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Verglichen mit anderen Verkehrsmitteln war die Eisenbahn von ihrer Erfindung an bis in die zwanziger Jahre sehr schnell vorangeschritten. In den Staaten, die auf private Bahngesellschaften setzten (z.B. USA) wurde bei der Entwicklung großer Wert auf hohe Geschwindigkeiten gelegt. Dieses Verlangen gab es auf dem Gebiet des Deutschen Reiches nur vereinzelt. Die Reisegeschwindigkeiten der verschiedenen deutschen Bahnverwaltungen und der im Jahre 1921 gegründeten Deutschen Reichsbahn (DRG) lagen im internationalen Vergleich sehr niedrig. Durch das verstärkte Aufkommen des Individualverkehrs (hervorgerufen durch die Automobilentwicklung) und die Entwicklung des Luftfahrverkehrs führten Ende der 1920iger Jahre dazu, dass schnellere Schienenverbindungen angeboten werden mussten um nicht Kunden an andere Verkehrsträger zu verlieren. Schnellfahrversuche gab es zwar schon Anfang des 20igsten Jahrhunderts; dies waren aber Versuche um die technischen Möglichkeiten auszuloten. Wirtschaftliche Gründe waren hier nicht der Auslöser. Im Jaher 1903 fuhr man auf einer Militäreisenbahn mit Drehstromtriebwagen 210 km/h schnell. Während des Ersten Weltkrieges fanden Versuche mit einem "Propellerwagen“ statt. Im Jahre 1928 fuhr Fritz von Opel mit einem Raketenauto 250 km schnell auf Schienen. Erst als der Ingenieur Kruckenberg Versuche mit seinem „Schienenzeppelin“ machte, kam auch der wirtschaftliche Durchbruch für den Schnellverkehr auf Schienen. Durch den Schienenzeppelin konnte bewiesen werden, dass eine günstige Formgebung und eine entsprechende Leichtbauweise Schnellfahrten auch wirtschaftlich möglich machten. Bei der Firma Wumag in Görlitz wurde im Jahre 1931 ein zweiteiliger Schnelltriebwagen mit dieselelektrischem Antrieb von der DRG in Auftrag gegeben. Der Bau eines Schnelltriebwagens mit einer angestrebten Geschwindigkeit von 160 km/h brachte aber erhebliche technische Probleme mit sich. Der Zug musste auf jeden Fall innerhalb des gegebenen Vorsignal-Abstandes abgebremst werden können. Das erforderte neue Wege der Bremstechnik. So wurden an jedem Rad Bremstrommeln angebracht und zusätzliche eine Magnetschienenbremse für den Notfall. Hinzu kamen, dass die geforderten Werte von Beschleunigung und Endgeschwindigkeit eine relativ hohe Leistung erforderten. Deshalb mussten zwei 410 PS-Maybach-Diesel in die beiden Enddrehgestelle des Schnelltriebwagens eingebaut werden. Zusätzliche Generatoren mussten Strom für die zwei Tatzlager-Elektromotoren der beiden Achsen des mittleren Drehgestells erzeugen. Die angestrebte Höchstgeschwindigkeit erforderte schließlich eine entsprechende ärodynamische Gestaltung des Fahrzeugkopfes. Im Windkanal der Zeppelin-Luftschiffbau GmbH Friedrichshafen wurde die günstigste Form gesucht. Das Resultat war dann das bekannte heruntergezogene Dach und die beidseitigen Schürzen des „Fliegenden Hamburgers“. Die Form des "Fliegenden Hamburgers" war somit ein Produkt aus dem Windkanal. Die Auslieferung an die DRG erfolgte dann im Jahre 1932 unter der Betriebsnummer „877a1b“. Ab 15. Mai 1933 wurde dann dieser erste Schnelltriebwagen der Deutschen Reichsbahn als FD1/2 („SVT 877a/b“) planmäßig zwischen Hamburg-Altona-Hbf und Berlin-Lehrter Bahnhof eingesetzt. Der „Fliegende Hamburger“ wie der erste SVT auch im Volksmund genannt wurde, zeigte den Beginn einer Entwicklung an, die über den VT 08 der 1950iger Jahre über die leichten Fernverkehrszüge zu dem heutigen ICE-Netz führt. Bereits die außerliche Form dieser Triebwagen war eine Sensation. Es symbolisierte das neue Geschwindigkeits-Zeitalter auf der Schiene. Dagegen war der Komfort noch nicht so recht vorangekommen. In den beiden Wagenkästen ging es recht eng und laut zu. Immerhin baute man 102 Plätze in zwei Großräumen (und noch weitere vier Plätze in einen Speiseraum) ein (vier Sitze in einer Reihe). Dies entsprach im Sitzkomfort keinesfalls der damaligen 2. Klasse in den D- und erst recht nicht den ersten FD-Zügen. Doch durch die deutlich reduzierte Reisezeit glaubte man bei der DRG, dies den Fahrgästen zumuten zu können.
Das Sachsenroß
Aufgrund seiner Schnelligkeit war der Zug in der Nacht von Hamburg abgefahren, am Morgen
in der Reichshauptstadt Berlin und und abends wieder zurück. Die Störanfälligkeit dieser völligen
Neukonstruktion war erstaunlich gering. In den ersten zwei Einsatzjahren wurden rund 85 % aller
planmäßigen Fahrten ausgeführt und der Reserve-Zug aus einer 03-Dampflok mit drei Wagen musste
eigentlich nur dann eingesetzt werden, wenn der SVT 877 für Versuchsfahrten, Ausstellungen oder
Fristuntersuchungen abgezogen wurde.
Modell von der Fa. Kato |
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a) Fernschnelldieseltriebwagen VT 08.5 bzw Baureihe 613
Anfang der fünfziger Jahre begann die DB mit der Beschaffung von neuen Dieseltriebwagen mit hydraulischer Kraftübertragung, die einerseits im nationalen Fernschnellverkehr, andererseits im Städte-Schnellverkehr eingesetzt werden sollten. Nachdem die DB im Jahre 1950 die ersten Schienenbusse des Typs VT 95 für den Nahverkehr in Betrieb genommen hatte, folgten im Jahre 1952 Dieseltriebwagen für den Fernverkehr. Die Triebwagen der Baureihe 613 (= VT 08.5) gehörten mit zu den ersten Triebwagenneubauten der Deutschen Bundesbahn die für diesen Anforderungsbereich beschafft wurden. Im Laufe der Jahre 1954/55 wurden dann die von der DB nachbestellten Fahrzeuge VT 08 (08-515 bis 08—520), sowie VM 08 (08-516 bis 08-522) eingesetzt. Die Triebwagen der Baureihe VT 08.5 bildeten in den fünfziger Jahren das Rückgrat des neu eingerichteten Fernschnellzugnetzes der Deutschen Bundesbahn. Sie liefen teilweise auch gekuppelt mit den noch vorhandenen Vorkriegs-Schnelltriebwagen und erreichten z.B. beim Einsatz als Ferndieseltriebwagen „Rheinblitz“ eine Tagesleistung von 1.500 km. Bis zu neun Zugeinheiten wurden planmäßig benötigt. Die Züge wurden auch im internationalen Schnelltriebwagenverkehr eingesetzt (nach Paris bzw Zürich). Da verschiedene bisher als Fernschnelltriebwagen mit VT 08.5 befahrenen Strecken (Rhein-Main, Ruhr-Paris, Saphir, Helvetia) in das damals neu geschaffene TEE-Netz aufgenommen wurden, verdrängte der noch komfortablere VT 11.5 den VT 08.5 bereits nach fünf Einsatzjahren aus einem Teil seiner Strecken. Die Triebwagenzüge bestanden in der Grundausstattung aus jeweils aus drei Teilen. Wegen ihrer außergewöhnlich schönen und schnittigen Kopfform nannte man diese Züge auch "Eierköpfe" Angeschafft wurden zunächst 13 Triebwageneinheiten, die als VT VM/VS 08-501 bis 08—513 bezeichnet wurden. Als Reservefahrzeuge wurden ein weiterer Triebwagenkopf, sowie zwei Mittelwagen beschafft. Die Triebwagen stellten eine Weiterentwicklung der Schnelltriebwagen der Vorkriegszeit dar, waren aber mit ihrer Maschinenleistung von 1.000 PS stärker als ihre Vorgänger. Ferner hatten sie bessere Laufeigenschaften. Die ersten Züge hatten eigentlich nur 1. Klasse-Abteile, zur Zeit der Auslieferung wurden sie noch als 2. Klasse bezeichnet. Die 2. Klasse hieß in den Anfängen noch 3. Klasse. Die Raumaufteilung der Triebwageneinheiten: - im Steuerwagen acht Abteile mit je sechs Sitzplätzen - Im Mittelwagen waren zehn Abteile, untergebracht. Zusätzlich war im Steuerwagen ein „Konferenzabteil“ mit vier Plätzen vorgesehen. Der Triebkopf enthielt an den Motorraum anschließend einen Gepäckraum, einen Postraum, eine Küche, eine Anrichte und einen 24 Sitze umfassenden Speise-Großraum. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Züge betrug 140 km/h, die jedoch in der ersten Zeit mangels geeigneter Strecken kaum ausgenutzt werden konnten. Die Triebzüge wurden in Hamburg-Altona, Dortmund Bbt und Frankfurt a. Main stationiert. Bei einigen Verbindungen reichte die Sitzplatzkapazität der dreiteiligen Einheit (nur 84 Plätze ohne Konferenz- und Speiseabteil) schon bald nicht mehr aus, so dass man sich zum Bau weiterer Mittelwagen entschloss. Da jedoch die Motorleistung nicht ausreichte, um eine vier- oder fünfteilige Einheit mit 140 km/h zu befördern, mussten auch weitere Triebköpfe bestellt werden, die bei den Langzügen die Steuerwagen ersetzen konnten. Die fortschreitende Elektrifizierung der Hauptstrecken Anfang der sechziger Jahre entzog den Diesel-Triebwagen der Baureihe VT 08.5 das Betätigungsfeld im Fernschnellzugverkehr mit ausschließlich 1. Wagenklasse, wo sich allmählich leichte ellokbespannte Wagenzüge etablierten, die abschnittsweise mit 160 km/h Höchstgeschwindigkeit verkehrten. Die nun aus ihrem Tätigkeitsbereich verdrängten Züge wurden daher in doppelklassige Züge umgebaut. Außerlich wurde dabei nichts verändert - außer das auffällige Flügelradsymbol, das die Züge bei der Auslieferung an den Stirnwänden zierte, wurde durch das DB-Emblem ersetzt. Nach dem Ersatz der VT 08.5 durch die VT 11.5 im Fernschnelldienst wurde ein Teil der Einheiten für die Städteschnellverbindungen umgebaut und dann unter der Bezeichnung VT 12.6 geführt. Technische Daten: Achsanordnung:B'2'+2'2'+2'2'+2'B' Dienstgewicht: 198,6 t Dienstgewicht: 120,6 t (dreiteilige Einheit) Länge über Puffer: 107,25 m Leistung: 2 * 1.000 PS Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Sitzplätze: 221 Baujahr: 1952 bis 1957 |
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b) Der VT 12.5
Für den Bezirks- und Städteschnellverkehr im Großraum Hamburg beschaffte die Deutsche Bundesbahn im Jahr 1953 vier Triebzüge der Baureihe VT 12.5 (VT/VM/VS 12-501— 12-504), die denen der Baureihe VT 08.5 äußerlich weitgehend glichen, jedoch in der Wagenmitte zusätzliche Türen besaßen. Während die Antriebsanlage denen der Züge der Fernverkehrsvariante VT 08.5 entsprachen, war der Innenraum der Wagen in Anpassung an die geplanten Einsätze völlig anders gestaltet. Der Innenraum wurde als Großraum ausgeführt und erhielt überwiegend Sitze der 2. Klasse. Da sich die Triebwagen im Verkehr zwischen Hamburg, Kiel, Lübeck und Flensburg sehr gut angenommen wurden, bestellte die Deutsche Bundesbahn Wagen nach. Im Jahre 1957 wurden die VT 12-505 bis VT 12-512 und die VM 12-505 bis VM 12-513 geliefert. Mit Hilfe dieser Zusatzlieferungen konnten, ebenso wie beim VT 08.5, längere Züge aus zwei Triebköpfen und zwei bis drei Mittelwagen gebildet werden. In den VT 08-501 bis VT 08-514 wurden Küche, Anrichte und Speiseraum zu einem Großraum mit 44 Sitzen der 2. Klasse umgestaltet. Der nicht mehr benötigte Postraum wurde mit dem Gepäckraum vereinigt. Bei den VT 08-515 bis 08-520 beschränkte sich der Umbau auf den Austausch der Stoffpolsterung gegen eine Kunstlederpolsterung. In den Mittelwagen blieben zwei, in den Steuerwagen drei 1. Klasse-Abteile erhalten. Alle anderen Plätze wurden auf die 2. Klasse heruntergestuft. Der Umbau, mit dem auch eine Neubeheimatung zu den Bahnbetriebswerken Braunschweig, Köln-Nippes und Hamburg-Altona einher ging, begann im Jahre 1963. Die Züge wurden jetzt als VT 12.6 bezeichnet. Als am 1. Januar 1968 bei der Deutschen Bundesbahn das neue Nummernschema eingeführt wurde, waren außer den VT 08 des amerikanischen Militärs (VT 08 801 —806) noch fünf VT 08.5 vorhanden, die die neue Baureihenbezeichnung 608 erhielten. Sie wurden beim Bw Frankfurt (M)-Griesheim noch in einem Schnellzugpaar nach Paris und zurück eingesetzt, wo sie den 1. Klasse-Teil eines ansonsten aus VT 12.5 gebildeten Zuges verstärkten. Die VT 12.5 wurden in die Reihe 612, die VT 12.6 in die Reihe 613 umgezeichnet. Die letzten 608 wurden im Jahr 1970 zu 613 umgebaut. Der Einsatz der Triebwagen der Baureihe 613 wurde auf die Bahnbetriebswerke Braunschweig und Hamburg-Altona konzentriert. Nach Hamburg-AItona gelangten auch wieder alle 612, die zum Teil auch an andere Betriebswerke ausgeliehen wurden. Im Jahr 1971 schied mit dem 612-501 das erste Fahrzeug dieser Baureihen nach einem Unfall aus dem Unterhaltungsbestand aus. Während von Hamburg aus weiterhin auch zahlreiche Schnellzüge mit den Eierköpfen gefahren wurden, setzte Braunschweig seine Züge ganz überwiegend im Regional-Eilzugverkehr ein. Erst im Jahre 1979 wurden mit der Baureihe 612-504 und 612-510 zwei weitere Triebköpfe ausgemustert. Anfang der 1980iger Jahre wurden die Baureihen 612/613 beim Bw Braunschweig zusammengezogen. Hier waren nun sieben Triebwagen der BR 612 und 20 der BR 613 vereint, daneben neun Mittelwagen der BR 912, 14 der BR 913 sowie zwei Steuerwagen der BR 912 und zehn der BR 913, zusammen also 62 Fahrzeuge. Von diesem Fahrzeugpark wurden planmäßig sieben Züge in der Reihung VT + VM + VS und vier in der Reihung VT + VM + VT eingesetzt, während der Rest als Reserve diente. Ein Schwerpunkt war die Strecke Braunschweig — Goslar / Bad Harzburg / Salzgitter—Kreiensen—Göttingen, wo auch zahlreiche relativ schnell fahrende Eilzüge, zum Teil als IC-Zubringer in Göttingen, zu bedienen waren. Häufig wurden die Nebenstrecken Braunschweig — Wolfenbüttel — Helmstedt und Braunschweig — Salzgitter- Lebenstedt — Derneburg befahren. Das Ende dieser Triebwagenreihe kam dann Ende der 1980iger Jahre. Technische Daten: Achsanordnung:B'2'+2'2'+2'2'+2'B' Dienstgewicht: 198,6 t Dienstgewicht: 120,6 t (dreiteilige Einheit) Länge über Puffer: 107,25 m Leistung: 2 * 1.000 PS Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h Sitzplätze: 221 Baujahr: 1952 bis 1957 |
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b) Der SVT 175
Dieser komfortable Triebzug für den internationalen Fernverkehr wurde 1963 auf der Leipziger Messe vorgestellt. Die in der Regel vierteilig fahrenden Einheiten konnten bei Bedarf um zwei Mittelwagen verlängert werden Technische Daten: Achsanordnung:B'2+2'2+ 2'2+2'B Dienstgewicht: 212,7 t Länge über Puffer: 87,36 m Leistung: 2 * 900/1000 PS Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Sitzplätze: 157 Baujahr: 1963
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Zu Beginn der 50er Jahre wuchs Europa zusammen. Auch die europäischen Bahnen wollten diese Bestrebungen fördern. Im Jahre 1953 regte der Präsident der Niederländischen Eisenbahnen, Dr. M. Hollander, die Einrichtung eines Schnelltriebwagennnetzes an. Die Züge sollten in Komfort und Service an die Glanzzeiten internationaler Züge wie z.B. "Rheingold" anknüpfen und konkurrenzfähig gegen die immer stärker aufkommenden innereuropäischen Flugverbindungen sein. Relativ schnell legte die gegründete TEE-Kommission die Streckenverbindungen dieser Züge fest: Paris - Dortmund Amsterdam - Frankfurt Hamburg - Zürich Oostende - Dortmund Amsterdam - Zürich Paris - Amsterdam Paris - Brüssel Paris - Zürich Lyon - Mailand Marseille-Mailand, München - Mailand. Die geplante gemeinsame Entwicklung und Beschaffung von Fahrzeugen scheiterte jedoch an nationalen Interessen. Man einigte sich lediglich über die Eckdaten der Fahrzeuge, die da lauteten: - 140 km/h Höchstgeschwindigkeit - 70 km/h bei 1,6% Steigung - 18 t max. Achslast - 100 oder mehr Sitzplätze - Zugrestaurant - Dienstraum für Zollbeamte - höchster Sitz- und Fahrkomfort, nur erste Wagenklasse - gemeinsames Bremssystem - bordeauxrot/beiger Anstrich - silbernes TEE-Emblem Da viele Strecken noch nicht elektrifiziert waren oder keine Mehrsystemlokomotiven für die unterschiedlichen Stromsysteme verfügbar waren, konnten nur Dieseltriebwagen diese Forderung erfüllen. NS (Niederlande) und SBB (Schweiz) entwickelten einen gemeinsamen dieselelektrischen Triebwagen, den vierteiligen DE4 bzw. RAm, bestehend aus Motorwagen, Abteilwagen, Speisewagen und Steuerwagen. Nach dem Ende des TEE-Verkehrs fuhren diese Triebwagen von 1977 bis 1992 als "Northlander" in Kanada. Die SNCF (Frankreich) setzte fünfteilige Triebzüge der Baureihe RPG 825 ein. Eine Küche war im Steuerwagen zu finden, das Essen wurde am Platz serviert. Eine Klimaanlage fehlte. Die FS (Italien) fuhr dieselhydraulische Triebwagen ALn 442-448 als Doppeleinheiten. Die Motoranlage war unterflur angeordnet, so dass die zweiteilige Einheit immerhin Platz für 90 Passagiere bot. Nicht nur wegen der fehlenden Klimaanlage konnten diese Triebwagen nicht mit dem Komfort der anderen Konstruktionen mithalten. |
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Die Beteiligung der Deutschen Bundesbahn am europäischen TEE-Netz erforderte in der zweiten Hälfte der
fünfziger Jahre neue deutsche Fernschnelltriebwagen. Unter der Leitung der BZA-München
wurde ein Triebwagen konstruiert, der siebenteilig mit je zwei Triebköpfen und
fünf Mittelwagen zusammengesetzt war. Die Triebzug-Typ vereinigte die positiven SVT-Erfahrungen von DRG und DB.
Die für den internationalen Fernschnellverkehr [TEE] entwickelten Dieseltriebzüge zeichneten sich durch strömungsgünstiges und formschönes Aussehen, sowie durch neuartige Trieb- und Laufdrehgestelle mit außerordentlichen Laufeigenschaften aus. Sein Komfort und seiner Technik überragte alle anderen damaligen TEE-Züge. Auch seine Ausstattung setzte neue Maßstäbe für die Entwicklung späterer TEE - Fahrzeuge. Dieser Fernschnelltriebwagen war der konsequente Abschluss deutscher SVT-Geschichte. Das Bundesbahn-Zentralamt München erhielt im September 1955 den Auftrag, den DB-TEE gemeinsam mit der deutschen Industrie zu entwickeln. Daraufhin wurde eine Arbeitsgemeinschaft zwischen dem BZA München, der MAN (Nürnberg), Linke-Hoffmann-Busch (Salzgitter) und Wegmann (Kassel) gebildet. Die Deutsche Bundesbahn nahm die international vereinbarten Vorgaben für Fernverkehrsschnellzüge sehr ernst und versuchte, diese so gut wie möglich einzuhalten. Die Zeit für die Entwicklung war sehr knapp, schließlich sollte der TEE-Verkehr schon zum Sommerfahrplan 1957 aufgenommen werden. Um eine längere Erprobung weitgehend ausschließen zu können, war man bestrebt, möglichst nur Bauteile und Konstruktionen zu verwenden, die sich schon zuvor im Bahnbetrieb bewährt hatten. Um sowohl die Vorteile des Triebwagens als auch des Lokzuges nutzen zu können, kam nur ein Zug in Frage, der die Vorteile beider Gruppen in sich vereinte. Dazu musste die Antriebsleistung auf möglichst wenige Fahrzeugglieder verteilt werden, damit sich antriebslose Personenwagen je nach Bedarf schnell aus- oder beistellen lassen konnten. Eine varibale Zuglänge erforderte ihrerseits eine höhere Antriebsleistung, als beispielsweise bei Triebwagen, deren fester Zugverband mit einer genau „dosierten Antriebsleistung auskommt. Das Konzept sah deshalb einen TEE- Zug vor, dessen Antrieb auf dem Prinzip des lokbespannten Zuges beruhte, äußerlich aber das geschlossene Bild des Triebwagens wiedergab. Dieses Konzept wurde schon bei der Entwicklung des VT 08 angewendet, mit gute Erfahrungen. Des weiteren übernahm man vom VT 08 das Prinzip der kombinierten Spanten- und Schalenbauweise sowie im wesentlichen die Ausgestaltung des Speisewagens. Von den Leichtmetall-Gliederzügen wurden die Leichtmetall-Bauweise, die Breite und Höhe der Reisezugwagen, die Bar aus dem VT 10551 (Nachtzug) und die Drehgestelle Bauart Wegmann (VT 10551) übernommen. Durch die Kombination von Leichtmetall mit der Spanten- und Schalenbauweise konnte das Gewicht sehr niedrig gehalten werden. Die Drehgestelle entsprachen annähernd der Konstruktion, wie sie im Nachtzug VT 10.551 Verwendung fand. Um ein einfaches Trennen des TEE-Zuges zu ermöglichen, nahm man von Jakobsdrehgestellen Abstand und gab jedem Wagen zwei eigene Drehgestelle. Das brachte zwar ein höheres Gewicht mit sich, hatte aber den Vorteil. dass die Wagen, die bei den Gliedertriebzügen (bedingt durch die große Breite) recht kurz gestaltet werden mussten, beim TEE-Zug verlängert werden konnten. Für den Antrieb übernahm man die Motoren (ab dem Jahre 1971 mit Gasturbinen) mit den dazugehörigen Hydraulik-Getrieben, die ihre Zuverlässigkeit bereits in den VT 08, VT 10, V 80 und V 200 unter Beweis gestellt hatten. Allerdings ging man nun davon ab, den Motor, wie bis dahin zumeist bei Verbrennungs-Schnelltriebwagen üblich, in das Triebdrehgestell einzubauen, sondern setzte ihn der besseren Zugänglichkeit wegen auf den Fahrzeugrahmen (wie bei der V 200) des Triebkopfes. Ebenfalls übernommen wurden Neben- und Hilfsanlagen. Aus Gründen der Geräuschdämmung sah man Fahrgastbeförderung nur in den antriebslosen Zugteilen vor. Dies, die begrenzte Wagenlänge, großzügig gestaltete Sitzplätze, das Mitführen eines Küchenwagens und eines Bar- und Speisewagens erforderte bei einem Platzangebot für 120 Reisende fünf Reise- waggons. Da weder dem Großraum- noch dem Abtellwagen eindeutig der Vorzug gegeben werden konnte, sah man beide Wagenbauarten vor. Um ein schnelles Kopfmachen und ein geschlossenes Zugbild zu gewährleisten, stattete man den Zug mit zwei angetriebenen Endgliedern (Triebköpfen) aus. Somit ergab sich als Standardlänge ein siebenteiliger Zug. Eine Leistung von 1000 PS je Triebkopf hielt man für ausreichend bemessen, um bis zu drei weitere Wagen beisteHen zu können, ohne die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und die Anfahrbeschleunigung zu mindern. Ein siebenteiliger Zug sollte die meiste Zeit mit der Leistung nur eines Triebkopfes auskommen. Lediglich beim Anfahren und in Steigungen sollte der zweite Antriebsteil wie eine Schiebelok arbeiten. Man ging davon aus, dass ein solcher Zug nur etwa 15% seiner Fahrzeit die volle Leistung beider Triebköpfe benötigt. Bei der äußeren Gestaltung der Triebköpfe hatte der Versuchszug SVT 137 155 von Kruckenberg Pate gestanden. In den Triebköpfen waren neben dem Lokführerstand und Maschinenraum noch ein Gepäckraum, ein Abteil für Zugführer und Stewardeß, ein Abteil für Zoll- und technisches Personal sowie eine Toilette für Dienstpersonal untergebracht. Im Jahre 1956 konnten die ersten Triebköpfe und erst im Februar 1957 die ersten Mittelwagen fertiggestellt werden. Die Computerziffernbezeichnungen der VT 11.5 lauteten: DB 601 --> 2 x 1.100 PS DB 602 --> 2 x 2.200 PS Ursprünglich setzten sich die Züge je aus einem Triebkopf an den Zugenden (Dü), zwei Mittelwagen mit Abteilen (Aü), einem Großraumwagen (Ay), einem Speisewagen mit Küche und Speiseraum (WRy), sowie einem Barwagen mit Bar und Sitzplätzen (ARy) zusammen. Die Züge fuhren auf stärker belasteten Relationen aber bald auch 8- oder 9-teilig. Eine typische Reihung war Dü + Aü + WRy + ARy + Ay + Aü + (Aü +) (Aü +) Dü. Der VT 11.5 war sicherlich unzweifelhaft der Star der TEE-Züge Die deutsche Konstruktion der VT 11.5 war für den internationalen Fernschnellverkehr entwickelt worden. Die Dieseltriebzüge zeichneten sich durch strömungsgünstiges und formschönes Aussehen, sowie durch neuartige Trieb- und Laufdrehgestelle mit außerordentlichen Laufeigenschaften aus. Zu ihrer Zeit stellten die vollklimatisierten Wagen einen eisenbahntechnischen Spitzenstandard dar. Ursprünglich setzte sich ein Zug aus: - je einem dieselhydraulisch angetriebenen Triebkopf mit 1100 PS an den Zugenden (Dü) - zwei Mittelwagen mit Abteilen (Aü) - einem Großraumwagen (Ay) - einem Speisewagen mit Küche und Speiseraum (WRy) - einem Barwagen mit Bar und Sitzplätzen (ARy) zusammen. Die Züge fuhren auf stärker belasteten Strecken, und hier auch 8- oder 9-teilig, im späteren Einsatz sogar 10-teilig. Nachdem immer mehr Hauptstrecken elektrifiziert waren, wurden mehr und mehr TEE-Verbindungen auf lokbespannte Züge umgestellt. Im August 1972 endete der Einsatz mit der Umstellung des TEE "Mediolanum" München-Mailand auf elektrische Lokomotiven. Schon ab 1971 waren viele dieser Garnituren als InterCity unterwegs, das TEE-Emblem wurde durch eine Blechtafel "InterCity" ersetzt, der Barwagen entfiel. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde von 140 km/h auf 160 km/h hochgesetzt. Um auch Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h mit einer größeren Zahl von Mittelwagen fahren zu können, musste dafür die Leistung der Triebköpfe gesteigert werden. Versuchsweise wurden 1972/73 vier Triebköpfe statt mit Dieselmotoren mit einem doppelt so starken Gasturbinenantrieb ausgestattet. Diese als Baureihe 602 bezeichneten Einheiten konnten mit einem dieselmotorbestückten Triebkopf auf der anderen Triebzugseite kombiniert werden. In der Praxis bewährten sich die stärkeren Triebköpfe jedoch nicht. Die Turbine war zu wartungsintensiv und benötigte - vor allen im Teillastbereich - zu viel Treibstoff. Die Turbinentriebköpfe wurden deshalb bereits 1978 wieder ausgemustert. Einer davon ist rollfähig erhalten und kann im DB Museum Nürnberg besichtigt werden. Der Sommerfahrplan 1979 brachte mit der Einführung der 2. Klasse im InterCity (Slogan damals: "Jede Stunde, jede Klasse") das Aus für die nur die 1. Klasse führenden Triebzüge im IC-Verkehr. Im selben Jahr erfolgte deshalb der Umbau zum Einsatz im Turnusverkehr. Statt des Fernsprecherraums wurde in den Triebköpfen ein Gepäckraum eingerichtet, im Zolldienstraum war nun der Platz für den Reiseleiter. Großraum und Barwagen wurden mit Dreh-Liegesitzen ausgestattet, die Abteilwagen erhielten Klapptische zum Service am Platz. Das "InterCity"-Logo am Bug machte dem schlichten DB-Logo Platz. Im TEE-Einsatz war der Triebzug auf folgenden Strecken: Saphir 07/57 - 09/71: Dortmund - Oostende -- 7-teilig Helvetia 10/57 - 05/65: Hamburg - Zürich -- 8/9-teilig Rhein-Main 12/57 - 05/67: Frankfurt/Main - Amsterdam -- 8-teilig Paris-Ruhr 12/57 - 05/60: Paris - Dortmund -- 7-teilig Parsifal 05/60 - 09/68: Dortmund - Paris -- 8-teilig Diamant 05/65 - 09/71: Dortmund - Antwerpen -- 8-teilig Mediolanum 06/69 - 08/72: München - Mailand -- 8-teilig Im Turnusverkehr, z.B. als "Alpen-See-Express" fuhren die Einheiten normalerweise zehnteilig. Häufige Verbindungen waren Ruhrgebiet - Allgäu und Hamburg - Bayerischer Wald. Mit Beginn des IC-Verkehrs entfiel der Barwagen und das TEE-Emblem auf den Triebköpfen wurde durch "InterCity" ersetzt. Versuchsweise wurden vier Triebköpfe 1972 zur Leistungssteigerung mit Gasturbinenantrieb ausgestattet, der sich jedoch nicht bewährte. Die Einführung des zweiklassigen IC-Verkehrs bedeutete das "Aus" für den Einsatz des Triebzugs als InterCity. Im Jahre 1979 erfolgte der Umbau zum Einsatz im Turnusverkehr. Statt des Fernsprecherraums wurde in den Triebkopfen ein Gepäckraum eingerichtet, im Zolldienstraum war nun der Platz für den Reiseleiter. Großraum und Barwagen wurden mit Dreh-Liegesitzen ausgestattet, die Abteilwagen erhielten Klapptische zum Service am Platz. Im Jahre 1988 wurden die Züge dann ausgemustert. Technische Daten: Achsanordnung:B'2'+2'2'+2'2'+2'2'+2'2'+2'2'+2'2'+2'2'+2'2'+2'B'
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Noch nicht ausgearbeitet
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Zur Verjüngung des Bestandes an Dieseltriebwagen bestellte die
Deutschen Bundesbahn 1959 bei der MAN und der Wagonfabrik
Uerdingen je zwei dreiteilige Prototypen der VT 23 und VT 24.
MAN lieferte im Sommer 1961 seine beiden Einheiten aus
VT 23-501 + VM 23-501 + VT 23-502 und VT 23-503 + VM 23-502 +
VT 23-504.
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Dieseltriebwagen - Baureihe VT 24
Dieseltriebwagen - Baureihe 624 |
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Aufgrund der auf 600 PS verstärkten Motorleistung fuhren die VT 25 planmäßig mit je
zwei Steuerwagen VS 145 unterschiedlicher Bauarten gekuppelt. sie waren häufig als
Eiltriebwagen auf den strecken Aachen — Köln - Düsseldorf — Duisburg und auf der Westerwaldstrecke
von Köln nach Frankfurt/Main eingesetzt. Die Ablösung erfolgte im Jahre 1962 in Köln durch Wendezüge
mit der Diesellok V 100. Nach kurzem Einsatz beim BW Oldenburg erhielt 1963 das BW Münster alle sechs
VT 25, die jedoch dann bis 1965/66 ausgemustert wurden.
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Bilder stammen aus der Zeitschrift Eisenbahn-Magazin
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Im Jahre 1947 sind die in den vier Besatzungszonen noch vorgefundenen VT-Wagen vom Reichsbahnzentralamt
(RZA) München umgenummert worden. Triebwagen mit 420 Ps-MAN-Motoren erhielten die Baureihen-Nr. VT 32,
die mit 410 PS Maybach-Motoren wurden als VT 33 eingeordnet. In der US-Zone zählte man nach Kriegsende
insgesamt zwölf VT mit 420 PS-MAN-Motoren.
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Nach dem Vorbild ähnlicher Maybach-Motoren hatte auch MAN einige 420 PS-Motoren mit Abgaslader
ausgerüstet. Die nun 560 PS leistenden Triebwerke liefen in den VT 137-156 und VT 137-159, die
sich auf der Schwarzwaldstrecke zwischen Offenburg und Konstanz bewährten. Alle vier Triebwagen
überstanden den Krieg und erhielten 1947 die Betriebs-Nr. VT 38000 bis 003. VT 38000 war schwer
beschädigt und sollte zum Versuchs-VT mit zwei 800 PS-Motoren umgebaut werden. Dazu ist es jedoch
nicht gekommen, denn 1952 ist der Wagenkasten im AW Nürnberg zerlegt worden. VT 38001 befand sich
nach Kriegsende in Österreich und kam erst Ende 1948 beim Bww München Hbf zum Einsatz.
Die VT 38-002 und VT 38-003 gehörten zum VT-Bestand der französischen Zone und wurden nach
zwischenzeitlichen Stationierungen in Offenburg und Landau ab 1950 vom Bw Konstanz aus wieder auf
der Schwarzwaldstrecke eingesetzt. In diese beiden VT sind 1956 noch 600 PS-Maybach-Motoren eingebaut
worden, aber im Gegensatz zu den VT 25 blieb der elektrische Antrieb erhalten. Bereits Anfang der
60er Jahre stellte die DB die beiden Triebwagen ab. Der VT 38-002 kam nach längerer Abstellzeit
als Tunnelmeßwagen „Kar 6210‘ am 12.3.1965 beim Bw Karlsruhe wieder in Betrieb.
Seit 1968 als 712 001—7 bezeichnet, ist er noch heute im Einsatzbestand der DB.
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Bilder stammen aus der Zeitschrift Eisenbahn-Magazin
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Die VT 60 und der VT 62 wurde für den Nahverkehr auf Haupt- und Nebenstrecken eingesetzt.
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Dieseltriebwagen Vt 62
Dieseltriebwagen Vt 62
Dieseltriebwagen VT 60 |
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Im Jahre 1952 lieferte die Waggonfabrik Uerdingen den einmotorigen Schienenbus der
Baureihe VT 95 (später wurde in den DB 795 umbenannt) in einer ersten Serie von 60 Exemplaren aus.
Diese trugen zunächst die Ordnungsnummern 913 - 972. Als absehbar war, dass die Nummernreihe
901 ff. ausgeschöpft war, ging die Deutsche Bundesbahn auf die 4-stelligen Nummern 9113 - 9172 über.
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Die Baureihe VT 97 wurde als Ersatz für die
Zahnrad-Dampflok beschafft, die auf der Strecke
Honau-Lichtenstein fuhren.
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Der Integraltriebwagen VT 102 dient dem Regionalverkehr. So wird dieser Zug auch bei der
Bayerischen Oberlandbahn eingesetzt.
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Anfang der 1930iger Jahre wurde überlegt, wie der, in der laufenden Unterhaltung sehr
teure Dampflokbetrieb durch andere kostengünstigere Antriebsarten ersetzt werden
konnte.
Versuchs-VT mit der Fabrik-Nr. 126976
VT 137-138 - Dieseltriebwagen der Einheitsbauarten der Deutschen Reichsbahn. Der 1935 gebaute VT 137-138 wurde bei der Deutschen Bundesbahn als VT 63-902 geführt und 1958 von der Bremervörde – Osterholzer – Eisenbahn angekauft und als T 171 eingesetzt. Bild stammt von der Homepage: http://www.zittauer-schmalspurtriebwagen.de Technische Daten
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Bild stammt von der Homepage: http://www.zittauer-schmalspurtriebwagen.de
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Bild stammt von der Zeitschrift "Eisenbahnmagazin 11/84
Hauptsächlich für Funkmessungen, bei Bedarf aber auch für Messungen der
punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB), setzte die Deutsche Reichsbahn in der DDR
den "Funk-Mess-Triebwagen FMT" 723-101 ein. 1958 baute die DR ihn zum Funkmeßtriebwagen
VT 137-700 um. Die Baureihennummer ab dem Jahre 1970 lautete dann VT 188-101.
Nach der Wende (1992) erfolgte die Umzeichnung nach dem Bundesbahnschema mit VT 723 101.
Die VT 723 wurde auch noch in den Bestand der Deutschen Bahn AG übernommen.
Ausgemustert wurde dieser Triebwagen schließlich im Jahre 1997.
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Dieser Schienenbus wurde bereits im Jahre 1929 von der Firma
WUMAG als Benzoltriebwagen hergestellt. Diese Dieseltriebwagen
konnten bereits 75 km/h fahren. Anfang der 60iger Jahre wurden
die Fahrzeuge ausgemustert.
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Man nennt die Dieseltriebwagenbaureihe 610 auch den Pendolino. Der Triebwagen der Baureihe 610 ist mit
gleisbogenabhängiger Wagenkastensteuerung ausgerüstet. Auf kurvenreichen Strecken erreicht er höhere Geschwindigkeiten,
weil sich der schwenkbare Wagenkasten computergesteuert in die Kurve legt.
Bild stammt von der www.baureihe610.de
Bild stammt von der www.baureihe610.de |
Bild stammt von der www.baureihe610.de
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Man nennt die Dieseltriebwagenbaureihe 614 auch den verhinderten Pendler. Im Jahre 1971 enstand bei der Fa. MAN die Baureihe 614, die eine Fortentwicklung des Dieseltriebwagens 624/634 (ex VT 24) war. Die Kopfform wurde neugestaltet. Es wurde auf die Stirnwandtüren verzichtet, die Frontpartie war nicht mehr so steil, der Zug bekam eine attraktive Lackierung. Der Wagenkasten wurde zur Mitte hin verjüngt, damit er sich bei eingeschalteter, gleisbogenabhängiger Wagenkastensteuerung innerhalb der zulässigen Lichtraumprofils bewegt. Doch dazu kam es leider nur bei Versuchsfahrten (614-001 und 614-003). Im Alltagsverkehr bewährte sich die Neigetechnik nicht. Erst 1992 wurde die Pendelmechanik, die aus Italien (FIAT) stammte, auch in Deutschland eingeführt. Der Dieselmotor von MAN entspricht weitgehend dem des 624/634, wird jedoch mit einer höheren Enddrehzahl von 2150 U/min betrieben und ist für eine Leistung von 370 kW/500 PS ausgelegt, jedoch nur auf die beim 624/634 üblichen 331 kW/450 PS eingestellt. Bei 26 Triebwagen (13 Garnituren) wurden nach dem Jahre 2000 mit neuen Dieselmotoren von Cummins ausgerüstet. Mit 448 kW haben sie eine deutlich höhere Leistung. Das Remotorisierungsprogramm wurde aber gestoppt, nachdem die Einsatzperspektive des 614 sich spürbar verschlechtert hat Die bei vielen 624/634 bis zuletzt vorhandene Handpumpe zum druckfreien Nachfüllen von Kühlwasser ist beim 614 nicht eingebaut worden. Die Lüfteranlage des Kühlwasserkühlers kann vom Triebfahrzeugführer bei Ausfall des Lüfterreglers auf Notbetrieb umgerüstet werden, was beim 624/634 nur werktstattseitig möglich ist. Die Baureihe 614 wurde ein erfolgreicher Vetreter des Regionalverkehrs. Die letzte Serie dieser Baureihe erhielt das BW Braunschweig. Diese Züge waren ozeanblau/beige lackiert. Insgesamt wurden 84 Triebwagen ausgeliefert, die normalerweise dreiteilig eingesetzt werden. Man konnte aber auch 2- und 4-teilige Züge oder Mehrfachtraktionen beobachten. Auch ein Güterwagen konnte sich schon mal ans Ende eines 614 "verirren". Die Baureihe 614 wurden mittlerweile umgebaut. Die Gepäckabteile wurden entfernt. Sie erhielten ergonomischere Sitze (auch Schalensitze wie der 610). Die meisten von ihnen präsentieren sich in verkehrsroter Lackierung, einige wenige sind noch in Regionalbahngrün anzutreffen. Die Triebwagen der Baureihe 614 galten bis zum Jahre 2008 als eine Triebwagenreihe mit zeitlich mittelfristiger Aussicht auf Einsatz. Durch die Entwicklung auf neue und fahrgastfreundliche Triebwagen, gab es jedoch einen immer stärkeren Ausmusterungsdruck auf diese Triebwagenreihe. Obwohl die Triebwagen in der Regel in einem technisch einwandfreien Zustand sind, besitzt diese Baureihe keine behindertengerechten Zugänge, der Innenkomfort entspricht nicht dem modernen Innendesign der Jahrtausendwende. Eingesetzt wird die 614-Baureihe noch in den beiden Betriebshöfen Braunschweig und Nürnberg. Während in Braunschweig die 614 Baureihe auf die Baureihe 628 modernisiert wurde, kommt in Nürnberg langsam die neue Baureihe 648 zum Einsatz Technische Daten:
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Fleischmann-Modell (Nr.4431)
Fleischmann-Modell (Nr.4438) |
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Ende der 50iger Jahre wuchs der Bedarf an Städteverbindungen
sehr stark auf den nicht elektrifizierten Streckennetz an. Hinzu
kam, dass die bisher auf diesen Strecken verkehrenden
Dieseltriebwagen aus der Vorkriegszeit ersetzt werden mussten.
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Bei dem Dieseltriebwagen der Baureihe 628 handelt es sich um einen zweiteiligen
Nahverkehrsdieseltriebwagen der auf dem Streckennetz der Deutschen Bahn AG seinen Dienst
versieht.
Bild stammt von Wikipedia |
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Die Baureihe 642 wird häufig auch als "ICE" des Regionalverkehrs bezeichnet. Dies liegt an der
windschnittige Form, die er von seinem großen Namensvetter vererbt bekommen hat. Besonders
die Kopfform errinnert stark an den ICE-T. Mit dieser Baureihe 642 stellte die DB-AG ab
dem Jahr 2000 moderne und umweltfreundliche Dieseltriebzüge mit einer Höchstgeschwindigkeit
von 120 km/h für den Regionalverkehr in Dienst.
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Technische Daten:
Hersteller: Siemens Mobility (vormals Siemens Transportation Systems) Baujahr: ab 1999 Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h Länge über Kupplung: 41,7 m Breite: 2,83 m Platzangebot: 1. Klasse (falls vorhanden): 12 2. Klasse mindestens 98 Stehplätze: 110 Motorisierung: 2 × Sechszylinder-Dieselmotoren von MTU bzw. MAN Leistung: 2 × 275 kW bzw. 2 x 315 kW Spurweite: 1435 mm (Normalspur) Achsfolge: B’(2)’B Leergewicht: 66 t Höchstgewicht: 88 t Dienstgewicht: 68 t |
Bilder stammen von der Firma Fleischmann
Bild stammt von Wikipedia |
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Nach einer langanhaltenden Beschaffungspause hatte sich bei einigen größeren Nahverkehrs-Bahnen
herausgestellt, dass nach wie vor Bedarf für den Einsatz wirtschaftlicher und moderner Dieseltriebwagen
bestand. Insbesondere waren solche Strecken betroffen, deren Personen- und Güterverkehrsaufkommen
so groß war, dass eine Stillegung und Verlagerung auf die Straße nicht in Frage kam.
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Der Stadler Regio-Shuttle RS1 ist der erste in Deutschland weit
verbreitete Nahverkehrsdieseltriebwagen neuer Generation.
Charakteristisch sind vor allem die trapezförmigen Fensterbänder.
Die Bezeichnung des Regio-Shuttle bei der Deutschen Bahn ist als
Baureihe 650 gezeichnet. Vor allem zahlreiche Privatbahnen haben die
Regio-Shuttles angeschafft.
Bild stammt von Wikipedia |
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Nahverkehrszug
Das Bild stammt aus der Zeitschrift "Eisenbahn Revue" |
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Über den nachfolgenden Link könnt Ihr einen Aussatz über Museums-Dieselloks abrufen.
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