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Modelleisenbahn-Forum von hpw-modellbahn
hier: Fragen zu Märklin "Delta"


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Inhaltsverzeichnis:

Der Delta-Betrieb

Märklin "Delta-Control"

Märklin "Memory"

Delta-Station

Delta und die Magnetartikel

Delta und die Lokdecoder

Das Interface 6051

Delta-Control4f

Central-Control




Delta-Geräte



Der Märklin "Delta-Betrieb"

Wann wurde das Märklin-Delta-Digitalsystem auf den Markt gebracht und welche Eigenschaften besitzt es?

Antwort
Das Märklin DELTA-System wurde im Jahre 1992 auf den Markt gebracht. Es wurde für den Mehrzugbetrieb geschaffen. Mit den Delta-Geräten können bis zu vier Lokomotiven unabhängig voneinander gesteuert werden. Im Unterschied zu einer analogen Anlage befinden sich dabei alle Lokomotiven im gleichen Stromkreis. Eine Digital-Lok wird durch einen kleinen Elektronik-Baustein in ihrem Innern (Lokdecoder) zu einer DELTA-Lok. DELTA-Lokomotiven können aber nicht nur auf einer DELTA-Anlage eingesetzt werden. Sie fahren genauso problemlos auf einer analog gesteuerten Anlage. Daher werden diese Delta-Loks auch Universal-Lokomotiven genannt. Die elektrische Leistung des DELTA-Systems ist vor allem für kleinere bis mittlere Modellbahnanlagen ausgelegt.

Für größere Anlagen ist das Märklin-Digital-Systems geeigent. Es können aber auch hier alle DELTA-Komponenten innerhalb des Digital-Systems weiter verwendet werden.

Der Vorteil des Delta-Sysetms ist auch, dass grundsätzlich nur ein Trafo erforderlich ist um vier Loks unabhängig zu fahren.

Weitere Ausführungen zum Delta-System sind im Eisenbahnarchiv enthalten.
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Einsatz von Delta-Loks

Kann ich Digital-Loks auf einer DELTA-Anlage einsetzen?

Antwort
Digital-Loks können auf DELTA-Anlagen eingesetzt werden, wenn die Decoder das Motorola-Protokoll verstehen. Meistens haben die reinen Motorola-Decoder das sog. Mäuseklavier. Diese Leiste mit vier oder acht kleinen Schaltern (Mäuseklavier) ist programmierbar ist. Die entsprechenden Adressen sind beim 4-fach-Schalter: 78, 72, 60 und 24.
Soll die Digital-Lok über den DELTA-Pilot gesteuert werden, so muss sie auf die Adresse 80 codiert werden. Zusatzfunktionen sind im DELTA-Betrieb nur eingeschränkt möglich.

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Welche Delta-Geräte gibt es eigentlich

Ich würde gerne einen Üblick über die Märklin-delta-Geräte bekommen. Kann mir jemand sagen welche Delta-Geräte von Märklin auf den Markt gebracht wurden, damit ich mal entscheiden kann was ich mir anschaffen sollte.

Antwort

Folgende Delta-Geräte sind bekannt:
-  Central-Unit (Nr. 6020)
-  Control-Unit (Nr. 6021)
-  Central-Control (Nr. 6022)
-  Keyboard (Nr. 6040)
-  Memory (Nr. 6043)
-  Control80 (Nr. 6035)
-  Control80f (Nr. 6036)
-  Interface (Nr. 6050 und 6051)
-  Connect (Nr. 6021)
-  Delta-Control 4f (Nr. 66045)
-  Delta-Station (Nr. 6607)

Weitere Infos sind unter der Page "Märklin-Digitalsysteme" zu erhalten

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Einschränkungen beim Delta-Betrieb

Welche Einschränkungen muss ich im Delta-Digital-System hinnehmen

Antwort
- Maximal 80 Lokadressen, Adresse 01 bis 80.
- Maximal 256 Magnetartikeladressen
- 5 Funktionen pro Lokadresse
- Nur 14 Fahrstufen (27 mit Zwischenstufen)
- Keine Rückmeldung der Loks

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Komponenten des Delta-Systems

Welche Möglichkeiten im Spielbetrieb habe ich mit dem Delta-Digitals-System

Antwort
Sie Dir die nachfolgende Graphik an ---> hier gehts zur Graphik

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Märklin Digital und Delta-Digital

Worin besteht der Unterschied zwischen Märklin-Digital und Märklin-Delta?

Antwort
Die Antwort lautet, wie oft bei Fragen dieser Art:
Prinzipiell gibt es keinen!
Das DELTA-System ist der kleinere Bruder des Märklin-Digital-Systems, was die Ausstattung der Geräte und die Erweiterungsmöglichkeiten betrifft. Das ist jedoch kein Problem, weil jederzeit von DELTA auf Märklin-Digital umgestiegen werden kann und fast alle DELTA-Geräte können dabei ohne Umbau und ohne Einschränkung weiterverwenden werden.
Das ist deshalb möglich, weil die Daten-Signale von DELTA und Digital gleich sind.
Einige Unterschiede bezüglich der Möglichkeiten gibt es natürlich:
· Im DELTA-System können maximal 5 Lokomotiven unabhängig voneinander gesteuert werden.
- Im Märklin-Digital-System bis zu 80.
· Digital-Lokomotiven haben eine ferngesteuerte Zusatzfunktion, die es bei DELTA-Lokomotiven nicht gibt.
· Bei DELTA-Lokomotiven ist die Beleuchtung abhängig von der Fahrgeschwindigkeit. Steht die Lokomotive, erlischt auch die Beleuchtung.
· Im Digital-System können neben den Lokdecodern noch "Funktionsdecoder" angesprochen werden, mit denen vier weitere Funktionen (z. B. Beleuchtungen oder Motoren) ein- und ausgeschaltet werden können.
· Nur im Digital-System gibt es Komponenten zum "Digital Schalten". Bei DELTA müssen Weichen und Signale über konventionelle Schaltpulte geschaltet werden.
· Im Digital-System können über BOOSTER weitere Stromkreise angeschlossen werden, beim DELTA-System gibt es nur einen Stromkreis.

Weitere Infos über das Delta-System von Märklin gibt es im Modellbahnarchiv.

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Märklin-Delta-Digital und die Digital-Loks

Können Digital-Loks auf einer DELTA-Anlage fahren ?

Antwort
Digital-Loks können auf DELTA-Anlagen eingesetzt werden, wenn die Decoder das Motorola-Protokoll verstehen. Meistens haben die reinen Motorola-Decoder das sog. Mäuseklavier. Diese Leiste mit vier oder acht kleinen Schaltern (Mäuseklavier) ist programmierbar ist. Die entsprechenden Adressen sind beim 4-fach-Schalter: 78, 72, 60 und 24. br>
Weitere Infos über das Delta-System von Märklin gibt es im Modellbahnarchiv.

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Märklin-Delta-Digital und die Loks

Ich habe eine Märklin-Delta-Lok erworben. Als Zentral-Station habe ich die Control-Unit 6020 und die Control 80 als digitalen Fahrregler. Die Lok fährt aber nicht an, da ich die Adresse des Lokdecoders nicht kenne. Was kann ich tun?

Antwort
Stelle die Lok auf das Gleis und regle die Geschwindigkeit an der control 80 auf "maximal". Nun tippe nacheinander die Adressen 01, 02,03,04 uws bis zur Adresse 80 ein. Bei irgendeiner Adresse wird die Lok losfahren. Das ist dann die Adresse der besagten Lok. Die so ermittelte Lokadresse sollte dann aufgeschrieben und an der Unterseite der Lok aufgeklebt werden.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Lok geöffnet wird und nachgesehen wird, ob der Lokdecoder mit DIP-Schaltern (Mäuseklavier) versehen ist. Falls ja, dann die DIPschalterstellung ablesen und in die jeweilige Adresse umrechnen. Die DIP-Schalter-Adressen findest Du auf dieser Page

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Digitalkomponenten für den Märklin-Delta-Betrieb

Welche Digitalkomponenten brauche ich um meine Märklin-Loks Digital mit Delta zu steuern

Antwort
Für den Anfang kann eine Control-Unit (6021) angeschafft werden oder ein Delta-Control - anders ausgedrückt - irgend eine Delta-Digitalzentrale und eine Lok mit eingebautem Delta-Decoder oder fmx-Decoder.
Dann wird zur Stromversorgung der Digitalzentrale ein Trafo benötigt. Dazu kann jeder Wechselstromtrafo mit etwa 30 Watt verwendet werden.

Es können im delta-Betrieb bis zu 80 Lokomotiven unabhängig voneinander gesteuert werden (bei passender Digitalzentrale). Durch Hinzukaufen einer Control 80f (6036) erhöht sich der Bedienungskomfort, da ein weiteres Fahrpult zur Verfügung steht. Ein einzelner Bediener kann nun zwei Züge gleichzeitig fahren, oder zwei Bediener steuern jeweils einen Zug nacheinander.

Wichtig ist auch zu wissen, dass je mehr Loks gleichzeitig gefahren werden, desto höher ist auch der Verbrauch an digitalem Fahrstrom. Falls dieser Fall eintritt wird noch ein Booster benötigt. (z.B. der Märklin-Booster Nr.6017). Weitere Ausführungen hierzu auf den Digitalseiten von hpw-modellbahn.

Das nachfolgende Bild zeigt die Mindestausstattung zum Betrieb einer Märklin-Digital-Lok: ---> zum Bild

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Märklin "Delta-Control"


Störung bei der Delta-Control

Meine H0-Anlage wird von einem DELTA-Control gesteuert. Wenn ich vier oder fünf Lokomotiven gleichzeitig fahren lasse, schaltet sich das Gerät aber öfters ab.

Antwort
Die Delta-Control wird hier zu sehr beansprucht. Es gibt höchstens 30 VA Ausgangsleistung ab. Dazu müssen Sie es mit einem 30-VA-Transformator kombinieren. Die Leistung reicht für den gleichzeitigen Betrieb von vier Standard-Loks aus. Wenn dann weitere Stromverbraucher dazukommen, ist die Leistungsfähigkeit des DELTA-Controls überschritten, und es schaltet sich wegen Überlastung von selbst ab. So erhöht zum Beispiel ein Dampfgenerator den Verbrauch einer Lok um 50 Prozent. Zwei dampfende Loks brauchen also so viel Strom wie drei "Nichtraucher". Drei beleuchtete Wagen brauchen genau so viel Strom wie eine Lokomotive. Lokomotiven mit zwei Motoren (etwa die neue Schweizer Doppelelektrolok 33591) brauchen doppelt so viel Strom wie eine Standard-Lokomotive. Verwenden Sie Ihren Trafo zusätzlich für die Versorgung von Weichen, Signalen und Beleuchtung, so fehlt dieser Strom natürlich auch "auf der Strecke". Es gibt mehrere Möglichkeiten der Abhilfe:
- Weichen, Beleuchtungen und Signale getrennt vom Fahrstrom mit einem anderen Trafo versorgen;
- Verwendung der DELTA Station (6607) mit einem Transformer (6002). Das bringt etwa 45 VA Ausgangsleistung, anderthalbmal so viel wie mit dem DELTA Control;
- Umsteigen auf Märklin Digital mit der Control Unit 6021 und dem Transformer 6002. Das DELTA-Control dient dann als Booster. Damit stehen zusammen 75 VA in zwei Stromkreisen zur Verfügung.
- Verringerung der Zahl der gleichzeitigen Verbraucher.
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Delta-Control und Delta-Station

Wie unterscheiden sich die Delta-Control und Delta-Station

Antwort
Es gibt einige Merkmale, die die DELTA-Station (6607) von dem DELTA-Control (6604) unterscheiden.
So stellt die Delta-Station eine höhere Ausgangsleistung bei Verwendung des Transformers 6002 zur Verfügung, nämlich etwa 45 VA, während das DELTA-Control nur etwa 30 VA abgibt.
Digital-Loks fahren bei der DELTA-Station mit eingeschalteter Zusatzfunktion. Das hat in der Regel den Vorteil, dass das Licht an den Lokomotiven leuchtet, aber es können keine Digital-Loks mit TELEX-Kupplung eingesetzt werden, da diese dann ständig eingeschaltet ist.
Schließlich ist die Zahl der gleichzeitig steuerbaren Loks auf vier beschränkt, während beim DELTA-Control durch zusätzlichen Einsatz des DELTA-Pilots bis zu fünf Loks gesteuert werden können.
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Neuere Decoder mit Delta-Control programmieren

Ich habe einen Decoder ohne Mäuseklavier. Wie kann ich diesen mit der Delta-Control programmieren.

Antwort
Delta ist ein von Märklin in den 90iger Jahren herausgebrachtes altes Digitalsystem. Neuere Decoder sind werden deshalb mit der Delta-Control nicht programmierbar. Alte Delta-Decoder können über das Mäuseklavier angepasst werden. Um neuere Decoder ohne Mäuseklavier zu programmieren ist mindestens eine Control-Unit oder Moble-Station notwendig. Es könnnen auch die Central-Station und die Intellibox von Uhlenbrock verwendet werden, da diese das Motorola-Protokoll verstehen.
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Probleme mit der Delta-Control

Ich habe den Delta-Control angeschlossen. Prinzipiell funktioniert alles. Nur sobald ich den Regler von "Stop" auf eine Lok drehe, hör ich ein Zirpen (ähnlich wie bei einem alten Fernsehern). Ich konnte die Quelle leider nicht orten. Ist das normal? Einen Kurzschluss kann ich ausschliessen, da die bisher benützten Trafos eine Abschaltautomatik haben und diese nie (ausser bei Entgleisen) angesprungen sind.

Antwort
Das Zirpen kann vom Decoder kommen. Manche Decoder machen unter Spannung leichte Betriebsgeräusche. Ursache kann auch die Delta-Control sein. Das Zirpen (oder Surren, Pfeifen) entsteht schon ohne jegliche Loks/Decoder, eben sobald die 16 V anliegen. Je mehr Stromkreise aktiviert werden, desto lauter wird das Geräusch.
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Alte Märklin Anlage auf Digital umrüsten

Ich besitze eine Märklin-Bahn Spur H0. Nachdem ich sie selbst als Kind bekommen habe schätze ich das System auf Baujahr Ende 70er, Anfang 80er Jahre. Ich habe zwei getrennte Stromkreise - mit je einem Trafo betrieben. Leider sind die Trafos (Umschaltung vor-zurück) defekt und ich möchte neue besorgen. Meine Frage ist nun, ob ich auf einen digitalen Trafo umsteigen kann, um mehrere Loks gleichzeitig betreiben zu können, oder sind die Schienen, sowie die Loks nicht digitalfähig bzw. nicht aufrüstbar?

Antwort
Mit der Delta-Control kann ein kostengünstiger Mehrzugbetrieb aufgebaut werden (bis zu vier Loks). Diese Delta Geräte gibt es auch noch im Handel. Du benötigst für den digitalen Betrieb folgende Teile:
- Eine digitale Zentrale (z.B. die Märklin-Delta-Control)
- einen Trafo (z.B. Märklin 66191)
- Lokdecoder für die Loks.
Erst wenn Du Dir diese Sachen besorgt hast, kannst Du digital fahren und steuern. Das größte Problem dürften bei Dir die Loks sein, da diese alle mit einem Lokdecoder ausgestattet werden müssen um auch digital fahren zu können.
Die Schienen sind kein Problem, sowohl mit dem M-Gleis ; K-Gleis und auch C-Gleis kannst Du digital fahren.
Noch ein Tipp
Kaufe kein Digitalgerät ohne Bedienungsanleitung !!!! - Sonst hast Du nur Probleme
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Zwei Stromkreise mit Delta-Control

Ich habe meine H0 - Anlage von analog auf digital umgebaut. Dazu habe ich zwei Stromkreise gebildet:
Kreis 1 Außengleise mit Nebenbahnstrecke, betrieben mit einem Delta Control 4f 66045 als Booster und einem 52VA Trafo 6002
Kreis 2 Innengleise mit Bahnhof und Drehscheibe, betrieben mit dem Control Unit 6021 und einem 52VA Trafo 6002
Der Einsatz des Delta Control 4f ist nur eine Notlösung, bis der bereits bestellte Booster 6017 eintrifft.
Nun habe ich folgendes Problem:
Beim Überfahren der getrennten Stromkreise 1 auf 2 und umgekehrt, gibt es jedes Mal eine Art Kurzschluss, direkt auf der isolierten Stelle. Die beiden Stromkreise habe ich aber mit der Mittelleiter-Isolierung 7522 sauber von einander getrennt. Ich kenne dieses Problem bei der analogen Anlage. Dort musste ich die beiden Trafos "polarisieren", dann ging es ruckfrei und ohne Probleme über die getrennte Stelle.
Zum Schutz der 6021 habe ich nun eine Gleiswippe eingebaut. Doch damit bin ich nicht glücklich, da nun die Loks jedes mal kurz stehen bleiben und dann wieder Fahrt aufnehmen. Könt ihr mir sagen Woher dieser Kurzschluss kommt?

Antwort
Nach meinem Kennisstand kommt der "Kurzschluss" von einer Rückkopplung zwischen Deltagerät und dem Ausgang der 6021, der ja auch ans Gleis angeschlossen ist. Du musst leider die Wippe eingebaut lassen. Das Problem ist, dass das Deltagerät sein Datensignal auf eine besodere Art bezieht, dass diesen Kurzschluss verursacht. Tiefer hier einzusteigen sprengt den Rahmen des Forums.
Leider kann das Problem auch nicht mit dem Boosters 6017 behoben werden. Nur beim Booster 6015/6017 ist das Problem nicht vorhanden. Da kann man von einem Stromkreis beliebig zu einem anderen Stromkreis wechseln.
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Delta-Control schaltet selbsttätig ab

Meine H0-Anlage wird von einem DELTA-Control gesteuert. Wenn ich vier oder fünf Lokomotiven gleichzeitig fahren lasse, schaltet sich das Gerät aber öfters ab. Woran liegt das?

Antwort
Die DELTA-Control wird vermutlich zu sehr beansprucht. Sie gibt höchstens 30 VA Ausgangsleistung ab. Dazu muss die Delta Control mit einem 30-VA-Transformator kombiniert werden. Die Leistung reicht für den gleichzeitigen Betrieb von vier Standard-Loks aus. Wenn dann weitere Stromverbraucher dazukommen, ist die Leistungsfähigkeit des Gerätes überschritten und es schaltet sich wegen Überlastung von selbst ab. So erhöht zum Beispiel ein Dampfgenerator den Verbrauch einer Lok um 50 Prozent. Zwei dampfende Loks brauchen also so viel Strom wie drei "Nichtraucher". Drei beleuchtete Wagen brauchen genau so viel Strom wie eine Lokomotive. Lokomotiven mit zwei Motoren (etwa die neue Schweizer Doppelelektrolok 33591) brauchen doppelt so viel Strom wie eine Standard-Lokomotive. Wird der Trafo zusätzlich für die Versorgung von Weichen, Signalen und Beleuchtung verwendet, so fehlt dieser Strom "auf der Strecke".
Es gibt mehrere Möglichkeiten hier Abhilfe zu schaffen:
- Weichen, Beleuchtungen und Signale getrennt vom Fahrstrom mit einem anderen Trafo versorgen;
- Verwendung der DELTA Station (6607) mit einem Transformer (6002). Das bringt etwa 45 VA Ausgangsleistung, 1 1/2 mal so viel wie mit dem DELTA Control;
- Umsteigen auf Märklin Digital mit der Control Unit 6021 und dem Transformer 6002. Das DELTA-Control dient dann als Booster. Damit stehen zusammen 75 VA in zwei Stromkreisen zur Verfügung.
- Verringerung der Zahl der gleichzeitigen Verbraucher.
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Startpackung mit Delta-Diesellok

Habe mir die Märklin Startpackung 29155 zugelegt. Inhalt C-Gleise, eine Delta-Diesellok sowie ein 32VA Trafo (Nr. 6647. Zusätzlich habe ich mir ein Delta-Control 66045 4f besorgt. Leider schaffe ich es nicht die Lok unter Delta zum Laufen zu bringen. Analog, also ohne Delta-Control und alle Dippschalter auf OFF, lauft die Lok 1A. Sobald ich aber den Dipp 2 auf ON stelle und den Delta-Control dazwischen hänge passiert gar nichts. Ich habe bei der Betriebsanleitung der Delta-Control bemerkt, dass dort ein Trafo ohne Regler mit einer schwarzen Blende abgebildet ist. Kann das der Grund sein?

Antwort
Der Trafo 6647 ist geeignet.
die Funkentstörung am Gleis (soweit vorhanden) muss ausgebaut werden.
die Lok aufschrauben und eine der folgenden adressen einstellen.
dampfloksymbol = adresse 78 ==> DIP 1 auf ON
dieselloksymbol = adresse 72 ==> DIP 1 u. 2 auf ON
schienenbuss. = adresse 60 ==> DIP 1 u. 3 auf ON
elektroloksymbol = adresse 24 ==> DIP 1 u.4 auf ON
Jetzt müsste die Lok fahren.

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Delta- Control und die Lokdecodereinstellung

Ich habe eine Märklin Lok mit einem 4-fach Mäuseklavier und eine Delta-Control. Wie kann ich die Lokdecoder einstellen?

Antwort
Der Delta-Decoder besitzt ein sog. Mäuseklavier. Stehen alle Schalter auf "Off" kann die Lok auch analog gesteuert werden. Im Übrigen gibt es auch Decoder-Versionen mit Lötbrücken. Wird nun eine Lok mit diesem Decoder auf einer digital gesteuerten Anlage eingesetzt, so können alle 15 darstellbaren Adressen verwendet werden. Sonderfunktionen werden leider nicht unterstützt. Funktionen wie z.B. eine Telexkupplung werden mit dem Umschalten der Fahrtrichtung ausgelöst. Nachfolgend die entsprechende Einstelltabelle für die Geräte: Delta-Control, Delta-Station, Delta-Control4f ----> zur Tabelle

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Delta 6604 austauschen gegen Delta-Control4f

kann ich als Ersatz für Delta Nr. 6604 von Märklin auch die Delta-Control4f Nr. 66045 verwenden?

Antwort
Die Deltazentralen 6604, 66045 (Delta-Control 4f) und 6021 arbeiten alle mit dem Motorola-II-Protokoll. Es sind in der Deltazentrale 5 Adressen fest eingestellt und können nicht verändert werden. Damit können alle Motorola-II Decoder gefahren werden. Auch mit den sog. Hochleistungsmotoren. Die Leistung dieser Zentralstationen liegt bei ca. 32VA, was für eine kleine Spielanlage völlig ausreicht.

Der Unterschied von Delta 6604 und Delta 66045 ist, dass die 66045 einen Schalter für die Beleuchtungsfunktion F0 besitzt. Dieser kann aber bei der 6604 auch eingebaut werden. Zusätzlich zu den Digitalzentralen wird zum Betrieb ein 32VA Trafo benötigt.

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Märklin "Memory"

Probleme mit dem Memory

Memory schaltet immer nur den ersten Magnetartikel. Die weiteren gespeicherten Magnetartikel werden nicht geschaltet und die jeweilige Taste A1, A2 etc. beginnt zu blinken.

Antwort
Es reicht, wenn das Memory einmal komplett gelöscht wird. Die Prozedur:
- Bei Einschalten der Anlage muss hierzu die Tastenkombination [extern]+[B1]+[C1] gedrückt gehalten werden.
- Einige Sekunden nach dem Einschalten können diese Tasten losgelassen werden.
- Nach einiger Zeit blinkt dann die Taste [clear]. Die Taste dann kurz drücken.
- Jetzt löscht das Memory den gesamten Speicher. Wenn diese abgeschlossen ist, geht die Lampe über der Taste [end] an.
- Jetzt können die Fahrstraßen neu programmiert werden.

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Memory und das Gedächtnis

Ich hatte meine Anlage ein paar Monate nicht mehr in Betrieb, worauf das Memory sein "Gedächnis" verloren hatte. Ich musste alle Schaltvorgänge nochmals eingegeben. Nun schaltet das Memory immer nur den ersten Magnetartikel, die weiteren gespeicherten Magnetartikel werden nicht geschaltet und die jeweilige Taste A1, A2 etc. beginnt zu blinken.

Antwort
Das Memory einmal komplett gelöscht wird. Die Prozedur hierzu finden Sie auf der Ausklappseite der Memory-Anletung.
* Bei Einschalten der Anlage muss hierzu die Tastenkombination [extern]+[B1]+[C1] gedrückt gehalten werden.
* Einige Sekunden nach dem Einschalten können diese Tasten losgelassen werden.
* Nach einiger Zeit blinkt dann die Taste [clear]. Drücken Sie dann diese Taste kurz.
* Jetzt löscht das Memory den gesamten Speicher. Wenn diese abgeschlossen ist, geht die Lampe über der Taste [end] an.
* Jetzt können die Fahrstraßen neu programmiert werden.

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Märklin-DELTA-Station Nr. 6607

Delta-Station und Lokbetrieb

Kann ich die DELTA-Station auch zur Steuerung einer Märklin H0-Anlage einsetzen?

Antwort
Kein Problem.
Es gibt einige Merkmale, die die DELTA-Station (6607) von dem DELTA-Control (6604) unterscheiden. So stellt sie eine höhere Ausgangsleistung bei Verwendung des Transformers 6002 zur Verfügung, nämlich etwa 45 VA, während das DELTA-Control nur etwa 30 VA abgibt. Digital-Loks fahren bei der DELTA-Station mit eingeschalteter Zusatzfunktion. Das hat in der Regel den Vorteil, dass das Licht an den Lokomotiven leuchtet, aber Sie können keine Digital-Loks mit TELEX-Kupplung einsetzen, da diese dann ständig eingeschaltet ist. Schließlich ist die Zahl der gleichzeitig steuerbaren Loks auf vier beschränkt, während beim DELTA-Control durch zusätzlichen Einsatz des DELTA-Pilots bis zu fünf Loks gesteuert werden können.

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Delta-Station und die Stromversorgung

Ich habe eine Delta-Station erworben. Welchen Trafo benötige ich.

Antwort
Die Delta-Station ist nicht mehr im Handel. Dennoch kann sie kostengünstig auf dem Gebrauchtmarkt erworben werden. Leider ist die Delta-Station-Nr. 6607 in der Regel nicht mit einem Trafo zu erwerben. Empfohlen werden von Märklin die Trafos Nr. 6602 bzw Nr. 6647.

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Delta und die Magnetartikel

Betätige Weiche und die Lok macht einen Sprung

Ich fahre mit der Central-Unit und schalte die Weichen digital. Nun passiert folgendes. Wen ich die Weichen schalte macht die Lok einen kleinen Sprung. Wie kommt das?

Antwort
Für Lok- und Weichendecoder wird, um mehr Befehle bzw. Adressen unterbringen zu können, eine unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeit benutzt. Märklin macht sich den Umstand beim Motorola-Protokoll zunutze, dass die verwendeten Motorola-Schaltkreise nur auf eine gewisse Bandbreite in der Übertragungsgeschwindigkeit reagieren und Befehle außerhalb dieser Bandbreite infolge ihrer Fehlererkennungsschaltungen ignorieren. Deshalb konnten der vorhandene Befehle (81 mögliche verschiedene Adressen und 32 mögliche verschiedene Daten) einerseits für die Übertragung der Lokbefehle (80 Lok-Adressen, 32 Daten) und andererseits für die Übertragung der Weichenbefehle (64 Decoder-Adressen, 16 Daten) benutzt werden, ohne dass zum Beispiel versehentlich Weichen beim Aufruf einer Lok schalten.

Im laufenden Betrieb werden fortlaufend nacheinander die Befehle jedes angeschlossenen control80 übertragen. Ist kein control80 angeschlossen, bleibt die Ausgangsspannung bei -15V, ohne dass Befehle gesendet werden (nur bei älteren Central-Units), oder es wird die Lokadresse 81 gesendet (neuere Central-Units und Central-Controls).

Wenn man nun eine Weiche stellt , wird die laufende Übertragung nach einem vollständig gesendeten Befehl unterbrochen und der Weichenbefehl mit erhöhter Taktrate eingeschoben. Nachdem dieser vollständig gesendet wurde, beginnt wieder die fortlaufende Übertragung der control80-Befehle (so vorhanden).

Dadurch tritt dieses Phänomen auf, dass bei einigen Lokadressen und älteren Central-Units die Lok einen Bocksprung macht.

Abhilfe ist hier konstruktionsbedingt nicht möglich. Besonders stark tritt dieser Effekt auf, wenn auf dem control80 noch keine Lokadresse eingetippt wurde und eine Taste auf dem keyboard gedrückt wird. Ohne Lokadresse liefert die Central-Unit eine konstante Gleichspannung von etwa -15 V, da noch keine Lokbefehle übertragen werden müssen. Die Lokdecoder interpretieren dies als Anlagen-Einschaltzustand und lassen den Motor noch ausgeschaltet. Während eines Weichenstellbefehls wird ein einzelnes Impulspaket übertragen, mit dem die Lokdecoder aber nichts anfangen können. Vielmehr glaubt ihre Wechselspannungserkennung eine Einfahrt in einen konventionell betriebenen Gleisabschnitt zu erkennen (wechselnde Spannung am Schleifer) und schaltet kurz auf analoge Steuerung um, bis wie der Ruhe auf dem Energie-Datenbus herrscht. Erst wenn eine Lokadresse eingeben wurde, liefert die Central-Unit fortlaufende Lokbefehle.

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Delta und Magnetartikel

Kann ich mit DELTA fahren, aber meine Magnetartikel digital schalten?

Antwort
Das ist technisch kein Problem. Da zum Schalten der Magnetartikel mind. eine Control-Unit gebraucht wird, in der ein Fahrgerät bereits integriert ist, liegt es nahe, die Lokomotiven auch digital zu fahren. Wenn eine ältere Central-Unit verwendet wird muss zusätzlich ein Digital-Fahrgerät gekauft werden.

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Märklin Decoder k83

Kann ich den Decoder k83 auch für die Weichenschaltung verwenden?

Antwort
Der Decoder k83 erlaubt das digitale Schalten von Schalten von bis zu 4 Magnetartikeln. Dazu gehören z.B. - Weichen; Entkupplungsgleise; Signale etc.
Der Decoder benötigt für die Steuerung, d.h. für das Schalten der Magnetartikel z.B.:
- ein Keyboard
- Memory
oder
- einen PC in Verbindung mit einem Interface (Schnittstelle zwischen Modellbahn und PC) oder eine erweiterte Steuereinheit

---> zum Bild k83
---> zum Schaltbild k83
----> Adressen K83

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Märklin Decoder k84

Kann ich den Decoder k84 auch für die Weichenschaltung verwenden?

Antwort
Mit dem Decoder k 84 können nur sog. Dauerströme geschaltet werden. Der Decoder gibt keinen kurzen Impuls ab, sondern sendet eine konstante Spannung, die nur durch ein erneutes ansenden des Decoders wieder aufgehoben werden kann. Der Decoder eignet sich somit für das Ein-/Ausschalten von Spannungen für Gleisbereiche, Motoren, und Beleuchtungen - nicht jedoch für Weichen und Signale

---> zum Bild

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Magnetartikel: zweites und drittes Keybord anschließen

Fahre Märklin H0.Fahre Digital.
1 contol unit,
1 Memory,
1 Keybord.
Das klappt alles prima. Will nun ein zweites und drittes Keybord anschließen, das klappt nicht, obwohl ich die Einstellungen laut Märklin-Buch "Einstieg in Märklin Digital" vorgenommen habe. Wer kann helfen, woran kann das liegen. Hatte die drei Geräte schon bei Märklin zum Durchmessen, angeblich ein Codierschalter defekt und ausgetauscht. Doch immer rührt sich noch nichts. Auf Antwort wartet ein verzweifelter Modellbauer.
Antwort
Da ein KEYBOARD 16 Tastenpaare hat, aber bis zu 256 Magnetartikel unabhängig gesteuert werden können, kann man im Digital-System bis zu 16 KEYBOARDs anschließen. An jedem dieser KEYBOARDs wird über einen vierpoligen Codierschalter eine andere KEYBOARD-Adresse eingestellt.
Nun gibt es zuerst mal ein banales Rezept:
Hast Du alle Anschlüsse korrekt vorgenommen. Dies ist der meiste Fehler, der passiert. Fallst Du alles nochmal durchgesehen hast und auch Deine Kabel auf Durchgängigkeit (Kabelbruch) geprüft hast und es geht immer noch nicht, dann melde Dich nochmal.

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Märklin Rückmeldedecoder s88

Wie funktioniert eigentlich der s88-Rückmeldedecoder?

Antwort
Mit dem Märklin-Decoder-s88 werden Signale aus der Modellbahnanlage weiter an die Steuerungsimpulse (z.B. PC) übermittelt. Wenn z.B. ein Zug eine Gleisbesetztmeldung, einen Schaltkontakt oder ähnliches passiert, wird dieses Signal vom Decoder-S88 aufbereitet und digital weitergeleitet. ---> zum Bild

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Delta und die Lokdecoder

Alte Delta Decoder C80

Ich habe ältere Märklin Loks geerbt. Sie alle besitzen Delta Decoder, wie den C80. Mich würde nun interessieren was die Delta Decoder so können?

Antwort
Du musst schon stark unterscheiden zwischen den ersten Delta-Decodern wie den C80 und den C90 und den neueren Delta Decodern. Da Du den C80 Decoder erwähnst folgendes:
Die ersten Delta Decoder wurden von Märklin auf den Markt gebracht um zum Einen einen Mehrzugbetrieb zu ermöglichen (also mehrere Loks gleichzeitig fahren zu können) und zum Anderen um die mechanische Fahrtrichtungsumschaltung (Schaltrelais) durch einen digitalen Fahrtrichtungswechsel zu ersetzen.
Die ersten Delta Decoder hatten somit im Wesentlichen die Aufgabe die Allstrommotoren (Feldspulenmotoren) anzusteuern. Die Delta-Decoder besitzen also immer drei Anschlüsse für den Motor: grün und blau für die Feldspule, und schwarz für den Motoranschluss (Rückleitung). Damit lassen sich alle analog betriebenen Allstrommotoren ohne Umbau des Motors auf einen digitalen Modellbahnbetrieb umrüsten. Erst ab dem C90 besitzen die Delta Decoder auch eine Lastregelung. Auch die Beleuchtung lässt sich bei den ersten Delta Decodern nicht getrennt ein- und ausschalten und die Helligkeit ist - wie im analog Betrieb - abhängig von der Geschwindigkeit. Erst ab dem C80 kann die Beleuchtung dauerhaft - auch bei Stillstand der Lok leuchten.

Interessant ist aber, dass auch die älteren Delta-Decoder mit einem kleinen Umbau auf schaltbares, fahrtrichtungsabhängiges Licht umgebaut werden können. Dazu gibt es im Internet eine Menge Hinweise z.B. von Dr. König.

Bei den ersten Delta-Decodern musste auch die Digitale-Lokadresse noch durch Lötbrücken eingestellt werden - wie beim Decoder 6603. Soviel ich weiss ist erst ab dem C80 das Mäuseklavier zum einstellen der Digitaladresse auf der Decoderplatine enthalten. Der Anschluss von älteren Digitaldecodern ist hier zu sehen

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Fährt die Digital-Lok vorwärts ist das Licht hinten an.

Ich habe eine Lok mit dem Märklin Decoder 6092x umgebaut. Wenn die Lok nun vorwärts fährt, ist das Licht hinten an. Und umgekehrt. Was ist da los

Antwort
Wenn die beiden Drähte am Motor (grün und blau) gegeneinander vertauscht werden, kann die Fahrtrichtung an die Beleuchtungsrichtung angepasst werden.

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Märklin Delta Lok 3003

Habe eine Märklin 3003 mit Delta ersteigert, fahre aber nur analog. Die Lok läuft nicht.

Antwort
Es kann sein, dass die Lok vom Vorbesitzer auf eine Delta-Adresse eingestellt ist, dann muss die Lok geöffnet werden und der Lokdecoder (Mäuseklavier) auf Analog-Betrieb umgestellt werden.
Hierzu befinden sich 4 winzig-kleine Schiebeschalter auf dem Decoder, die in eine Reihe gebracht werden müssen. Zum Umstellen benutzt man am besten eine kleinen Schraubendreher. Evt. schau nochmal in die Anleitung, wenn solch eine mit dabei war, dort müsste auch nochmal alles erklärt sein. Du kannst auch - sofern Du berechtigst bist - ins hpw-Modellbahnarchiv reinschauen, da gibt es das "Delta-Kompendium"

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Märklin Delta Lok

Habe eine Märklin-Lok gebraucht gekauft. Das richtige Funktionieren der Lok wurde zugesagt. Es handelt sich um eine BR 216 mit Delta-Dekoder. Ich habe allerdings (noch) eine Analog-Bahn. Leider läuft sie nicht, es tut sich gar nichts. Nach dem Aufschrauben stellte ich fest: - der Dekoder wurde nachträglich eingebaut - es sieht bzgl. Lötstellen auf den ersten Blick sehr gut aus (hat kein Laie gemacht) bei stärkerem Druck auf den Fahrgestellboden meldet sich bei eingeschaltetem Fahrstrom die Sicherung des Trafos (Kurzschluss). Wie kann ich vorgehen, um den Fehler zu finden? Eine Rücknahme wird bestimmt nicht gewährt (erst recht nicht, wenn der Verkäufer den Mangel verschwiegen hat).

Antwort
Wenn der Deltadecoder ein Mäuseklavier mit 4 Schaltern hat, musst du alle vier Schalter auf "off" stellen, sonst fährt die Lok nicht analog.

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Die Lokdecoder Artikel-Nr. 60901, 60902, 60960 und 66031

Könnt ihr mir das Farbschema für den Einbau der Lokdecoder 60901, 60902, 60960 und 66031 sagen ?

Antwort
Die Lok-Decoder Art.Nr. 60901,60902,60960 und der DELTA-decoder Art.Nr. 66031.
Die wichtigsten Besonderheiten beim Einbau:
Kabelfarben:
Alle Decoder sind nach folgendem Farbschema beschaltet:
rot = Fahrstrom Hinleiter
braun = Fahrstrom Rückleiter/ Masse
grau = Licht vorne Hinleiter
gelb = Licht hinten Hinleiter
blau = Motoranschluss
grün = Motoranschluss
schwarz = Rückleiter Allstrom- Motor
orange = Rückleiter Funktionen
braun / rot = Hinleiter Funktion 1
braun/grün = Hinleiter Funktion 2
braun/ gelb = Hinleiter Funktion 3
braun/ weiß = Hinleiter Funktion 4
weiß = Hinleiter DELTA-Funktion
violett = Elektronikmasse

---> zum Bild
Verwendungsmöglichkeiten der Decoder

Art.-Nr. 60901
Nachfolger des Hochleistungsantriebs Art.-Nr. 6090. Besteht aus Elektronikbaustein, Spezialmotor zum Einbau in Märklin Loks mit Trommelkollektormotor und Einbaumaterial. Der Hauptunterschied gegenüber Art.-Nr. 6090 sind 2 zusätzliche Schaltausgänge (Funktion f1 und f2).

Art.-Nr. 60902
Elektronikbaustein aus Art.-Nr. 60901 ohne Motor. Falls in Loks mit eingebautem Decoder Art.-Nr. 6090 nicht genügend Platz zum Einbau eines Funktionsdecoders Art.-Nr. 60960 vorhanden ist, kann auch eine solche Lok durch kompletten Austausch des Digital- Bausteins mit 2 zusätzlichen Schaltfunktionen ausgerüstet werden.

Art.-Nr. 60960
Funktionsdecoder zum Einbau in Loks und Wagen. Schaltet bis zu 4 verschiedene Funktionen.

Art.-Nr. 66031
> DELTA- Decoder mit Schaltausgang. Schaltausgang wird im Rhythmus des Fahrtrichtungswechsels mit betätigt.
Maximale Belastbarkeit der einzelnen Decoder (alle Angaben beziehen sich auf den Dauerstrom):

Art.-Nr. 60901 / 60902:
Motorausgang: max. 800 mA
Funktionsausgänge: max. je 200 mA, alle 3 Funktionsausgänge zusammen 400 mA
Kompletter Baustein: max. 1,1 A

Art.-Nr. 60960: Funktion 1 und 2: je max. 500mA
Funktion 3 und 4: je max. 200mA
Funktionen 1 bis 4 zus.: maximal 1 A!

Art.-Nr. 66031:
Motorausgang: max. 800 mA
Lichtausgang: max. je 100mA
Funktionsausgang: max. 250mA
Kompletter Baustein: max. 1,1 A
Die Motor- und Funktionsausgänge sind gegen Überlastung oder Kurzschluß geschützt.

Was bedeuten nun diese Werte für die Praxis?
An jeden Decoder mit Motorausgang kann jeder äquivalente Märklin Motor bedenkenlos angeschlossen werden (Allstrommotor für Art.-Nr. 66031, Permanent- Magnetmotor aus Art.-Nr. 6090 an 60902).
an allen Lichtausgängen können sogar 2 Glühlampen problemlos betrieben werden.
Alle Funktionsausgänge sind so ausgelegt, dass sie mit einem H0- Rauchgenerator ( z.B. Art.-Nr. 7226) Oder der Märklin Telex Kupplung nicht überlastet sind.
Eine BR 85 mit Hochleistungsmotor kann mit Beleuchtung (function), Rauchgenerator (f1) und Telexkupplung (f2) als separat schaltbare Funktion ausgerüstet werden.
Das violette Kabel zusammen mit dem orangenen Kabel ist für die spätere Versorgung von Geräuschelektroniken vorgesehen. Da eine solche Geräuschelektronik nicht von Märklin lieferbar ist, ist dieses Kabel unbeschaltet.

Einbauvorbereitung:
Vor dem Einbau ist genau zu überlegen, welche zusätzlichen Funktionen angeschlossen werden sollen. Zu bedenken ist, dass im konventionellen Betrieb die im Digitalbetrieb unter <> und <> geschalteten Funktionen immer eingeschaltet sind. Daher ist es nicht empfehlenswert, eine Telexkupplung oder einen Lokpfeiffengenerator an eine dieser beiden Funktionen anzuschließen.
Für <> empfehlen wir auf jeden Fall den Anschluss der Spitzenbeleuchtung. Rauchgeneratoren werden von Märklin immer an <> angeschlossen. Für eine Telexkupplung ist die Funktion <> prädestiniert. Bei den Decodern Art.-Nr. 6090 ist gerade bei Verwendung der Control Unit teilweise ein leichtes Flackern In der Beleuchtung zu beachten. Um dies zu eliminieren besitzen die neuen Decoder einen separaten Rückleiter. Für die Beleuchtung wird dadurch nicht mehr eine Halbwelle des Digitalsignals mit seinen Datenpausen verwendet sondern eine interne Spannung des Decoders. Soll beim Schaltdecoder Art.-Nr. 60960 über die stromführende Kurzkupplung die Beleuchtung von angehängten Wagen eingeschaltet werden, kann man in diesem Wagen nur die Gehäusemasse als Rückleiter verwenden. Um ein Flackern der Beleuchtung zu verhindern empfiehlt es sich daher eine solche Beleuchtung über ein monostabiles Relais zu schalten. Beim Kauf der Decoder ist zu beachten, dass die beiliegende Gebrauchsanleitung mit vollständig ausgefüllten Daten ausgehändigt wird. Neben der eingestellten Adresse sollte darin auch vermerkt sein, welche Funktionen angeschlossen wurden.

Bedienung von Loks/ Wagen mit eingebauten Mehrfunktionsdecodern
Die zusätzlichen Funktionen von f1, f2, f3, oder f4 können nur dann mit Märklin Digital geschaltet werden, wenn die Control Unit Art.-Nr. 6021 als Zentraleinheit verwendet wird. Mit früheren Ausführungen der Zentraleinheit (z.B. Art.-Nr. 6020) ist dies leider nicht möglich. Auf der Rückseite der Control Unit muss an den 4 Betriebsartenschaltern die richtige Betriebsart eingestellt sein. ( Universal = Schalter 1,3 und 4 auf off= Position unten, Schalter 2= auf on= Position oben oder CONTROL UNIT Schalter 1,2 und 3 auf on= Position oben, Schalter 4 auf off= position unten). Im konventionellen Betrieb oder im Betrieb mit der früheren Central Unit Art.-Nr. 6020 oder mit Märklin DELTA sind bei diesen Decodern die Funktionen <> und <> immer eingeschaltet. Bei den Decodern Art.-Nr. 60901 und 60902 wird die eingestellte Anfahr- und Bremsverzögerung beim Schalten der Funktion <> intern auf den minimalem Wert zurückgesetzt. Dies bietet Vorteile zum punktgenauen Rangieren einer Lok. Die Schaltfunktion am DELTA- Moduol Art.-Nr. 66031 wird mit dem Fahrtrichtungswechsel betätigt. Es gilt folgende Schaltsequenz:
Fahrtrichtung Funktion Vorwärts aus
1. F-Wechsel rückwärts aus
2. F-Wechsel vorwärts ein
3. F-Wechsel rückwärts ein
4. F-Wechsel vorwärts aus
Bei Verwendung der DELTA-Station Art.-Nr. 6607 zusammen mit dem Handregler DELTA Mobil ist bei Art. Nr. 66031 zu beachten, dass nach dem null - Durchgang des Drehreglers in beiden Richtungen das System automatisch den Befehl zu einem Fahrtrichtungswechsel sendet.

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TELEX-Kupplung und Delta-Decoder

Wie wird die TELEX-Kupplung bei der neuen Tenderlok 33961 mit DELTA-Decoder bedient?

Antwort
Wie bei den konventionellen Lokomotiven mit TELEX-Kupplung wird auch bei dieser Lokomotive - egal ob bei konventionellem Betrieb oder unter DELTA/Digital - die Funktion über die Umschaltimpulse ausgelöst. Nur die Schaltfolge unterscheidet sich von der mechanischen Variante (z.B. BR 86, Nr. 3096). Hier wurde mit dem ersten Impuls die TELEX-Kupplung bei unveränderter Fahrtrichtung eingeschaltet und beim folgenden Impuls die Fahrtrichtung um- und die TELEX-Kupplung abgeschaltet. Bei 33961 läuft die Schaltsequenz wie folgt ab:
1. Impuls: Fahrtrichtung wechselt,
2. Impuls: Fahrtrichtung wechselt und TELEX-Kupplung schaltet sich ein,
3. Impuls: Fahrtrichtung wechselt und TELEX-Kupplung bleibt eingeschaltet,
4. Impuls: Fahrtrichtung wechselt und TELEX-Kupplung schaltet sich aus. Nach vier Umschaltimpulsen ist also der ursprüngliche Zustand wieder erreicht. Bei der Steuerung über einen Wechselspannungs-Transformator auch in Verbindung mit der DELTA-Control oder mit einem Digital-Fahrgerät wird der Impuls wie gewohnt durch Drehen des Fahrreglers nach links bis zum Anschlag ausgelöst. Bei Verwendung der DELTA-Station mit einem angeschlossenen Handregler DELTA-Mobil wird der Umschaltbefehl durch Drehen des Fahrreglers über den in der Mitte befindlichen Nullpunkt hinweg gegeben.

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Probleme mit dem Delta C80-Lokdecoder

Nach dem Neuaufbau einer Digital-Anlage fahren einige Modelle mit dem eingebauten Decoder c80 nicht mehr. Die anderen Modelle fahren einwandfrei.
Antwort
Hier wurde wahrscheinlich beim Aufbau der Anlage der braune Masseanschluss mit dem roten Fahrstromanschluss vertauscht. Ältere Generationen des Decoders c80 haben keine eingebaute Polaritätserkennung und funktionierten beim Vertauschen der Polarität nicht. Seit der Einführung des Motorola-Formats für Märklin1 erkennen alle Decoder die Polarität und funktionieren auch bei vertauschten Anschlüssen. Aber dennoch kann es beim Vertauschen der Anschlüsse beim Einbau von Magnetartikeln oder bei der Verwendung von Boostern Kurzschlüsse geben. Trotz der Polaritätserkennung ist darauf zu achten, dass die Masseverbindungen der einzelnen Verbraucher immer an der braunen Buchse der Control Unit angeschlossen sind und nie mit der roten Buchse.

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Delta C80-Lokdecoder und die lange Liegezeit

Meine BR260 mit dem Decoder 6080 stand lange im Schrank. Jetzt fährt sie analog, schaltet aber nur sehr wiederwillig die Fahrtrichtung um. Bei den meisten Versuchen rasst sie los. Manchmal klappts. Ist Euch dieser Effekt bekannt?
Antwort
Der C80 Decoder ist ein Delta-Urgestein von Märklin
Motorola I - Protokoll mit
- 14 Fahrstufen
- 80 Adressen
- F0 Sonderfunktion ... schaltbares Stirnlicht
- Analogerkennung mit automatischer Umschaltung

Der analoge Betrieb ist bei dem Decoder möglich. Er besitzt aber im analogen Betrieb keine absolute Fahrtrichtungserkennung, d..h. wenn die Lok längere Zeit nicht benutzt wird, fährt sie bei der Inbetriebnahme in der sog. Vorzugsfahrtrichtung los. Das geschieht dann unabhängig davon, was die Steuerzentrale vorgibt. Anders ausgedrückt der Decoder hat kein Speichergedächtnis. Abhilfe kann nur ein moderner Delta-Decoder oder das Fahren mit einer Digitalen-Zentrale wie der Mobile-Station bringen.

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MÄRKLIN DAMPFLOK BR S 3/6 ( DELTA )

Ich besitze die Märklin DAMPFLOK BR S 3/6 (DELTA). Habe diese Lok auf den Lokdecoder 60760 umgerüstet. Die Lok lief ca. 4 Minuten, blieb dann stehen und der Decoder war hinüber.

Antwort
Wahrscheinlich eine falsche Verkabelung.
Es könnte sein, dass Du den auch orange Rückleiter für die Beleuchtung falsch angeschiossen hast. Dieser darf nicht für die Beleuchtung verwendet werden!
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Adressen der Lokdecoder mit 4-fach-Schalter

Ich habe in meiner Lok einen Lokdecoder mit einem 4-fach Mäuseklavier. Welche Adressen kann ich damit schalten?
Antwort
Siehe das nachfolgende Bild: ----> zum Bild

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Adressen der Lokdecoder mit 8-fach-Schalter

Ich habe in meiner Lok einen Delta-Lokdecoder mit einem 8-fach Mäuseklavier. Welche Adressen kann ich damit schalten?
Antwort
Siehe das nachfolgende Bild: zum Bild

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Märklin Delta Decoder-Adressen

Gibt es ein Programm, bei denen man die Mäuseklavierstellung eingibt und dann die Delta-Decoderstellungen bekommt und umgekehrt?

Antwort
Gibt es von Stummi:     ---> hier gehts zum Rechner

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Das Interface Nr. 6051

Verwendung des Interface

Wie verwende ich das Märklin Interface?

Antwort
Das Interface stellt die Verbindung mit einem Computer her. Es arbeitet folgendermaßen:
TD: überträgt Daten vom Interface zum Computer
RD: empfängt Daten vom Computer
CTS: informiert den Computer über die Empfangsbereitschaft des Interfaces
RTS: Computer will weitere Daten übertragen
GND: der gemeinsame Nulleiter

Siehe auch das nachfolgende Bild: ---> zum Bild

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Delta Control4f

Delta-Control4f und der Trafo

Habe meine Anlage vergrößert und mir deshalb zu meinem 32 VA Transformer bei EBAY einen Delta Control 4f mit einem dazugehörigen 52 VA Transformer gekauft.
Leider weiss ich nicht, ob ich beide Transformer zusammen anschließen kann und wie ich sie anschließen muss. Ich wollte mir sowieso 0,5 starke Stromabnehmer für die Schienen kaufen. Macht das Sinn?

Antwort
Beide Trafos kannst Du nicht an der Delta-Control4f betreiben.

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Central-Control
Central-Control und die Weichen

In der Märklin Startpackung 2602 war eine Central-Control enthalten (Fahrpult und Keyboard). Auf meiner Anlage sind zwei Weichen und ein Entkupplungsgleis verbaut, die ich damit ansteuern möchte. Mit einer weiteren CU 6021 will ich nun alle meine Loks ansprechen. Wie muss ich es anstellen, dass ich meine Loks mit 6021 fahren kann und diese zwei Weichen mit der alten Central-Control? Die übrige Anlage Weichen u.s.w. sind voll analog.

Antwort
Also so kannst Du das nicht machen. Entweder Du arbeitest mit der Central-Control-6022 oder mit der CU. Beides zusammen geht nicht. Du kants aber die CC 6022 an die CU anschließen, dann fungiert die CC als Fahrgerät. Ich denke umgekehrt geht es auch.
Zusatz: Nur einen Teil der Weichen digital zu schalten ist ebenfalls Unsinn. Entweder alle Digital oder alle Analog.

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