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Bahnhof Persberg (Schweden, Värmland) |
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Bevor wir uns mit den Deutschen Dampfloks beschäftigen, wollen wir uns zum Einstieg mal einige
Besonderheiten ansehen - so z.B. die Holzgaslok. Zu sehen ist diese Lok im Lokmuseum Nördlingen.
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Eine weitere Besonderheit auf dem Dampfloksektor ist die Dampfspeicherlok. Auch diese Lok ist
im Lokmuseum Nördlingen zu sehen.
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Bei der Baureihe 01 handelt es sich um Schnellzuglokomotiven (Gattung : Schlepptenderlokomotiven). Zu
den ersten Schnellzuglokomotiven, die ab 1925 gebaut wurden, gehörten die Zweizylinderloks der
Baureihe 01. Insgesamt wurden 231 Stück gebaut. Die Maschinen fuhren vor allem auf den gut ausgebauten
Hauptstrecken. Mit ihrer hohen Achslast von 20 t und ihrer großen Länge von über 23 m konnten die
Lokomotiven nicht auf jeder Strecke eingesetzt werden. Die gefahrenen Höchstgeschwindigkeiten
lagen zwischen 120 und 130 km/h.
Ein ähnlicher Trend zeichnete sich auch im modernen Triebfahrzeugkonzept der ehemaligen Deutschen
Reichsbahn ab, als Mitte der dreißiger Jahre als Folge der Einführung von Hochgeschwindigkeits-
Dieseltriebwagen alle Möglichkeiten untersucht wurden, die Reisegeschwindigkeiten der lokbespannten
Fernschnellzüge wesentlich zu erhöhen.
Das Pflichtenheft forderte von der BR 0l-10 die Beförderung von 550 t in der Ebene mit 120 km/h
und 425 t auf 4 % Steigung mit 100 km/h. Die erste Maschine lieferte die Berliner Maschinenbau-AG,
vorm. L. Schwartzkopff im Jahre 1939 an die Deutsche Reichsbahn ab. Nach dem ursprünglichen
Beschaffungsplan sollten von 1940 bis 1943 jährlich 100 Einheiten dieser neuen Baureihe in Dienst
gestellt werden. Jedoch wurden von den in Auftrag gegebenen 205 Maschinen nur ein Teil gebaut und
in Dienst gestellt. Die für die weiteren Baulose reservierten Betriebsnummern
01-1002—01-1051 und 01-1106— 01-1205 blieben unbesetzt, da die weitere Beschaffung wegen des Ausbruchs
des Zweiten Weltkrieges zugunsten des Baus kriegswichtiger Güterzuglokomotiven ausgesetzt werden musste.
Eine Sonderstellung nahm die 01-1087 ein, die im Jahre 1950 in Anpassung an die damals blauen Züge
als einzige einen blau-grauen Anstrich erhielt. Als mit zunehmenden Ausfällen der Altbaukessel
infolge Alterungserscheinungen des Materials die Reparaturkosten zu hoch wurden, entschied die
DB im jahre 1953 die Umrüstung der 01-Maschinen auf Neubaukessel in geschweißter Ausführung.
Allerdings verzichtete man aus Kostengründen auf den gleichzeitigen Austausch des Naßdampfreglers
gegen die Heißdampfbauart.
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Die Deutsche Reichsbahngesellschaft bestellte im Jahre 1939 zunächt 140 stromlinienverkleidete
Schnellzugloks der Baureihe 0310, von denen aber lediglich 60 Loks von den Firmen Borsig, Krupp und
Krauss-Maffei geliefert wurden.
Nach dem zweiten Weltkrieg zählten 20 Loks zum Bestand der Deutschen Bundesbahn. 21 Loks verblieben bei der Deutschen Reichsbahn (DDR). Beide deutsche Bahngesellschaften entfernten von diesen Loks die Stromlinienverkeidung und rüsteten sie neuen Kesseln aus. Die Deutsche Reichsbahn musterte die Loks 03-1047, 03-1079, 03-1086 dann aber aus. Die 03-1087 erhielt im Jahre 1952 versuchsweise eine Kohlenstaubfeuerung, wurde aber im Jahre 1957 wieder auf eine Rostfeueruung umgebaut. Ab dem Jahre 1965 stellte die Deutsche Reichsbahn die verbliebenen 18 Loks auf eine Ölfeuerung um. Im Jahre 1972 gehörte eine ölgefeuerte 03 zum BW-Halle, während die anderen Loks in Stralsund beiheimatet waren. Die Lokomotiven der Baureihe 03 wurden ab 1939 für Strecken mit einer maximalen Achslast von 18 t gebaut. Sie waren somit die leichtere Baureihe gegenüber der Baureihe 01. Der Kesseldruck betrug bei den ersten Loks dieser Baureihe noch max.14 bar. Später wurde er auf 16 bar erhöht. Der Zylinderdurchmesser wurde dabei von 600 mm auf 570 mm verringert. Später wurden zudem die kupfernen Feuerbüchsen durch Stahlfeuerbüchsen ersetzt. Nach Einbau von Scherenklotzbremsen und größeren Laufrädern konnte die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 130 km/h erhöht werden. Standort war der Bahnhof Dresden. Technische Daten: Länge über Puffer : 23,94 m Dienstgewicht: 158,3 t Indizierte Leistung: 1.980 PS Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h Treibraddurchmesser: 2,00 m Kesselüberdruck: 16 bar Baujahr: 1930
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Als letzten Neubau einer Dampflokomotive übergab die Firma
Krupp 1958 zwei stromlinienförmig verkleidete
Schnellzugloks an die Deutsche Bundesbahn.
Gedacht waren die Loks mit einer Achslast von 22 Tonnen für
den bundesdeutschen Schnellverkehr.
Wegen ihrer großen Achslast konnte die Maschine allerdings
nur auf wenigen geeigneten Strecken eingesetzt werden.
Mit der einsetzenden Elektrifizierung der Bahnstrecken wurde
ihr Einsatz bald überflüssig.
Nach 11 Jahren Dienst wurde die Lokreihe wieder ausgemustert.
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Als Nachfolger der Baureihe 01 bestellte die DR bei der
Firma Schwartzkopff eine 2'C1'h3-Lok mit Stromlinienverkleidung.
Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde die Produktion dieser
Loks unterbrochen. Nach dem Krieg bekamen die Loks
Hochleistungskessel. Teilweise wurden sie auf Ölfeuerung
umgestellt.
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Es handelt sich bei diesen Loks eigentlich um die Baureihe 01.
1958 und 1959 wurden 35 Maschinen mit Ölfeuerung
ausgestattet. Diese Lokomotiven wurden dann unter der Baureihe
012 zusammengefasst.
Obwohl die Baureihe 012 die leistungsstärkste Dampflok
der DB war, konnte sie diesen Ruf optisch kaum unter Beweis
stellen. Die Baureihe 012 wurde ausschließlich im
Flachland eingesetzt.
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Nicht nur eine der schönsten, sondern auch eine der erfolgreichsten Dampfloks
kam aus Bayern - nämlich die Baureihe S 3/6. Zwischen 1908 und 1931 stellte die Firma Maffei
in München diese Lokomotiven her. Sie war damit die meistgebaute Länderbahnlok. Technisch war die
Baureihe eine Parallelentwicklung zur Badischen IV h.
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Am 29. August 1941 erließ das Reichsbahnzentralamt in Berlin einen Umzeichnungsplan für zahlreiche
Lokomotiven, die infolge der Besetzung Polens im zweiten Weltkrieg übernommen wurden. Darunter waren,
unter der BR 19.1 eingereiht, 54 bemerkenswerte 1´D1´h2 Schnellzuglokomotiven. Dabei handelte es sich
um polnische Schnellzugloks, die als Gattung Pt 31 ursprünglich im Rahmen eines „Einheitslokprogramms“
in 110 Exemplaren gebaut wurden.
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