Grundwissen für Modelleisenbahner - Thema: Analogtechnik
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Grundwissen
hier: Die analoge Modelleisenbahn in H0, N, TT


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Fragen

  1. Wo liegt der Unterschied zwischen Wechselstrom und Gleichstrom (zur Antwort)
  2. Was versteht man unter Gleisbildstellpult ? (zur Antwort)

  3. Was versteht man unter einem Stromkreis ? (zur Antwort)

  4. Beleuchtung (zur Antwort)

    -     Die LED-Wechselschaltung (zur Antwort)

    -     LED-Widerstandsrechner (zur Antwort)

  5. Der Mittelleiter (zur Antwort)

  6. Beleuchtung von Wagen (zur Antwort)

  7. Der Rauchgenerator (zur Antwort)

  8. Was versteht man unter Varistoren? (zur Antwort)

  9. Woran erkennt man einen Trommelkollektormotor und einen Scheibenkollektormotor? (zur Antwort)




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Antworten:

Da müssen wir ein bischen in die Physik gehen. Gleichstrom fließt nur in einer Richtung also von Plus nach Minus. Wechselstrom - wie der Name schon sagt - wechselt laufend die Polarität (Minus/Plus) und das in einer raschen periodischen Folge - . Die Loks mit Wechselstrom brauchen somit einen anderen Elektromotor als Gleichstromloks.

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Es handelt sich hier um eine Anlage zum übersichtlichen Schalten von Magnetartikeln, an deren Bedienungsoberfläche der Gleisplan schematisch dargestellt wird. Ein Gleisbildstellpult kann als Schaltkasten oder am Computerbildschirm realisiert werden. Im letzteren Fall dienen Computertastatur und Maus zum Schalten der Magnetartikel.

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Der Stromkreis ist Teil der Modellbahnanlage, dem ein Transformator zugeordnet ist. Kleine Anlagen bestehen in der Regel aus nur einem Stromkreis, bei mittleren sind es zwei, bei größeren möglicherweise noch mehr. Bei Digitalanlagen muss jedem zusätzlichen Stromkreis neben einem weiteren Transformator ein Booster zugeordnet werden, der die Steuersignale der Zentraleinheit verstärkt und dem zusätzlichen Stromkreis zuführt. Die Steuersignale können von den Decodern in Lokomotiven und Funktionswagen unabhängig von ihrer Position empfangen werden - es ist gleichgültig, in welchem Stromkreis der Zug fährt.
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Beleuchtungsfragen
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LED-Schaltung - Wechselschaltung

LED-Schaltung
veröffentlich mit freundlicher Genehmigung von www.1zu160.net
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LED-Widerstandsrechner

Wenn LED als Beleuchtung eingesetzt werden sollen, ist vor die LED ein Widerstand zu schalten, da sonst die LED "ausbrennt". Um den Widerstand zu berechnen dient der nachfolgende Rechner.     zum Widerstandsrechner
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Mittelleiter

Mittelleiter sind zu einer Zeit "geboren" worden, wo es noch keine digitale Eisenbahn gegeben hat. Durch das Gleissystem "Mittelleiter" können im Analogbetrieb mehrere Züge unabhängig voneinander gesteuert werden. Mittelleitersysteme haben/hatten
- Trix-Express
- Märklin
Märklin hat bis heute sein Mittelleitersystem beibehalten (auch bei der digitalen Eisenbahn). Bei Gleisen mit Mittelleiter ist der Nullleiter der Mittelleiter. Im Analogbetrieb können somit (zumindest bei Gleichstrom) zwei Loks unabhängig von einander gesteuert werden. Berücksichtigt man die Oberleitung noch, so können drei Lok unanbhängig voneinander betrieben werden.

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Beleuchtung von Reisezugwagen

Bei der Beleuchtung von Wagen ist darauf zu achten, dass die Lampen beim Digital-Einsatz grundsätzlch für 16 V ausgelegt sein. Im Analog-Betrieb sind die Lampen auf mind. 12 Volt auszulegen.

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Der Rauchgenerator

Die Rauchgeneratoren können in Loks, aber auch in Modellbahnhäuschen eingebaut werden. Sie dienen dazu den Betrachter einer Modelleisenbahn einen realistischen Eindruck vom Dampflokbetrieb zu geben. Darüber hinaus ist es ein Blickfang, wenn bei den Modellbahnhäusern die Kamine rauchen.
Rauchgeneratoren werden zwar heiss, aber Sie erzeugen keine so hohen Temperaturen, dass die Lok bzw der Kamin des Modellbahnhäuschens Schaden nimmt. Betrieben wird ein Rauchgenerator i.d. Regel mit 12 Volt Wechselstrom.
Am besten geeignet sind allerdings Dampfloks mit Gußgehäuse. Bei Plastik ist die Gefahr nicht die Temperatur, sondern das Dampföl. Wenn nicht aufgepasst wird und das Dampföl verschüttet wird, kann das Plastikgehäuse angegriffen werden.

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Varistoren

Bei Varistoren handelt sich um einen spannungsabhängigen Widerstand. Oberhalb einer bestimmten Schwellspannung, die typisch für den jeweiligen Varistor ist, wird der Widerstand abrupt kleiner. Die Polarität spielt dabei keine Rolle. Der Varistor ist gekennzeichnet durch extrem schnelles Schalten. Der Widerstand ist im Normalzustand aber nicht unendlich hoch, was gewisse Gefahren durch auftretende Leckströme verursacht. Dieser Leckstrom wird durch die natürliche Alterung des Bauelements weiter erhöht.
Wichtig zu wissen:

Der Varistor ist ein spannungsabhängiger Widerstand, der nach Erreichen einer Schwellspannung auf einen Widerstand von annähernd Null Ohm sinkt.

Beispiel: Der Varisator Nr. S14K14 von EPcos
Technische Daten:
V/DC max. 18 V
VRMS 14 V
Typ B72214S140K101
Dieser Varistor verträgt eine Spannung von max 18 Volt. Die Betriebsspannung beträgt: 14 Volt Er veträgt eine kurzeitige Impulsspannung von max 22 Volt (Schwellwert). Er veträgt eine kurzeitige Sromstärke von 10 Ampere Weitere Infos bekommt man über das Datenblatt von ECpos
http://www.brieselang.net/ueberspannungsschutz-varistor.php

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Scheibenkollektormotor / Trommelkollektormotor

Die Kohlebürsten beim Trommelkollektormotor sind rechteckig, und gehen von rechts und links in den Motor hinein. Loks mit Scheibenkollektor-Motor dagegen haben Kohlebürsten die von vorne in den Motor gehen.

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