Forum für Modelleisenbahner
hier: Die analoge Modelleisenbahn
Inhaltsverzeichnis:
Digital und Analog
Digitale Lok auf analogen Schienennetz
Loks im Digitalbetrieb bzw Analogbetrieb
Analoger Bahnbetrieb
Einfache Pendelzugsteuerung
Gleis vom Stromnetz trennen
Verbesserung der Stromversorgung
Trafo Spannung
Unterschiedliche Bremswege vor dem Signal
Mehrzugsteuerung im Analogbetrieb
Abstellgleise steuern
Märklin C-Gleis mit Gleichstrombetrieb
Sack- bzw Kopfbahnhof
Herstellen von Gleisabschnitten
Weichenrückmeldung feststellen
Wechselstrom-Gleichstrom
Analoge Schaltungen
Analoge Betrachtungen und Berechnungen
Höhere Leistung bei gleicher Spannung
Faustregel für die Verlustleistung des Gleismaterials
3 LED mit jeweils 20 mA in Reihe schalten
Elektronische und elektrische Bauteile
Was sind Varistoren
Was ist unter Feldspulenmotor und Hochleistungsmotor mit Feldmagnet zu verstehen ?
Was ist unter einem Scheibenkollektormotor und einen Trommelkollektormotor zu verstehen ?
Was ist unter einem Glockenankermotor zu verstehen ?
Digital und Analog
Digitale Lok auf analogen Schienennetz
Ist es möglich eine digitale Lok auf einem "normalen Schienennetz" laufen zu
lassen?
Antwort
Loks mit Digitaldecoder sind in der Regel nur auf Digitalanlagen lauffähig.
Ausnahme bilden die Märklin Delta-Loks. Her kann der Lokdecoder auf
Digitalbetrieb unmgeschaltet werden. Nähere Einzelheiten sind auch unter diesem Link
erfahrbar:
http://www.hpw-modellbahn.de/eisenbahntechnik/digitalsysteme01.htm
|
Seitenanfang
Loks im Digitalbetrieb bzw Analogbetrieb
Fahren Loks im Digitalbetrieb lauter als im Analogbetrieb?
Antwort
Die Digital-Loks fahren nicht lauter als im Analogbetrieb.
Bei meinen Digi-Loks habe ich allerdings festgestellt, dass manche im Stand, wenn
man nahe herangeht mit dem Ohr, leise summen/brummen.
|
Seitenanfang
Analoger Bahnbetrieb
einfache Pendelzugsteuerung
Wie kann ich eine einfache Pendelzugsteuerung meiner Loks realisieren. Habe analoges
Gleichstromsystem
Antwort
Module für die Pendelzugsteuerung findest Du z.B. bei Conrad.
Als Bausatz unter Bestell-Nr. 210609-F0
Als fertigen Baustein: Bestell-Nr. 217349-F0
Mit dieser Steuerung wird ein sehr vorbildgerechter Pendelzugbetrieb zwischen zwei Endpunkten möglich.
Funktionsweise:
==============
- Zwei Bremsabschnitte pro Seite bremsen den Zug mit der eingestellten Verzögerung ab und lassen
ihn punktgenau am Bahnsteig anhalten. - Spezieller Langsamfahrabschnitt (über einen gesonderten
Kontakt). Eine Weichenstraße, die in der Pendelstrecke liegt, wird gesondert mit geringer
Geschwindigkeit durchfahren. - Rückfahrt in den Heimatbahnhof: Der Zug fährt nach Abschluss
des Pendelverkehrs nicht mehr aus der Station heraus, aus der er nach Einschalten der Steuerung
als erstes abgefahren ist (Heimatbahnhof). Wird der Kontakt wieder geöffnet, wird der normale
Pendelverkehr wieder aufgenommen. -
Zusatzfeature:
Eine Blinkschaltung am Bahnübergang wird ebenfalls über einen Zugkontakt ausgelöst.
Technische Daten: Eingangsspannung 6 - 16 V {DC} (aus dem Fahrtrafo!).
Diese Eingangsspannung entspricht gleichzeitig der Maximalgeschwindigkeit des Zuges.
Maximaler Fahrstrom 400 mA ungekühlt bzw. 1000 mA mit Kühlung. Maximaler Ausgangsstrom pro
Ausgang 20 mA. Abmessungen ca. 64 x 48 mm.
Die Zeiten in der Pendelzugsteuerung werden durch vier Potentiometer eingestellt.
1. Bremsen / Anfahren Station 1
2. Bremsen / Anfahren Station 2
3. Haltezeit (für beide Stationen)
4. Langsamfahrzeit Eingänge:
5 Umschalteingänge, Pulskontakt, massekompatibel.
Ausgänge:
2 Ausgänge zur Ansteuerung von LEDs oder nachgeschalteten Relaisstufen.
Bausatz mit ausführlicher Aufbauanleitung. Baustein anschlussfertig aufgebaut und geprüft.
|
Seitenanfang
Pendelschaltung
Wir möchten einen Schienenbus auf einer geraden, 1 gleisigen Strecke von A nach B fahren und der S-Bus soll
sich selbst, nach einem kurzen Aufenthalt, die Fahrtrichtung umschalten. Wie können wir dies erreichen, ohne
den Fahrtrichtungsschalter am Trafo betätigen zu müssen.
Antwort
Sie mal im Forum unter: Fleischmann Zahnradbahn von Kopfbahnhof zu Kopfbahnhof pendeln.
Da wurde die Sache beschrieben.
Es gibt bei Viessmann eine Pendelschaltung. Die ist fix und fertig aufgebaut.
|
Seitenanfang
Gleis vom Stromnetz trennen
Wie bekomme ich auf einer analogen Modelleisenbahn
die mit Gleichspannung ein Gleis so abgesperrt das es über
ein Relais zu und auch wieder ab schaltbar ist
Antwort
Du brauchst kein Relais um ein Gleis ein- bzw abzuschalten.
Das kannst Du mit einem einfachen Lichtschalter (z.B. von Trix oder Piko) machen.
Ein Relais brauchst Du nur dann, wenn Du gleichzeitig einen weiteren Stromkreis mit steuern willst.
|
Seitenanfang
Verbesserung der Stromversorgung
Zur Verbesserung der Stromversorgung einer größeren N-Bahn Anlage, glauben wir anstatt
eines herkömmlichen Transformators, ein stabilisiertes Netzgerät zu verwenden.
Antwort
Da gibt es keine Einwände.
Die Anwendung mit einem stabilisierten Netzgerät unterscheidet sich
nicht gegenüber einem herkömmlichen Hochleistungstrafo.
Wichtig ist nicht die Stabilisierung, sondern die Leistung des
Trafos. Bei Großanlagen ist unter 150 VA nichts zu holen.
Merke:
Bei 4 Lokbetrieb ist ein 60 VA Trafo bereits zweckmäßig.
|
Seitenanfang
Trafo Spannung
Meine Lok kann mit max 14 Volt fahren. Der Trafo hat aber nur 12 Volt.
Antwort
Da kann nichts passieren. Du kannst allenfalls die mögliche Lokgeschwindigkeit nicht voll
ausnutzen. Schlechter wäre es, wenn der Trafo eine zu hohe Spannung abgibt. Da könnte dann
der Motor Schaden nehmen. Also nutze den Trafo ruhig.
|
Seitenanfang
Unterschiedliche Bremswege vor dem Signal
Ich baue gerade eine Modellbahnanlage auf und bin ein Einsteiger
auf diesem Gebiet. Die Anlage ist gleistechnisch fertiggestellt (Weichen angeschlossen,
Abstellgleise angeschlossen, Bahnhofsgleise angeschlossen, etc.).
Auf der Anlage befinden sich zwei Bahnhofsgleise, welche per Weiche miteinander
verbunden sind, so dass ein Spurwechsel möglich ist. Für jedes Haltegleis ist ein Signal vorhanden.
Nun habe ich, um das Spielen für meinen Sohn etwas zu naturgetreuer zu gestalten, ABBS-Bausteine
(41200) von Uhlenbrock eingebaut. Diese arbeiten sehr zuverlässig, die Züge bremsen im
Halteabschnitt bis zum Signal ab und beschleunigen bis zur eingestellten Geschwindigkeit,
Mein Problem dabei, es werden unterschiedlich schnell fahrende Züge verwendet. Auf der
Anlage fahren 1x TGV, 1x ICE und 1x Cargo mit Waggons. Ich habe die ABBS so eingestellt, dass
der ICE, weil er am schnellsten fährt, geradeso am Signal zum stehen kommt. Bei TGV klappt
das eigentlich auch noch. Nur die Cargo-Lok bleibt am Anfang der Bremsstrecke stehen, da sie
die langsamste Lok ist. Dieses Problem habe ich dem Uhlenbrock-Service-Team geschildert. Sie haben
mir auch dabei eine gute Alternative genannt, leider verstehe ich sie nicht. Das Service-Team hat
mir den Einsatz von Reedkontakten empfohlen. Ich soll einen gewissen Bereich der Bremsstrecke
mit Reedkontakten ausstatten, die ein Relais schalten und somit die Fahrspannung anheben, damit
die Cargo-Lok, ausgerüstet mit Magneten, länger im Bremsabschnitt fährt und somit auch annähernd
gleich am Signal zu stehen kommt. Leider bin ich auf dem Gebiet der Elektrik und Elektronik
ein absoluter Laie und verstehe zwar die Wirkungsweise von Reedkontakten, habe aber
keine Ahnung, wie man solche Kontakte anschließt.
Jetzt meine Frage:
Wie werden Reedkontakte so angeschlossen, das eine mit einem Magnet ausgerüstete Lok,
darüber fährt, ein Teilabschnitt mit Fahrstrom versorgt wird? Wenn ich es richtig
verstanden habe, wird der Reedkontakt geschaltet (geschlossen), sobald er von
einem magnetischen Feld angeregt wird. Lässt das magnetische Feld in seiner Kraft
nach (die Lok fährt drüber weg) öffnet der Kontakt wieder, es fließt kein Strom mehr
und somit auch nicht mehr auf dem Teilabschnitt.
Können Sie mir dazu hilfreiche Tipps geben?
Antwort
Bitte lies erst mal meine Ausführungen unter dem Link
http://www.hpw-modellbahn.de/eisenbahntechnik/reedkontakt.htm
durch. Falls Sie dann noch Fragen offen sind, stelle sie bitte gezielt.
Rückantwort
Den Link habe ich durchgelesen. Leider habe ich es immer noch nicht verstanden.
Mir ist klar, das ein Reedkontakt nur in Verbindung mit einem Magnetfeld schaltet.
Aber wie wird nun damit ein Teilabschnitt Gleisanlage angesteuert?
Wenn ich nun an eine Lok ein Magneten geklebt habe und die fährt über den Kontakt,
dann ist für diesen Moment der Kontakt geschlossen. Danach aber gleich wieder geöffnet
also, es fließt kein Strom mehr. Wie bleibt aber nun auf dem Gleisabschnitt der Strom
erhalten, doch nicht indem ich über 1m Reedkontakte (so lang sei jetzt mal die Teilstrecke)
in das Gleisbett einbringe. Das ist eigentlich meine Frage.
Antwort
Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. Möglichkeit:
Du brauchst auf dem Gleisabschnitt zwei Reedkontakte. Die Lok fährt über den ersten
Reedkontakt und schaltet ein Relais. Der Stromkreis auf diesen Abschnitt bleibt
offen bis zum zweiten Reedkontakt. Beim Durchfahren des zweiten Reed-Kontaktes wird
das Relais wieder umgeschaltet - der Stromkreis wird unterbrochen und der Zug bleibt
dann stehen.
2. Möglichkeit
Du kannst den Stromkreis über einen Reedkontakt und einen Aufenthaltsschalter für
eine bestimmte Zeit offenhalten (oder auch geschlossen halten). Nach einer bestimmten Zeit
sperrt oder öffnet der Aufenthaltsschalter wieder die Strecke.
Es gibt noch viele weitere Varianten, aber das sprengt hier den Rahmen.
Ich versuche in den kommenden Monaten im Archiv Schaltpläne einzustellen. Vielleicht ist da dann auch für Dich etwas dabei.
|
Seitenanfang
Mehrzugsteuerung im Analogbetrieb
Gibt es Möglichkeiten auch ohne Digital mehrere Züge unabhängig voneinander fahren zu lassen.
Antwort
Solange auf einer Modellbahnanlage nur eine einzige Lokomotive fährt, ist es für die meisten
Modellbahner egal, auf welche Art diese Lok gesteuert wird - auf herkömmliche analoge Weise mit einem
Fahrtransformator oder - digital" über ein Digital-Fahrpult.
Sobald aber eine zweite Lokomotive hinzukommt, wird schnell der Wunsch wach, Lokomotiven unabhängig
voneinander steuern zu können. Denn für einen realitätsnahen Betrieb einer Modellbahnanlage ist eine
wesentliche Voraussetzung, dass die Loks unabhängig voneinander gesteuert werden können.
Bei der analogen Modellbahnanlage gilt das Grundprinzip, dass alle Loks im gleichen Stromkreis
nur gemeinsam in Geschwindigkeit und Fahrtrichtung gesteuert werden. Dabei fahren zwar verschiedene
Loktypen bei gleicher Einstellung des Trafo-Fahrreglers unterschiedlich schnell
(abhängig von Motortyp und Getriebe der Lok sowie dem Zuggewicht). Aber wenn der Fahrregler höher
gedreht wird, fahren alle Loks schneller. In einem Stromkreis kann also nur ein sehr einfacher
Mehrzugbetrieb gefahren werden, meist auf zwei unabhängigen Ringstrecken. Ein Rangierbetrieb ist
kaum realisierbar.
Aber es können auch auf einer analogen Anlage Loks unabhängig voneinander gesteuert werden. Aber dazu
ist ein erheblicher Aufwand nötig.
Folgende Möglichkeiten sind durchführbar:
- Der Betrieb mit voneinander abschaltbaren Gleisabschnitten - Beispiel Rangierbahnhof
Bei einer konventionellen Anlage muss sich jede Lok, die unabhängig von anderen gesteuert werden soll,
in einem eigenen Stromkreis befinden. Um einen Rangierbahnhof mit vertretbarem Aufwand zu realisieren,
macht man häufig die Stromversorgung für einzelne Gleisabschnitte abschaltbar. Mehrere Rangiergleise sind
dabei mit je einem Anschlussgleis parallel an einen Fahrtransformator angeschlossen. Die Stromversorgung
kann aber für jedes Gleis einzeln mit Schaltpulten zu- und abgeschaltet werden. Die Nachteile einer
solchen Lösung sind offenkundig. Der Bediener muss einen sehr guten Überblick über die Aufteilung der
Stromkreise haben, um die Anlage wunschgemäß bedienen zu können. Gäste können also ohne Einarbeitung
kaum mitspielen. Sollen mehrere Loks gleichzeitig fahren, müssen mehrere Fahrtrafos eingesetzt werden.
- Mit Oberleitung - Beispiel Doppeltraktion
Eine weitere Möglichkeit für Mehrzugbetrieb auf einer konventionellen Anlage bietet die Oberleitung.
Damit kann zumindest ein zweiter, völlig unabhängiger Stromkreis aufgebaut werden, der allerdings nur
für Elektroloks verfügbar ist. Die Oberleitung muss von einem eigenen Fahrtrafo versorgt werden. Auch
die Oberleitung kann prinzipiell in mehrere, elektrisch getrennte Abschnitte unterteilt werden.
Bei der Doppeltraktion ziehen zwei Loks gemeinsam einen schweren Zug. Das sieht auf einer größeren
Modellbahnanlage genauso beeindruckend aus wie beim echten Vorbild. Die Doppeltraktion kann aber auf
einer analogen Anlage eigentlich nur auf zwei Arten realisiert werden:
-- entweder mit zwei exakt baugleichen Lokomotiven (gleiche Motoren, gleiche Getriebeübersetzungen),
die beide im gleichen Stromkreis fahren.
-- oder eine Lok wird über die Schienen, die andere über die Oberleitung betrieben. Diese Lok muss
dann natürlich eine E-Lok sein.
Überigens ist es im analogen Betrieb völlig egal, ob ich die Anlage mit Gleich- oder Wechselstrom betreibe.
Es können in einem Stromkreis eben die Loks nicht unabhängig gesteuert werden.
In der Vergangenheit hat die Firma Trix ein Gleichstromdreileitersystem vertrieben. Hier war wegen des
Mittelleiters im Gleis, der zugleich der Nullleiter war, es tasächlich möglich zwei Züge, über zwei Trafos -
in einem Stromkreis unabhängig zu steuern. Mit der Oberleitung dann sogar drei Züge. Dieses Dreileitersystem
gibt es aber nicht mehr im Neuwarenhandel.
|
Seitenanfang
Abstellgleise steuern
Wie verhält es sich bei mehrgleisigen Abstellgleisen? Würde Sie
gerne mit seperaten Trafo ansteuern aber wie kann ich verhindern das immer alle Lok´s auf einmal losfahren,
würde also gerne jedes Abstellgleis seperat ansteuern können! Signaltechnik für jedes Abstellgleis erscheint mir etwas
aufwendig, gibt es auch eine Möglichkeit dies mit Schaltpult zu bewerkstelligen?
Antwort
Wenn Sie Gleise oder Gleisabschnitte seperat steuer wollen, kann dies mit
- Signaltechnik
- Trennschaltern
oder
- Seperaten Stromnetzen gehen.
Der einfachste bzw kostengünstigste Weg ist, die Abstellgleise
mit einem einfachen Aus/Ein-Schalter vom Strom zu trennen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Abstellgleis vom
übrigen Netz zu trennen und über einen eigenen
Trafo zu schalten. Diese Möglichkeit hat aber den Nachteil,
dass die Lok irgendwann auf das Hauptgleis oder Hauptnetz
fahren muss. Dazu muss Sie dann von einem anderen "Trafo" wieder
übernommen werden.
Also:
Wenn auf teuere Signale verzichtet werden soll, so genügt ein
einfacher Schalter der die Spannung ab bzw zuschaltet.
|
Seitenanfang
Märklin C Gleis auch für Gleichstrombetrieb
Ist es möglich das Märklin C Gleis auch für
Gleichstrombetrieb zu nutzen. Wer hat damit
Erfahrung gesammelt. Was genau muss am Gleis und an
den Weichen geändert werden?
Antwort
Weshalb willst Du das Märklin C-Gleise für den
Einsatz als Gleichstromgleis. Erstens gbit es genug
Hersteller von Zweileitergleisen. Zweitens gibt es mittler-
weile auch von Trix ein C-Gleissystem, das ein
reines Zweileitersystem darstellt. Die Qualität und der
Aufbau ist eigentlich gleich dem des Märklin-Gleises.
Wie hpw-modellbahn ja bereits auf seiner Site dargestellt hat,
stammt das C-Gleis von Trix auch vom Märklin C-Gleis ab.
Die Firma Trix gehört ja zu Märklin.
Grundsätzlich kannst Du aber das C-Gleis von Märklin
auch als Gleichstromgleis verwenden. Allerdings sieht es
nicht so schön aus, da eben der Mittelleiter im Gleis
integriert ist. Du brauchst keine Vorkehrungen zu treffen.
Schließe einfach den Mittelleiter nicht an.
|
Seitenanfang
Sack bzw. Kopfbahnhof
Vielleicht kann mir jemand bei meinem Problem helfen, jedenfalls bin ich
für jeden Tipp oder Anregung dankbar. Ich habe eine Märklin H0 Anlage
mit alten Metall Gleisen. Auf meiner Anlage habe ich einen sogenannten
Sack bzw. Kopfbahnhof. Also ein Zug rollt in den Bahnhof ein, kommt vor
einem Prellbock zum stehen, die Lok wird umgespannt, der Zug verlässt
den Bahnhof in Gegenrichtung bis er dann über eine Kehrschleife zum
Bahnhof zurückkehrt. Alle Garnituren der Personenzüge bilden eine Einheit
und sind fest miteinander verbunden. Die Innenbeleuchtung und die
Rückleuchten der Personenwagen werden über eine eigene Batterie die
in einem Postwagen mit fährt versorgt. Jetzt möchte ich folgendes Erreichen.
Ein D-Zug rollt in den Bahnhof ein ( Letzter Wagen hinten Schlusslicht an )
Die Lok wird abgehangen, macht Kopf und wenn der Zug den Bahnhof verlasst
soll das Schlusslicht das zuvor am Zugende war aus und die Schlussleuchte
am anderem Ende angehen. Also es sollen nur die Leuchten am Zug ende brennen.
Antwort
Hab mir mal die Sache durch den Kopf gehen lassen. Eine
Lösungsmöglichkeit sehe ich darin, dass Du ein Relais einbaust. Der funktioniert so:
Das Rücklicht des einfahrenden Zuges wird über einen Stromkreis mit Strom versorgt. Beim Umpolen,
also beim Fahrtrichtungswechsel wird das Relais umgeschaltet - ähnlich einer Weiche - und der Strom
auf ein zweites Lämpchen (grün) gesteuert.
Du musst also zwei Lämpchen einbauen (grün und rot). Das Relais steuert dann die entsprechenden Lämpchen an.
Bei der Digitaltechnik sieht dies so aus :
Bei fest gekuppelten Fahrzeugen werden die Lampen im Steuerwagen parallel
gekreuzt zum Motorwagen angeschlossen (weiße Lampe Motorwagen -> roten Lampe Steuerwagen,
rote Lampe Motorwagen -> weiße Lampe Steuerwagen). Hierbei muss beachtet werden,
dass der Gesamtstrom pro Decoderanschluss 300 Milliampere nicht übersteigen darf. Übersteigt
der Gesamtstrom die 300mA, so ist ein Transistor zur Stromverstärkung dazwischen zu
schalten. Bei lose gekoppelten Fahrzeugen ist, um einen realistischen Lichtwechsel zu erhalten,
in den Steuerwagen ein Lichtdecoder einzubauen.
|
Seitenanfang
Herstellen von Gleisabschnitten
Ich habe eine alte Trix-Eisenbahn geerbt. Die Anlage ist 2,00 * 3,00 m
groß. Ich habe Sie nun in Betrieb genommen und merke, dass in bestimmten
Gleisabschnitten die Loks, bei gleicher Fahrtreglerstellung, langsamer fahren. Ich habe keine Digitalanlage. Es ist eine
stinknormale Gleichstromanlage (Dreileitersystem)
Antwort
Ich vermute, dass die Gleisbereiche nicht ordentlich getrennt wurden. Wenn zuviel Gleislänge an einem Trafo hängt,
dann führt der dadurch entstehende Widerstand zu Leistungsverlusten. Dies bedeutet, es kommt weniger Strom an die Lok.
Teile Deine Gleise in vertretbare Stromabschnitte ein. Allerdings ist dann für jeden Stromabschnitt auch ein zusätzlicher
Fahrtregler erforderlich. Messe mal mit einem Voltmeter Deine Gleisanlage ab, dann erkennst Du sehr schnell wo die
Spannungsabfälle auftreten. Es könnte auch sein, dass eine Weiche zuviel Widerstand aufweist und Dir dadurch
Spannung "abgezogen" wird.
|
Seitenanfang
Weichenrückmeldung
Wie kann ich feststellen, ob meine Weiche eine Rückmeldungsmöglichkeit besitzt.
Antwort
Es gibt eine einfache Möglichkeit herauszufinden, ob eine Weiche eine Rückmeldungseinrichtung besitzt.
So wird vorgegangen:
Weiche an einen Trafo anschließen und schalten. Die Weichenzunge wird sich in eine andere Richtung
schieben. Nun die gleiche Schaltung nochmals durchführen (in die gleiche Richtung). Brummt die
Weiche besitzt sie keine Endabschaltung. Bleibt die Weiche ohne Geräusch, hat sie eine Endabschaltung
und die Rückmeldung kann eingerichtet werden.
|
Seitenanfang
Wechselstrom-Gleichstrom
Gleichstromsystemvergleich
Habe einige Schienen, 5 Gleichstromloks und Trafo etc von Fleischmann und
Lima und würde gerne eine Anlage neu aufbauen. Alle elektrischen Teile scheinen zu
funktionieren. Doch einige lange Personenwagen scheinen bei den Fleischmannweichen nicht
sauber zu laufen (werden am Herzstück innen und außen etwas angehoben)
Sind Fleischmann und Lima nicht kompatibel? Wie finde ich heraus, von welchem Hersteller
die Wagen sind, wenn nichts draufsteht? Stimmt es, dass man bei digitalen Systemen
alle Züge in beliebige Richtungen fahren lassen kann, egal welcher Hersteller und
Stromsystem? Wo finde ich Grundinfos zu Fleischmann Lima sowie Digitalbetrieb (mit PC?)
Antwort
Also mal der Reihe nach.
Du besitzt ein Gleichstromsystem.
Es gibt für alle Wagen, ob Gleichstrom oder Wechselstrom sog. genormte Radsätze.
Auch bei den Schienen gibt es Hersteller wie z.B. Tillig (siehe mal in den Conrad-Katalog)
die genornmte Gleissysteme anbieten.
Fleischmann und Lima haben ihre eigenen Gleissystem, die zwar grundsätzlich kompatibel sind,
aber sich wie z.B. bei den Weichen leicht unterscheiden.
Wenn Du nicht bei einem Schienensystem bleiben willst, dann bieten sich eben nur Hersteller an,
die genormte Systeme anbieten.
Für diese genorten Systeme gibt es dann auch die passenden Radsätze.
Schau mal bei Conrad.de unter Modelleisenbahn, da werden mehrere genormte Systeme angeboten.
Welcher Wagen von welchem Hersteller findest Du dadurch heraus, dass Du den Wagen umdrehst
und auf die Wagenunterseite schaust. Da ist bei 99% der Hersteller der Name aufgedruckt
(meistens eher klein - manchmal nur mit Lupe zu lesen). Bei Fleischmann und Lima Wagen übrigens
ist der Name immer aufgedruckt.
Zum Digitalen System schaue bitte auf die Modellbahntechnik hier auf dieser Page.
Da wird Dir das System erklärt.
Im digitalen System kannst Du grundsätzlich alle Gleichstrom-Loks (natürlich nur mit einem
Lokdecoder versehen) fahren lassen. Allerdings keine Loks von Märklin. Schaue einfach mal
die Page - Digitaltechnik - hier an.
|
Seitenanfang
Digitale Gleichstrom H0-Startpackung kaufen
ich möchte mir eine digitale Gleichstrom H0-Startpackung kaufen.
Meine Frage: Gibt es von Märklin Digital-Eisenbahnen mit Gleichstrom
oder nur mit Wechselstrom?
Antwort
Die Fa. Märklin vetreibt derzeit zwei Arten von Modellen.
1. Wechselstrom-Loks (HO und Z - weiss ich nicht)
2. Gleichstrom-Loks unter dem Namen Trix (HO und N).
Beim Digitalbetrieb ist es egal, da die Digitaltechnik immer auf Gleichstrombetrieb läuft.
Unterschiede gibt es lediglich bei den Lokdecodern und bei der Digitalsprache.
Mittlerweile beherrscht aber auch das Märklin-System das DCC-Protokoll.
Besser ist allerdings gleich auf das DCC-Protokoll (internationales Digitalprotokoll) umzusteigen.
Diese Protokoll verstehen z.B. Piko, Hornby, Roco etc.
Für weitere Infos sehe unter "Digitalssysteme" hier auf dieser Page nach.
|
Seitenanfang
Wechselstrom oder Gleichstrom-Lok
Habe eine sehr schöne Roco-Lok erworben, BR 150, Artikel-Nr. 04140A. Auf der Teststrecke leider
keine Reaktion. kann mir jemand sagen, ob es dabei evtl. um ein Gleichstrom-Modell handelt. Danke.
Antwort
Roco Loks können mit Gleichstrommotoren oder mit Wechselstrommotoren ausgerüstet werden. Ferner kann eine Lok auch noch
mit einem Digitaldekoder versehen sein. Da ich nicht weiss, ob Du eine Wechselstromanlage oder eine Gleichstromanlage hast, oder Deine
Anlage auf Digitalbetrieb aufgebaut ist kann ich nur grundsätzliche Aussagen treffen:
- Wenn die Lok auf einen Wechselstromfahrtregler nicht reagiert, handelt es sich wahrscheinlich um eine Gleichstromlok. Falls Du keinen
Gleichstromtrafo hast, nimm eine 9-Volt (Blockbatterie) Batterie und lege Spannung an die Lok bzw die Gleise. Ruckt auch da die Lok nicht
so ist wahrscheinlich ein Digitaldekoder eingebaut. Dann heisst es die Lok aufmachen und nachsehen. Wenn ein Chip eingebaut ist, dann
kann die Lok nur Digital betrieben werden. Besser wäre es allerdings dann, wenn eine Beschreibung der Lok vorhanden ist,
um die Features der Lok kennen zu lernen. Ohne Beschreibung wird es schwierig.
|
Seitenanfang
Analoge Schaltungen
Blockschaltung
Habe meine alte Märklin H0 analog ausgegraben und wieder aufgebaut.Nun wollte ich 2 Züge auf einem
Oval mit 1 Signal über Blockschaltung fahren lassen, sodass ein Zug beim überfahren der einen
Blockstelle das Signal auf rot schaltet. Der zweite Zug soll das Signal wieder auf grün schalten.
Geht das ?
Antwort
Sie mal auf dieser Page unter Eisenbahntechnik nach. Im Übrigen geht die Blockschaltung mit
Reedkontakten. Auch da ist ein Beitrag auf dieser Page.
|
Seitenanfang
LED und analoge Modellbahn
Benötige bitte mal eine Unterstützung zu folgenden Problem.
Habe eine Modellbahnanlage HO mit analogem Betrieb,also 2 Leiter Gleichstrom.
Nun möchte ich meine unbeleuchteten Wagen mit einer schmalen Leiterplatte und LED
selbst aufbauen. Beim Experiemtieren mit den LED und den entsprechenden Vorwiderständen
bin ich auf ein Problem gekommen, das wenn der Wagen in die eine Richtung fährt, die
LEDs leuchten und sobald ich den Trafo in die andere Richtung stelle, die LEDs aus sind.
Nun meine Frage:
Gibt es eine Schaltung, damit die LEDs in beide Richtungen gehen?
Antwort
Sehe Dir doch bitte das Kapitel
http://www.hpw-modellbahn.de/eisenbahntechnik/dioden.htm
an. Da gibts Hinweise zur Arbeitsweise von LED.
Nun zu Deinem Problem. LED lassen den Strom nur in einer Richtung durch (wirkt wie eine Diode).
Deshalb leuchtet die LED auch nicht mehr wenn Du die Polarität änderst (also die Fahrtrichtung).
Eine Lösung wäre der Einbau eines Schaltrelais, dass bei Polaritätswechsel den Strom für die
LED automatisch wieder umstellt. Dieses Relais kann auch mit Transistoren gebaut werden.
Schaltpläne gibt es genügend im Netz. Entsprechende Links findest Du auch auf der
o.g. Homepageseite
Rückantwort
Mein Vorschlag, es sollte ein Bückengleichrichter eingebaut werden, da können Sie dann
in beiden richtungen leuchten.
Antwort
Das mit den Brückengleichrichter wird nicht funktionieren, da dieser ja wechselspannung in
Gleichstrom umwandelt. Von einer Polaritätsumkehr kann ich da nichts sehen.
|
Seitenanfang
Signalsteuerung
Wenn eine Lok im stromlosen Abschnitt bei HP0 zeigendem Signal steht, bleibt das
Dreilichtspitzensignal weiter an und gilt dies auch wenn statt Birchen LED's verwendet werden?
Wie ist das bei Wendezügen, können die auch mit diesem System gesteuert werden?
Und schaltet das Dreilichtspitzensignal automatisch um oder ist ein Funktionsdecoder nötig?
Antwort
Du kannst immer und überall auf Deiner Eisenbahn anstatt Glühbirnchen sogenannte LED verwenden.
Die sind im Übrigen auch stromsparender. Bitte schalte aber immer einer Vorwiderstand vor, da sonst die LED in den Himmel geht. Sieh bitte im Forum nach dem entsprechenden Beitrag über die LED Schaltung.
Nun zu den Wendezügen.
Auch Wendezüge können mit LED gesteuert werden. Bei einer entsprechenden Schaltung schaltet
das Dreilichtspitzensignal auch automatisch an. Du brauchst dazu keinen Funktionsdecoder.
Suche doch bitte im Forum nach dem entsprechenden Beitrag oder sehe auch unter - Eisenbahntechnik -
hier auf dieser Homepage nach.
|
Seitenanfang
Lichtsschaltung
Ich habe zwei Lichtnetze auf der Anlage mit je 200 Lämpchen installiert. Diese bekommen
je von einem Trafo folgende Einspeisung:
- Primär: 230V ~ 50 Hz
- Sekundär 24V ~ 1200mA --> Max 28,8 VA
zusätzlich befindet sich an der Lichterkette noch ein Hinweis mit folgender Zeilen:
- Typ: XMLT-200L
- 24V~ 50Hz 28,8 Watt
- 200 Lampen 2,4V/0,144 W
Das Netz ist wie folgt aufgebaut: 1. Trafo von dem gehen 2 Kabel in einer Platine rein und
von der aus gehen 3 Leitungen ab.
- Leitung 1: die ersten 100 Lampen und Leitung 2 die anderen 100 Lampen, die dritte Leitung
ist der Leiter N.
So nun sind mir die Lichter aber zu hell geworden und möchte die nun geringer leuchten lassen.
Kann mir einer sagen wie die Sache schalten soll.
Antwort
Sie die nachfolgende Schaltung an.
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken
|
Seitenanfang
Weichendabschaltung
Ich will eine Weichenstraße bauen und befürchte, dass bei manchen Weichenspulen dann
eine so starke Hitzeentwicklung aufkommt, dass die Wicklungen schmelzen. Deshalb möchte ich eine
Weichendabschaltung bauen. Wie kann so eine Schaltung aussehen.
Antwort
Auf den meisten Modellbahnanlagen - insbesondere ältere Anlagen - werden Weichenantriebe ohne
Endabschaltung verwendet. Da Weichenspulen bei Dauerstrom sehr warm werden, tritt schon nach kurzer Zeit
eine thermische Überlastung ein. Die thermische Entlastung kann schon bei der Einrichtung von
Fahrstraßen eintreten, wenn bestimmte Weichen hier in kurzen Zeitabständen bewegt werden müssen.
Um einen Dauerstrom und daraus folgend eine thermische Belastung zu vermeiden, kann eine
Endabschaltung bei den Weichen eingerichtet werden. Das nachfolgende Schaltbild zeigt eine
Schaltung die für jede Weiche dann anzufertigen ist.
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken
|
Seitenanfang
Analoge Betrachtungen und Berechnungen
Höhere Leistung bei gleicher Spannung
Habe eine alte Eisenbahnanlage (DDR Zeiten). Sie wird mit 4 Trafos betrieben. Wie kann ich den Zubehöranschluss 16 V ~
der Trafos verbinden, damit ich eine Höhere Leistung bei gleicher Spannung erhalte. Ist das überhaupt im Wechselstrombereich möglich ?
Antwort
Du kannst durch eine Hintereinanderschaltung die Spannung erhöhen. Dann werden bei zwei Trafos 24 Volt daraus.
Aber Achtung, auch die Stromstärke nimmt linear zu.
|
Seitenanfang
Faustregel für die Verlustleistung des Gleismaterials
Kennt jemand zufällig eine Faustregel für die Verlustleistung
des Gleismaterials, z.B. 0,05 Ampere
Antwort
Die Verlustleistung der Gleise ist vernachlässigbar wenn
entsprechende Einspeisungen vorgenommen werden.
Ringleitung 2polig 1,5 mm² oder mehr, Einspeisung ca. alle 2m.
Empfehlung aller Hersteller.
Damit wäre keine Lok mehr als 1 m vom nächsten
Einspeisungspunkt entfernt. Beleuchtung der Wagen nur
mit LED-Leisten vornehmen, Verbrauch ist ca. 1/10 der
Glühlampenbeleuchtung bei gleicher Lichtleistung.
Das manche Moba-Hersteller die Glühlampen immer noch
empfehlen ist leicht verständlich, es erhöht sich damit
deutlich den Boosterbedarf.
|
Seitenanfang
3 LED mit jeweils 20 mA in Reihe schalten
Wenn ich 3 LED mit jeweils 20 mA in Reihe schalte, wie berechne ich den Widerstand ?????
Antwort
Also mal ein bischen Physik
Reihenschaltung = alle Spannungen (V) werden Addiert
Parallelschaltung = alle Ströme (A) werden addiert.
Bei direkter Parallelschaltung von Dioden kann es zu Problemen mit Flußspannungstolleranzen kommen.
Bei Wechselstrom Gleichrichtung nicht vergessen (LED vertragen nur ca. 3-10V Spannung in Sperrichtung).
2 LED bei Wechselstrom antiparallel geschaltet können bei Wechselstrom als eine
betrachtet werden, da jede eine Halbwelle nutzt.
Antiparallel bedeutet Anode LED1 an Katode LED2 und Umgekehrt.
Also musst Du mit 20 mA rechnen.
|
Seitenanfang
Elektronische Bauteile
Was sind Varistoren
Antwort
Bei Varistoren handelt sich um einen spannungsabhängigen Widerstand. Oberhalb einer bestimmten
Schwellspannung, die typisch für den jeweiligen Varistor ist, wird der Widerstand abrupt kleiner. Die
Polarität spielt dabei keine Rolle. Der Varistor ist gekennzeichnet durch extrem schnelles Schalten.
Der Widerstand ist im Normalzustand aber nicht unendlich hoch, was gewisse Gefahren durch auftretende
Leckströme verursacht. Dieser Leckstrom wird durch die natürliche Alterung des Bauelements weiter erhöht.
Wichtig:
Der Varistor ist ein spannungsabhängiger Widerstand, der nach Erreichen einer Schwellspannung auf
einen Widerstand von annähernd Null Ohm sinkt.
Beispiel: Der Varisator Nr. S14K14 von EPcos
Technische Daten
V/DC max. 18 V
VRMS 14 V
Typ B72214S140K101
Vv 22 V
Herst.-Teilenr. B72214S140K101
RoHS-konform Ja
Ausführung S14K14
Dieser Varistor verträgt eine Spannung von max 18 Volt. Die Betriebsspannung beträgt: 14 Volt
Er veträgt eine kurzeitige Impulsspannung von max 22 Volt (Schwellwert) und eine kurzeitige Stromstärke
von 10 Ampere
|
Seitenanfang
Was ist unter Feldspulenmotor und Hochleistungsmotor mit Feldmagnet zu verstehen ?
Antwort
Der Feldspulenmotor - auch Allstrommotor - wurde überwiegend in Märklin-Loks (Wechselstromloks)
eingebaut. Wegen der Eigenart des Motors ist er sowohl mit Wechselstrom, als auch Gleichstrom
zu betreiben. Der Motor ist sehr aufwendig gebaut. Das nachfolgende Bild zeigt einen Allstrommotor und
den Hochleistungsmotor. Der Hochleistungsmotor (mit Feldmagent) wird bei Märklin-Loks überwiegend
in Digitalloks eingesetzt. Wegen des 5-poligen Ankers ist er gerade im Digitalbetrieb mit den
"fein" regulierbaren Fahrstufen gut geeignet. Der Allstrommotor mit dem dreipolige Anker ist
nur relativ "grob" zu regeln.
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken
|
Seitenanfang
Was ist unter einem Scheibenkollektormotor und einen Trommelkollektormotor zu verstehen ?
Antwort
Einen Trommelkollektormotor ist an den gegenüberliegenden, eckigen Kohlebürsten zu erkennen.
Scheibenkollektormotoren haben dagegeb nebeneinander angeordnete runde Bürsten, wobei eine Bürste
aus Kohle und die andere Bürste aus einem Metallgeflecht besteht.
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken
|
Seitenanfang
Was ist unter einem Glockenankermotor zu verstehen ?
Antwort
Kleine Motoren bis etwa 100 Watt, die mit Permanentmagneten ausgestattet sind, können auch
mit einem hohlen Rotor gebaut werden. Der Rotor ist eisenlos, selbsttragend gewickelt und
kunstharzgetränkt. Der Stator ist dann eben ein Permanentmagnet, der in der regel innerhalb des
Rotors liegt. Das außenliegende Motorgehäuse aus Eisen bildet den notwendigen Rückschluss für
den magnetischen Fluss des Stators. Durch den eisenlosen Aufbau des Rotors bildet der Motor
kein Rastmoment aus, er lässt sich vollkommen frei drehen. Da im Gegensatz zu allen anderen
Motoren im Betrieb keine Eisenteile ummagnetisiert werden müssen, ist dieser Motor frei von
Eisenverlusten und erreicht bei hohen Drehzahlen höhere Wirkungsgrade. Insbesondere ist jedoch
sein Rotations-Trägheitsmoment geringer, weshalb damit hochdynamische, leichte Antriebe
realisiert werden können. Insbesondere bei Lilliput-Lokmodellen und auch der Egger-Modellbahn
ist dieser Motor eingebaut und fährt damit völlig ruckfrei und auch langsam.
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken
|
Seitenanfang
|