Die Modellbahngleise -- hier: Das Märklin-Gleissystem


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Die Märklin - Gleissysteme


Das M-Gleissystem mit Punktkontakten (Puko-Gleis)

Bei dem M-Gleissystem handelt es sich um ein altes Märklin-Gleissystem. Die M-Gleise und M-Weichen werden auch nicht mehr hergestellt. Die M-Gleise waren vor dem Jahre 1957 mit durchgehenden Mittelleitern ausgestattet.

Der durchgehende Mittelleiter wurden dann ab dem Jahre 1957 durch Punktkontakten abgelöst. Bis zum Jahre 2001 wurden diese M-Gleise dann produziert.

M-Gleise sind aber im Gebrauchthandel noch an jeder "Ecke" zu erhalten. Da dieses Gleis somit noch recht häufig anzutreffen ist, empfiehlt es sich doch noch näher anzusehen. Beim M-Gleis (lautet eigentlich Metall-Gleis) gibt es zwei Arten und zwar das M-Gleis mit einem durchgehenden Mittelleiter und das M-Gleis mit Punktkontakten. Das M-Gleis mit Punktkontakten stellt die neuere Version dar. Produziert wurde das M-Gleis bis zum Ende des 20igsten Jahrhunderts. Die Gleise sind 37,5 mm breit. Deshalb müssen von den angegebenen Gleismittenabständen jeweils 37,5 mm zur Ermittlung der lichten Abstände abgezogen werden. Für die Verbindung des C-Gleis-Systems mit dem M-Gleis-System ist im C-Gleis-Programm ein Übergangsgleis vorhanden, das die Aufnahme und das Schienen-Profil angleicht. Da die Geometrie beim C-Gleis ähnlich aufgebaut ist wie beim M-Gleis, können vorhandene Anlagen einfach mit dem neuen Gleis weiter- oder umgebaut werden.

Märklin-M-Gleis     Märklin-M-Gleis
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Wie ist dieses Gleis nun aufgebaut? Das Gleis besteht aus einem Metallkörper der den Schotteraufbau und die Schwellen darstellt. Darauf integriert sind Metallschienen. Das M-Gleis ist fabrikationsmäßig sehr aufwendig herzustellen. Hinzu kommt, dass die Darstellung des Gleises nicht mehr dem heute zu erwartenden Standard entspricht. Die Aufgabe der Produktion liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass dieses Gleis zwar auch im Digitalbetrieb einsetzbar ist, aber dennoch wegen der durchgehenden Metallausstattung im Betrieb Probleme bereiten kann. Die Probleme sind aber in den Griff zu bekommen. Einem "alten" Märkliner ist deshalb nicht anzuraten sein M-Gleise wegzuwerfen, nur weil er auf den Digitalbetrieb umsteigen will. Wenn nur die Loks digitalisiert werden sollen, bereitet dieses Gleissystem auch im Digitalbetrieb keine Probleme. Nur für den volldigitaliserten Betrieb (also wenn auch die Magentartikel digital geschaltet werden sollen) müssen beim M-Gleis ein paar Vorkehrungen getroffen werden.

Märklin-M-Weiche     Märklin-M-Weiche     Märklin-M-Weiche     ältere Märklin-Kreuzungsweiche     Märklin Bogenweiche
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Der Vorteil des M-Gleises ist, dass es sehr Verformungsstabil ist. Es ist auch äußerst robust gegenüber Torsionskräften. Ein derart stabiles Gleis hatte bisher noch kein Modellbahnhersteller in seinem Angebot. Allerdings geht dieses Stabilität auf Kosten des Erscheinungsbildes.

Beim M-Gleis gibt es fünf Kreisgeometrien:

- Industriekreis (R0) - R=286 mm mit Gleis Nr. 5120
- Normalkreis (R1) - R=360 mm mit Gleis Nr. 5100
- Parallelkreis (R2) - R=437,4 mm mit Gleis Nr. 5200
- Großkreis I (R3) - R=535 mm mit Gleis Nr. 3800 - dieses Gleis war von 1953 bis 1957 im Märklin-Programm
- Großkreis II (R4) - R=585 mm mit Gleis-Nr. 3900 - dieses Gleis war von 1953 bis 1957 im Märklin-Programm

Übersicht über das M-Gleis
Nr 5100 Gebogenes Gleis (Normalkreis 30° - R360)
Nr 5101 Gebogenes Gleis (Normalkreis 15° - R360)
Nr 5102 Gebogenes Gleis (Normalkreis 7,5°- R360)
Nr 5106 Gerades Gleis - 180 mm
Nr 5114 Kreuzung - 30°
Nr 5211 Kreuzung - 48°30'
Nr 5215 Kreuzung - 48°30'
Nr 5120 Industriegleis - R286
Nr 3601 Rechtsweiche für Handbetrieb - 30°- R360
Nr 5221 L Linksweiche für Handbetrieb - Bogen R437,4
Nr 5221 R Rechtsweiche für Handbetrieb - Bogen R437,4
Nr 3601 MWR Rechtsweiche für Elektrobetrieb - 30°- R360
Nr 5137 L Linksweiche für Elektrobetrieb - 22°30' Bogen R360
Nr 5137 R Rechtsweiche für Elektrobetrieb - 22°30' Bogen R360
Nr 5202 L Linksweiche für Elektrobetrieb - 24°17' Bogen R437,4
Nr 5202 R Rechtsweiche für Elektrobetrieb - 24°17' Bogen R437,4
Nr 5128 Dreiwegkreuzungsweiche (DKW) - 30°
Nr 5207 Dreiwegkreuzungsweiche (DKW) - 27°17'
Nr 5214 Dreiwegkreuzungsweiche (DKW) - 24°17' Bogen R437,4
Nr 5200 Parallelkreis - 30° - R437,4
Nr 5201 Parallelkreis - 15° - R437,4
Nr 5205 Parallelkreis - 5°43' - R437,4
Nr 5206 Parallelkreis - 24°17' - R437,4


Zusammenfassung der Technischen Daten
  Spurgröße
 
 
Fahrstrom  
 
Profilhöhe  
  Gleis-
mitten-
abstand
 
 
Länge
Standardgleis
 
 
Flexgleis
 
 
Größter
Radius
 
 
Weichen-
winkel
 
 
Material
 
 
Schotter
betthöhe
 
 
Detailierung
 
 
Planungs-
schablone
 
 
Sonstiges
 
H0
3-Leiter
Wechselstrom
3,0 mm
74 mm / 77,4 mm
180 mm
nein
437,4 mm
22,5° / 30°
Blech
8,0 mm
gering
Nr. 0209
Schalldämmleisten
Hobby-Programm


Fazit

Der Vorteil des M-Gleises ist:
- die hohe Stabilität gegen mechanische Beanspruchung,
- die volle Kompatibilität des M-Systems mit andernen Märklin-Gleis-Systemen,
- der funktionssicherer Mittelleiter-Betrieb,
- Gemeinsame Masse der Außenschienen und des Zubehörs
- Kompatibilität der Rad-Schiene-Geometrie mit anderen Märklin-Gleissystemen
- Freizügige Gleisführung ohne Schaltungsaufwand (z.B. Kehrschleifen und Gleisdreiecke)

Der Nachteil des des M-Gleises:
- keine realistische Darstellung des Gleisbettes
- nur noch als Gebrachtware



Das M-Gleissystem mit durchgehendem Mittelleiter

Das M-Gleis mit durchgehenden Mittelleiter wurde bis zum Jahre 1957 produziert. Die Gleispalette ist identisch mit dem Puko-Gleis (M-Gleis). Die Schienen wurden als Holprofil-Schienen hergestellt. Es sind Blechschienen, die sehr rostanfällig sind. Nachfolgend wird die Modellpalette des M-Gleises mit durchgehendem Mittelleiter.

Mit 12 gebogenen Gleisen B3600 A1/1 lässt sich ein Kreis mit einem Durchmesser von 76 cm erstellen.

gerade Märklin-M-Gleis      Märklin-M-Gleis      Märklin-M-Weiche      Märklin-M-Gleise
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Die Märklin M-Signale mit durchgehendem Mittelleiter

Märklin-M-Gleis-Signale      Märklin-M-Gleis-Signale
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Das Märklin K-Gleis

Das K-Gleis

Das K-Gleis von Märklin ist eigentlich für den erfahrenen Modelleisenbahner ausgelegt. Es besitzt keinen Schotterunterbau und ist somit bestens für eine orginalgetreue Einschotterung der Gleise vorgesehen.

Die Eigenschaften des Gleises
Das K-Gleis ist ein Mittelleitergleis, das für Wechselstrom ausgelegt ist. Die Punktkontakte im Gleis sind so fein dagestellt, dass man schon genauer hinsehen muss um sie zu erkennen. Sie gewährleisten aber dennoch eine sichere Stromabnahme der jeweiligen Lok. Mit den im K-Programm enthaltenen Flexgleis ist eine individuelle Radiengestaltung möglich.
Das Kunsstoff-Gleis (K-Gleis) bietet mit fünf Gleisradien, vorbildgetreuen Vollprofilschienen (ab 1980), flexiblem Gleisstück und schlanken Weichen den Modelleisenbahnern vielfältige Möglichkeiten um elegante Trassenführungen, eine schmalen Parallelgleisabstand, eine vorbildgerechte Kurvenführung und einen großzügigen Streckenverlauf zu realisieren.
Die Gleise sind 30 mm breit. Deshalb müssen von den angegebenen Gleismittenabständen jeweils 30 mm zur Ermittlung der lichten Abstände abgezogen werden. Genauso wie beim M-Gleis, gibt es auch beim K-Gleis ein passendes Übergangs-Gleis zum M-Gleis, das die Höhe des Schotterbetts, das Schienen-Profil und die Anschlüsse ausgleicht.

Der Aufbau des Gleises
K-Gleise bestehen aus zwei gegeneinander isolierten Aussenschienen, sowie einem verdeckt in den Schwellen angeordnetem Mittelleiter. Das K-Gleis ist ziemlich robust und trittfest. Die Verbindung des Gleises erfolgt über Kontaktschuhe, die eine gute elektrische Verbindung gewährleisten. Allerdings ist bei derartigen Verbindungen darauf zu achten, dass die Gleise nicht überwiegend temporär verlegt werden (also immer wieder aufgebaut und abgebaut werden). Die K-Gleise sind eben empfindlicher als C- und M-Gleise. Das Trennen der Gleise von den Steckverbindungen ist allerdings problemlos möglich. Dieses Gleissystem ist für den stationären Aufbau gedacht und dementsprechend sollte es auch verwendet werden.

Es gibt zwei unterschiedliche Gleistypen des K-Gleises:

- Die Serie 21xx von 1969 - 1980 gefertigt, mit Hohlprofilschienen (gefalzten Schienen) und breiten Kontaktlaschen
- Die Serie 22xx seit 1980 gefertigt mit Vollprofilschienen (massiv, vorbildgetreuer) und engen Kontaktlaschen.

Märklin-K-Gleis      Märklin-K-Gleis
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Kritisch ist das Zusammenstecken der Gleise, besonders im Bereich von Weichenstraßen. Das außenliegende Schwellenstück bricht sehr schnell ab, wenn nicht aufgepasst wird.

Das Anschlussgleis
Neben dem Standardanschlussgleis 2290 (2292 mit Entstörkondensator) von Märklin besteht die Möglichkeit, jedes beliebige Gleisstück mit einer Anschlussleitung zu versehen. Dazu ist auf der Unterseite des Gleises ein Kabel an das sich in der Schwellenmitte befindliche Kupferblech zu löten. Bei Bedarf kann auch an die Edelstahlprofile der Außenschienen ein Massekabel angelötet werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein leicht V-förmig gebogenes Federblech mit angelötetem Kabel zwischen Schienenprofil und Schwellenunterbau zu schieben.

Anschlussgleis-K-Gleis
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Märklin-K-Gleis
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Die Weichen
Die K-Weichen können mit einem abnehmbaren elektromagnetischen Antrieb geliefert werden. Die Handweichen können elektromagnetisch nachgerüstet werden. Ein Vorteil dieser Weichen besteht auch darin, dass sie mit einem Unterflurantrieb versehen werden können. Dadurch können die Weichen orginalgetreuer auf der Modellbahnanlage aufgebaut werden. Es gibt aber auch K-Weichen mit einem festen Antreib


Märklin-K-Gleis
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Übersicht über das K-Gleissystem
   Nr 2204     Gerades Gleis. Länge 1/8 = 22,5 mm    
Nr 2203 Gerades Gleis. Länge 1/6 = 30 mm    
Nr 2208 Gerades Gleis. Länge 35,1 mm    
Nr 2293 Gerades Gleis. Länge 41,3 mm    
Nr 2202 Gerades Gleis. Länge 1/4 = 45 mm    
Nr 2201 Gerades Gleis. Länge 1/2 = 90 mm    
Nr 2207 Gerades Gleis. Länge 156 mm    
Nr 2206 Gerades Gleis. Länge 168,9 mm Entspricht Weichenlänge 2262, 2263, 2265 und 2266.
Nr 2200 Gerades Gleis. Länge 1/1 = 180 mm (Standardlänge)    
Nr 2209 Gerades Gleis. Länge 217,9 mm    
Nr 2205 Flexibles Gleis. Länge 5 x 1/1 = 900 mm Mit diesem Gleis können Gleiskrümmungen mit verschiedenen Radien hergestellt werden. Verkürzungen sind mit einer Laubsäge möglich. An den Schnittstellen sind die Verbindungs- und Kontaktlaschen 7595 anzubringen
Nr 2290 Anschlussgleis gerade. Länge 1/1 = 180 mm Länge 1/1 = 180 mm. 2 Klemmen für Anschlusskabel. Ohne Kondensator, für Delta und Digital
Nr 2292 Anschlussgleis gerade. Länge 1/1 = 180 mm 2 Klemmen für Anschlusskabel. Eingebauter Kondensator zur Funkentstörung, muss für Digitalbetrieb entfernt werden!
Nr 2297 Entkupplungsgleis. Länge 1/2 = 90 mm. Mit elektromagnetischem Antrieb. 2 Anschlusskabel.
Nr 2299 Schaltgleis gerade. Länge 1/2 = 90 mm Momentkontakt über Fahrzeugschleifer.
Nr 2258 Kreuzung Kreuzungswinkel 45°. Länge der Gleise 90 mm.
Nr 2291 Übergangsgleis zum M-Gleis. Länge 1/1 = 180 mm Ermöglicht den Übergang von Kunststoff- auf Metallgleise


Zusammenfassung der Technischen Daten
  Spurgröße  
 
Fahrstrom  
  Profilhöhe  
  Gleis-
mitten-
abstand
 
  Länge
Standardgleis
 
  Flexgleis  
  Größter Radius  
  Weichenwinkel  
  Material  
  Schwellen
höhe
 
  Detailierung  
  Planungs-
schablone
 
  Sonstiges  
H0
3-Leiter
Wechselstrom
2,6 mm
64,6 / 57 mm
180 mm
ja
618,5 mm
22,5° / 14,5°
Kunststoff
Neusilber
2,3 mm
gering
Nr. 0210
schlanke Weichen
Drehscheibe


Fazit
Im K-Gleissystem von Märklin sind die jahrzehntelangen Erfahrungen dieser Firma im Modellbahnbau aufgenommen worden. Es handelt sich um ein solides Gleissystem, dass vor allem den ambitionierten Modelleisenbahner anspricht. Für Anfänger oder Modelleisenbahner, die keine stationäre Anlage betreiben wollen oder können, ist dieses Gleissystem nicht zu empfehlen. Da sollte dann schon auf das C-Gleissystem von Märklin ausgewichen werden.
Ein Nachteil, wie bei allen Produkten von Märklin, ist der hohe Preis für das Gleis. Es ist eines der teuersten Gleise. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eben ein Mittelleiter in das Gleis integriert werden muss. Dies ist sehr aufwendig und schlägt sich dementsprechend auf den Preis nieder. Für Freunde des Dreileitersystems ist es aber klar, dass eben für die Dreileitergleise höhere Preise bezahlt werden müssen.




Das Märklin Alpha-Gleis

Im Jahre 1988 wurde die Gleissysteme "K" bzw. "M" durch das "Alpha-Gleis" mit der Bezeichnung "Gleis 2000" erweitert. Diese Gleise waren eine Kombination aus Kunststoff (Böschungskörper) und Metall (Gleise) und stellten mit ihrem neuen Stecksystem die Vorläufer der C-Gleise dar. Diese Gleise waren nur von 1988 bis 1996 im Programm. Die angebotenen Gleisstücke orientierten sich in ihrem Raster am M-Gleis (180 mm, R1, R2). Folgende Gleise waren im Angebot:

- 2001 --> Gerade 1/1 (180 mm)
- 2006 --> 6 gerade Gleise 2001 1/1 mit Verpackung als Brücke
- 2019 --> Prellbock (70 mm)
- 2021 --> Gebogenes Gleis 1/1 R1 (r=360 mm, 30°)
- 2026 --> 6 gebogene Gleise 2021 1/1 mit Verpackung als Brücke
- 2031 --> Gebogenes Gleis 1/1 R2 (r=456,4 mm, 30°)
- 2062 --> Weiche R1 links (180 mm/30°)
- 2063 --> Weiche R1 rechts (180 mm/30°)
- 2090 --> Anschluss gerade 1/1 (180 mm)
- 2091 --> Übergangsgleis Alpha-M-Gleis, gerade 1/1 (180mm)

Dieses Gleissystem ist ohne Ausgleichsgleise angeboten worden.




Das C-Gleissystem

Das C-Gleis
Märklin hatte seit September 1997 drei Gleissysteme im Programm.
- das Metall-Gleis (M-Gleis)
- das C-Gleis
- K-Gleis

Mittlerweile wurde das M-Gleis aus dem Programm genommen. Somit gibt es nun nur noch das C-Gleis und das K-Gleis.

Das neue C-Gleis stellt das noch im Handel erhältliche K-Gleis von der Technik her in den Schatten. Kein anders auf dem Markt befindliches Gleis lässt ein so einfachess Zusammenstecken zu und kann auch noch in jeder Richtung wieder getrennt werden.

Für den Anschluss der C-Gleise an den Trafo oder eine digitale Anlage gibt es die Anschlußgarnitur Nr.74040 mit Flachsteckhülsen zum Anstecken an das Gleis. Die Anschlüsse lassen sich aber auch sehr leicht löten.

Für die Trennung des Mittelleiters der C-Gleise gibt es die Mittelleiter-Isolierung Nr. 74030. Diese Isolationen werden über die inneren Kontaktlaschen geschoben und unterbrechen damit die Verbindung. Alternativ lässt sich der Mittelleiter an der Unterseite des Gleises (zwischen den Pukos) mit einer Minitrennscheibe unterbrechen. Diese Trennung kann durch eine Kabelverbindung zwischen den beiden B-Anschlüssen des Gleises wieder geschlossen werden.

Beim C-Gleis haben die beiden Schienen jeweils ihre eigenen Kontakte und sind nur an beiden Enden durch eine Brücke miteinander miteinander verbunden. Werden diese Brücken durchtrennt, so besitzt man ein Kontaktgleis. Diese Trennung lässt sich durch eine Kabelverbindung zwischen den beiden 0-Anschlüssen des Gleises wieder schließen.

Das C-Gleis stammt bzw wurde weiterentwickelt aus dem Gleis der Märklin-Alpha-Spielbahn. Dieses Gleissystem ist auch identisch mit dem Trix-C-Gleissystem (siehe Ausführungen unter Trix-Gleissystem).

Märklin ist es mit dem C-Gleis gelungen, ein Modellgleis zu schaffen, das Märklin-Profis und Anfänger zufrieden stellt.

Der aus Kunststoff bestehende und in Grenzen trittfeste Bettungskörper ist farblich in dunkelgrau gehalten, während die Schwellen mit Holzmaserung in dunkelbrauner Farbe lackiert wurden. Leider ist diese Gestaltung des Gleiskörpers nicht gerade realitätsnah.

Wichtig für die Modellbahner ist auch, dass alle Märklin H0-Lokomotiven ab Mitte der 1950iger Jahre auch auf C-Gleis-Anlagen eingesetzt werden können (soweit sie mit dem üblichen Mittelschleifer ausgerüstet sind). Auch für ältere Wagen ab diesem Zeitraum bestehen keine Einschränkungen der Betriebsmöglichkeiten. Die C-Gleis-Geometrie (ohne engen "Industriekreis") ist auch für alle längeren Märklin-Fahrzeuge ungehindert befahrbar.

Die Eigenschaften des Gleises

Es gibt bei diesem Gleis keine Schienenlaschen mehr. Die Vollprofilschienen stoßen stumpf aneinander und sitzen dennoch in fester Position. Die Verbindung der Gleise wird gleich vierfach mit einem patentierten Steck-System erreicht. Einmal mit dem SteckVerbinder. der auf der einen Seite einen Führungsschuh und am Gegengleis eine Rastlasche hat. Über der Rastlasche unter dem Gleis befindet sich weiter eine ebenfalls aus Kunststoff gemachte Federnase, die am Gegengleis in eine Nut eingreift. Zusätzlich wurde am Schotterbettquerschnitt unten ein Führungsstift angebracht, der beim Gegengleis in eine entsprechende Aussparung eingreift.

Auch die sichere elektrische Verbindung darf nicht unerwähnt bleiben. Unter jedem Schienenprofil befindet sich eine zweifache Verbindung. Zwei nebeneinander liegende Federn greifen am Gegengleis in zwei U-Laschen ein und bringen so eine sichere elektrische Verbindung zustande. Die jeweils zweite Verbindung trägt noch eine nach hinten gerichtete Lasche, an die der elektrische Anschluss durch Flachstecker montiert wird.

Anschlussgleise gibt es nicht mehr. Sie sind auch nicht mehr erforderlich. Auf der Unterseite der Gleise befinden sich Nasen, Nuten und Führungen zum Einklipsen von Decodern, Funkentstörungen und zur Kabelverlegung. Dies ist eine sinnvolle Einrichtung für die elektrische Infrastruktur einer Anlage.

Das C-Gleis ist mechanisch stabil und trittfest. Durch die mechanische Stabilität ist es auch relativ betriebssicher.

Der Aufbau des Gleises
Das C-Gleis entspricht im Aufbau dem C-Gleis von Trix. Es handelt sich ebenso wie beim Trix-C-Gleis um ein Gleissystem mit einem "Click-Steckverbinder". Dieses Gleissystem ist gut geeignet um sog. temporäre Anlagen aufzubauen.

Das niedrigere Gleisvollprofil (2,3 mm hoch) sieht vorbildlicher aus als beim M-Gleis.


Übersicht über das C-Gleis
Nr 24236 Gerades Gleis - Länge 236,1 mm
Nr 24229 Gerades Gleis - Länge 229,3 mm
Nr 24188 Gerades Gleis - Länge 188,3 mm
Nr 24172 Gerades Gleis - Länge 171,7 mm
Nr 24094 Gerades Gleis - Länge 94,2 mm
Nr 24077 Gerades Gleis - Länge 77,5 mm
Nr 24071 Gerades Gleis - Länge 70,8 mm
Nr 24064 Gerades Gleis - Länge 64,3 mm
Nr 24951 Übergangsgleis M-Gleis zum M-Gleis Länge: 180 mm
Nr 24922 Übergangsgleis K-Gleis zum C-Gleis Länge: 180 mm
Nr 24088 Anschlussgleis - Länge: 188,3 mm - Zum Anschluss eines Trafos und bis zu zwei Mobile Stations -
Nr 24995 Kontaktgleis-Satz - Zwei gerade Gleise - Länge: 94,2 mm - Dauerkontakt über Radsätze - Mit isoliertem Schienenabschnitt zur Gleisbesetzmeldung beim Überfahren - Verlängerung mit geraden und gebogenen Gleisen
Nr 24994 Schaltgleis gerade - Länge: 94,2 mm - Momentkontakt über Fahrzeugschleifer -
Nr 24997 Entkupplungsgleis - Länge: 94,2 mm - elektrisch -
Nr 24978 Gleisende mit Prellbock - Länge: 77,5 mm + 5 mm mit Beleuchtung -
Nr 24977 Gleisende mit Prellbock - Länge: 77,5 mm + 5 mm -
Nr 24001 Endstück zur Gleisböschung - Länge: 16,5 mm -
Nr 24294 Schaltgleis gebogen - R2 = 437,5 mm / 15° - Momentkontakt über Fahrzeugschleifer -
Nr 24194 Schaltgleis gebogen - R1 = 360 mm / 15° - Momentkontakt über Fahrzeugschleifer -
Nr 24130 Gebogenes Gleis - R1 = 360 mm / 30° -
Nr 24115 Gebogenes Gleis - R1 = 360 mm / 15° -
Nr 24107 Gebogenes Gleis - R1 = 360 mm / 7,5° -
Nr 24224 Gebogenes Gleis - R2 = 437,5 mm / 24,3° -
Nr 24215 Gebogenes Gleis - R2 = 437,5 mm / 15° -
Nr 24207 Gebogenes Gleis - R2 = 437,5 mm / 7,5° -
Nr 24330 Gebogenes Gleis - R3 = 515 mm / 30° -
Nr 24530 Gebogenes Gleis - R5 = 643,6 mm / 30° -
Nr 24430 Gebogenes Gleis - R4 = 579,3 mm / 30° -
Nr 24912 Gebogenes Gleis - R = 1114,6 mm / 12,1° -
Nr 24611 Weiche links 188,3 mm - R2 = 437,5 mm / 24,3° mit Handschalthebel - mit Elektroantrieb 74490 , Digitaldecoder 74460 und Weichenlaternen 74470
Nr 24612 Weiche rechts 188,3 mm - R2 = 437,5 mm / 24,3° mit Handschalthebel - mit Elektroantrieb 74490 , Digitaldecoder 74460 und Weichenlaternen 74470
Nr 24630 DreiwegWeiche - Länge 188,3 mm - 2 x 24,3° - Anschlussmaße beidseitig wie Weichen 24611 / 24612 - Asymetrischen Herzstückbereich mit versetzten Zungenpaaren. Zwei Handschalthebel, Zwei Elektroantriebe 74490 und Weichenlaternen 74470 nachrüstbar. Digitaler Betrieb mit Decoder 60830
Nr 24671 Bogenweiche links - Innenbogen R1 = 360 mm / 30° - Außenbogen 30° im Parallelgleisabstand 77,5 mm - Mit Handschalthebel, Elektroantrieb 74490, Digital-Decoder 74460, Weichenlaternen 74470 nachrüstbar
Nr 24671 Bogenweiche rechts - Innenbogen R1 = 360 mm / 30° - Außenbogen 30° im Parallelgleisabstand 77,5 mm - Mit Handschalthebel, Elektroantrieb 74490, Digital-Decoder 74460, Weichenlaternen 74470 nachrüstbar
Nr 24640 Kreuzung - 188,3 mm / 24,3°
Nr 24624 Doppelkreuzungsweiche - 188,3 mm / 24,3° mit Elektroantrieb und bleuchteter Weichenlaterne - Digital Decoder 74460 nachrüstbar
Nr 24711 Schlanke Weiche links - Länge 236,1 mm - Zweiggleisradius 1114,6 mm - Weichenbogen 12,1° - Herzstück 10° aus Metall - Am Ende der Weiche werden zwei Gleise 24071 benötigt - ein passendes Böschungsstück liegt bei - Mit Handschalthebel, Elektroantrieb 74490, Weichenlaterne 74470 und Digital-Decoder 74460 nachrüstbar
Nr 24712 Schlanke Weiche rechts - Länge 236,1 mm - Zweiggleisradius 1114,6 mm - Weichenbogen 12,1° - Herzstück 10° aus Metall - Am Ende der Weiche werden zwei Gleise 24071 benötigt - ein passendes Böschungsstück liegt bei - Mit Handschalthebel, Elektroantrieb 74490, Weichenlaterne 74470 und Digital-Decoder 74460 nachrüstbar
Nr 24740 Schlanke Kreuzung - Länge 236,1 mm - Kreuzungswinkel 12,1° Kreuzende Strecken elektrisch getrennt . An den Ender der Kreuzung werden 4 Gleise 24071 benötigt (nicht in 24740 enthalten) - Zwei passende Böschungskeile liegen bei -


Märklin-C-Gleis     Märklin-C-Gleis     Märklin-C-Gleis     Märklin-Tabelle
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Die Märklin C-Weichen
Die C-Weichen werden grundsätzlich als Handweichen geliefert. Dabei wurde der Stellmechanismus seitlich mit einer Nachbildung einer Ausmauerung angegossen. Dort kann dann auch die mit LED beleuchtete Weichenlaterne von oben eingesetzt werden. Auch der elektrische Antrieb mit Endabschaltung wird von unten mit 2 Schrauben angesetzt. Ein Weichendecoder wird bei Bedarf von unten eingebaut. Alle Weichen haben die gleiche Länge. Zusammen mit dem Gegenbogen oder der Geraden ergibt sich immer das Rastermaß von 360 mm, das zwei ganzen Gleislängen entspricht. Dabei werden immer die geraden Weichenlängen von 188,3 mm mit der Gleislänge 171,7 mm kombiniert, dies ergibt dann immer wieder diese Maß von 360 mm.

Im Alltagsbetrieb hat dieses Gleis eine leisere Geräuschentwicklung als das Metallgleis sowie einfachste Handhabung bereits bewiesen und kann besonders als Ersatz für das Metallgleis empfohlen werden. Leider fehlen schlanke Weichen. Dies ist bei einer realistischen Gestaltung einer Anlage ein erheblicher Nachteil.

Fazit
Wer nicht auf Märklin-Produkte angewiesen ist, für den gibt es sicherlich genügend andere realistischere Gleissysteme. Märklin setzt bei seinen Gleisen auch mehr auf den "normalen" Modellbahner, der sich mehr dem Spielbetrieb, als der Modellbahngestaltung hingibt. Insbesondere für Modellbahnanfänger und Personen die nur temporär spielen (die Anlage auch wieder abbauen), eignet sich dieses Gleis sehr gut. Der Preis ist allerdings hoch angesetzt - wie bei Märklin üblich. Weitere Informationen sind dem nachfolgendem Link zu entnehmen ---> Hier geht's zu weiteren Informationen

Zusammenfassung der Technischen Daten
  Spurgröße  
 
Fahrstrom  
  Profilhöhe  
  Gleis-
mitten-
abstand
 
  Länge
Standardgleis
 
  Flexgleis  
 
Größter
Radius
 
  Weichen-
winkel
 
  Material  
  Schotter
betthöhe
 
  Detailierung  
  Planungs-
schablone
 
  Sonstiges  
H0
3-Leiter
Wechselstrom
2,3 mm
77,5 mm
188,3 mm
nein
643,6 mm
12,1° / 24,3°
Kunststoff
Stahl
7,0 mm
gering
Nr. 02415
Drehscheibe







Besondere Märklin Gleise

Die Übergangsgleise
Übergangsgleise ermöglichen den effektiven Übergang zwischen Anlagenteilen, die mit unterschiedlichen Gleissystemen gebaut worden sind - z.B. M-Gleise auf C-Gleise-. Märklin bietet dazu drei Gleistypen an:

Übergangsgleis-Nr. 2291 ---> Übergang M-Gleis nach K-Gleis
Übergangsgleis-Nr. 24922 ---> Übergang K-Gleis nach C-Gleis
Übergangsgleis-Nr. 24951 ---> Übergang M-Gleis nach C-Gleis

Das Entkupplungsgleis
Das Entkupplungsgleis ermöglicht das fernstgesteuerte Abkuppeln bzw. Trennen von Zugverbänden.

- Märklin-M-Entkupplungsgleis-Nr. 5112

- Märklin-K-Entkupplungsgleis-Nr. 2297

- Märklin-C-Entkupplungsgleis-Nr. 24997

Märklin-M-Entkupplungsgleis-Nr. 5112     Märklin-C-Entkupplungsgleis-Nr. 24997     Märklin-K-Entkupplungsgleis-Nr. 2297
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Bahnübergänge
Märklin bietet mechanische und vollautomatische Bahnübergänge an.

Mechanischer Bahnübergang - Nr. 457 B
Der Bahnübergang stammt aus den 1950iger Jahren. Er ist nur eingleisig überfahrbar. Ausgestattet ist er mit einem Wipprahmen, der von den Rädern des Zuges niedergedrückt wird und dadurch die Schranke schließt. Nach dem Überfahren der letzten Zugachse hebt sich die Schranke wieder. Ferner besitzt die Anlage noch ein Wärterhaus und ein Warnkreuz , das bei der Zugüberfahrt rot leuchtet.

Märklin Schranke Nr. 457B
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Mechanischer Bahnübergang - Nr. 458 EM
Der Bahnübergang stammt aus den 1950iger Jahren. Das zur roten Lampe im Andreaskreuz führende Beleuchtungskabel ist an den Wechselstromausgang des Trafos anzuschließen. Der Bahnübergang ist mechanisch zu bedienen (mit der Hand). Der Bahnübergang ist nicht automatisch - z.B. über ein Schaltgleis - sondern nur per Druckschalter (manuell) zu bedienen. Wenn der Zug an den Bahnübergang heranfährt ist ein Knopf zu drücken damit sich die Schranken schließen.

Märklin Schranke Nr. EM 458
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Elektrischer Bahnübergang - Nr. 459 MG
Der Bahnübergang stammt aus den 1950er Jahren. Die Garnitur besteht aus zwei elektromagnetisch zu betätigenden Schranken mit Wärterhäuschen, Warnlicht, Warnkreuzen und einem Satz Kontaktgleisstücken.
Der Bahnübergang wird vollautomatisch betätigt. Wenn sich ein Zug dem Bahnübergang nähert, schließen sich die Schranken und die Warnlichter leuchten auf. Hat der Zug die Schrankenanlage passiert, so heben sich die Schranken wieder selbstständig. Das Warnlicht erlischt. Der Bahnübergang kann auch mit der Zusatzgarnitur Nr. 459ZG zweigleisig ausgelegt werden.

Märklin Schranke Nr. EM 458
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Elektrischer Bahnübergang - Nr. 459 MG - Zusatzgarnitur Nr. 459 ZG
Die Zusatzgarnitur dient dazu, dass der Bahnübergang Br.459 MG auch zweigleisig befahren werden kann. Die Garnitur besteht aus einem Gleissatz (siehe Bild)

Märklin Zusatzgarnitur Nr. 459 ZG
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der vollautomatische Bahnübergang - Nr. 74920

Die Schranken senken sich leider bei diesem Bahnübergang nicht, sonder fallen mit einem Schlag nach unten. Der Antrieb erfolgt über Elektromagnete erfolgt. Ist der Zug über die Schranke gefahren schnellen sie wieder nach oben. Die Darstellung der Schrankenanlage ist somit nicht realitätsnah. Die Schrankenanlage kann digital gesteuert werden.

Märklin Schranke Nr. 74920
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- Automatischer Bahnübergang - Nr. 7390

Dieser Bahnübergang ist für das M-Gleis gedacht. Er kann aber auch für das K-Gleis und das C-Gleis verwendet werden.

Märklin Schranke Nr. 7390     Märklin Schranke Nr. 7390
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Der Prellbock
So unscheinbar dieses Gleisstück aussieht, so wichtig ist es im regulären Ablauf des Großbetriebes. Dabei spielt die Schutzfunktion am Gleisende nur eine untergeordnete Rolle. Zur Sicherung emfiehlt es sich, die Prellböcke entweder zu befestigen um größere Unfälle zu vermeiden, wenn z.B. ein Triebwagen ungebremst auffährt, oder ausreichend Platz hinter dem Prellbock vorzusehen.
Wesentlicher ist die - von Märklin nur durch ein rotes Band angedeutete - Signaltafel SH2 (Schutzhalt). Zur Bedeutung von Prellböcken suche man unter www.der-moba.de nach dem Stichwort "Prellbock". Die Prellböcke gibt es - je nach Gleissystem mit fester oder aufgesprengter Bohlenkonstruktion sowie mit zusätzlicher roter Laterne (Nachtzeichen zu SH2)

Märklin-Prellbock-Nr. 5123     Märklin-Prellbock-Nr. 7389
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Warnkreuz
Das Warnkreuz stammt aus den 1950er Jahren und dient zur Aufstellung vor schienengleichen Bahnübergängen. Die Garnitur besteht aus einem Warnkreuz mit Kabeln und Steckern, sowie einem Kontaktgleisstück Nr. 3600KS (M-Gleis). Sobald eine Wagen- oder Lokachse das kurze Mirttelstück des Kontaktgleises überfährt blinkt das rote Signallicht.

Märklin-Warnkreuz-Nr. 450G
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Das Märklin 0-Gleissystem aus den 1950ger Jahren

Das 0-Gleissystem stammt aus den 1950ger Jahren und wurde für die Spurweite 32 mm hergestellt. Es gibt dieses Gleis natürlich nur noch im Gebrauchthandel. Für alte Märklin Modelle der Spur: 0 und 1 ist dieses Gleissystem unentbehrlich um diese alten Modelle noch fahren lassen zu können. Allerdings sind die meisten Gleise, die im Wesentlichen auf Flohmärkten auftauchen (natürlich auch gelegentlich bei Ebay) nicht mehr in einem sehr guten Zustand. Da es sich um Blechgleise handelt, sind sie in der Regel verrostet und verbogen. Es ist schon einem glücklichen Umstand zu verdanken, wenn einem noch gut erhaltene Spur "0" Gleise angeboten werden.

Leider gibt es nicht mehr allzuviel Literatur über diese Gleise, deshalb mussten wir hauptsächlich auf die noch vorhandenen Unterlagen von der Firma Märklin zurück greifen. Wichtig hier zu wissen, der kleinste Kreisdurchmesser beträgt bei dieser Spurgröße 75 cm. Hierzu werden 8 Gleisstücke 1620A-1/1- benötigt. Die Länge des geraden Gleisstückes beträgt 26,5 cm.

Das Sortiment, dass in den 1950ger Jahren angeboten wurde sah so aus:


Gerades Gleis
   Nr. 1620 D1/1      1/1 * 26,5 cm   
   Nr. 1620 D1/2      1/2 * 26,5 cm   
   Nr. 1620 D1/4      1/4 * 26,5 cm   
   Nr. 1620 D1/10      1/10 * 26,5 cm   


Märklin-gerades-Gleis-Spur-0
Märklin Weichen und Kreuzung in der Spurgröße "0" aus dem 1930ger Jahren.
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Gebogenes Gleis
   Nr. 1620 A1/1      1 ganzes Gleis   
   Nr. 1620 A1/2      1/2 Gleis   
   Nr. 1620 A1/4      1/4 Gleis   


Märklin-gebogene Schienen-Spur-0
Märklin Weichen und Kreuzung in der Spurgröße "0" aus dem 1930ger Jahren.
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Weichen
   Nr. 1620 WB      Rechtsweiche   
   Nr. 1620 WB      Linksweiche   
   Nr. 1620 BU      Brems- und
Umschaltweiche   


Märklin-Weichen-Spur-0      Märklin-Kreuzung-Spur-0
Märklin Weichen und Kreuzung in der Spurgröße "0" aus dem 1930ger Jahren.
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