Der Streckenblock
Wie beim Vorbild wird zwischen Streckenblock und Selbstblock unterschieden.
Der Streckenblock wird nur im Nahbereich von Bahnhöfen u. ä. angewandt.
Hierbei ist die Grundstellung des Signals Hp1/Fahrt, der Block darf also passiert werden.
Ein vorbeifahrender Zug stellt das gerade passierte Signal auf Hp0/Halt.
Sobald der Zug den Block verlassen hat, also das folgende Signal sich in der Halt-Stellung befindet,
stellt sich das Signal wieder auf Fahrt.
Beim Selbstblock ist die Grundstellung des Signals Hp0/Halt.
Wenn sich ein Zug nähert, prüft das Signal, ob der folgende Abschnitt frei ist:
erst dann wird auf Fahrt geschaltet; sobald der Zug passiert hat, geht es wieder
in Grundstellung zurück.
Eine Blockstreckensteuerung soll verhindern, dass ein Zug auf einen anderen auffährt.
Dazu wird eine Strecke in einzelne "Blocks" aufgeteilt, die mit einem Signal gesichert sind.
Ein Block ist also die Strecke zwischen zwei Signalen. Das zugeordnete Signal erlaubt
die Einfahrt eines Zuges aus dem vorhergehenden Block in den hinter dem Signal liegenden
Blockabschnitt, sofern dieser frei ist. Bei besetztem Block zeigt das Signal "Halt".
In der Grundstellung stehen bei freier Strecke alle Signale auf "Fahrt".
Sobald der Zug in einen Block (Block 1) eingefahren ist (d.h. das den Block sichernde Signal
BS1 passiert), schaltet das Signal BS1 auf "Halt". Wenn der Zug den Block 1 hinter dem nächsten
Signal BS2 wieder verlassen hat, geht das Signal BS1 wieder auf "Fahrt".
Das nachfolgende Bild veranschaulicht die Situation
Blockablauf bei freier Strecke. Der Zug stellt das Signal hinter sich auf "Halt".
In der Grundstellung stehen bei freier Strecke alle Signale auf "Fahrt".
Sobald der Zug in einen Block (z. B. Block 1) eingefahren ist (d.h. das den Block sichernde Signal
BS1 passiert), schaltet das Signal BS1 auf "Halt". Wenn der Zug den Block 1 hinter dem nächsten
Signal BS2 wieder verlassen hat, geht das Signal BS1 wieder auf "Fahrt".
Blockablauf bei besetzter Strecke. Der rote Zug muss am Signal BS1 warten, bis der blaue den
Block 1 verlassen hat.
Wenn sich nun 2 Züge auf der Strecke befinden, wird es interessant. Sobald der blaue Zug
den mittleren Block 1 erreicht hat, schaltet er das linke Signal BS1 hinter sich auf "Halt".
Der folgende rote Zug muss an diesem Signal BS1 so lange warten, bis der blaue Zug den
mittleren Block 1 vollständig verlassen hat und das rechte Signal BS2 passiert hat.
Nun schaltet sich das linke Signal BS1 wieder auf "Fahrt", und der rote Zug kann weiterfahren.
Sobald der rote Zug das linke Signal BS1 passiert und den Block 1 besetzt, schaltet er es selbst
wieder auf "Halt", damit ein eventuell ihm nachfolgender Zug ebenfalls gestoppt wird.
Wie aus dem Bild zu ersehen ist, muss mindestens ein Block mehr vorhanden sein, als Züge auf
dem Kreis fahren.
Werden auf einem Kreis z. B. 2 Züge mit einer Blockstreckensteuerung gefahren, werden mindestens
3 Blocks benötigt. Bei nur 2 Blocks würden sich die Züge gegenseitig blockieren, weil kein Block mehr
frei wäre, in den ein Zug vorrücken kann.
Im Beispiel fährt der rote Zug am Signal S1 in den Block zwischen S1 und S2. Sobald er
vollständig am Signal vorbei gefahren und S1 wieder auf Halt gegangen ist, stellt sich S3 auf Fahrt,
so dass der blaue Zug in den Abschnitt zwischen S3 und S1 einfahren kann. Der rote Zug fährt
derweil bis zum Signal S2 weiter. Das weitere Geschehen ist von den Zuggeschwindigkeiten, Zuglängen
und Blocklängen abhängig.
Wird angenommen, dass der blaue Zug ein langer und langsamer Güterzug sei, dauert es lange, bis er
den Block zwischen S2 und S3 geräumt hat. In der Zwischenzeit hat der rote Zug das haltzeigende
Signal S2 erreicht. Danach ist der blaue Zug am Signal S3 komplett vorbei gefahren, so dass
der Block zwischen S2 und S3 frei ist (beachte, dass wir wieder 2 besetzte und 1 freien Block haben!).
Folglich schaltet nun S2 auf Fahrt, und der rote Zug kann seine Fahrt fortsetzen.
Blockschaltungen auf einer Modellbahn zu realisieren ist nicht einfach. Es erfordert schon ein gewisses
Verständnis für die Elektronik. Weitergehende Seiten zu Blockschaltungen findet ihr über nachfolgende
Links:
zu weiteren Infos
Eisenbahnsicherungs-
und -signaltechnik
Stellwerke
Schaltungsprinzip
Blockstreckensteuerung
Gleisbesetztmelder
Literatur
Hinweise
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Die Blockstelle
Blockstellen und Schrankenposten sind mittlerweile rar geworden. In den vergangenen Jahrzehnten
ware sie beinahe selbstverständliche Gegenstände einer Bahnstrecke auf freier Strecke.
Um die Gleise der freien Strecke besser und wirtschaftlicher nutzen zu können, wurden diese
in bestimmte Streckenabschnitte - die sogenannten Blockstrecken - unterteilt. Blockstellen sind
somit Bahnanlagen, wie z.B. Signale, die diese Blockstrecken begrenzen.
Früher wurde jede Blockstelle mit einem Blockwärter besetzt, der die Blocksignale bedient hat.
Heute gibt es hauptsächlich selbsttätige Blockstellen (Signale), die selbstständig auf "Fahrt"
stellen, vorausgesetzt, der Abschnitt ist nicht durch einen Zug belegt.
Blockstellen haben somit die Funktion als Zugfolgestelle einen Zugfolgeabschnitt
zu begrenzen. Sie verfügen in der Regel über je ein Hauptsignal je Fahrtrichtung und Streckengleis.
Sie finden sich vor allem dort, wo der Abstand zwischen zwei Bahnhöfen überdurchschnittlich groß ist.
In der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) ist die Blockstelle in § 4 Absatz 4 beschrieben.
Das nachfolgende Bild stellt ein Modell einer Blockstelle vor.
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Der Umbauwagen
Die Umbauwagen entstanden bis zum Jahre 1958 aus überalterten bzw. beschädigten zwei- und
dreiachsigen Personenwagen - zumeist noch aus der Länderbahnzeit -. Man verwendete dabei die
Untergestelle, die auf eine identische Länge gebracht wurden. Die häufig noch aus Holz bestehenden
Aufbauten wurden durch geschweißte Aufbauten ersetzt und die Wagen mit Gummiwulstübergängen
ausgestattet. Dabei wurden die dreiachsigen Waggons immer paarweise gekuppelt. Daher besitzt diese
Bauart beim Vorbild immer nur an einem Wagenende einen Rolladen zum Verschließen des Übergangs.
Die Deutsche Bundesbahn stellte die Fahrzeuge in ihren eigenen Ausbesserungswerken (Ludwigshafen,
Karlsruhe, Hannover, Saarbrücken, Limburg, Neuaubing) her.
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Die Kehrschleife
Kehrschleifen oder ein Gleisdreiecke werden sowohl bei der Modellbahn, als auch bei der großen Bahn gebaut. Sie dienen dazu,
den Zug zu drehen oder anders ausgedrückt, den Zug wieder in der selben Richtung woher er gekommen ist
fahren zu lassen. Kehrschleifen wurden auch bei der großen Eisenbahn angelegt, insbesondere bei den Schmalspurbahnen.
Eine Kehrschleife liegt auch im Harz. Die Kehrschleife in Stiege wurde zum Sommerfahrplan 1984
in Betrieb genommen. Der Bau dieser für eine Eisenbahn ungewöhnlichen Anlage hängt mit dem
Wiederaufbau der 1946 demontierten meterspurigen Verbindung zwischen den Schmalspurnetzen des
Harzes zusammen. Das nachfolgende Bild zeigt den Plan der Kehrschleife. Alle nachfolgenden Bilder stammen im
Übrigen aus der Zeitschrift em-Magazin aus dem Jahre 1985.
Das Problem mit Kehrschleifen ist bei Zweileiterschienen immer vorhanden. Um es zu lösen, muss die Kehrschleife hinter der
Weiche in beiden Richtungen und auf beiden Schienenseiten getrennt/isoliert werden.
Über ein Relais, das zusammen mit der Weiche geschaltet ist, wird die entsprechende
Polung der Kehrschleife vorgenommen. Bis hierher ist es sowohl digital, als auch analog gleich.
Der Unterschied zeigt sich dann beim Befahren der Kehrschleife.
Bei Gleichstrom muss die Lok in der Kehrschleife angehalten werden, die Polung in der Kehrschleife umgeschaltet und dann der Trafo in die
andere Richtung gedreht werden.
Anders bei digitalen Systemen. Hier kann, während die Lok in der Kehrschleife fährt, die Umpolung stattfinden.
Für analoge Anlagen gibt es ein Kehrschleifen/Gleisdreieck-Modul, welches die Umschaltung automatisch vornimmt.
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Die Draisine
Als Draisine wird ein meist vierrädriges oder dreirädiges Bahndienstfahrzeug bezeichnet, das mit
Hand- oder mit Motorantrieb ausgestattet, als Hilfsfahrzeug zur Inspektion von Eisenbahnstrecken,
sowie zum Transport von Arbeitern und Werkzeug verwendet wird.
Es gibt aber auch stillgelegte Bahnstrecken die von Kommunen oder privaten Unternehmen gepachtet
wurden und mit Draisinegn befahren werden. Dies sind meist auch touristische Highlights.
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Die Spurweite
Als Spurweite wird der Abstand zwischen den Innenkanten der beiden Schienen eines Eisenbahngleises -
gemessen 14mm unter der Schienenoberkante - definiert. Es gibt nicht nur eine Spurweite. Je nach Land
variert die Spurbreite. In Europa wird seit Jahrzehnten versucht einheitliche Spurweiten durchzusetzen.
Eine Auswahl der Spurweiten:
Breitspur -- 1676 mm -- Spanien, Portugal, Argentinien, Chile, Indien
Breitspur -- 1600 mm -- Australien, Brasilien, Irland
Breitspur -- 1524 mm -- Osteuropa (Staaten der ehemaligen Sowjetunion), Finnland, Iran
Normalspur -- 1435 mm -- die meisten europäischen Bahnen, Nordamerika, China
Kapspur -- 1067 mm -- Südafrika, Ostafrika, Nigeria, Ghana, Japan, Australien, Neuseeland
Schmalspur -- 1000 mm -- Südostasien, Westafrika, Südamerika, auch auf Nebenbahnen in vielen Ländern
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Die Rückfallweiche
Rückfallweichen sind Weichen mit einem besonderen Weichenantrieb. Eigentlich kann hier nicht
von einem Antrieb gesprochen werden, sondern es ist eigentlich eine Rückstelleinrichtung für Weichen.
Bei den Zug- oder Rangierfahrten werden diese Weichen - entgegen der Eisenbahnregel - nicht vor
dem Befahren von der stumpfen Seite her in die richtige Stellung gebracht, sondern einfach "aufgefahren".
Ein besonderer Weichenverschluss ermöglicht dieses gefahrlos.
Nach dem Auffahren des Zuges auf die Weiche, wird über eine Federkraft eine hydraulische Bremse angesteuert
- die entsprechend verzögert ist - die die Weiche wieder zurück in die Endlage stellt. Die Stellung der
Weiche ist dann so, dass ein Zug gefahrlos die Weiche von der Spitze her befahren kann. Das setzt
voraus, dass der Spitzenverschluss wieder voll Wirksam ist.
Dem Triebfahrzeugführer wird dieses durch ein entsprechendes Überwachungssignal signalisiert.
Durch den Einbau solcher Rückfallweichen kann für den normalen Betrieb eine feste
Fahrordnung im Bahnhof vorgeben werden. Diese feste Fahrordnung wird im signalisierten
Zugleitbetrieb ausgenutzt. Die Geschwindigkeiten bei Fahrten gegen die Spitze der Weiche
dürfen maximal 25 km/h betragen. Aufgefahren werden dürfen die Weichen mit bis zu 40
km/h.
Bei Störungen an der Rückstelleinrichtung oder bei Rangierarbeiten lässt sich die ansonsten verschlossene
Weiche von Hand umstellen.
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Der Lumpensammler
Nahgüterzüge, die auf den "Unterwegsbahnhöfen" ihrer Strecke weitere Wagen aufnehmen oder auch
Wagen absetzen und deren Zugloks die Rangierbewegungen auch selbst ausführen, werden von den
Eisenbahnern abwertend als „Lumpensammler“ bezeichnet
Ein bekannter "Lumpensammlerzug" war der Nahgüterzug Nr. 65277 Bischofswerda — Zittau
Der Nahverkehrszug fuhr um 12,30 Uhr in Bischofswerda ab und kam um 18,00 Uhr in Zittau an.
Einen ganzen Nachmittag war somit dieser Nahverkehrsgüterzug unterwegs. Auf den meisten
Unterwegsbahnhöfen gab es zu rangieren oder es mussten auch Zugkreuzungen bzw. -überholungen
abgewartet werden.
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Das Stellwerk
Ein Stellwerk ist eine Bahnanlage der Eisenbahn, von der aus Einrichtungen im und am
Schienenfahrweg, wie Weichen und Signale, zur Durchführung von Zugfahrten und beim Rangieren
zentral gestellt werden. Mechanische, elektrische oder elektronische Abhängigkeiten zwischen
diesen Einrichtungen und dem Stellwerk sichern durch Herstellen der so genannten Signalabhängigkeit
den Fahrweg und bilden dann eine Fahrstraße
Stellwerke regeln darüber hinaus mit Hilfe des Streckenblocks auf der freien Strecke
das Fahren der Züge im „Raumabstand“, auch Blockabstand genannt. Das wird durch die
Einteilung der Strecke in Blockabschnitte oder -strecken gewährleistet, die meist
mit Blocksignalen begrenzt sind.
Es wird zwischen
-- mechanischen Stellwerken
-- elektromechanischen Stellwerken
-- Relaisstellwerken
-- Elektronischen Stellwerken
unterschieden.
mechanische Stellwerke
Bedienung der Weichen, Riegel, Gleissperren, Signalhebel, Schrankenanlagen, Bahnhofsblock, Streckenblocks
durch mechanische Einrichtungen wie Drahtseilzüge oder Gestänge
elektromechanische Stellwerke
Bedienung der Weichen, Signale ect über elektrisch angetriebene Elemente
Relaisstellwerke
Anordnung der Bedien- und Anzeigeelemente in einem Stellkasten, auf einem Stelltisch
oder Stelltafel, teilweise auch Bedienung über Bildschirmarbeitsplätze mit Monitor,Tastatur und
Maus.
Elektronische Stellwerke
Schematische grafische Darstellung der Elemente der Außananlage auf einem Monitor.
In Deutschland werden Relaisstellwerke und elektronische Stellwerke auch
Gleisbildstellwerke genannt, weil sie mit Bedienelementen bedient werden, die auf
einem Stelltisch, einer Stelltafel oder auf Monitoren in einem schematischen
Gleisbild angeordnet oder dargestellt sind.
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Wie funktioniert eine Dampflok
Da könnte man ein ganzes Buch schreiben. Deshalb hier nur mal das Grundprinzip.
Die Dampflokomotive (kurz Dampflok) ist eine Bauform der Lokomotive, die mit Hilfe von
Wasserdampf angetrieben wird. Neben der weit verbreiteten Regelbauart mit Dampferzeuger und
Kolbendampfmaschinen gibt es auch Sonderbauarten, wie feuerlose Lokomotiven, Zahnradlokomotiven,
solche mit Einzelachsantrieb, Turbinen-, Kondens- und Hochdrucklokomotiven.
Dampflokomotiven der europäischen Regelbauart bestehen hauptsächlich aus dem Dampfkessel, in dem
Dampf aus der Energie des Brennstoffes (Holz, Kohle, Öl) erzeugt wird, einer Kolbendampfmaschine,
welche die Druckenergie des Dampfes in mechanische Bewegungsenergie umwandelt, dem Fahrgestell mit
Rahmen und Radsätzen und einem Führerstand zur Bedienung der Maschine.
Die Funktion einfach dargestellt:
Im Kessel der Dampflok befindet sich Wasser, das durch einen Brennstoff zum kochen gebracht wird.
Der dadurch entstehende Dampf wird in einen Kolben geleitet, der die Maschine über ein Schubgestänge,
das mit den Rädern verbunden ist, antreibt. Aus der nachfolgenden Systemskizze ist sehr schön zu entnehmen,
wie der Wasserdampf, der in den Kolben geleitet wird, die Maschine antreibt.
antreibt
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Stangenpuffer
Die ersten Stangenpuffer besaßen auf einer widerstandsfähigen Rohrstange den nach vorn weisenden
Pufferteller. Die Pufferstange saß nach hinten beweglich auf einer spiraligen Feder, die
wiederum von einer starken Blechhülse gestützt war. Bei einem Anprall (z.B. Rangierfahrt)
wurde der Pufferteller zum Wagen hin gedrückt. Dabei wurde die Feder zusasmmengedrückt und der
Aufprallstoß gemildert.
Die Stangenpuffer werden heute nicht mehr eingesetzt.
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Hülsenpuffer
Da die dünnen Pufferstangen sich häufig verbogen, wurde sog. Hülsenpuffer entwickelt.
Bei diesem Puffer sitzt der Pufferteller auf einem Stahlrohr mit größerem Durchmesser, das
dadurch gegen Verbiegung widerstandsfähiger bemessen ist. Das bei den Hülsenpuffern zunächst
verwendete Feder (Evolutfeder) hatte den Nachteil, dass nach dem Zusammendrücken der Feder beim
Aufprall, diese sich auch wieder entspannte und dadurch die beiden zusammengestoßenen Wagen
sich wieder voneinander entfernten (Abstoßung). Um dies zu Verhindern wurden Ringfedern
eingesetzt, da diese die eingebrachte Energie großenteils in Reibungswärme umwandeln. Mittlerweile
werden in die modernen Fahrzeuge Hülsenpuffer mit Polymerfedern angebracht.
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