Die Digitaltechnik auf der Modellbahn - Die Lokdecoder - hier: Die CV-Werte


Die digitale Modellbahn
- Die Lokdecoder -


Teil 2


Inhaltsverzeichnis

- Die Konformität bzw die Normentreue

- Bedeutung der CV-Werte


Die Konformität bzw die Normentreue
Wichtig ist bei der Decoderauswahl, dass der Decoder Normenkonform ist. Wenn ein Lokdecoder nicht Normenkonform ist, sollte man die Finger von diesem Decoder lassen, da dann ggf. Probleme mit den Zentralstationen der jeweiligen Modellbahnhersteller auftreten können.

Ob sich nun der Decoder an die NMRA-, FMZ-Norm, Motorola- Selectrix oder an die NEM-Norm hält bedeutet aber nicht, dass der Decoder alle CV-Variablen vollständig auch unterstützt. Wichtig hier ist vor allem, dass der Lokdecoder bei Aufruf entsprechender CV-Nummern auch dann diese Eigenschaften nach den entsprechenden Normen aussgibt bzw. programmieren lässt.

Grundsätzlich muss jeder Decoder eine Mindestausstattung an CV-Werten unterstützen: So sollte z.B. jder Decoder folgende CV's unterstützen:
    - CV#1 ---> Decoderadresse

    • CV#7 ---> Versionskennzeichnung (nicht veränderbar)

    • CV#8 ---> Herstelleridentifikation (nicht veränderbar)

    • CV#29 ---> Decoderbasiskonfiguration
Die meisten Decoder unterstützen aber natürlich viel mehr CV-Werte.

Wichtig für den Modellbahner ist auch, dass die CV-Werte aus 8 Bits bestehen, die je nach Variablentyp unterschiedlich interpretiert werden können.

Beispiel:

Im CV#1 steht die Adresse des Decoders, alle 8 Bits repräsentieren hier einen numerischen Wert.

Der CV#29 enthält Konfigurationsschalter, in diesem Fall ist jedem einzelnen Bit eine spezielle Bedeutung zugeordnet.

Damit die Konfigurationsvariablen auch nach Abschalten der Anlage beliebig lange erhalten bleiben, dürfen sie nicht in einen normalen Arbeitsspeicher (RAM) geschrieben werden. Bei den DCC-Decoder nach NMRA sind z.B. für diesen Zweck nichtflüchtige Speicherbereiche vorgesehen, in denen die einmal eingegebenen Werte bis zur nächsten Änderung gespeichert werden.





Die Programmiermethoden
Für den Zugriff auf die CVs stehen je nach Zentralstation entsprechende Programmiermethoden zur Verfügung. Bevor jedoch an das Ändern der Variablen herangegangen wird, ist dringend das Lesen der Decoderbeschreibung zu empfehlen. Ansonsten können ggf. irreparable Schäden am Decoder entstehen.

Die in den Decoderbeschreibungen aufgeführten CV-Wertebereiche sind lediglich Empfehlungen. Durch reales Ausprobieren, können die für den jeweiligen Modellbahner optimalste Einstellungen gefunden werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Wenn CV's geändert werden, bitte diese Änderungen auf einen wiederfindbaren Zettel aufschreiben. Es ist Tatsache, dass nach ein paar Tagen bereits die gänderten Werte vergessen werden. Deshalb darauf achten, dass für jeden Decoder (Lok) ein sog. CV-Progammierzettel angelegt wird.






    Die DCC-Decoder - Die CV's der NMRA- und NEM-Normen
    Die CV-Werte der DCC-Decoder, wenn sich der Hersteller an die NMRA-Norm bzw. NEM-Norm halten, sehen wie folgt aus:
    Hinweis: nicht alle Decoder beinhalten alle CV-Werte

    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert
    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert
    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert
    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert
    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert
    CV-Wert    CV-Wert    CV-Wert                  






CV1-Wert - (Primäre Decoderadresse )
Der CV1-Wert beinhaltet die primäre Decoder Adresse. Die Die Bits 0-6 enthalten die Decoderadresse im Bereich von 1 bis 127. Ältere Lokdecoder lassen aber hier teilweise Werte nur von 1-99 zu. Bei neueren Decodern gibt es diese Einschränkung nicht mehr. Bei manchen Decodern kann die Primäradresse auf die Zahl "0" gesetzt werden, damit ist der Decoder dann nicht mehr mit den digitalen NMRA-Befehlen steuerbar. Gleichzeitig muss aber dann in CV12 die gewünschte Steuerungsmethode angegeben werden. Die meisten Decoder kennen allerdings als Alternative zu Digital nur noch die analoge Steuerung und die wird bei den neueren Decodern automatisch erkannt.


CV2-Wert (Anfahrspannung)
Der CV-Wert beinhaltet die Anfahrspannung. Der Wert sollte so angepasst sein, dass die Lok bei Fahrstufe 1 gerade anfährt. Der Wertebereich geht von 0-255. Dieser Wertebereich ist aber bei den meisten Decodern eingeschänkt. Hier ist wichtig die Decoderbeschreibung zu Rate zu ziehen.


CV3-Wert (Beschleunigungswert)
Der CV3 beschreibt den Beschleunigungswert der Lok. Er legt fest, wie schnell der Decoder intern von einer Fahrstufe zur nächsten Fahrstufe weiterschaltet. Der Wertebereich geht meist von 0 bis 31. Je höher der Wert desto langsamer die Beschleunigung. Wenn die Zahl "0" eingegeben wird, ist die Fahrstufenänderung sofort wirksam (nicht realistisch). Der Motor ruckelt dann bei der Erhöhung der Fahrstufen. Am besten man probiert hier aus. Sinnvoll ist z.B. die Eingabe zwischen 5 und 7.


CV4-Wert (Bremsverzögerung)
Der CV4 beschreibt die Bremsverzögerung. Die eingebene Zahl im CV4 legt fest, wie schnell der Decoder beim Bremsvorgang von einer Fahrstufe zur nächsten zurückschaltet. Wertebereich und Funktionsweise wie bei CV3.


CV5-Wert (Maximale Motorspannung)
Mit dem CV5 kann die Maximalgeschwindigkeit beeinflusst werden. Bei einem Wert von 255 liegt die höchste fahrgeschwindigkeit - also die höchste Fahrspannung am Motor - vor. Durch Herabsetzen des Wertes kan die max.Spannung am Motor reduziert werden. Die Funktion kann auch abgeschaltet werden.



CV6-Wert (Motorspannung für mittlere Fahrstufe)
Mit CV6 kann die Motorspannung für die mittlere Fahrstufe festgelegt werden. Zusammen mit dem CV5 und CV2 kann hier eine entsprechende Geschwindigkeitskennlinie eingestellt werden bzw. die vom Hersteller in der Werkseinstellung vorgegebene Geschindigleitskennlinie entsprechend verändert werden.


CV7-Wert (Versionsnummer des Decoder)
Der CV7 enthält die Decoder Versions-Nummer des Herstellers. Der CV7 ist nicht veränderbar.


CV8-Wert (Herstelleridentifikation)
Der CV8 enthält den Herteller. Der CV8 ist nicht veränderbar


Der CV9-Wert (Dauer der PWM-Periode)
Mit dem CV9 lässt sich die Dauer der Periode für die Pulsweiten-Modulation (PWM) einstellen. Damit wird die Drehzahl der Lokmotoren geregelt. Bei kurzen Einschaltimpulsen dreht der Motor langsam; wenn die Impulsdauer gleich der Periodenlänge ist, läuft der Motor mit Maximalgeschwindigkeit. Auf diese Art der Drehzahlregelung reagieren jedoch die verschiedenen Motorentypen unterschiedlich. Die meisten drei- und fünfpoligen Ausführungen sind mit Wiederholraten der Impulse von ca. 70 Hertz zufrieden. Für den optimalen Lauf von Glockenankermotoren sind jedoch höhere Frequenzen (ab ca. 300 Hz) notwendig. Aus diesem Grund können bei Decodern, die auch einen Glockenankermotor unterstützen, diese PWM-Werte eingestellt werden.


CV10-Wert (Abschaltung der Lastregelung)
Mit dem CV10 kann die Lastregelung optimiert werden. Mit einem Wert zwischen 1–128 kann festgelegt werden, ab welcher Fahrstufe die Lastregelung abgeschaltet werden soll.


CV11-Wert (Paket Time-out)
Von der Zentralstation werden die Informationen an den Decoder als sog. Digitalpakete versandt. Diese Information wird immer wieder wiederholt. Mit dem dem CV11 kann festgelegt werden, wann der Decoder den Empfang abschalten soll, wenn er aufgrund einer Fehlerbedingung (im Steuergerät) keine an ihn gerichteten Digital-Pakete mehr empfängt. Diese Funktion ist nicht veränderbar.


CV12-Wert (Alternative Decoderansteuerung)
Der CV12 wird in Verbindung mit CV#1 benutzt. Wenn die Adresse des Decoders auf 0 gesetzt wird, ist er mit NMRA-Befehlen nicht mehr steuerbar. In der CV12 können dann alternative Protokolle angegeben werden. Im einfachsten Fall kann hier der Analogmodus eingestellt werden. Es können hier, wenn der Decoder es ermöglicht, auch andere Protokolle wie FMZ oder das Selectrix-Protokoll aktiviert werden. Die modernen Decoder benötigen diese CV12 Funktion nicht mehr, da die Decoder sich an das von der Zentralstation eingesellte Digitalprotokoll automatisch anpassen.


CV13-Wert (Funktionsstatus im Analogmodus)
Der CV13-Wert steuert die Funktionen F1–F8, wenn der Decoder mit Gleichstrom betrieben wird (Analogmodus).
Bit 0: CV13 steht für Funktion 1,
Bit 7: für Funktion 8.
Bit 0: schaltet die entsprechende Funktion aus
Bit 1: schaltet die Funktion ein.


Der CV17-Wert (Erweiterte Adressierung)
Die Änderung des CV17 gestattet eine erweiterte Adressierung. Mit dem Wert im CV1 kann ein Decoder nur im Bereich von 1–127 adressiert werden. Die zwei Byte lange Adresse in CV17 erweitert den Bereich auf über 10 000. Die Bits 0–5 in CV17 enthalten den höherwertigen Teil der Adresse, die Bits 6 und 7 müssen auf den Wert 1 gesetzt sein (Erweitertes Adressierungschema für Fahrzeugdecoder).


CV18-Wert (Erweiterte Adressierung)
Die Änderung des CV18 gestattet ebenfalls eine erweiterte Adressierung von 0-255. CV18 enthält den niederwertigen Teil der Adresse. Dabei muss Bit 5 in CV29 auf 1 gesetzt werden, sonst wird die erweiterte Adresse ignoriert.


CV19-Wert (Consist-Adresse für Mehrfachtraktion)
Bei neueren Decodern kann für Mehrfachtraktionen eine zusätzliche Steueradresse vergeben werden. Beim Zusammenstellen der Mehrfachtraktion werden den betroffenen Decodern eine 7 Bit lange Consist-Adresse und die relative Fahrtrichtung zugewiesen. Danach wird der Lokverband nur noch mit dieser Adresse gefahren. Die Consist-Adresse wird in den Bits 0–6 der CV19 abgespeichert, Bit 7 enthält die Fahrtrichtung. Aus diesem Grund können nur Consist-Adressen zwischen 1 und 127 verwendet werden. Wenn der Decoder auf seine ursprüngliche Adresseinstellung (primäre oder erweiterte Adresse) reagieren soll, muss die CV19 den Wert 0 enthalten. Bei den modernen Steuergeräte kann die Mehrfachtraktionen während des Betriebs gebildet werden. Eine CV-Wert programmierung entfällt.


CV21-22-Wert (Funktionssteuerung bei Mehrfachtraktion)
Bei Mehrfachtraktion mit der Consist-Adresse, können die Funktionen der Decoder weiterhin über die Basisadressen bedient werden. Falls jedoch die Funktionen ebenfalls von der Consist Adresse gesteuert werden sollen, ist das im CV21 und CV22 anzugeben.


CV23-Wert (Beschleunigungsanpassung)
Den Beschleunigungswert für eine Lok kann im CV3 festgelegt werden. Wenn ausnahmsweise an diese Lok viele Wagen angehängt werden oder eine Mehrfachtraktion gefahren werden soll, wird die eingestellte Beschleunigung mit der Realität nichts mehr in Einklang stehen. Mit der CV23 kann die Fahrsituation angepasst werden. Dazu wird der Wert zwischen 0 und 255 spezifiziert werden. Der Decoder rechnet aus den Bits 0–6 eine Korrekturgröße, die je nach dem Vorzeichen in Bit 7 den Beschleunigungswert aus CV3 verändert. Werte > 128 erhöhen die Beschleunigung, Werte < 128 sorgen für eine langsame Beschleunigung. CV23 = 0 oder CV23 = 128 lassen die Beschleunigung in CV#3 unverändert. Unterschiede bei den jeweiligen Decodern können hier aber vorhanden sein.


CV24-Wert (Anpassung der Bremsverzögerung)
CV24 dient zur Korrektur des CV4-Wertes. Die Funktion und der Wertebereich entsprechen den Angaben unter CV23.


CV25-Wert (Auswahl der Geschwindigkeitstabelle)
Die CV25 dient der Auswahl von Geschwindigkeitstabellen bzw. der Zuordnung der mittleren Motorspannung zu einer bestimmten Fahrstufe (ähnlich CV6). Werte zwischen 2 und 126 wählen eine aus 125 vom Hersteller vordefinierten Geschwindigkeitstabellen aus. Werte von 128 bis 154 legen fest, bei welcher Fahrstufe der Motor mit halber Kraft laufen soll.


CV29-Wert (Decoder-Konfiguration)
Mit den Bits der CV29 werden grundlegende Verhaltensweisen des Decoders spezifiziert.

- Bit 0 kehrt die normale Fahrtrichtung einer Lok um. Auch die richtungsabhängige Beleuchtung wird mit umgeschaltet. Auf 1 setzen, wenn die Motoranschlüsse vertauscht wurden.

- Bit 1 gibt an, wo die Information für die Steuerung von Funktion 0 zu finden ist. Wenn Bit 1 auf 0 steht, wird die Funktion 0 mit Bit 4 des Fahrbefehls geschaltet, das ist die richtige Einstellung für Decoder mit 14 oder 27 Fahrstufen. Bei 28 Fahrstufen und mehr müssen Sie dieses Bit auf 1 setzen, dann wird die Funktion 0 mit Befehlen aus der Funktionsgruppe 0 bedient.

- Bit 2 legt fest, ob der Decoder außer dem digitalen NMRA-Format auch andere Signale akzeptiert. Das können andere Protokolle (einstellbar mit CV12) oder schlichter Gleichstrom sein. Normalerweise ist diese Konvertierungsfunktion eingeschaltet. Wenn Bremsgleisabschnitte mit Gleichstrombetrieb benutzt werden, ist das Bit auf 0 zu setzen, sonst fährt die Lok weiter.

- Bit 3 definiert, auf welche Weise ein Decoder Befehle quittieren soll.

- Bit 4: Wenn Bit 4 den Wert „0“ hat, wird für die Zuordnung der Motorspannung zu den Fahrstufen die vom Hersteller vorbereitete Geschwindigkeitstabelle benutzt. In vielen Decodern können eigene Tabellen (mit CV67 bis 94) definiert werden. Für die Aktivierung ist Bit 4 den Wert 1 zu setzen.

- Bit 5 spezifiert den Adressierungmodus.

- Bit 6: keine Belegung

- Bit 7: identifiziert den Decodertyp. Der Bitwert „0“ ist für Lokdecoder, der Wert „1“ für Schaltdecoder vergeben.


CV30-Wert (Fehlerinformation)
In der CV30 kann der Decoder Informationen über Fehler ablegen, die er z.B. beim Selbsttest festgestellt hat. Die Bedeutung der Fehlercodes ist herstellerspezifisch festgelegt.


CV33-42-Wert (Zuordnung von Decoderausgängen zu Funktionen)
Mit CV33–42 kann nach Einbau des Decoders die Zuordnung der Funktionsausgänge zu den Funktionen 0–8 variiert werden. Auch die Steuerung mehrerer Ausgänge mit einer Funktion ist möglich.


CV49-Wert bis CV64 (Herstellerbereich erweiterte Konfiguration je nach Hersteller)
Im Bereich zwischen CV49 und CV64 kann der Hersteller verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten dem Modellbahner zur Verfügung stellen. Hier muss in die Anleitungen des jweiligen Decoders gesehen werden.


CV50-Wert (Erweiterte Decoder Konfiguration)
- Bit 0 wird nicht benutzt.

- Bit 1 regelt die Verwendung der Variablen CV23 und 24. Sie sind für die temporäre Modifikation von Beschleunigung und Bremsverzögerung z.B. bei Doppeltraktionen zuständig. Der Bitwert "0" ignoriert die beiden CVs, mit Bitwert "1" werden sie in die Berechnung einbezogen. Wenn die Doppeltraktion wieder aufgelöst werden soll, so muss der CV23 und CV24 nicht zurück gesetzt werden, um die ursprünglichen Fahreigenschaften einer Lok wiederherzustellen. Es genügt, wenn das Bit 1 auf 0 gesetzt wird.

- Bit 2 ist für die Decodersteuerung auf Bremsgleisabschnitten vorgesehen.


CV51-Wert (Lichteffekte)
Mit der CV51 kann die Funktion von Stirn- und Rückbeleuchtung verändert werden.

- Wenn Bit 0 den Wert 0 hat, werden Stirn- und Rücklicht richtungsabhängig umgeschaltet, das ist die Standardeinstellung. Wenn Bit 0 auf 1 gesetzt wird, dann steuert Funktion 0 die Stirnbeleuchtung und die Funktion 1 das Rücklicht.

- Mit Bit 1 wird festgelegt, ob die Helligkeit von Front- oder Rücklicht abgesenkt werden soll.

- Mit den Bits 2 und 3 kann noch ausgewählt werden, ob die Absenkung der Helligkeit mit der Funktion 4 gesteuert werden kann.


CV52-Wert (Helligkeitssteuerung)
Mit dem numerischen Wert in CV52 wird die Helligkeitsabsenkung steuern.
Wert = 0: Scheinwerfer dunkel
Wert = 255: maximale Helligkeit.


CV53 bis CV56 - Wert (Lichteffekte)
Mit den CVs 53-56 lassen sich Lichteffekte für die vorbildgerechte Beleuchtung amerikanischer Lokomotiven realisieren.


CV65-Wert (Zusätzliche Anfahrspannung)
Mit dem Wert in der CV65 kann die Anfahrspannung beim Wechsel von Fahrstufe 0 nach 1 erhöht werden. CV65 wird in Verbindung mit selbstdefinierten Geschwindigkeitstabellen benutzt. Die Anwendung ist allerdings nicht klar geregelt, einige Decoderversionen ziehen für diesen Zweck die bekannte CV2 heran, andere nehmen die CV65.


CV66-Wert (Geschwindigkeitsanpassung Fahrtrichtung vorwärts)
Der CV66 wird verwendet, um benutzerdefinierte Geschwindigkeitskennlinien zu verbiegen, wenn der Decoder keinen automatischen Lastausgleich vorsieht. Wenn eine Lok stark belastet wird, kann die Geschwindigkeit nicht erreicht werden, die einer Fahrstufe zugeordnet wurde.

Mit der CV66 kann eine lastabhängige Korrektur durchgeführt werden. Dazu wird ein Wert zwischen 1 und 255 definiert. Diesen Wert dividiert der Decoder durch 128, das Resultat wird mit dem entsprechenden Eintrag der Geschwindigkeitstabelle multipliziert und für die Motoransteuerung verwendet.


CV67 bis CV94 Wert (Benutzerdefinierte Geschwindigkeitstabelle)
Jeder Decoder enthält für die Geschwindigkeitssteuerung eine Standardtabelle, die meist eine lineare Zuordnung von Motorspannung zu Fahrstufe enthält. Mit CV2 wird die Anfahrspannung definiert, das führt zu einer Anhebung der Spannung bei niedrigen Fahrstufen. Bei manchen Decodern besteht die Möglichkeit, auch die Höchstgeschwindigkeit mit der CV5 und die Geschwindigkeit bei der mittleren Fahrstufe mit CV6 zu beeinflussen. Wenn nach diesen Maßnahmen das Fahrverhalten immer noch passt, kann eine eigene Tabelle definiert werden. Weitere Einzelheiten kannst Du in den Decoderbeschreibungen nachlesen.


CV95 Wert (Geschwindigkeitsanpassung --> Fahrtrichtung rückwärts)
Mit CV95 kann die Geschwindigkeitstabelle für die Rückwärtsfahrt angepasst werden. Die Funktionsweise ist unter dem CV66 beschrieben. Bei anderen Herstellern wird z.B. mit dem CV95 die Wiederholungsfrequenz der PRM Perioden spezifiziert - siehe hierzu auch CV9


Der CV105 und CV106-Wert (Benutzerfelder)
Die CV105 und CV106 sind für den Benutzer vorgesehen, Sie können diese CVs für eigene Zwecke (z.B. Dokumentation etc.) verwenden.





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