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Historie
Das Streckennetz der Wiehltalbahn
Das Streckennetz beträgt 23 km. Die Strecke beginnt in Osberghausen und endet in Waldbröhl. Der Abschnitt Osberghausen - Bielstein zweigt seit der Stillegung und Rückbaus des Bahnhofes Osberghausen bereits an der ehemaligen östlichen Einfahrt des Bahnhofes. Der eigentliche Beginn (km 0,0) befindet sich aber erst in Höhe des Empfangsgebäudes. Beim Kilometerstein 0,00 beginnt nun die Bahnstrecke, kreuzt nach ca. 200 Metern die Bundesstraße 55 und folgt dem Bachlauf der Wiehl hinauf. In der Nähe des Kilometers 1 befindet sich der ehemalige Steinbruchbetrieb Kohlmeier. Das einstige Anschlussgleis kann nur noch erahnt werden. Etwa 200 m weiter trennt sie sich die Bahnstrecke dann endgültig von der Aggertalstrecke und überquert unmittelbar dahinter die Aggertalstraße höhengleich, als "beschrankter Bahnübergang". Die Strecke verläuft dann weiter in Richtung Waldbröl.Nach etwa 300m wird ein Feldwegübergang gequert. Nach ungefähr 600 m ist dann die imposante Talbrücke der BAB-A4 erreicht. Nach etwa 100 m ist die neue Haltepunkttafel des Haltepunktes "Weiershagen" erreicht. Rund 100 m weiter befindet sich der Haltepunkt. Die westliche Hälfte des Bahnsteigs wurde im Jahre 1999 vom Förderkreis für die Sonderfahrten freigeschnitten und mit neuer Namenstafel sowie Fahrplan versehen. Unmittelbar am westl. Ende des Haltepunkts schließt sich ein ungesicherter Bahnübergang an. 100 m weiter folgt ein weiterer ungesicherter Bahnübergang, der bei jeder Zugfahrt per Posten gesichert werden muss. Nach weiteren 200 m befindet sich ein Gleisanschluss, der seit vielen Jahren nicht mehr bedient wird. Nach 1000 m ist der ehem. Bahnhof Bielstein erreicht, der schon vor etlichen Jahren zum Haltepunkt zurückgebaut wurde. Der ehem. Bahnsteig des Bahnhofes wurde 1999 ein wenig saniert und hier sogar mit zwei Namenstafeln und dem obligatorischen Fahrplankästchen versehen. Der Mittelbahnsteig ist auch noch erhalten, sämtliche Gleise außer dem Streckengleis sind allerdings entfernt worden und auf den Flächen breiten sich heute ein Supermarkt und ein Autohaus nebst Parkplätzen aus. Etwa 100 m hinter dem östlichen Bahnsteigende "Bielstein" befindet sich ein höhengleicher Bahnübergang mit Blinklichtanlage und Halbschranken. Kurz dahinter wird ein weiteres Mal das Gewässer "Wiehl" überbrückt und die Haltepunkttafel der Gegenrichtung passiert. Nach wenigen Metern wird der ehemalige Endbahnhof der Kleinbahn Bielstein - Waldbröl erreicht. Hier befindet sich nunmehr ein campingplatz. Nach einigen hundert Metern trifft man dann auf einen weiteren höhengleichen Bahnübergang mit Blinklichtanlage. Etwa 200m weiter taucht der nächste Bahnübergang auf, der einen Feldweg quert. Die nächste Station, in etwa 1,5 km Entfernung, ist dann der ehemalige Bahnhof Alperbrück erreicht. Vom Bahnhof ist leider nichts mehr zu sehen. Dort hat sich ein Gartencenter niedergelassen. Der Förderkreis hart dort aber einen kurzen Bahnsteig samt Namenstafel und natürlich Fahrplankästchen sowie die obligatorischen Haltepunkttafeln etwa 50m vor und hinter dem Haltepunkt errichtet. Als Bahnsteigkanten wurden alte Holzschwellen verwendet. Nach nur wenigen Metern hinter dem Haltepunkt "Alperbrück" zweigt dann der ehemalige Anschluss des dortigen Steinbruchs ab, der seit dessen Schließung gelegentlich von der RWE benutzt wurde. Die Verladeanlage des Steinbruchs ist noch vorhanden, allerdings in einem recht verfallenen Zustand. Kurz dahinter wird erneut die "Wiehl" überquert, und nach ca. 200m ist die Vorsignaltafel des Bahnhofes Wiehl erreicht. Wenige hundert Meter dahinter befindet sich ein Bahnübergang für Fußgänger. Nur wenige Meter weiter steht auch schon die Trapeztafel des Wiehler Bahnhofs, und genau ab dieser Stelle säumen auch noch vier Telegrafenmasten die Strecke, Unmittelbar hinter dem letzten Mast wird dann die Umgehungsstraße unterquert und etwa 100 m weiter wieder ein kleiner Bahnübergang passiert, an den sich die westliche Einfahrt des Bahnhofes Wiehl anschließt. Alle Züge halten hier am Mittelbahnsteig, da das Hausbahnsteiggleis nur noch morsche Schwellen aufweist. Der Bahnhof weist noch das komplette Gleisfeld auf, lediglich das Güterschuppengleis wurde auf einigen Metern, wegen der Anlage eines Busparkplatzes, zugeschüttet und asphaltiert. Kurz dahinter befindet sich ein weiterer höhengleicher Bahnübergang mit Sicherungsanlage (an der östlichen Einfahrt). Weiter geht's dann weiter, vorbei an einem Überwachungssignaln zum kurz dahinter liegenden ehemaligen Anschluss der "Wiehler Achsenfabrik", der allerdings ab dem Werkstor entfernt wurde. Nach einigen hundert Metern wird der nächste ungesicherte höhengleiche Bahnübergang passiert und nach weiteren 300 m wird wegen einer neuen Straße ein mit einer Blinklichtanlage versehener Bahnübergang der Wiehltalstraße erreicht. Nach weiteren wenigen hundert Meter wird der Bahnhof "Oberwiehl" erreicht. Bei Bahn-Km 10,6 ist das westliche Ende des Hausbahnsteigs erreicht. Dort steht eine neue Namenstafel inklusive Fahrplankästchen. Hier endet derzeit der für Sonderzüge befahrbare Teil der Strecke wegen eines Schienenbruches. Die Bahnstrecke geht nun, vorbei an einem Gleisanschluss, zu einer weiteren "Wiehlbrücke". Nach etwa 200 m wird das Überwachsungssignal der Gegenrichtung passiert und kurze Zeit später ein Feldweg-Bahnübergang. Nach einigen hundert Metern taucht dann der Haltepunkt "Remperg" auf. Nach einigen Metern taucht dann der Biebersteiner Stausee auf. Kurz vor dem Stausee wird dann nochmals die "Wiehl" überquert und kurz dahinter ein höhengleicher Bahnübergang gequert. Nach rd 500 m wird dann ein Autobahnzubringer unterquert. Nach ungefähr 1,5 km ist der Bahnhof "Denklingen" erreicht. Der Bahnhof ist aber sehr stark zugewachsen. Kurz hinter dem östl. Bahnsteigende (H-Tafel noch vorhanden) wird die Straße nach Waldbröl höhenfrei (mittels einer Brücke) überquert.Nach weiteren 2 km wird der Bahnhof Hermesdorf erreicht. Allerdings ist auch dieser Streckenbereich stark zugewachsen. Nach dem Bahnhof "Hermesdorf" geht's durch einen großzügig freigeschnittenen Einschnitt, unter einer alten Straßenbrücke hindurch und zu einer weiteren Straßenüberführung. Auf dem restlichen Stück bis zum Bahnhof "Waldbröl" ist die Bahnstrecke sehr stark zugewachsen. Wenn das östliche Ende des Bahnhofs erreicht ist, kann man das ausgedehnte Gleisfeldes des Bahnhofes bewundern. Das Bahnhofsgebäude ist noch recht gut erhalten, allerdings ist insgesamt das gesamte Bahnhofsumfeld zugewachsen, teilweise mit meterhohen Bäumen. Am westlichen Bahnsteigende enden dann auch die Schienen. Im Jahre 1998 wurden die Schienen, der Lokschuppen und der Prellbock. Dort steht nunmehr ein Raiffeisenmarkt. der "Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn" führt seit dem 4.12.1999 regelmäßig Sonderfahrten bis Oberwiehl mit einem MAN-Triebwagen durch. Seit dem Jahre 2004 auch mit Dampfzügen,in Kooperation mit dem Eisenbahnmuseum Dieringhausen.
Daten der Fördervereins
Die Loks der Wiehltalbahn
b) Die Dampfloks Die Dampflokomotive "Waldbröl" wurde zusammen mit ihrer Schwestermaschine "Bielstein"' im Jahre 1914 bei der Maschinenfabrik Arnold Jung Lokomotivenfabrik GmbH in Jungenthal b. Kirchen a.d. Sieg gebaut und nahm ein Jahr später am 16. Oktober 1915 zur Eröffnung der Kleinbahn Bielstein-Waldbröl ihren Dienst auf. Sie wurde dort als Güter- und Personenzuglokomotive eingesetzt. Der Personenverkehr wurde im Jahre 1957 eingestellt. Die "Waldbröl"" erhielt 1964 ihre letzte Hauptuntersuchung und versah bis zur Einstellung des Gesamtbetriebes im Jahr 1966 ihren Dienst.
Die Dampflok "Waldbröhl" um das Jahr 1960
c) Die Werkslok Die Werkslok V40-3 (Hersteller: Deutz, Fabriknummer 55670) befindet sich nicht mehr im Betrieb. Da es sich aber um eine sehr schöne alte Lok handelt, das nachfolgende Bild zum bestaunen.
Der Link zur Wiehltalbahn
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