Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller

- Das Digitalsystem von Zimo -


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen

Eigenschaften des Zimo-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

Die Zimo Digitalzentrale MX1

Die Zimo Digitalzentrale MX1/N

Die Zimo Digitalzentrale MX1EC

Die Zimo Digitalzentrale MX10

Der Zimo Handregler "MX2"

Der Zimo Handregler "MX2FU"

Der Zimo Handregler "MX21"

Der Zimo Handregler "MX21FU"

Das Zimo Zentrale "MX31"

Das Zimo Fahrpult "MX32"

Das Zimo Funk-Basismodul "MXFU"

Die Decoder Update Geräte "MXULF" und "MXULFA"

Die Zimo-Decoder (Stand: 2011)

Die Zimo-Magnetartikel Decoder

Das Zimo Gleisabschnittsmodul "MX9

Das Zimo Kehrschleifenmodul "MX7"

Das Zimo Drehscheibenmodul "MXDS/D"

Möglichkeiten des Zimo-Digital-System



Vorbemerkung
Die Firma Zimo wurde im Jahre 1979 von Peter Ziegler gegründet. Zimo setzte den Schwerpunkt der Entwicklung und Produktion auf eine funktionale digitale Mehrzugsteuerung. Über die Jahre wurden das eigene Zimo-Datenformat und die Hardware-Komponenten wie Zentrale und Decoder weiterentwickelt. 1996 wurde das Zimo-System auf das genormte DCC Format und auf Motorola umgestellt. Zimo produziert heute eine multifunktionale digitale Modellbahnsteuerung. Neben den ursprünglichen Komponenten wie Zentrale MX1, Fahrzeugdecoder, Magnetartikeldecoder etc. die mit dem Zimo-Protokoll funktionieren, gibt es die Geräte nun auch für das genormte DCC-Format.

Zum Inhaltsverzeichnis


Eigenschaften des Zimo-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

TabelleZimo-2000
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Die Zimo Digitalzentrale MX1
Das Basisgerät vom Zimo-Digitalsystem ist die Zentraleinheit MX1. Es gibt sie in 3 Ausführungsvarianten:

1.)
Die erste Ausführung ist mit einem runden DIN-Stecker an der Geräterückseite und einem Schalter versehen. Sie kann nur ZIMO-Protokoll abarbeiten. Zugleich ist das Gerät Programmer und PC-Interface.

2.)
Ausführung wie "1." aber ohne Schalter. Der CAN-Bus besitzt einen RJ11 Stecker Diese Ausführung beherrscht bereits alle drei Digitalprotokolle (DCC, Motorola und ZIMO). Diese Bauform gibt es als MX1/N mit nur Motorola- und DCC-Protokoll oder als MX1/Multi mit allen drei Protokollen (einschließlich Zimo).

3.)
Die neue Ausführung MX1/2000 besitzt ein besseres Display. Allerdings beherrscht sie nicht mehr das ZIMO-Protokoll. Die Firmware kann über die Serielle Schnittstelle nachgeladen werden. Es stehen auch mehr Eingänge für Pendelzugsteuerungen und einen Not-Aus-/Eingang zur Verfügung.

Die Ausgangsspannung der MX1 kann zwischen 12 V und 24 V eingestellt werden, um für alle Baugrößen und für alle Betriebsgewohnheiten die optimalen Bedingungen zu bieten. Der Ausgangsstrom von 8 Ampere reicht für den Betrieb von 10 oder mehr H0-Züge oder 5 oder mehr Großbahn-Lokomotiven gleichzeitig aus. Für noch größere Leistung steht die Hochstrom-Ausführung MX1-HS mit 2 x 8 Ampere zur Verfügung. Sie kann für zwei getrennte Versorgungsbereiche oder parallel-geschaltet für einen einzigen Bereich eingesetzt werden. Am Basisgerät MX1 bzw. MX1HS werden über zwei 6-polige Buchsen ("modular jacks", "Telefonstecker", "Western Stecker") CAN-Bus-Kabel angeschlossen.

Der CAN-Bus dient als sehr leistungsfähige Plattform (Fahrpultbus, Rückmeldebus, Boosterbus, usw. gleichzeitig mit 125000 bit/sec) für die Kommunikation zwischen den Komponenten des ZIMO System; das Kabel besorgt daneben auch die Stromversorgung der lokalen Steuerprozessoren (im Fall der Fahrpulte der ganzen Geräte) vom Basisgerät her.

Die ZIMO-Basisgeräte sind jedoch mehr als einfache Digitalzentralen mit großer Ausgangsleistung. Folgende Eigenschaften besitzen die Geräte:

- System-autonomer Blockbetrieb
- Automatische Pendelstrecken
- Automatische Betriebs-Abläufe" (ABA's)
- Automatische Routing-Abläufe" (ARA's)

Zimo-Digitalzentrale MX1EC
Zum Vergrößern des Bildes bitte Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Digitalzentrale MX1/N
Die Zentrale MX1/N kann sowohl Steuerimpulse im DCC-Protokoll, als auch im Motorola-Protokoll an Loks und Magnetartikel senden. Die Zentrale beinhaltet zudem noch einen Booster, der die Anlage mit bis zu 10 Ampere versorgen kann. Die MX-Zentrale besitzt eine einstellbare und stabilisierte Ausgangsspannung. Die Ausgangsspannung lässt sich je nach Nenngröße oder Anlagengröße mit einem Regler und einem integrierten Meßgerät einstellen. Die Ausgangsspannung ist natürlich abhängig vom verwendeten Trafo. Ein Trafo mit 24 Volt und 150 VA ist für die Zentrale empfehlenswert.

Die Zimo-Zentrale MX1 bildet ein Komplettpaket, das die Zentraleinheit, den Booster, das Programmiermodul und das Interface enthält.

Zimo
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Das integrierte Interface erlaubt den Anschluss eines Computers, der mit entsprechender Software, z.B. STP eine komfortable Steuerung der Modellbahn erlaubt. Sehr hilfreich ist auch die Option, mit der Software P.F.u.Sch. vom gleichen Entwickler Lokomotiven nicht nur zu verwalten, sondern sie auch mit all ihren Parametern zu programmieren. Vor allem erleichtert die Software die Programmierung der lokspezifischen Geschwindigkeitskurve.

Zum Inhaltsverzeichnis


Die Zimo Digitalzentrale MX1EC
Die Economy-Zentrale ist vom Leistungsumfang her gleich dem MX1, jedoch in einem einfacheren Gehäuse ohne Statusdisplay und ohne eigenem Programmiergleisausgang (Hauptgleis wird zum Programmiergleis), dafür zu einem wesentlich günstigeren Preis.
Zimo-Digitalzentrale MX1EC
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Die Zimo Digitalzentrale MX10
Diese Zentralstation brachte Zimo im 2011 auf den Markt. Diese Zentrale ist mit einer Leistung von 400 watt ausgestattet.

Hintergrund für die Entwicklung dieser Zentrale war, das Zimo im Laufe des Jahres 2010 die Produktion und Lieferung des „alten Systems (MX1)“ eingestellt hat. Die Zentralstationen MX1 (Basisgerät) und MX31 (Fahrpulte) entsprachen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.

Die MX10 besitzt ein handliches Gehäuse. Die Abmessungen sind auffallend klein - gemessen an der Leistung.

Beeindruckend ist die hohe Leistungsfähigkeit der MX10. Das Gerät ist deshalb auch für Groß- und Gartenbahnen geeignet. Leider wird die MX10 nicht mit einem Netzgerät geliefert.

Das MX10 kann auch alleine betrieben wird, also ohne externe Bediengeräte wie Fahrpulte, Smart Phones oder Computer. Es bietet dann einen einfachen Fahr- und Schaltbetrieb (Adresse einstellen, Fahren & Funktionen, Weichen schalten), Single-line CV-Programmieren, und vor allem natürlich Software-Update von ZIMO Decodern und Sound-Laden.

Bedienelemente - Vorderfront:

- Drehknopf links: Ein- und Ausschalten, Schienenspannung einstellen, Sammelstopp, Navigieren am Display, Adressauswahl, Fahren,

- Display: Fahrspannungen und -ströme, DCC-, RailCom-, Bus-, USB-, LAN-Monitor, ABA-Anzeige, Fahr- und Schaltbetrieb am Gerät

- Tasten für Decoder-Update und Sound-Lade-Funktion, sowie Fahren und Schalten am Gerät

- USB-Host, für USB-Stick für Decoder-Update und -Sound-Laden, sowie zum Selbst-Update des Gerätes,

- CAN-Buchse für ZIMO Bediengeräte (Fahrpulte) und sonstige Geräte (parallelgeschaltet mit CAN-Buchsen auf Rückseite).

Bedienelemente - Rückseite:

- Schraubklemme für Netzgerät von 90 bis 500 Watt (24 bis 30 V)

- Mittlere Schraubklemme für „Schiene 1“ (Hauptausgang bis 12 A)

- Kleine Schraubklemme für „Schiene 2“ (Programmier- und Update-Gleis, bzw. Zweitausgang, Zubehör-Stromkreis bis 8 A)

- Dreifach- Schraubklemme für Schienen-Gleichspannung (beide Stromkreise) und MASSE

- 16 Ein-/Ausgabe-Pins für externe Nothalt-Tasten, ABA- und sonstige Kontaktgleis-Eingänge

- Buchse für Fremdgeräte über jeweilige Adapter-Kabel: Roco-Lokmaus, Fred (Loconet), S88-Bus, Fremdbooster

- CAN-Buchse für ZIMO Geräte, mit Sync-Leitungen für Boster, Gleisabschnitts-Module

- Buchsen für Ethernet (LAN, z.B. zum WLAN-Router), USB-Client (zum Computer), ZigBee-Antenne.

Zimo MX10      Zimo MX10      Zimo MX10 neuere Bauart
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Technische Daten des MX10
- Primärversorgung durch Gleichstrom-Netzgerät: 24 bis 30 V, zwischen 80 und 500 Watt
- maximale Eingangsspannung, für Spezialeinsätze mit erhöhter Schienenspannung: 35 V)
- Schienenspannung am Ausgang für die Hauptstrecke, einstellbar: 10 - 24 V
- Schienenspannung am Ausgang (Spezialeinsätze mit erhöhter Schienenspannung): bis 27 V
- Fahrstrom auf der Hauptstrecke: 12 A
- Schienenspannung am (Zweit-)Ausgang für Programmier- und Update-Gleis, bzw. Nebenstromkreis: 10 - 24 V
- Fahrstrom auf der Zweit-Ausgang: 8 A
- Versorgung für Fahrpulte und andere Geräte am CAN-Bus: 32 V, 3 A
- Eingebauter Akku für Aufrechterhaltung der Fahrdaten (im statischen RAM) und Betrieb der Echtzeituhr
- Funk-Eigenschaften: Zig-Bee 2,4 GHz, 10 mW, 256 kBd, für 64 Funk-Geräte
- Abmessung: 170 x 200 x 40 mm
- Gewicht: ca. 1 kg

Anwendung
Die Spannungsversorgung für das MX10 erfolgt über ein externes Netzgerät. Das Netztgerät muss die Transformation und die Gleichrichtung übernehmen. Die Fahrspannung ist bei der MX10 zwischen (10 - 24 V) einstellbar und stabilisiert, getrennt für Hauptausgang („Schiene 1“) und Zweitausgang („Schiene 2“). Das MX10 besitzt auch eine Überstrom- und Kurzschluss-Schutz. Der maximale Dauerstrom am Hauptausgang beträgt 12 A, am Zweitausgang zusätzlich 8 A. Die Strombegrenzung sowie die Abschaltezeit (zur Überbrückung von kleinen Kurzschlüssen auf Weichenherzen, usw.) sind einstellbar, wobei die Bauart des Hochfrequenz-Schaltreglers dafür sorgt, dass keine größeren Energiespitzen bei einem Kurzschluss entstehen. Ferner ist eine Überstrom-Erkennung vorhanden, die bei einem plötzlichen Stromanstieg zur Abschaltung führt. Gerade bei kleinen Spuren (N, TT,Z) führt diese zur Schonung der Räder und Schleifer im Kurzschlussfall.

Durch den hohen Fahrstrom des MX10 (12 A + 8 A) entsteht nur bei relativ großen Anlagen überhaupt Bedarf nach einem zusätzlichen Booster. In diesen Fällen sollte ein weiteres MX10 zum Einsatz kommen, dass dann mit dem „Zentral-MX10“ synchronisiert wird. Die Verwendung von Fremd-Boostern ist möglich, aber nicht vorteilhaft, da die einzige Kommunikation mit solchen Geräten über den veralteten NMRA „Control Bus“ geht.

Das MX10 enthält zwei parallelgeschaltete CAN-Bus Buchsen (RJ-45, 6-polig) zur Verbindung mit Systemprodukten wie Fahrpulten (MX32 und Vorgänger), Magnetartikel- und Gleisabschnitts-Modulen (MX8, MX9 und Nachfolger). Eine Buchse ist für den Anschluss systemfremder Produkte (X-Bus, S88, eventuell Loconet für Fred‘s) vorhanden.

Das MX10 in Funk-Version ist mit einem ZigBee-Modul ausgestattet. ZigBee ist ein moderner, global genormter und zugelassener Funk-Standard. Im Vergleich zu Bluetooth bietet er eine wesentlich größere Reichweite (bis mehrere 100 m). Die ZigBee-Technik bietet auch die optimale Grundlage für die Erweiterung des Systems in Richtung Zugfunk, was vor allem für Groß- und Gartenbahnanlagen interessant ist.

Das MX10 versteht das DCC und MOTOROLA-Protokoll. Hardware und Software sind jedoch offen für die Erweiterung auf andere Standards. Natürlich werden die Möglichkeiten der standardisierten Protokolle voll ausgeschöpft, also für DCC: 10239 Lok-Adressen, 2048 Zubehör-Adressen (mit je 4 Subadressen), 14/28/128 Fahrstufen, 28 Funktionen, usw.

Die „bi-directional communication“ nach „RailCom“ ist innerhalb des neuen ZIMO System ein selbstverständlicher Bestandteil aller relevanten Komponenten, wofür keine Zusatz-Bausteine notwendig sind. Das MX10 ist mit einem „RailCom-Präzisions-Global-Detektor“ ausgestattet. „Global“ heißt, dass es sich um alle jene RailCom-Funktionen handelt, die unabhängig von der aktuellen Position des Fahrzeugs sind; „lokale Detektoren“ befassen sich hingegen mit der Adress-Erkennung in einzelnen Gleisabschnitten. „Präzision“ bedeutet, dass die Auswertung der RailCom-Meldungen nicht nur nach dem simplen Schwellwert-Verfahren erfolgt, sondern dass das RailCom-Signal genau analysiert wird, um auch verstümmelte Meldungen zu entziffern und damit möglichst unempfindlich gegenüber elektrischen Störungen zu werden.

Die Datenverwaltung für Fahrzeuge und Zubehör ist beim MX10 natürlich vorhanden. Das MX10 ist mit einer Speicher-Batterie ausgestattet, welche die gleichzeitige Betreuung von 512 aktiven Fahrzeugen erlaubt und aller adressierbaren Zubehör-Artikel.

Das MX10 kann auf zweierlei Art zum Decoder-Update eingesetzt werden
1) Verbinden des MX10 über USB-Kabel mit dem Computer. Decoder-Update-Vorgang mit Hilfe der Software ZIRC durchführen, also MX10 als Schnittstelle zwischen Computer und Decoder verwenden

2) Decoder-Update-Sammelfile bzw. Sound-Projekte auf USB-Stick laden. USB-Stick am MX10 einstecken und Decoder-Update-Vorgang bzw. Sound-Projekt-Laden unter Steuerung und Kontrolle mit Display und den Tasten des MX10 vornehmen.

Zum Inhaltsverzeichnis




Der Handregler "MX2"
Zur Steuerung und zum Schalten wird der Handregler MX2 benötigt. Er wird über den Zimo-spezifischen CAN-Bus angeschlossen. Hinter der Bezeichnung MX2IF verbirgt sich das gleiche Fahrpult für den Infrarot-Fernbedienungs-Betrieb. So lässt sich „mit ohne Schnur“ freizügig Betrieb machen.

Die Handregler MX2 und MX2FU (Funk) werden über den CAN-Bus (Funk über eine Basisstation) mit der Zentrale verbunden. Die Handregler übernehmen die gesamten Steuerungsfunktionen - vom Fahren über Programmieren bis hin zum Schalten.

Der MX2 ist im Neuhandel nicht mehr erhältlich.

Zimo-Handregler MX2
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Was kann man nun mit dem MX2 anfangen:
• Fahren
• Schalten
• Decoder programmieren
• Definition und Aktivierung von Weichenstrassen
• Definition und Aktivierung des automatischen Pendelverkehr's
• Definition und Aktivierung der automatischen Betriebsabläufe mit Schieberegler
• Bedienung auch über Funk durch bidirektionale Kommunikation.

Er bsitzt:
- 16 mehrfarbige LED's
- 20 Drucktasten
- Display in mehrfarbiger Hintergrundbeleuchtung.
- 2 parallel-geschaltete AnschlussbBuchsen für die Weiterführung des CAN Bus-Kabel's von einem Pult zum nächsten ohne zusätzliche Verteiler.

Zum Inhaltsverzeichnis


Der Handregler MX2FU
Die Handregler MX2FU (Funk) wird über den CAN-Bus (Funk über eine Basisstation) mit der Zentrale verbunden. Die Handregler übernehmen die gesamten Steuerungsfunktionen - vom Fahren über Programmieren bis hin zum Schalten.

Zimo-Handregler MX2FU
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Die modernste Funk-Technik, die zur Zeit verfügbar ist! Bedienung und Leistungsumfang ist völlig identisch zum kabelgebundenen Fahrpult MX2 / MX21 - auch die Übergabe von Zügen zwischen den Fahrpulten ist möglich! Funk-Basis-Modul MXFU für gleichzeitigen Betrieb von bis zu vier Funk-Fahrpulten MX2FU / MX21FU wird benötigt! Jedes Funkfahrpult ist natürlich auch im Kabelbetrieb einsetzbar! Reichweite 50 – 100m in „teilweise verbauten Gebiet“ Laufzeit pro Akku-Ladung 4 – 5 Stunden. Ladezeit nach Vollentladung ca. 1 Stunde am CAN-Bus als Ladestation

Zum Inhaltsverzeichnis


Der Handregler "MX21"
Der MX21 ist der Nachfolger des MX2. Folgende Eigenschaften weist dieses Gerät auf:

• Flash-Update der Software (ohne öffnen und Bauteiletausch) der Fahrpulte über Internet und Basisgerät.

• Fahrzeugadressen bis 10239 (also gesamter NMRA DCC Bereich) darstellbar

• Magnetartikel-Adressen bis 511 (zuzüglich MX8 Adressen 800 bis 863 für je 16 Weichen).

• Ständig sichtbare "Uhr" im Display

• Zifferndarstellung der aktuellen Fahrstufe

• Zuordnung und Verwendung von alphanumerischen Bezeichnungen (Lok-Namen bis 24 Zeichen), Symbolen und Alias-Nummern für Fahrzeuge, Weichen, Verbünde, Züge.

• Darstellung von Listen für Adressen und Namen im rückhol- oder Traktionsspeicher mit Scroll- und Auswahlmöglichkeiten.

• Komfortable Programmierprozeduren mit Klartextführung und integrierter Dezimal - Binär - Umrechnung

• Zwischenablagen und für CV-Set's, die mehrfach für verschiedene Fahrzeuge verwendet werden können.

• Übersichtsdarstellung von Besetztzuständen und Fahrzeugpositionen ("Lok-Finder") im Zusammenhang mit Gleisabschnitts-Modulen MX9.

• Definitionsprozeduren für Pendelverkehr, Weichenstrassen, System - autonomen Blockbetrieb und automatische Betriebsabläufe.

Zimo-Handregler MX21
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Der Handregler MX21FU
Baugleich mit MX21 allerdings für die Funkübertragung eingerichtet.

Zimo-Handregler MX21FU
Zum Vergrößern -- Bild anklicken




Zum Inhaltsverzeichnis


Das Fahrpult MX31
Das Zimo MX31 ist das Standard-Fahrpult des Zimo Digitalsystems.

Die Eigenschaften des Gerätes (MX31, MX31ZL, MX31FU)

- LCD Display

- DCC-Fahrzeugadressen 1 bis 10239 (NMRA-Standard)

- DCC- Magnetartikeladressen 1 bis 511 (je 4 Weichen, somit 2048 Weichen möglich)

- Motorola-Adressen ansprechbar (Loks und Magnetartikel)

- Tabellendarstellung des Rückholspeichers

- Darstellung und Nutzung der RailCom

- Schienenspannung einstellbar und kurzschlussgesichert

- Schienenausgang alternativ verwendbar für Hauptstrecke, Programmiergleis oder Update-Gleis)

- Messung der Schienenspannung und des Schienenstroms

- USB Interface zum Anschluss an den PC

Weiteres siehe nachfolgende Bilder

Zimo-Handregler MX32-Bedienung     Zimo-Handregler MX32-Bedienung     Zimo-Handregler MX32-Bedienung
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Das Fahrpult "MX32"
Das Zimo Fahrpult MX32 dient zur Erweiterung von "alten" (auf MX1 basierenden) Systemen an Stelle von MX31. Das Fahrpult MX32 kann über CAN-Kabel direkt angeschlossen werden. Weitere Informationen zum Fahrpult gibt es über diesen Link

Zimo Fahrpult MX32
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Das Funk-Basismodul "MXFU"
Das Funk-Basismodul MXFU ist über den CAN-Bus mit dem Basisgerät (MX1, MX1HS oder MX1EC) verbunden und ermöglicht die kabellose Kommunikation mit mindestens 4 Funk-Fahrpulten MX2FU oder MX21FU und MX31FU. Der Datenaustausch erfolgt bidirektional. Es werden daher auch Daten vom Basisgerät zum Fahrpult übertragen. Die Reichweite beträgt 50 – 100 m in Verbindung mit Funk-Fahrpult MX21FU.

Zimo Funk-Basis-Modul MXFU
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Die Decoder Update Geräte "MXULF" und "MXULFA"

Die Decoder Update geräte "MXULF" und MXULFA (mit Display) sind mehr als einfache Decoder-Update-Geräte. Sie können als Digitalsystemegeräte betrachtet werden. Die Aufgaben dieser Geräte umfassen im wesentlichen:
    • Laden neuer Software-Versionen (Software-Update) vom USB-Stick in ZIMO Decoder aller Art (Lok-, Funktions-, Zubehör-Decoder), Fahrzeug mit Decoer dabei am "Update-Gleis",

    • Synchron-Update für in der Anlage verbaute ZIMO Zubehör-Decoder der Generation MX820, ...

    • Laden von Sound-Projekten vom USB-Stick in ZIMO Sound-Decoder, Fahrzeug am "Update-Gleis",

    • Schnelles Sound-Laden (ca. 1 min statt 10 min) über SUSI-Verbindung zum DEcoder,

    • Fahrbetrieb & Funktionen-Schalten für jeweils eine Adresse über die Bedienungselemente des MXULF (Scroll-Rad, 4Tasten, LEDs) zum Testen des bearbeiteten Fahrzeugss,

    • Programmieren und Auslesen der CVs des angeschlossenen Decoders oder Fahrzeugs

    • Einschreiben und Kontrollieren des Lade-Code für codierte Sound-Projekte

Zimo Update Geräte
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Die Bedienungs- und Anzeigeelemente des MXULF
- 4 Tasten
- 1 Scroll-Rad
- 8 zweifarbige LEDs.
- Außenanschlüsse:
    -- Schraubklemmen für Versorgung, Schiene (Update-Gleis)
    -- SUSI-Stecker
    -- USB (client, zum Computer)
    -- USB (host, für USB-Stick).

Das Decoder-Update-Gerüt wird in zwei Ausführungen geliefert und zwar als MXULF und MXULFA. Der Unterschied liegt im Display (2 x 16 Zeichen), das nur MXULFA besitzt. Das MXULF (ohne Display) kann mit einem Display nachgerüstet werden kann (Bausatz: MXULDIS).

Das Display ist insbesondere im Fahr- und Programierbetrieb unverzichtbar. Zudem wird es in Zukunft auch die Auswahl unter einer Anzahl von Sound-Projekten am USB-Stick ermöglichen. Der MXULF und damit auch das angeschlossene Fahrzeug kann von einer beliebigen Spannungsquelle (Gleichstrom 10 - 16 V, Wechselstrom 10 - 20 V) versorgt. Ein Netzgerät ist leider nicht im Lieferumfang enthalten.

Funktionsweise
Decoder-Software-Update und Sound-Projekte-Laden mit MXULF vom USB-Stick erfolgt so:
1. Netzgerät zur Spannungsversorgung an den MXULF anschließen.
2. Decoder bzw. die Lok mit dem Decoder anschließen bzw. die Schiene („Update-Gleis“) mit der Lok darauf.
3. Eine LED zeigt an, dass der (ZIMO) Decoder erkannt wurde.
4. Anstecken des USB-Stick. Die jeweilige LED zeigt an, ob eine Decoder-Update-Sammelfile (.zsu Datei) und/oder eine Sound-Projekt (.zpp Datei) gefunden wurde.
5. Mit der Taste (1 oder 2) wird der Update-Vorgang bzw. das Sound-Laden gestartet (LEDs blinken grün).
6. Die LEDs zeigen anschließend Erfolg (grün) oder Misserfolg (rot blinkend) der Aktion an.

Fahrbetrieb mit MXULF
1. Mit der R-Taste (Lang-drücken) wird das Menü aufgerufen - "FAHR" erscheint
2. Mit R-Taste (Kurz drücken) in den Fahrbetrieb umgeschalten. Eine der Richtungs-LEDs zeigt dies an.
3. Die MXULF liest dann einige CVs des angeschlossenen Decoders aus (im Display zu verfolgen)
4. Mit dem Scroll-Rad wird die Geschwindigkeit gesteuert, mit der R-Taste die Fahrtrichtung (auch Schnellstopp), mit den Tasten 1, 2, 3 die Funktionen (durch Lang-Drücken Umschalten zwischen den Bereichen 0,1,2 - 3,4,5 - 6,7,8).

Zum Inhaltsverzeichnis




Die Zimo-Decoder (Stand: 2011)
Einen Überblick über die Zimo-Lok- und Funktions-Decoder (Stand: 2011) sind hier zu bekommen

Nachfolgend weitere ältere Zimo Decoder:
Zimo Decoder: Stand: 2000     Zimo Decoder: Stand: 2010
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Die Zimo-Magnetartikel Decoder MX8
Der Magnetartikel-Modul MX8 dient zur Ansteuerung und Rückmeldung von Weichen, Formsignale, Tageslichtsignalen und Entkuppler.. Es gibt hierzu zwei Ausführungen:

- MX8S
    Magnetartikel-Modul für 16 Weichen mit Doppelspulenantrieb, oder 32 Entkuppler, oder Lichtsignale mit insgesamt 32 Lampen. Gruppenweise Mischung möglich, z.B. 4 Weichen und sechs 4-begriffige Signale.

- MX8/M
    Magnetartikel-Modul für 16 Weichen mit Motor- oder EPL-Antrieb, daneben auch alle Anschlussmöglichkeiten des MX8S.


Der MX8S und der MX8/M werden ähnlich wie die Lokdecoder über Konfigurationsvariable programmiert. Es lassen sich Impulsdauer und sogar das Auf- und Abglimmen der Lampen bei Tageslichtsignalen einstellen. Der MX8/M hat die gleichen Eigenchaften wie der MX8/S mit dem Unterschied, dass mit ihm Weichenmotore und die EPL-Antriebe von LGB geschaltet werden können.

Das MX8 wird über den CAN-Bus mit der Zentrale verbunden und funktioniert unabhängig vom Datenformat auf der Schiene. Der MX81 wird hingegen über das Gleis angeschlossen und bekommt von dort die Stellinformationen. Der MX81/N reagiert auf das DCCFormat, der MX81/Z auf das Zimo-Format.

MX8
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Das Gleisabschnittsmodul MX9
An einem Gleisabschnittsmodul MX9 werden 16 einseitig isolierte Gleisabschnitte (jeweils 2 bilden einen "Hauptabschnitt") angeschlossen. Die Gleisabschnitts-Module dienen zugsicherungstechnischer Maßnahmen. Das Gleisabschnittsmodul wird in zwei Versionen geliefert:

Das MX9V - Gleisabschnitts-Modul mit voller Fukionalität

    -- Besetzterkennung und -meldung für die 16 angeschlossenen Gleisabschnitte
      Fahrzeuge werden durch den Stromverbrauch am Gleisabschnitt erkannt. Bereits der Ruhestrom eines Decoders und Wagen mit Widerstandsachsen reicht hierzu aus. Lokale Anzeige der Besetztzustände durch 16 LEDs am Modul selbst. Externe Anzeige auf anschließbaren Lampen (LEDs) oder am Computer.


    -- Signalabhängige Zugbeeinflussung - unabhängig für jeden der 8 Hauptabschnitte (ein Hauptabschnitt besteht aus jeweils 2 Gleisabschnitten)
      Anhalten der Züge vor dem Signal (in "Halteabschnitten") ohne Beeinträchtigung von Beleuchtung und Funktionen. Signalabhängige Geschwindigkeitsbegrenzung in 5 Stufen zum Vorbremsen oder für Langsamfahrstrecken, unter Kontrolle Volle Steuerbarkeit aller Funktionen auch während des Stillstands bzw. auf Langsamfahrstrecken, individuelles Aufheben der Zugbeeinflussung möglich.


    -- Ortsabhängige Funktionsbeeinflussung
      Die angeschlossenen Gleisabschnitten können mit Informationen zum Einschalten von Funktionen in den Fahrzeugen beaufschlagt werden (definiert durch CV's im MX9), mit den technischen Mitteln der "signalabhängigen Zugbbeinflussung". Die ausgewählten Ausgänge von ZIMO Decodern schalten sich auf den betreffenden Gleisabschnitten selbsttätig.


    -- Zugnummernerkennung
      Auswertung der Zugnummern, daraus Bestimmung der sich gerade im Gleisabshnitt befindlichen Fahrzeuge. Anzeige der Zugnummern auf angeschlossenen Anzeigemodulen MX9ZIA oder am Computer (Software "STP").

Das MX9B Gleisabschnitts-Modul mit reduzierten Funktionen
    -- Besetzterkennung und -meldung für die 16 angeschlossenen Gleisabschnitte

Eine interessante Funktion ist, dass Loks mit einem Zimo-DCC-Decoder ihre Adresse auch „senden“ können. Über das Gleisabschnittsmodul MX9V lässt sich somit z.B. über ein Gleisbildstellpult nicht nur der besetzte Abschnitt erkennen, sondern auch welcher Zug dort steht. So kann man auch eine Zugnummernverfolgung verwirklichen.
Für die Anzeige im Stellpult wird aber noch das Anzeigemodul MX9ZIA benötigt.

Für Modellbahner, die ihre digitale Modellbahn teil- oder vollautomatisch steuern wollen, dabei aber nicht auf eine PC-Steuerung zurückgreifen wollen, bietet somit das MX9 zusammen mit dem Zimo-Digitalsystem eine Reihe von Möglichkeiten.

Mit dem MX9 lässt sich ferner auch ein automatischer Block- und Fahrstraßenbetrieb aufbauen. Eine einfache signalabhängige Zugbeeinflussung kann mit dem Halte- und Geschwindigkeitsbegrenzungs-Modul "MXHLU" aufgebaut werden. Allerdings funktioniert es nur mit Zimo-Fahrzeugempfängern nach dem Zimo- oder DCC-Datenformat.

MX9
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis


Das Zimo Kehrschleifenmodul "MX7"
Für die unproblematische Kehrschleifendurchfahrt reicht es, wenn das Zimo Kehrschleifenmodul "MX7" eingesetzt wird. Das MX7 lässt sich für alle Datenformate verwenden. Mit Hilfe des Kehrschleifen-Moduls MX7 bzw. der Dreifach-Kehrschleifen-Moduls MX7/3 können auch im Zweischienensystem beliebig angeordnete Kehrschleifen, Gleisdreiecke und ähnliche Konfigurationen gebildet werden, ohne dass diese im Fahrbetrieb eine Behinderung darstellen.

Das Funktionsprinzip der ZIMO-Kehrschleifentechnik besteht darin, durch beidseitige Gleistrennungen “Kehrschleifenabschnitte” einzuführen und deren Polarität mikrosekundenschnell dem äußeren Stromkreis anzupassen, sobald es zu einer Überbrückung einer Gleistrennung durch Radsätze von Fahrzeugen kommt. Die Dreifachvariante MX7/3. die 3 Kehrschleifenabschnitte betreiben kann, ist für jene Fälle vorgesehen, wo aus Platzgründen kein einzelner Kehrschleifenabschnitt in Zuglänge gebildet werden kann. Das MX7/3 kann aber auch für drei unabhängige Kehrschleifen verwendet werden.

Zum Inhaltsverzeichnis


Das Zimo Drehscheibenmodul "MXDS/D"
Zimo Drehscheibenmodul, wurde insbesondere für die Drehscheibe von Roco entwickelt. Allerdings ist die Anzahl der möglichen Drehscheiben begrenzt.

Das Zimo Drehscheibenmodul MXDS/D ist ein eigenständiges Modul. Als "MXDS/K" lässt es sich auch im konventionellen Gleichstrombetrieb einsetzen. Es lässt sich mit dem MX2 über die Zentrale MX1 bedienen, oder aber über die STPSoftware systemunabhängig (nur DCCFormat) auch per PC steuern. Die Drehscheibe muss aber über eine Rückmeldung der Gleisanschlüsse verfügen

Zum Inhaltsverzeichnis


Möglichkeiten des Zimo-Digtal-System
Das Zimo-Digtal-System kann mit verschiedenen Komponeten jeweils den entsprechenden Bedarf angepasst werden. Die durchschnittliche Systemausstattung sieht so aus:

- Basisgerät MX1

- Fahrpult MX32

- oder Fahrpult MX32FU (mit Funk)

- Netzgerät

Grundausstattung
Zum Vergrößern -- Bild anklicken


Zum Inhaltsverzeichnis





linie

Zurück         Zurück

linie