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Kapitel:
Deutsche Elektro-Loks der Baureihen 01 bis 69
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Das legendäre Schweizer Krokodil


Einführung
Im Jahre 1879 fuhr die erste brauchbare Elektrolokomotive der Welt in Berlin.
Es gab zwar schon lange vorher Versuche mit elektrisch angetriebenen Schienenfahrzeugen, richtig funktioniert hatte aber bis zu diesem Jahr keine.
Die Firma Siemens & Halske führte bei einer Gewerbeausstellung eine kleine Elektrolokomotive vor. Die Besucher der Messe konnten damit auf dem Gelände der Messe herumgefahren werden. Die Lokomotive leistete fast 3 PS und konnte mit vollbesetztem Zug nur 7 km/h schnell fahren. Die Passagiere saßen unter freiem Himmel. Der Lokführer saß direkt über dem Elektromotor.
In fünf Monaten fuhren über 80.000 Menschen mit dem neuartigen Fahrzeug mit.
Alle elektrischen Lokomotiven sind technisch im Prinzip bis heute genauso aufgebaut wie dieses kleine Fahrzeug.
Das Original kann im Deutschen Museum in München oder als Nachbau im DB Museum in Nürnberg betrachtet werden.
Der Strom wurde damals noch auf einer Stromschiene zwischen den Schienen zur Lok geleitet. Das war aber für die Menschen lebensgefährlich, wenn aus Versehen die Stromschiene berührt wurde.
Um dieser Gefahr zu begegnen schuf man ein Stromabnehmersystem oberhalb der Lokomotive. Dieses Stromabnehmersystem wurde dann Oberleitung genannt.
Manche U-Bahnen und S-Bahnen haben allerdings heute noch Stromschienen. Sie sind aber mittlerweile gegen unbeabsichtigtes Berühren gut gesichert.
Auf den nachfolgenden Seiten will ich euch einen Überblick über die deutschen E-Loks geben.


E-Lok Baureihe 04

Im Jahre 1931 plante die DRG einige Strecken ab Stuttgart zu elektrifizieren. Die dazu nötigen Schnellzugloks sollten mit drei einzeln angetriebenen Radsätzen versehen werden. Die AEG entwickelte aus einer 1'Do1'-Lok die zuerst geforderte 1'Bo1A1'-Radsatzanordnung. Die Elektrifizierung nahm die GV-Bayern zum Anlass, bei der AEG 10 Loks eines neuen Typs zu bestellen. Die Radsatzanordnung war aber nun 1'Co1'. Die max. Geschwindigkeit dieser ersten 10 Loks betrug 110km/h. Weitere Untersuchungen der Strecken ergaben dann aber den zweckmäßigeren Einsatz von 1'D1'-Loks. Somit wurden die Loks sofort nach Lieferung 1933 nach Leipzig umstationiert und dort abgenommen. Die neue Baureihe E04 ersetzte zuerst einmal die E17 aus dem Raum Leipzig. Diese wurden nach München abgegeben. Aber auch die E04 09 und 10 kamen im gleichen Jahr wieder zum BW München Hbf.
Im Sommer 1933 wurden mit der E04 09 zwischen München und Stuttgart Schnellfahrversuche durchgeführt. Am 28.Juni erreichte die Lok mit einem 309-t-Personenzug die Geschwindigkeit von 151,5 km/h.
Daraufhin wurden die Getriebeübersetzungen der E04 09 und 10 geändert, sodass nun die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h zulässig war.
Nach Abschluss der Versuchsfahrten wurden die beiden Loks ebenfalls im BW Leipzig stationiert.
Weitere 11 Loks der E04 wurden 1933/34 mit der verbesserten Übersetzung und somit mit einer Höchstgeschwindigkeit von 130km/h geliefert. Zusätzlich hatten diese Loks eine Laufradbremse erhalten.
Aus ökonomischen Gründen wurde diese Lokomotive mit nur drei anstelle von vier Treibachsen konstruiert, die für den dortigen Betrieb auf ebener Strecke genügten.
Durch die Änderung der Getriebeübersetzung wurde die Höchstgeschwindigkeit der Lok von anfänglich 110 km/h auf 130 km/h gesteigert.
Die letzen 2 Loks der Baureihe E04 wurden 1936 geliefert. E04 23 bekam 1939 eine Wendezugsteuerung für Versuchsfahrten eingebaut.
Die E04 lehnte sich im mechanischen Teil an die E17 an. Wobei die E04 einen einfacheren Blechrahmen erhielten. Statt der Zwillingsmotoren wurden drei Einzelmotoren eingebaut.
Die Laufachsen wurden mit den benachbarten Treibachsen zu einem Krauss-Helmholtz-Gestell verbunden.
Die letzten E-Lok Baureihe 04 wurde im Jahre 1982 bei der Deutschen Bundesbahn ausgemustert.
Bereits Im Jahre 1977 wurde sie bei der Deutschen Reichsbahn aus dem Dienst entfernt.

Technische Daten:
Achsanordnung: 1´Co1´
Länge über Puffer: 15,120 m
Dienstgewicht: 92 t
Leistung: 2190 kwh bei 98 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 110 - 130 km/h
Baujahr: ab 1932

E-04
E-04
E-04



Die E-Lok Baureihe 05

Die E-Lok 05 ware eine Schnellzuglok der DRG. Sie wurde im Jahre 964 bei der DR ausgemustert

Technische Daten:
Achsanordnung: 1´Co1´
Leistung: 2160 kwh
Höchstgeschwindigkeit: 110-130 km/h
Baujahr: 1933




Die E-Lok Baureihe 06

Sie firmierte als Preussisch-Hessische ES 51 bis 57 ab dem Jahre 1924. Ab dem Jahre 1928 wurde sie als E 06 als Schnellzuglok bei der DRG eingesetzt.

Technische Daten:
Achsanordnung: 2´C2´
Leistung: 2780 kwh
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
Baujahr: 1970




Die E-Lok Baureihe 11
E-11



Die E-Lok Baureihe 15

Die E 15 wurde als Schnellzuglok bei der DRG eingesetzt.

Technische Daten:
Achsanordnung: (1´Bo) (Bo1´)
Leistung: 2760 kwh
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
Baujahr: 1927




Die E-Lok Baureihe 16

Die E 16 wurde als Schnellzuglokomotive eingesetzt. Ihr Haupteinsatzgebiet war im Bereich des Bahnbetriebswerkes Rosenheim. Bis zum Beginn der sechziger Jahre dominiert die E 16 die Traktion der schweren internationalen Schnellzüge und der schnellen Fernverkehrszüge zwischen München und Kufstein - Salzburg. Dann verdrängen die E 10 und die E 18 allmählich diese Maschine im Eilzugdienst. Der "Königin von Kufstein" wie sie auch genannt wurde ist sicherlich einer der schönsten deutschen Schnellzuglokomotiven. Sie wurde im Jahre 1980 bei der DB ausgemustert.

Technische Daten:
Achsanordnung: 1´Do1´

Leistung: bis 2800 kwh
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Baujahr: ab 1926

E-18



Die E-Lok Baureihe 17

ausgemustert 1980 bei der DB und 1968 bei der DR

Technische Daten:
Achsanordnung: 1´Do1´
Leistung: 2800 kwh
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h
Baujahr: 1928




Die E-Lok Baureihe 18

Die für den schweren Schnellzugverkehr konzipierte Ellok E 18 vereinte bewährte Technik aus der E 17 (Fahrzeugtechnik) und der E 04 Reihe (Elektrik).
Im normalen Dienst beförderten die Lokomotiven der E 18 Reihe 935-t-Züge bei einer Geschwindigkeit von 140 km/h in der Waagerechten.
Die 1935 gebaute E 18 03 verkehrte auf der Linie München-Stuttgart. Wegen schwerer
Wegen ihrer hohen Leistungsfähigkeit wurde sie im Jahre 1937 auf der Pariser Weltausstellung mit dem Grand Prix für die stärkste Einrahmenlokomotive ausgezeichnet.
Die E 18 wurde im Jahre 1984 bei der DB und im Jahre 1991 bei der DR ausgemustert.

Technische Daten:
Achsanordnung: 1´Do1´
Länge über Puffer: 16,920
Leistung: 3040 kwh bei 117 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h bis 140 km/h
Baujahr: ab 1927

E-18



Die E-Lok Baureihe 19


Wird noch vervollständigt

Technische Daten:
Achsanordnung:
Länge über Puffer:
Leistung:
Höchstgeschwindigkeit:
Baujahr:

E-18



Die E-Lok Baureihe 21

Noch nicht bearbeitet.

Technische Daten:
Achsanordnung: 2´Do1´
Leistung: 3500 kwh
Höchstgeschwindigkeit: 110 km/h
Baujahr: ab 1926




Die E-Lok Baureihe 41
siehe Ausführungen unter E 141      E-18



Die E-Lok Baureihe 42
E-18



Die E-Lok Baureihe 44

Die Baureihe E 44 gehört zu den sog. DR-Altbau-Elloks. In den Jahren 1930/31 wurden von den Firmen Siemens- Schuckert-Werke, Maffei-Schwartzkopf-Werke und Bergmann-Elektrizitäts-Werke je eine vierachsige Lokomotive in Drehgesstellbauweise mit weitgehend geschweißtem Fahrzeugteil und Tatzlagerantrieb entwickelt.
Die Prototypen der ersten beiden Firmen wurden weiterentwickelt und u.a. zum Einsatz auf der Höllentalbahn und auf der Gebirgsstrecke zwischen Freilassing und Berchtesgaden eingesetzt.
Man nennt sie deshalb auch das "Deutsche Krokodil". Weitere Informationen sind unter der E 94 nachzulesen.

Technische Daten:
Achsanordnung: Bo'Bo'
Länge über Puffer: 15,29 m
Dienstgewicht: 78 t
Leistung: 2200 kwh bei 76km/h
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Baujahr: 1932

E-44

E-44



Die E-Lok Baureihe 60

In den zwanziger Jahren wurden die Strecken rund um München durch die Deutsche Reichsbahn elektrifiziert. Es entstand dadurch in den großen Bahnhöfen ein Bedarf an elektrischen Rangierlokomotiven. Diese Lokomotiven sollten nach Plänen der Reichsbahn langfristig den unwirtschaftlichen Dampf-Rangierbetrieb ablösen.

Aus diesem Grund bestellte die Deutsche Reichsbahn im Jahr 1926 zwei elektrische Rangierloks. Bis Juli 1927 folgten fünf weitere, 1931 weitere fünf und 1932 noch einmal zwei Loks. Die Bestellung war an die Bedingung geknüpft, dass beim Bau der Lokomotiven möglichst viele Bauelemente der Baureihe E 91 und E 52 verwendet werden, um eine wirtschaftlichere Unterhaltung gewährleisten zu können. Die Höchstgeschwindigkeit der Lok wurde auf 55 km/h festgelegt.

Die erste Lokomotive wurde im Jahr 1927 als E 60-01 in Dienst gestellt. Sieben Jahre später folgte die E60-14 als letzte Lok dieser Baureihe. Wurden die Lokomotiven E60-01 bis 12 elektrisch und mechanisch von AEG ausgerüstet, so stammte der elektrische Teil bei den letztgelieferten E60-13 und 14 von SSW.

Seit der Lieferung waren die Lokomotiven vorwiegend in süddeutschen Betriebswerken im Rangierdienst auf elektrifizierten Großbahnhöfen eingesetzt. Mit der Annexion Österreichs im Jahr 1938 erweiterte sich das Einsatzgebiet auch auf Österreich. Im November 1938 wurden mit E60-03, 06 und 13 die ersten Loks zum Bw Innsbruck umbeheimatet. Auch Kufstein und Wörgl bekamen später Lokomotiven zugewiesen. Im Jahr 1940 erreichte der österreichische Bestand mit sechs Lokomotiven seinen Höhepunkt.

Nach dem Krieg verteilte die Deutsche Bundesbahn die Maschinen auf die Betriebswerke Garmisch, Rosenheim, Freilassing, München Hbf, Murnau und Treuchtlingen.

Im Jahr 1958/59 wurden die Lokomotiven im AW München Freimann grundlegend modernisiert. Sie erhielten u.a. Rangierübergänge an beiden Lokenden, eine umfangreiche Modernisierung der elektrischen Einrichtung, sowie zusätzliche seitliche Führerstandsfenster.

Zum 01.01.1968 bekam die Baureihe E60 die neue Computernummer 160 zugewiesen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch alle vierzehn Loks im Einsatz und verteilten sich auf die Bws Garmisch, Rosenheim, Freilassing, Heidelberg und Treuchtingen.

Ab dem Jahr 1978 wurden dann die Loks systematisch ausgemustert. Zum Jahreswechsel 1979/80 standen nur noch drei Lokomotiven im Dienst.

Die drei Lokomotiven konnten der Nachwelt erhalten werden. Anläßlich der 150 Jahr-Feier im Jahr 1985 baute das AW München Freimann die E160 010 unter Verwendung der E160 003 zwischen dem 05. März und dem 19. Juni 1985 betriebsfähig auf.

Technische Daten:
Achsanordnung: 1'C
Länge über Puffer: 11,100 m
Dienstgewicht: 72,5 t
Leistung: 1074 kwh bei 38 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 55 km/h
Baujahr: 1932

E-60



Die E-Lok Baureihe 63
E-63



Die E-Lok Baureihe 69

Im Jahre 1905 nahm die erste Einphasen-Wechselstrom-Lokomotive Deutschlands auf der Strecke Murnau-Oberammergau ihren Dienst auf. Diese wurde zusammen mit weiteren beschafften Lokomotiven nach Übernahme durch die Reichsbahn, als Baureihe E 69 eingestuft.

Technische Daten:
Achsanordnung: Bo
Länge über Puffer: 7,350 m
Dienstgewicht: 26 t
Leistung: 352 kw bei 33 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h
Baujahr: ab 1909

E-69

E-69



Die E-Lok Baureihe 71

Noch keine weiteren Angaben

Technische Daten:
Achsanordnung:
Länge über Puffer:
Dienstgewicht:
Leistung:
Höchstgeschwindigkeit:
Baujahr:

E-71



Die E-Lok Baureihe 75

Noch keine weiteren Angaben

Technische Daten:
Achsanordnung:
Länge über Puffer:
Dienstgewicht:
Leistung:
Höchstgeschwindigkeit:
Baujahr:

E-75


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