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Fragen

Der Digital-Betrieb

Das DCC-Protokoll

Digitalbetrieb mit Lenz Lokdecoder

Computer und Digitalbetrieb

Digitaler Fahrbetrieb

Lokumrüstung auf Digital



Antworten



Der Digital-Betrieb
"Zahlen" über das Gleis übertragen

Wie werden "Zahlen" über das Gleis übertragen ?

Antwort
"Digital" bedeutet: mit Zahlen. Die Datenübertragung zu den Lokomotiven und zu den Decodern für Magnetartikel erfolgt über nur 2 Leitungen: Mittelleiter (rotes Kabel) und Masse (braunes Kabel). Wie werden aber Zahlen über diese zwei Leitungen übertragen? Bildlich gesprochen, erfolgt die Datenübertragung im sog Datenpaketen - immer eine Informationseinheit nach der anderen, und immer "im gleichen Takt". Der Techniker nennt diese Form der Datenübertragung "seriell" (nacheinander). Die andere Möglichkeit einer Datenübertragung wäre "parallel". Hierfür müssten aber mehrere Datenleitungen gleichzeitig benutzt werden, was auf einer Modellbahn praktisch nicht möglich wäre.
Die digitale Datenverarbeitung arbeitet nur mit zwei "Zuständen": 0 oder 1, "high" oder "low". Der Fachausdruck dafür ist "binär" (zweiwertig). Eine binäre Informationseinheit (ein "Bit"), kann also entweder 0 oder 1 sein, andere Werte gibt es nicht. Das Märklin Digital-System arbeitet im Prinzip genauso. "1" entspricht einer Spannung von +22 V, "0" einer Spannung von -22 V, jeweils auf die Masse bezogen.


Zum Vergrößern bitte Bild anklicken


Zusammenfassung:
Alle Zahlen werden also beim Digital-System als eine Folge von Bit-Werten mit Spannungen von +22 V und -22 V übertragen. Dafür reicht eine Leitung plus Rückleitung aus. Die binäre Datenübertragung hat einen weiteren Vorteil, dass sie unempfindlich gegen Störungen ist. Prinzipiell könnte man Informationen z. B. auch durch 10 verschiedene Spannungswerte über eine Leitung übertragen. Hierbei würde aber eine Störung viel leichter einen falschen Wert erzeugen, als wenn man nur zwei unterschiedliche Spannungswerte benutzt wie +22 V und -22 V. Die Umsetzung der ursprünglichen Zahlenwerte (z. B. der am Fahrregler eingestellten Lokgeschwindigkeit) erledigt der Mikroprozessor im Digital-Fahrpult.
Der Lokdecoder als Empfänger muss dann die empfangene Bitfolge auswerten. Dazu muß der Empfänger natürlich "wissen", wie lange ein Bit dauert und aus wie vielen Bits eine Zahl besteht. Wie lange ein Bit dauern soll, wird durch eine elektronische Schaltung (Takterzeuger) festgelegt. Aus wie vielen Bits eine Zahl besteht, wird durch die Elektronik oder das Steuerprogramm in jedem Decoder festgelegt.

"Trinäre Codierung"
Beim Märklin Digital-System gibt es allerdings noch eine spezielle Besonderheit. Bei der Umsetzung der Digital-Adressen werden nicht nur zwei, sondern drei verschiedene "Zustände" verwendet: logisch "1"
logisch "0"
logisch "Z".

Die Adressen für Lokomotiven und Magnetartikel werden also nicht binär codiert, sondern "trinär". Dennoch werden nur die beiden Spannungswerte +22 V und -22 V verwendet. Die technische Umsetzung erfolgt so, dass ein "Bit" sozusagen nochmals in 2 Teile unterteilt wird.

Der prinzipiell mögliche vierte Zustand (Kombination "0-1") wird aus Gründen der Datensicherheit nicht benutzt.

Nur bei der Codierung der Adressen werden 3 Zustände unterschieden, für die Daten werden nur die zwei Zustände log. 0 (Kombination "0-0") und log. 1 (Kombination "1-1") benutzt. Der Vorteil der trinären Datenübertragung liegt hauptsächlich in einer höheren Datensicherheit. Oder anders ausgedrückt kann mit der trinären Codierung eine größere Anzahl möglicher Werte dargestellt werden (bezogen auf "ganze" Bits der Binärdarstellung): Bei der trinären Codierung können mit 4 Adress- "Trinärbits" 34 = 81 Adressen, bei binärer Codierung nur 24 = 16 Adressen codiert werden. Alle Informationen im Digital-System werden in Paketen zu jeweils 9 "Dateneinheiten" oder 18 "Informationspulsen" übertragen. Die Aufteilung in Adressen und Daten ist für Lokbefehle und Magnetartikel aber unterschiedlich.

Codierung
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken


Das Märklin Digital-System verwendet also für die Adressen eine trinäre, für die übrigen Daten eine binäre Codierung. Dieses besondere Datenformat wird durch spezielle Elektronikbausteine (ICs = Integrierte Schaltungen) der Firma "Motorola" erzeugt. Das Datenformat wird daher auch oft als Motorola-Datenformat oder Motorola- Gleisformat bezeichnet.

Es gibt verschiedene integrierte Schaltungen für Sender und Empfänger, die jedoch alle das Motorola-Datenformat verwenden; sie haben die Bezeichnung "MC 14502..." . Als Senderbaustein wird der MC 145026 eingesetzt. Als Empfängerbaustein in Lokdecodern kommt ein kundenspezifisches IC zum Einsatz, das aus Platzgründen neben den Funktionen des Empfängerbausteins MC 145029 eine Reihe weiterer elektronischer Schaltungen enthält. In den Magnetartikel-Decodern kommt ein Empfängerbaustein vom Typ MC 145027 zum Einsatz.

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Stromverbrauch der Innenbeleuchtung beim ICE

Startset 29530 von Märklin. Als ich jetzt versuchte den ICE (39711) darauf zu betreiben (ohne den zur Startpackung gehörenden Zug), stellte ich fest, dass es einen merklichen Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem beleuchteten und dem unbeleuchteten Zug gibt. Das veranlasste mich, die Fahrspannung nachzumessen, was zu folgendem Ergebnis führte:
unbelastet (ohne Zug) ca. 10V
ICE stehend mit eingeschalteter Beleuchtung ca. 8V
beleuchteter ICE fahrend ca. 6V
Nun erklärt das zwar die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen beleuchteten und unbeleuchteten Zug, ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass das tatsächlich so gewollt ist, schließlich stellt das Netzgerät nominell 18V zur Verfügung.

Antwort
Die Messgeräte sind geeicht auf sinusförmige Wechselspannung mit 50Hz oder auf reine Gleichspannung. Märklin Digitalsysteme sind jedoch mit einer rechteckige Wechselspannung mit Frequenzen bis zu 40.000Hz ausgestattet. Deswegen zeigen die meisten Messgeräte mehr oder weniger falsche Ergebnisse an. Um genau zu messen musst Du zwischen Messgerät und Digitalspannung einen Gleichrichter einbauen und im Gleichspannungs-Messbereich messen.
Nun zur Frage selbst:
Der Stromverbrauch der Innenbeleuchtung beim ICE ist extrem hoch (bis zu 1A). Wenn das Licht eingeschaltet ist bleibt dann nicht genug Strom für den Motor. Die Mobile-Station kann z.B. mit dem 18VA-Trafo nur ca. 0,9 Ampere liefern. Wird ein stärkerer Trafo angeschlossen, so kann diese Mobile-Station 1,2 Ampere liefern (das sind schon mal 30% mehr). Also- einen stärkeren Trafo besorgen. Es muss übrigens auch kein neuer Trafo sein. Ein gebrauchter Trafo tuts auch.

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Digital und Analog fahren

Digitalloks von Arnold oder auch anderen Herstellern können auf analogen Anlagen betrieben werden. Bleibt dabei der Code der Lok für späteren digitalen Betrieb erhalten?

Antwort
Digitalloks kann man mit einem geeigneten Decoder auch auf Analog-Anlagen fahren. Die Information wird dabei - je nach Decoder - in der Regel nicht gelöscht. Allerdings sind für einen Mischbetrieb analog/digital nicht alle Decoder geeignet.

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Multiprotokolldecoder und Bremsmodul

Lok mit Multiprotokolldecoder rast bei Einfahrt in den Bremsbereich des (Märklin/Motorola-) Bremsmoduls unkontrolliert los.

Antwort
Bei Verwendung von sogenannten Multiprotokolldecodern von ESU, Uhlenbrock oder anderen Herstellern, die neben dem reinen "Motorola"-Format auch durch verschiedene andere Digitalsysteme angesprochen werden können, ist bei Verwendung der "Märklin"-Bremsstrecke zwingend die automatische DC-Analogerkennung zu deaktivieren. Andernfalls kommt es vor, dass bei der Einfahrt in den genannten Bremsbereich eine analoge Spannung erkannt wird, da dieser Bereich im Wesentlichen durch eine gleichgerichtete Digitalspannung gespeist wird. Die Lok läuft dann mit hoher Geschwindigkeit bis in den Notstop-Bereich oder ändert dabei sogar die Fahrtrichtung und jagt zurück

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Was wird zum Digitalbetrieb benötigt

Ich habe eine analoge Anlage und möchte diese auf Digitalen Fahrbetrieb umstellen. Was brauche ich ??

Antwort
Für den digitalen Betrieb einer Modellbahnanlage sind zunächst einige Hardwarekomponenten anzuschaffen.
- Trafo und einer Bedieneinheit zur Steuerung der Loks und Magnetartikel
- Digitale Zentrale (Z.B. Central Unit, Central-Station etc
- Booster um die Spannung an das Gleis zu liefern und dieses mit einem digitalen Steuerungssignal zu überlagern.
- Lokdecoder für die Loks

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Was ist bei der Verkabelung von Digitalanlagen zu beachten ?

Kann ich meine Digitale Anlage wie eine analoge Anlage verkabeln.

Antwort
Die Kabel digitale Anlagen sollten nicht mit Stecker und Muffen versehen sein. Bei einem ungenügenden Kontakt zwischen Stecker und Muffe (auch bei Hohlstecker) kann es zu hochfrequenten Pfeiftönen kommen. Bananenstecker sollten ferner nicht über längere Zeit mit Strömen von größer 1,5 Ampere belastet werden, da der Kunststoff durch die entstehende Wärme sich verformen kann. All diese Erscheinungen treten bei gelöteten Verbindungen nicht auf. Problem ist allerdings, dass der Zeitaufwand für Lötarbeiten sehr hoch ist und das Löten eine gewisse Übung voraussetzt. Dennoch, bei Lötverbindungen treten keine Kontaktprobleme auf und dieser Vorteil ist bei Digiatlanlagen nicht zu unterschätzen.

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Das DCC-Protokoll
Wie funktioniert das DCC-Protokoll

Antwort
Das DDC-Datenformat besteht aus symmetrischen Rechteckimpulsen. Da symmetrische Rechteckimpulse im zeitlichen Mittel einen genauso grossen positiven Spannungsanteil haben, wie einen negativen ist der Spannungsmittelwert dieser Wechselspannung gleich Null.
Der Gleichstrommotor sieht dies also als eine reine Wechselspannung an und erkennt keinen Gleichstromanteil und dreht sich damit nicht.
Wird jetzt über die Adresse 0 die Geschwindigkeit der analogen Lok vergrössert, so werden die symmetrischen Rechteckimpulse zu unsymmetrischen Rechteckimpulsen. Je nach Fahrrichtung werden die positiven oder die negativen Anteile zeitlich verlängert. Daraus ergibt sich im zeitlichen Mittel ein positiver oder negativer Gleichanteil, der dann den Gleichstrommotor in die eine oder andere Richtung bewegt.

Im nachfolgenden Bild ist diese Systematik dargestellt.

Beispiel

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Lokbetrieb im DCC-Protokoll

Im DCC-Modus reagiert die Lok mit ESU-LokPilot3 nicht auf die (Märklin/Motorola-) Bremsstrecke, sondern bleibt direkt am Anfang stehen.

Antwort
Es funktioniert, aber die Lösung ist in der Anleitung nicht dokumentiert. Folgende Einstellungen der Konfigurations-Variablen (CV) sind nötig:
- CV 50=1 / DC-Analog Modus deaktivieren
- CV 51=9 / Bremsmodus Märklin und Lenz DC aktivieren
Ersatzweise für CV50 kann in CV 29 auch gleich der komplette Analogbetrieb für Gleich- und Wechselstrom deaktiviert werden, was aber nicht notwendig ist.
Ältere Decoderserien reagieren teilweise auch auf diesen zusätzlichen Bremsmodus, jedoch meist nur in Vorzugsfahrtrichtung. Die Einstellungen haben keinerlei negative Auswirkungen auf den reinen Motorola-Betrieb

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Probleme beim Lokbetrieb im DCC-Protokoll

Im DCC-Digitalbetrieb blinkt die Stirnbeleuchtung bei Änderung der Fahrstufe oder lässt sich nicht schalten

Antwort
Zentrale und Lokdecoder arbeiten in diesem Fall in unterschiedlichen Betriebsarten. Im DCC-System gibt es 14, 28 und 128 Fahrstufen. Decoder und Zentrale müssen übereinstimmende Einstellungen aufweisen. Wenn dies erfolgt ist, werden die Lichtfunktionen korrekt angesteuert.

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Verkabelung von DCC-Lokdecoder

Haben die DCC-Decoder aller Hersteller standardisierte Drahtfarben und/oder einen nach NEM normierten Stecker?

Antwort
Die DCC-Decoder haben standardisierte Drahtfarben und nach NEM normierten Stecker. Aus der nachfolgenden Farbtabelle kann die jeweilige Funktion abgelesen werden.

DCC-Lokdecoder-Anschlussfarben

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Hersteller von DCC-Lokdecoder

Welche Hersteller stellen DCC-fähige Lokdecoder her?

Antwort
Nachfolgend Links zu den Herstellern von DCC-Lokdecodern

Darisus GmbH: DCC/MM Zubehördecoder, Weichendecoder, Servodecoder

Digitrax: DCC Zentralen und Fahrzeugdecoder, LocoNet

Lenz Digital: DCC Zentralen, Fahrzeugdecoder, Modellbahnfahrzeuge

Littfinski Datentechnik: Zubehördecoder, Rückmeldemodule, Belegtmelder

Tams: DCC Zentralen, Fahrzeugdecoder, Zubehördecoder

CT Electronic: Fahrzeug- und Zubehördecoder

Uhlenbrock: DCC Zentralen, Fahrzeugdecoder, LocoNet Zubehör

Viessmann: Zubehördecoder und Zubehör

Zimo: DCC Zentralen und Fahrzeugdecoder

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Digitalbetrieb mit Lenz
Loks mit einen Decoder von Lenz und Tams

Habe zwei Gleichstromloks - Spur: H0 mit einen Decoder von Lenz Gold und einen Dekoder von Tams LD-G-9 umgerüstet - auf Digital - und wollte diese mit der Control-Unit 6021 und einem Trafo 52 VA einprogramieren. Ich habe alle Adressen bis 80 eingegeben, aber keine Lok hat sich bewegt.

Antwort
Entweder eine DCC Zentrale anschaffen oder Motorola-Decoder einbauen. Der Grund:
Der Lenz Gold Decoder spricht nur auf das internationale = DCC-Protokoll an. Auch der Tams LD-G-9 spricht nur auf DCC an. Im Gegensatz die Control-unit von Märklin. Die versteht nur das Motorola-Protokoll. Als unterschiedliche Datenformate ("Sprachen") die sich nicht verstehen.

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Digital plus by Lenz

Nach langer Fahrpause zeigt mein Digital plus by Lenz nur noch "Error" bzw. "SYS" an. Ich komme zwar zur normalen Anzeige L1 bzw L2 aber die LOks fahren nicht mehr. In der Anleitung finde ich keine Fehlerbehebung. Wer kann helfen?

Antwort
Ich bin jetzt zwar kein Lenz Spezialist. Aber es könnte durchaus sein, dass durch die lange Fahrpause, wegen fehlender Batteriespannung sich der Programmspeicher gelöscht hat. Es wäre deshalb sinnvoll ein Update auf die Station aufzubringen. Hier wäre es am besten , wenn Du Dich zuerst mal diesen Link aufrufst


Eine andere Möglichkeit wäre ein Grund-Reset durchzuführen. damit würden alle Einstellungen zurück gesetzt.

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Lenz Lokdecoder "Gold Mini"

Wie sieht die Belegung dieser Lokdecoder aus?

Antwort
Die Kontaktbelegung der "Gold-Mini" der Firma Lenz entspricht der der NEM 650. So sieht sie aus:

Kontakt 1:     - Motoranschluss 1 --    orange
Kontakt 2:     - Motoranschluss 2 --    grau
Kontakt 3:     - Stromabnahme rechts --    rot
Kontakt 4:     - Stromabnahme links / Masse --     schwarz
Kontakt 5:     - Beleuchtung vorn --     weiß
Kontakt 6:     - Beleuchtung hinten --     gelb - Masse: blau

Zum Schaltbild

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Computer und Digitalbetrieb
„DKE“ Steuerungssoftware

Ich habe gehört, dass es eine „DKE“ Steuerungssoftware für Modellbahnanlagen mit dem Digitalsystem "Selectrix" gibt.
Allerdings konnte er mir diese DKE-Software nicht weiter genau genug erklären. Deshalb meine Frage. Was kann die DKE und lohnt es sich diese Software an zu schaffen.

Antwort
Das ist eine gute Frage. Ich kann Dir nur die Infos geben.
DKE ist die Abkürzung für "Die kleine Eisenbahn".
Es können alle Produkte der Hersteller
RAUTENHAUS DIGITAL
MÜT-DIGIRAIL
TRIX-SELECTRIX
verwendet werden.
Als Systemvoraussetzung für den PC wird ein Rechner mind. Pentium mit 100Mhz benötigt. Als Betriebssysteme läuft „Die kleine Eisenbahn“ auf Windows 95, 98 und ME.
Ob es mittlerweile eine Systemerweiterung auf Windows NT, 2000 und XP gibt weiss ich nicht.
Nach meinem Kenntnisstand gibt es auch eine Demoversion. Diese Demoversion ist auf zwei Lokbilder beschränkt und es erscheint alle 10 Minuten eine Meldung "Achtung Demoversion".
Durch den Einsatz der DKE hast Du die Möglichkeit, mit einem Central Control 2000 schon alle Adressen und Einstellmöglichkeiten des Selectrix Systems zu nutzen.
Mit der DKE hast Du folgende Möglichkeiten:
Programmieren von Lokdecodern des Selectrix-Systems.
Programmieren von Funktionsdecodern und Besetztmeldern.
Erstellen eines Stellwerks zum Steuern der Weichen, Signale, Entkuppler und Bahnübergänge per Mausklick und Überwachen von Blockabschnitten durch Besetztmelder.
In einem Nebenstellwerk können Sie auch eine Fleischmann oder Arnold Drehscheibe in Verbindung mit einer SLX815 Drehscheibensteuerung ansteuern. Zum Ansteuern der Weichen usw. benötigen Sie natürlich Funktionsdecoder.
Steuern Ihrer Fahrzeuge über aufrufbare Fahrregler auf dem Monitor (Bis zu 99 Lokadressen)
Programmieren und Schalten von bis zu 60 Fahrstraßen
Einrichten von Blockstellen zum späteren Erstellen von Fahrplänen.
Steuern der Modellbahnanlage im Automatikbetrieb durch Einrichten von Fahrplänen.
Vielleicht gibt es auch noch andere Funktionen.
Die DKE kostet nach meiner Info rd. 60,00 Euro.


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Digitaler Fahrbetrieb
Das Programmiergleis

Weshalb soll ich mir ein Programmiergleis aufbauen ?

Antwort
Das Programmiergleis brauchst Du dann, wenn Du in Loks Digitaldecoder einbaust oder einfach eine neue Digitaladresse an die Lok vergeben willst.
Nach dem Einbau eines Digitaldecoders ist häufig der Fehler zu sehen, dass die umgerüstete Lok, noch ohne Gehäuse, auf einem Streckengleis zur ersten Testfahrt auf das Gleis gesetzt wird und in Betrieb geht. Dieses Verfahren ist allerdings in Hinblick auf die Lebenserwartung des Lokdecoders nicht zu empfehlen. Die Gefahr besteht, dass Masseverbindungen übersehen wurden, oder diese erst mit der Fahraufnahme der Lok in Erscheinung treten. Es ist deshalb ratsam für den ersten Test der Lok einen Gleisabschnitt einzurichten (von der Stromzufuhr der übrigen Anlage völlig getrennt), der eine Strombegrenzung besitzt. Ein derartiger Gleisabschnitt wird als Programmiergleis bezeichnet.
Moderen Digitalanlagen besitzen in der Regel einen derartigen Programmgleisanschluss.
Leider wird der sog. Programmiermodus bei den jeweiligen Herstellern sehr unterschiedlich gehandhabt.

Die IntelliBox liefert am Programiergleis-Ausgang lediglich 0,25 Ampere.

Der Viessmann Commander liefert dagegen hier 1,5 Ampere. Das kann für die Lokdecoder dann schon zuviel sein.

Besser als ein Programmiergleis ist allerdings ein Rollenprüfstand. Dieser stellt eine praktische und sichere Möglichkeit für den Ersatz eines “Programmiergleises” dar.

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Digital und Analogbetrieb

Können Digital-Lokomotiven auf "herkömmlichen" analogen Anlagen mit handelsüblichen Modellbahntrafos betrieben werden?

Antwort
Ja, dies gilt für Anlagen mit herkömmlichen Gleichstromtrafos (bzw. Wechselstromtrafos) bei Loks mit Schleifer und MM-Dekoder 10738).
Achtung: Wegen des Spannungsabfalles durch den Lokdekoder fährt die Lokomotive geringfügig langsamer. Spezielle elektronische Fahrregler, z. B. mit Impulsbreitenregelung, sind in der Regel nicht geeignet, da die Dekoder diese speziellen Spannungen als "Digital-Befehle" interpretieren können und somit keine eindeutige Regelung erfolgen kann.

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Digital und der Blockstreckenbetrieb

Können Digitalloks auch im Blockstreckenbetrieb eingesetzt werden?

Antwort
Ja, es gibt mehrere Möglichkeiten:
1. Digitale Steuerung über spezielle digitale Bremsbausteine.
Vorteil: Die elektronische Bremsverzögerung des Dekoders bleibt voll wirksam.
Nachteil: Höhere Kosten.

2. In einem abgetrennten Gleisabschnitt vor einem Signal liegt eine Digital-Spannung an:
Bei Signal auf "Halt" wird die Digitalspannung abgeschaltet.
Bei Signal auf "Frei" wird die Digitalspannung wieder zugeschaltet.
Vorteil: Geringe Kosten, z. B. durch Roco-Relais 10019. Die im Dekoder eingestellte Beschleunigung ist wirksam.
Nachteil: Die elektronische Bremsverzögerung des Dekoders ist nicht wirksam ohne die Verwendung des zusätzlichen Bremsgenerators 10779.

3. Bei bereits bestehenden, mit Gleichspannung gesteuerten Anlagen können vorhandene Blocksteuerungen mit Relais weiterhin verwendet werden. Elektronische Blocksteuerungen sind meist nicht ohne weiteres in Digitalsystemen einsetzbar. Vor dem Einsatz sollte man unbedingt mit dem Hersteller der Blocksteuerung Kontakt aufnehmen.

4. Das Signalmodul 10777 für zwei Lichtsignale kann auch als Blocksignal eingesetzt werden. Die eingestellte Beschleunigung ist hierbei wirksam, das Bremsverhalten nur dann, wenn das Signalmodul mit dem Bremsgenerator 10779 gekoppelt wird.

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Digitallok bleibt auf dem Gleis stehen

Bei mir bleibt manchmal meine Digitallok auf dem Gleis stehen. Die Beleuchtung blinkt, aber die Lok reagiert nicht mehr. In die Lok ist ein Lenz-Decoder eingebaut.

Antwort
Schalte den Überlastungsschutz aus und zwar im CV60 Bit 2 Bereich. Der Überlastungsschutz ist normalerweise im Lokdecoder eingeschaltet. Dies kann aber im Betrieb deshalb zu Problemen führen. Die Situation ist dann so wie Du sie geschlidert hast. Wenn Du die Lok von der Schiene nimmst und wieder darauf stellst geht sie wieder. Vor allem Loks mit hoher Stromaufnahme machen diese Kapriolen. Allerdings, wenn Du den Überlastungsschutz ausschaltest ist der Lokdecoder auch nicht mehr geschützt.

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Digital-Loks reagieren nicht

Digital-Loks reagieren nur mangelhaft auf die Steuerbefehle bzw Magnetartikel lassen sich nicht digital schalten.

Antwort
Ursache können ein oder mehrere kleine Entstörkondensatoren, die noch in den Anschlussgleisen der Anlage eingebaut sind. Die Kondensatoren verfälschen das Datensignal, das von der Zentraleinheit an die Magnetartikel- und Triebfahrzeugdecoder geschickt wird. Um die Störung zu beseitigen, sind die Kondensatoren mit einer Zange von ihren Anschlüssen zu trennen.

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Lichtwechsel und der Steuerwagen

Ich stelle gerade von Gleichstrom (N) auf DCC um. Bei meinen Fleischmann Steuerwagen (8600 / 8175) funktioniert im Digitalbetrieb beim Wechsel der Fahrtrichtung das Umschalten der Scheinwerver von Gelb auf Rot nicht. Muss ich an diesen Wagen ebenfalls etwas umrüsten.

Antwort
Das kann auch nicht funktionieren. Beim Digitalbetrieb bleibt eine konstante Spannung am Gleis. Egal, ob Du vorwärts oder rückwärts fährst. Es gibt keine Umpolung. Die Lok wird über den Lokdecoder gesteuert. Es gibt aber im Digitalbetrieb andere Lösungen für den Lichtwechsel. Schau mal bei http://www.1zu160.net nach

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digitalen Anlage mittels Schaltgleis Weichen umschaltet

Wer kann mir mitteilen, wie man auf einer digitalen Anlage mittels Schaltgleis Weichen umschaltet?
Kann man analog schalten, wenn ansonsten alles digital betrieben wird?
Wie ist das Schaltgleis dann anzuschliessen?

Antwort
Du kannst die Weichen auf einer digitalen Anlage sowohl analog, als auch digital betreiben.
Wenn Du sie analog betreiben wills, musst Du sie mit einem gesonderten Trafo mit Strom versorgen. Du musst nur aufpassen, dass nur die Weichen geschaltet werden mit dem Trafo. Keinesfalls darfst Du die Weichen an den digitalen Stromkreis im Gleis anschließen, sonst gibt es physikalischen Ärger.
Wenn Du sie digital betreiben willst, dann musst Du Dir einen Weichendecoder für jede Weiche anschaffen. Ein Weichendecoder ist wie ein Lokdecoder, nur so kannst Du die entsprechende Weiche digital ansteuern.
Du hast natürlich dann viel mehr Möglichkeiten als mit einer analogen Weichensteuerung.

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Analog und Digital im Wechsel fahren kann

Kann mir jemand detailliert schildern, wie ich Analog und Digital im Wechsel fahren kann? Habe eine analoge Modellbahn von Märklin HO aufgebaut und habe jetzt eine Startpackung Feuerwehrzug digital geschenkt bekommen.

Antwort
Kannst Du jederzeit. Nur musst Du die Stromkreise klar trennen. Du kannst z.B. nicht auf einem Stromkreis sowohl Digital als auch Analog fahren. Der Grund liegt in der Phiysik des Digitalbetriebes. Bitte schau mal auf dieser Page unter Eisenbahntechnik nach. Da ist das Digitalsystem und das Analogsystem erklärt.

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Digital Lok und Oberleitung

Ist es möglich, über die Gleise die Lokomotiven mit Digital zu versorgen und gleichzeitig über die Oberleitung andere Loks konventionell zu betreiben?

Antwort
Märklin hat das übliche Prinzips des gemeinsamen Rückleiters. Deshalb wird dir dieser Mischbetrieb keine Probleme bereiten. Nur darf die rote Fahrstromleitung von der Zentraleinheit zum Mittelleiter der Gleisanlage auf keinen Fall mit der roten Fahrstromleitung vom konventionellen Trafo zur Oberleitung verbunden werden.
Der braune Rückleiter beider Systeme kann aber an den Schienen angeschlossen werden. Das gilt jedoch nur bei Märklin Mittelleiter-Gleisen und dem Märklin Digital H0-System.
Bei Zweileiter-Gleichstromanlagen mit dem Märklin-Gleichstrom-Digital-System ist das nicht möglich.

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Gleisbesetztmelder

Ich betreibe eine Digitalanlage. Jetzt habe ich gehört es gibt Gleisbesetztmelder. Da stellt sich mir die Frage, Wie kann eigentlich ein abgekuppelter Wagen im Digitalbetrieb erkannt werden ?

Antwort
Es gibt sicherlich Gleisbesetztmelder (z.B. bei Uhlenbrock). Die Gleisbesetztmelder, messen innerhalb einer Blockstrecke, ob ein Strom fließt oder nicht.
Um dies mit einem Wagen zu erreichen, müssen seine Räder/Achsen mit hochohmigem Leitlack oder Graphit-Spray (Graphit 33 von Kontakt-Chemie) behandelt werden. Dann wird er vom System erkannt.
Ist dies der Fall, wird diese Information auf die im Besetzmelder eingestellte Adresse am Bus ausgegeben. Somit kann an jeder Stelle des Busses der Status dieser Blockstrecke angezeigt/abgefragt werden. An einen Besetztmelder können in der Regel 8 Blockstrecken angeschlossen werden.

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Fahrt vor Signal verlangsamen

ich habe eine eigentlich einfach erscheinende Frage zum Digitalbetrieb. Es geht um folgendes:
Ich plane meine bisherige analoge N-Bahn (Flm-Piccolo) auf digitalen Betrieb umzustellen. Was mir nicht klar ist, ist, wie die Loks zukünftig vor den Signalen verlangsamt zum Halten kommen, denn die bisherige Zugbeeinflußung mit Langsamfahrabschnitten und Halteabschnitten muss ja wohl durch andere Schaltungen ersetzt werden. Bevor die Lok in den Halteabschnitt einfährt, muss doch wohl noch irgendwie der Langsamfahrbefehl übertragen werden, denn der Halteabschnitt ist doch stromlos, sodass dort keine Übertragung mehr möglich ist. Oder mache ich einen Denkfehler?

Antwort
Die ganze Sache ist eigentlich relativ einfach. Du brauchst nur einen SIGNALBAUSTEIN zum Einrichten einer digtalen Bremsstrecke. So einen Signalbaustein bekommst Du z.B. von Uhlenbruck (SIGNALBAUSTEIN SBS - z.B. Art.-Nr. 44 200). Zum sicheren Anhalten der Lok werden drei Gleisabschnitte eingerichtet. Der Übergangsabschnitt dient dazu, Kurzschlüsse an der Digitalzentrale zu vermeiden. Im Bremsbereich wird bei rotem Signal das Bremssignal auf das Gleis gelegt. Die Lokomotiven bremsen mit der im Decoder eingestellten Verzögerung ab. Der nachfolgende Stoppbereich verhindert, dass bei zu lang eingestelltem Bremsweg der Zug über das Signal hinausfährt. Auf diesen Bereich kann bei eingeschränkten Platzverhältnissen verzichtet werden. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

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Geschwindigkeit im Digitalbetrieb nicht so hoch

Ich habe mit viel Aufwand meine Loks auf digital umgerüstet. Bei einigen Loks fällt auf, dass die Geschwindigkeit im Digitalbetrieb nicht so hoch ist wie im Analogbetrieb. Weiterhin brauchen die Züge mehr Strom. Woran liegt das und kann das geändert werden ?

Antwort
Der Stromverbrauch der Lokomotiven ist abhängig vom Motor und vom verwendeten Digitaldecoder. Einfache Decoder ohne Motorregelung verändern den Stromverbrauch des Motors kaum. Manche Digital-Umrüstsätze verringern den Stromverbrauch des Motors teilweise bis auf die Hälfte. Das ist nicht zu ändern. Es muss deshalb darauf geachtet werden, dass die Booster mit einem passenden Trafo mit 50 oder 60VA gespeist werden.

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Fleischmann und Trix

Kann ich sowohl Fleischmann, als auch Trix Loks gemeinsam digital fahren lassen.

Antwort
Grundsätzlich ja. Selectrix-Loks können gesteuert werden, indem das Decoderformat im TWIN-CENTER von FMZ auf T umgestellt wird. Achtung: Selectrix-Loks sind im Auslieferungszustand in aller Regel auf Gleichstrom-Betrieb eingestellt. Bevor die Lok mit dem TWIN-CENTER betrieben oder der Decoder programmiert werden kann, muss die Lok von Gleichstrom- auf Digital-Betrieb umprogrammiert werden

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Lokumrüstung auf Digital
Nachrüstung Digital Decoder
Ich interessiere mich für die BR 38 von PiKo. Diese Lok hat aber keine Schnittstelle. Kann ich trotzdem einen Decoder einbauen?

Antwort
Bitte sehe doch mal auf meiner Homepage unter der Rubrik Modellbahntechnik nach. Da sind viele Beiträge über die Nachrüstung von Loks mit Digitaldecoder.Hier gibt es auch Hinweise auf entsprechende Internetseiten.Also viel Spass beim lesen.

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Tams LD-W-3

ich habe in eine alte Märklin V200 einen Tams LD-W-3 statt des vorhandenen FRU eingebaut, wobei ich beide Lampen gegen Lokmasse geschaltet habe (ist in der Anleitung als Option vorgesehen). Der Elko 100uF/35V ist ebenfalls eingebaut. Die Lok läuft auf einer analogen Anlage. Die Lok fährt in beide Richtungen und schaltet einwandfrei um, aber das Licht zeigt ein etwas seltsames Verhalten. Bei Vorwärtsfahrt leuchtet nur das vordere Licht, bei Rückwärtsfahrt leuchten beide Lichter; und keines von beiden zeigt das in der Anleitung dokumentierte Blinken bei Umschaltung digital-analog (allerdings funktioniert diese Umschaltung, es ist nur etwas mühselig, sie "blind" durchzuführen). Es handelt sich um einen Lokdecoder LD-W-3+K mit werkseitig angelöteten Kabeln, also glaube ich, dass ich das "Grillen" des Decoders beim Einbau ausschliessen kann, da es schon vor Anschaltung des Elkos auftrat (allerdings fand ich schon komisch, dass beim +K keine Kabel für den Elko und die Decodermasse angelötet waren). Kann diese Licht"Anomalie" daher kommen, dass die Lampen gegen Lok- und nicht gegen Decodermasse geschaltet sind? Oder übersehe ich hier etwas ganz anderes?

Antwort
Ich kann mir das nur so erklären, dass die Lampen nicht mehr die volle Spannung bekommen, Versuchs doch mal mit dem Anschluss von LED (Achtung: Vorschaltwiderstand nicht vergessen)

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Einzelweichendecoder von Viessmann

Die Programmierung des Einzelweichendecoders für das C-Gleis ist ein Desaster. Da steht, man soll den Druckkopf einmal drücken und die Weiche wäre im Motorolamodus programmierbereit - Pustekuchen, nix passiert, obwohl die Verkabelung stimmt und die Decoderplatine noch nicht angeschlossen ist.

Antwort
Du musst den Knopf lang genug drücken. Manche Decoder reagieren erst nach 1-3 Sekunden dauergerückter Taste. Wie soll die Weiche denn reagieren, wenn sich der Decoder im P-Modus befindet. Es gibt Decoder, bei denen fängt die Weiche an zu toggeln (hin und herschalten), bei anderen blinkt ein LED o.ä.
Wenn die Weiche sich im P-Modus befindet, soll sie sich langsam hin- und her bewegen.

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Wie kann ich nach dem Einbau eines Decoders verhindern, dass er beim ersten Fahrbetrieb defekt wird.

Antwort
Gleich vorweg - nur durch genaues Arbeiten kann Schaden vom Decoder abwendet werden.

Der Modellbahner macht nach dem Einbau eines Lokdecoders häufig den Fehler, dass er die umgerüstete Lok sofort zu einer Testfahrt auf das Modellbahngleis setzt und in Betrieb nimmt. Er nimmt dabei das Risiko auf sich, dass er beim Umbau etwas übersehen hat, dass den Decoder ins Nirwana schickt (z.B. Masseverbindungen oder Kurzschlüsse).

Um dies zu verhindern, sollte eine Teststrecke aufgebaut werden, die mit einer sog. Strombegrenzung ausgestattet ist. Dabei ist zu wissen, dass ein Decoder nicht wegen einer Falschpolung getötet wird, sondern durch die daraus entstehenden hohen Stromstärken.

Bei den meisten Digitalzentrale ist ein sog. Testgleisanschluss (Programmiergleisanschluss) vorhanden. Dieser Ausgang beinhaltet eine entsprechende Strombegrenzung, die es bei der ersten Probefahrt zu nutzen gilt. Wie geht man nun vor:

1. Herstellen einer völlig von der Anlage abgetrennten Gleisabschnittes
2. In der Bedienungsanleitung der Digitalzentrale nachlesen, welche Stromstärke an diesem Ausgang tatsächlich vorhanden ist. Sinnvoll sind Stromstärken von 0,25 Ampere bis 1,0 Ampere. darüber hinaus wird es für den Deocoder gefährlich.
3. Anschließen des Programmiergleisausgang der Digitalzentrale.
4. Programmierung und Probefahren der Lok.

Falls häufig Decoderumbauten vorgenommen werden ist die Anschaffung eines Rollenprüfstandes zu überlegen. Dieser stellt eine gute Alternative für den Ersatz eines "Programmiergleises" dar.

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