Deutsche Hochgeschwindigkeitszüge (ICE)


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Hochgeschwindigkeitszug - ICE 2 -

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Eine Weiterentwicklung im Personenschnellverkehr stellt der ICE 2 dar. Der ICE 2 wird derzeit hauptsächlich auf den ICE-Strecken zwischen Berlin - Bonn/Düsseldorf, sowie München - Frankfurt - Würzburg - Berlin eingesetzt.
Im Gegensatz zum ICE 1 besitzt der ICE 2 nur noch einen Triebkopf. Die Technik wurde dabei zum größten Teil vom ICE 1 übernommen. Der größte Unterschied zwischen ICE 1 und ICE 2 liegt bei der Frontkupplung, die es ermöglicht zwei Halbzüge aneinander zu koppeln.
Die "Scharfenberg Kupplung" wie man diese Technik nennt, sitzt bei Nichtbenutzung unter einer Bugklappe, um den Luftwiderstand zu minimieren. Bei einer freiliegenden Kupplung würde dieser deutlich größer sein.
Die Maße der Mittelwagen entsprechen denen des ICE 1. Die Wagen der 1. und 2. Klasse haben gegenüber den ICE 1 den gleichen Wagenkasten.
Beim ICE 2 wurde auf Abteile verzichtet, um eine Gewichtseinsparung zu erzielen.
Eine Anzeige über jedem Sitz zeigt dem Fahrgast, ob:
der Platz reserviert ist
für welche Strecke
für welchen Fahrgast.
An sog. Zuglaufanzeigern kann der Fahrgast zudem die Zugnummer, den Zugnamen, den Zielbahnhof als auch die wichtigsten Unterwegsbahnhöfe ablesen.
An den Digitalanzeigen am Ende jedes Mittelwagen kann die Geschwindigkeit, Werbung oder das Reiseziel abgelesen werden.
Beim ICE 2 verzichtete man auch auf das "Restaurant". Das Bordrestaurant, sowie der Servicewagen fallen beim ICE 2 zusammen. Um den nötigen Platz zu schaffen, verzichtete man im Bordrestaurant auf den Einbau von Sitzplätzen.
Beim Steuerwagen handelt es sich um eine Mischung von Triebkopf und Mittelwagen. Vom Führerstand des Steuerwagens aus kann der Lokführer den Zug steuern, obwohl der Steuerwagen keine Antriebstechnik besitzt. Die Befehle werden einfach an den TK (Triebkopf) weitergeleitet. Die Maße des Steuerwagens wurden von denen der Mittelwagen übernommen. Das Design der Front entspricht dem des Triebkopfes.
Die Drehgestelle erhielten im Gegensatz zu denen des Mittelwagens jedoch folgende Einrichtungen:
- Bahnräumer
- Antennen für Zugsicherungssysteme
- Indusi-Magnet
- Federspeicherbremse
- Sandstreueinrichtung
Zwischen dem Großraum und dem Führerstand befindet sich der Maschinenraum. Der Großraum bietet Platz für 52 Fahrgäste. Er besitzt allerdings nur eine Digitalanzeige und nur ein WC.
Die Drehgestelle wurden beim ICE 2 komplett neu entwickelt. Es wurde ein luftgefedertes Drehgestell konzipiert. Jedes Drehgestell besitzt 4 Wellenscheibenbremsen. Die Magnetschienenbremse ist dagegen nur in jeweils einem Drehgestell pro Mittelwagen vorhanden.
Um den ICE noch wirtschaftlicher zu gestalteten, setzte man beim ICE 2 auf das Halbzugkonzept. Dabei besteht jeder Zug nur noch auch 6 Mittelwagen, einem Triebkopf sowie einem Steuerwagen, insgesamt also aus 8 Teilen. Damit ist der ICE 2 nur noch knapp 200 Meter lang. es können aber auch längere Zugeinheiten gebildet werden. Es können wegen der besonderen Kupplung zwei Halbzüge zu einem Ganzzug gekoppelt werden. Das Halbzugkonzept hat vor allem den Vorteil, das auf Strecken mit einer geringen Auslastung ein Halbzug eingesetzt werden kann, auf Strecken mit hoher Auslastung dagegen ein Ganzzug.
Es ist auch ein gekoppelter ICE-Zug möglich. Diese Möglichkeit wird dazu genutzt, um zunächst mit einem Ganzzug von einem Startbahnhof einen Haltepunkt als Ganzzug anzufahren und dann weiter mit einem Halbzug zu fahren.
Technische Daten:

Der Triebkopf
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Länge über Kupplung: 20,560 m
Breite: 3,07 m
Höhe ohne Stromabnehmer: 3,84 m
Gewicht: 77,5 to

Elektrische Ausrüstung (pro Triebkopf)
Stromsystem: 15kV, 16,7 Hz
Stromabnehmer: DSA 350 SEK
Fahrmotor-Bauart: Drehstrom-Asynchron
Fahrmotor: Dauerleistung 4.800 kW



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Links zu interessanten ICE-Infos

Über die nachfolgenden Link könnt Ihr weiter Informationen und Aufsätze zu den ICE abrufen:

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Link: ICE 1: Die erste Generation

Link: Plötzlich war der Zug so schnell wie ein Porsche

Link: Der neue ICE 4

Video: Die ICE Flotte der DB - Der ICE-T

Link: ICE und IC Züge in Düsseldorf Hbf

Link: German High Speed Trains at Mannheim Main Station

Link: Thomas and the High Speed T

Link: Rasende Züge und bimmelnde Bahnen

Link: Fernverkehr in Dortmund Hbf

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