll verstehen. Der Navigator schaltet abhängig von den Decodermöglichkeiten bis zu 21 Funktionen pro Lok und kann bis zu 9999 Adressen verwalten (Im Motorola-Betrieb sind bis zu 255 Adressen möglich). Selbstverständlich kann jeder Lok ein individueller Name gegeben und ein Loksysmbol ausgewählt werden.

Sonstige Eigenschaften:
  • Mehrfachtraktionen - bis zu 6 Lokomotiven können gemeinsam bewegt werden. Der Zugriff auf die Funktionen der einzelnen Loks ist auch im Traktionsbetrieb jederzeit möglich.
  • Der Navigator kann auch Magnetartikel und Weichen schalten. Kompatibel zu Märklin-k83 oder k84 oder SwitchPilot etc. Bis zu 100 Magnetartikel können auf Ihrer Anlage verbaut und geschaltet werden.
  • Motorola und DCC-Decodern ansteuerbar
  • "Programmieren" der Lokdecoder möglich. Alle CVs von DCC-Decodern können auf dem Programmiergleis eingelesen und verändert werden. Kommen programmierbare Motorola-Decoder (z.B. Märklin-mfx-Decoder) zum Einsatz, sind alle vorgesehenen Register (01-80) problemlos zu ändern.


ESU-´Navigator
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Lieferbar sind folgende Artikel:
Nr. 50300 -- Navigator Digitalsystem, MM/DCC, Drahtlos Infrarot, 3Ampere, Set mit Netzteil, Ausgang 15-21 V, Handbuch
Nr.50301 -- Navigator Digitalsystem, Einzelhandregler zur Erweiterung, mit Zubehör (Batterien, Umhängeband)
Nr. 50303 -- Navigator, IR Receiver, Erweiterungsset, Retail, DE+US, mit Verlängerungskabel
Nr. 50305 -- Kabelbaum, 7pol Mini-Din Stecker auf 6pol Mini-Din Stecker zum Anschluss ECoSBoost / Navigator an ECoS


ECoslink-Terminal
Wenn die Modellbahnanlage wächst und zusätzliche Komponenten wie ECoSBoost-Booster und ECoSDetector-Rückmelder an die ECoS-Zentrale oder Märklin Central-Station I anschließen möchten, werden bald die Anschlüsse an der Digital-Zentrale knapp.
Abhilfe kann hier das ECoSlink-Terminal schaffen.

Ecoslink-Terminal
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Das ECoSlink-Terminal wird mit Hilfe des mitgelieferten Buskabels an die „Extend“ Buchse der ECoS oder Central-Station angeschlossen. Es bietet an der Vorderseite der Frontplatte zwei Buchsen für Handregler (z.B. mobile-station) und an der Rückseite drei Buchsen für Geräte, die unter der Anlage verbaut werden. Hierzu gehören vor allem ECoSBoost-Booster, sowie ECoSDetect-Rückmeldemodule.

Das ECoSlink-Terminal kann alle daran angeschlossenen Geräte entweder über die Zentrale mit Strom versorgen oder dies für einen Abschnitt selbst übernehmen. Dies ist insbesondere bei größeren Anlagen mit vielen Handreglern, Boostern und Rückmeldern sinnvoll. Dann sollte allerdings ein externer Transformator angeschlossen werden.

Wenn mehr als ein ECoSlink-Terminal zum Einsatz kommen soll, können die Terminals untereinander auf Wunsch problemlos mit handelsüblichen Patchkabeln mit RJ45 Buchsen verbunden werden. Diese Patchkabel sind im Computerhandel in jeder beliebigen Länge erhältlich.

Jedes ECoSlink-Terminal wird zweckmäßigerweise an der Stirnseite der Anlage eingebaut. Nur die Frontplatte ist sichtbar.

Das ECoSlink-Terminal ist für alle ECoS und Central-Stations verwendbar. Der CAN-Bus wird zusammen mit den Versorgungs- und Boostersteuerleitungen lediglich passiv verteilt und die Terminierung sichergestellt.


ECosBoost
Ein unverzichtbare Bestandteil jeder größeren Modellbahnanlage sind Digital-Verstärker (Booster. ESU bietet hier zwei Varianten an:

Nr. 50010 -- ECoSBoost, ext. Booster 4A, DCC/MOT/SX/mfx, Netzteil 110-240V, EU+US
Nr. 50011 -- ECoSBoost, ext. Booster 8A, DCC/MOT/SX/mfx, Netzteil 110-240V, EU+US

Benötigt wird ein Booster wenn der Stromverbrauch aller fahrenden Züge mit deren Funktionen, der Beleuchtung der Wagen und Funktionsmodellen größer als der Maximalstrom den die Digital-Zentrale liefern kann. Ab diesem Zeitpunkt muss die Modellbahnanlage in mehrere Versorgungsabschnitte eingeteilt werden, die jeweils von einem eigenen Booster versorgt werden.

Der ECoSBoost auf die Verwendung mit der ESU-ECoS bzw der Märklin Central-Station-60212 abgestimmt. Die 4 Ampere-Variante ist für die Spurgröße H0, N und Z gedacht. Die 8 Ampere-Variante für die Gartenbahner gedacht ist.

Jeder ECoS-Booster wird mit einem Netzteil geliefert.

Ecosboost
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Der ECoSBoost wird direkt an die ECoSlink-Buchse der Digital-Zentrale angeschlossen und erhält von dort auch seine Steuersignale.

Verarbeitbare Datenformate:
-- DCC mit RailComPlus
-- Motorola
-- Selectrix
-- M4

Welches Datenformat im Einzelfall ausgegeben wird, hängt von der verwendeten Zentrale und deren Fähigkeiten ab.

Wird eine ESU-ECoS-Zentrale verwendet, wird der Booster DCC, Motorola, Selectrix und M4 Protokolle verarbeiten.

Wird die Central-Station I von Märklin verwendet (ohne ESU-Update) werden deren Datenformate Motorola bzw. mfx verstärkt und ausgegeben.

Alle ECoSBoost werden dank „Plug&Play“ automatisch in die Liste der externen ECoSlink-Geräte eingebunden und können zentral auf dem Display der ECoS überwacht und konfiguriert werden. Für die korrekte Funktion des ECoSBoost an diesen Zentralen ist der richtige Firmwarestand entscheidend. Ist die interne Software der Zentrale zu alt, wird der ECoSBoost unter Umständen nicht erkannt. Die Systemvoraussetzungen geben hierüber Auskunft.

Die für H0, N und Z geeignete 4 Ampere-Version kann bis zu 10 Loks gleichzeitig versorgen, abhängig von deren Strombedarf. Die Versorgung des ECoSBoost wird von dem mitgelieferten Schaltnetzteil mit stabilisiertem Gleichspannungsausgang übernommen.

Die Konfiguration und Überwachung jedes ECoSBoost erfolgt komfortabel direkt an der ECoS. Für jeden Booster kann der max. zulässigen Ausgangsstrom festgelegt werden. Darüber hinaus kann der aktuellen Stromverbrauch jedes Boosters abgerufen werden, um herauszufinden, wie viel „Reserven“ noch vorhanden sind.

Gut ist auch die Möglichkeit jeden ECoSBoost getrennt einstellen zu können, ob er bei einem Anlagenkurzschluss mit abgeschaltet werden soll oder nicht. Sind z.B. Weichendecoder an einen separaten ECoSBoost angeschlossen, können im Falle eines Schienenkurzschlusses die Weichen immer noch zuverlässig geschaltet werden.

Jeder ECoSBoost hat serienmäßig einen Rückmelder (global Detector) für RailCom eingebaut. Damit können einerseits CVs auf dem Hauptgleis auslesen, andererseits neue Loks mit RailComPlus fähigen Decodern direkt auf dem Boosterabschnitt automatisch anmeldet werden. ECoSBoost beherrscht auch die M4-Rückmeldung. Die von ECoSBoost versorgten mfx-Loks verhalten sich dann exakt so wie beim Betrieb direkt an der Ecos-Zentrale und können sich selbstverständlich automatisch anmelden oder Konfigurationsänderungen übertragen.

Die Betriebssoftware des in jedem ECoSBoost integrierten Mikrocontrollers kann bei Bedarf vollautomatisch durch die ECoS-Zentrale mit einem Update versorgt werden.


Sonstige ESU-Artikel
Der EcosDetector
Der ECoSDetector kann 16 Gleisabschnitte überwachen. Die Eingänge lassen sich per Steckbrücke einzeln umschalten zwischen Schalteingang (Masseeingang) oder Stromfühler.
Der ECoSDetector ist für alle Gleissystemen verwendbar und somit interessant für alle 2-Leiterfahrer. Da die Eingänge, in denen jeweils maximal 3A Strom fließen dürfen, in zwei Gruppen separat voneinander mit Strom versorgt werden können, kann jeder ECoSDetector bis zu zwei Booster-Stromkreise abdecken. Optokoppler sorgen für eine zuverlässige Erkennung.

Ecosdedector
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Neben den konventionellen Gleisbesetztmeldern ist der ECoSDetector darüber hinaus in der Lage, vier der 16 Gleisabschnitte besonders zu überwachen. Mit Hilfe der RailCom-Technik („local detector“) kann auf diesen Abschnitten nicht nur herausgefunden werden, ob sich ein Zug darauf befindet, sondern auch welcher Zug genau es ist (Zugnummernerkennung). Hierzu wird dann allerdings ein Railcom-fähiger Lokdecoder benötigt.
Die Kenntnis, welcher Zug genau sich auf einem Abschnitt befindet, führt in Verbindung mit dem Fahrstraßenmodul der ECoS-Zentralstation zu neuen Funktionen. So können z.B. automatisch die Schranken eines Bahnüberganges gesenkt werden, oder die Züge suchen sich im Schattenbahnhof ein freies Gleis. Hierbei sind die Schalteingänge oder Gleisbesetztmelder elektronisch „entprellt“, um auch bei unzuverlässigem Kontakt oder stark verschmutzten Schienen eine zuverlässige Rückmeldung zu gewähren.

Jeder ECoSDetector wird direkt über den ECoSlink-Bus mit der Ecos-Zentrale verbunden. Geeignet sind neben allen ECoS-Zentralen auch alle Märklin-Central-Stations die mit Update von ESU versehen sind. Die galvanische Trennung von Bussystem und Zentrale sorgt für eine hohe Betriebssicherheit und sichere Übertragung zur Zentrale. An der Zentrale werden alle ECoSDetector automatisch erkannt und in den Betriebsablauf eingebunden.

Die Konfiguration der Geräte erfolgt direkt an der Zentrale und kann auch nach dem Einbau durchgeführt werden.

Die Betriebssoftware jedes ECoSDetector kann bei Bedarf aktualisiert und um zusätzliche Funktionen erweitert werden: Das hierfür erforderliche „Update“ erfolgt bei Bedarf vollautomatisch durch die Zentrale. Auf diese Weise kann der ECoSDetector auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden.

Der ECoSDetector-Standard bietet 16 Schalteingänge zum Anschluss von isolierten Gleisabschnitten, Gleiskontakten, Reedkontakten, Schaltgleisen oder Tastern. Er ist mit jedem 3-Leitergleis einsetzbar, egal ob Märklin M-, K-, oder C-Gleis. Der ECoSDetector Standard bietet sich daher für 3-Leiterfahrer an, die einen preiswerten Rückmeldebaustein suchen, aber auf die Zuverlässigkeit des ECoSlink Bussystems nicht verzichten möchten.


ECoSDetector-Extension-Modul Nr. 50095
Das ECoSDetector-Extension-Modul ist dafür gedacht, mit Hilfe des ECoSDetector-Moduls ein externes Gleisbildstellpult (GBS) aufzubauen, das dann an die ECoS-Zentrale angeschlossen wird. ESU bietet hier den Aufbau eines eigenen Stellputes an. Es können aber auch kommerziell verfügbare Systeme verwendet werden. Die dort verbauten LEDs zur Ausleuchtung von Gleisbesetztabschnitten oder Anzeige der Weichen / Signalstellungen werden von der ECoS passend geschaltet. Wenn mit dem Gleisbildstellpult darüber hinaus Weichen und Signale direkt geschaltet werden sollen, können externe Taster angeordnet werden. Die Schalterstellung wird von den Eingabekanälen des ECoSDetector Moduls eingelesen und zur Auswertung an die ECoS-Zentrale weiter geleitet. Dort werden dann die entsprechenden Kommandos ausgeführt.

ECoSDetector-Erweiterungsmodul
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Für das Gleisbildstellpult werden Eingänge für die Taster benötigt. Diese werden vom ECoSDetector bereit gestellt. Auch die Ausgänge für die Ausleuchtung der LEDs werden von der ECoSDetector-Extension bereit gestellt. Das ECoSDetector-Extension-Modul wird seitlich an den ECoSDetector angeschlossen. Über diesen erhält die ECoSDetector-Extension alle Befehle. Ohne ECoSDetector ist die ECoSDetector-Extension nicht funktionsfähig.

Das ECoSDetector-Erweiterungsmodul besitzt Anschlussmöglichkeit für 32 Glühlämpchen/LEDs für Gleisbildstellpultausleuchtung oder Blocksignale
Jeder einzelne der 32 Ausgänge kann mit maximal 100mA belastet werden. Da diese als „open collector“ ausgeführt sind, können Sie daran entweder Glühlampen oder LEDs mit Vorwiderstand direkt anschließen. Der Gesamtstrom aller Ausgänge darf jedoch 1,5A nicht überschreiten.
Für die Versorgung kann ein beliebiger Gleich- oder Wechselspannungstrafo verwendet werden. Die Transistorausgänge der ECoSDetector-Extension-Moduls lassen sich an Ihrer ECoS-Zentralstation in den gewünschten Betriebsmodus bringen.


L.NET Converter - Nr. 50079
Der L.Net-Converter dient zum Anschluss von Handreglern und Rückmeldemodulen an die ECoS oder der Märklin Central-Statiobn 1 "Reloaded".
Falls Modellbahner ihre bisherige Zentralstation durch eine Ecos ersetzen wollen, bietet der L-Net-Converter die Möglichkeit, die bisher verwendeten Handregler und Rückmeldemodule durch einen Anschluss über den L.Net-Converter weiter zu verwenden.

Der ECoSniffer-Eingang bietet zwar für Handregler (in Kombination mit der „alten“ Digitalzentrale) eine Lösung. Es konnten aber die Rückmeldemodule nicht integriert werden.

Mit dem ESU-L.Net-converter bieten sich nun die Möglichkeit, Handregler der Firmen Uhlenbrock oder Digitrax direkt mit der ECoS-Zentrale oder der Märklin Central-Station-60212 „Reloaded“ zu verbinden. Zusätzlich können auch Schaltmodule, Rückmeldebausteine oder die Infrarotbausteine "Lissy" in einem ESU System sinnvoll integriert und weiterverwendet werden.

L.Net-converter
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Eigenschaften des L.Net-converter
  • kompatible Handregler können direkt an der ECoS betrieben werden. Die Handregleranzeige ist hierbei stets synchron mit der ECoS.
  • Keine Beschränkung auf ein Datenformat. Es können beliebig Loks mit DCC, Motorola, Selectrix oder M4-Datenformat angesteuert werden.
  • Einsetzbare Handregler: Daisy-, Fred- oder ProfiBossler, DT400 oder UT2 von Digitrax.
  • Alle der ECoS bekannten Loks können mit Handregler aufgerufen werden bzw. für einfache Fred-Handregler die gewünschte Lok komfortabel an der ECoS zugewiesen werden.
  • Die Stromversorgung kann hierbei direkt durch den L.Net-converter erfolgen, sofern die angeschlossenen Geräte ein Limit von 250mA nicht überschreiten.
  • Loconet-Schaltmodule lassen sich betreiben. Für die ECoS spielt es keine Rolle, ob eine Weiche bzw. Signal von einem herkömmlichen Decoder angesteuert wird oder direkt am Loconet hängt: Es werden die Steuerbefehle parallel an beide Systeme ausgesendet.
  • Mit dem L.Net converter können Rückmeldemodule weiter verwendet werden.



Die ESU-Lokdecoder
Tabelle der ESU-Loksounddecoder bis zum Jahre 2000

ESU-Lokdecoder bis zum Jahre 2000
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Der ESU - Lokdecoder "LokPilot V2.0
Dieser Decoder ist klein und eignet sich für Gleichstrom-Motoren, Faulhaber-Motoren. Bei Allstrommotoren ist die Feldspule durch einen Permamagenten zu ersetzen. Der Decoder versteht das DCC-Protokoll und das Märklin Motorola-Protokoll Ferner versteht er auch analoge Signale (Betrieb auf analogen Anlagen möglich). Er besitzt einen Schnittstellenstecker.

Technische Daten
- Adressen: 9999 (bei DCC) ---- 80 (MM-Protokoll)
Motorstrom: max. 1.100 mA (1,1 Ampere)
Funktionsausgänge: Function-Licht: je 140 mA --- 2 zusätzliche Funktionsausgänge je 140 mA (Rangiergang, Anfahr-, Bremsverzögerung)
Abmessungen: 26,5 x 15,5 x 6,5 mm

ESU-Lokdecoder
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Der ESU - Lokdecoder "LokPilot V3.0"
Dieser Decoder ist der Nachfolger des Decoders LokPilot v2.0. Er ist mit einer 8-poliger Schnittstelle bzw. einer 21-poligen Schnittstelle erhältlich.

Technische Daten
Datenformat: Motorola), DCC, Selectrix, analog
Adressen: 9999 (DCC); 80 (Motorola mit CUnit 6021), 112 (Selectrix)
Motorstrom: max. 1.100 mA, Überlastungsschutz
Funktionsausgänge: Function "Licht" je 250 mA -- 2 Funktionsausgänge programmierbar, je max. 250 mA (Rangiergang, Anfahr- und Bremsverzögerung)
Abmessungen: 23 x 15.5 x 6.5 mm

ESU-Lokdecoder
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