Geländebau und Geländegestaltung
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linie Modellbautechnik
Vertiefungsthema: Geländebau - Tipps und Tricks -
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Einführung

Das Thema Modellbaugelände kann nicht abschließend diskutiert werden. Der Bau von Modellbahntopographie hängt auch entscheidend von der Entwicklung neuerer Materialien ab.
Dennoch können grundsätzliche Aussagen, auf der Basis der derzeitig vorhandenen und genutzer Materialien vorgenommen werden.
Der nachfolgende Aufsatz versucht deshalb die in der Vergangenheit benutzten Verfahren und auch die modernen Bauverfahren zu beschreiben und zu analysieren. Insbesondere für Neuanfänger im Modellbahnbau habe ich versucht einen Überlick über die bekannten Techniken zu geben.



1. Die Grundplatte
Die Frage welche Modellbahngrundplatte ich wähle hängt natürlich entscheidend von den handwerklichen Fähigkeiten des Modellbauers ab. Ein zweiter Punkt ist der Zeitaufwand.

Wer auf die Schnelle seine Modellbahnanlage in Betrieb nehmen will, der wählt sicherlich eine Modellbahnplatte aus Pressholz aus, auf die er dann sein Modellbahndiorama aufbaut.

Bei der Plattenanlage sollte aber darauf geachtet werden, dass sie einen ausreichend ausgesteiften Unterbau aufweist. Wer lediglich eine Holzfaserplatte auf zwei Holzböcke stellt, hat ein Problem mit der Steifigkeit der Platte. Unbeabsichtigtes Aufstützen auf eine derartig gelagerte Platte führt in den meisten Fällen bei den Gleisverbindungen zu Problemen und auch die Gleise selbst können sich verbiegen. Es ist deshalb dringend anzuraten, sich unter die Modellbahnplatte ein verwindungssteifes Gestell zu stellen, auf das dann die Platte aufgeschraubt werden kann. Der Vorteil dieses Rahmens liegt auch darin, dass die Plattenstärke relativ gering ausfallen kann (rd. 1,0 cm Dicke reicht dann aus).

Aus Anfängerkreisen ist immer wieder das Argument zu hören, dass halt die Platte nur dicker gekauft werden muss um ein Durchdrücken bzw eine Verwindung zu verhindern. Hier ist festzustellen, dass dann aber - um eine Verwindungssteife Platte zu bekommen - mindestens eine Plattenstärke von 3,0 cm erforderlich ist. Unabhängig von deren Preis, ist dann das Gewicht der Platte schon sehr hoch und der Transport der Platte ist beschwerlich.



Modellbahnplatte      Modellbahnplatte
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    Diese sog. Modellbahnen auf Platte haben folgende Vorteile:
       - Platte ist kostengünstig im Baumarkt zu bekommen.
       - Modellbahn kann jederzeit durch Ansetzen einer weiteren Platte vergrößert werden.
       - Die Gleisverlegung ist je nach Geländeaufbau unkompliziert.
       - Die Aufbauzeit ist relativ kurz.
       - Kleinere Platten können auch platzsparend - hochkant - in die Ecke gestellt werden.

    Die Nachteile dieser Bauart liegen aber auch auf der Hand:
       - Das Modellbahndiorama kann nur eingeschränkt realitätsnah gestaltet werden.
       - Schattenbahnhöfe sind nur eingeschränkt anlegbar.
       - Die Zugänglichkeit zu bestimmten Anlagenbereichen - insbesondere bei größeren Anlagen - ist eingeschränkt
       - Drehscheiben können nur unzulänglich eingebaut werden.

Sehen wir uns die zweite Alternative an.

Die Modellbahn als Rahmen- und Lattengerüst. Das nachfolgfende Bild zeigt solch eine Anlage in der Herstellungsphase. Wie aber auch bereits aus den Bildern zu ersehen ist, kann mit einer derartigen Anlage das Optimum aus einer Modellbahnanlage heraus geholt werden. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen, dass sich mit einer Rahmenbauweise große Möglichkeiten für den Modellbahnanlagenbau eröffnen. Allerdings - und das ist auch aus den Bildern zu ersehen - der Aufwand ist um ein Vielfaches größer.

Modellbahnplatte      Modellbahnplatte      Modellbahnplatte
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Wie gehe ich nun bei der Rahmenbauweise vor.

Trägerrost für Modellbahnplatte
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Besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt ist auf das Grundgerüst der Anlage zu legen (siehe hierzu auch das obere Bild). Da das Grundgerüst die "Stütze" der Anlage darstellt, muss der Unterbau eine hinreichende Stabilität und Verwindungssteifigkeit aufweisen. Eine simple Platte als Grundlage scheidet bei der Rahmenbauweise aus, da den aufzubringenden Landschaftsreliefs mitsamt den Abstützungen der Höhenentwicklungen das Gewicht die Platte verbiegen würde. Zudem wären sämtliche „Innereien“ nach Fertigstellung der Dioramen nicht mehr erreichbar.

Bei den Rahmenbauweisen oder auch „offenen Bauweisen“ ist von den sonst recht vorteilhaften L-Trägern (Stahl) abzuraten, da deren Verwindungswiderstand - speziell bei Transporten - nicht ausreichend ist. Widerstandfähige L-Träger erhöhen aber wiederum das Gewicht der Anlage erheblich.

Bewährt haben sich bei der Rahmenbauweise über Kreuz verzahnten Holzlatten. Zusätzliche diagonale Streben unter dem Leistenverband sichern die Verwindungssteifigkeit während eines Transports. Das Gewicht eines solchen Unterbaues ist relativ gering und gleichzeitig ist er verwindungssteif. Die Verwendung dicker Vierkanthölzer ist zwar möglich aber nicht zu raten, da dieses ein retaliv großes Gewicht auf die Waage bringen und darüber hinaus - besonders wenn sie noch nicht ausgetrocknet sind - eine gewisse Verformungsunbeständigkeit aufweisen.

Mit dem Bau des Anlagen-Grundgerüsts und der Erstellung einer rohen Landschaftsform hat man dann bereits den Einsteig in den Geländebau geschafft. Ein Hinweis sei hier allerdings gestattet. Bitte niemals so einfach darauf loswerkeln. Das wichtigste ist, sich zuerst mal einen Plan erstellen, was so alles auf und unter der Anlage sein soll. Danach dann eine Skizze erstellen und diese ein paar Tage liegen lassen. Danach nochmals ansehen. Ihr werdet merken, da werden dann noch viele Korrekturen vorgenommen. Wie so ein Grundgerüst mit einem Roh-Geländeaufbau aussehen kann ist dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.

Trägerrost mit Rohgelände      Trägerrost mit Rohgelände
Ausschnitt aus einer Rahmenanlage -- Zum Vergrößern Bild anklicken




2. Wie gestalte ich mein Gelände auf der Modellbahnanlage ?
Hier ist zu unterscheiden zwischen dem klassischen und dem modernen Geländebau.


2.1. Klassischer Geländebau
Um mich nicht miss zu verstehen. Die Geländemodellierung wie sie in den 50iger bis 80iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts durchgeführt wurde ist nicht überholt. Im Gegenteil !!! Dennoch kam z.B. durch die Einführung des Montageschaum (wird vor allem im Baugewerbe verwendet) ein schnelles und variantenreiches Material für die Herstellung von Gebirgen und Anhöhen in den Modellbahnbau.

a) Geländebau mit Drahtgitter, Papier und Gips

Ausgangsmaterialien:
Gips: Man benötigt Modellgips, andere Sorten sind ungeeignet. Zu bekommen ist dieser Gips in Modellbahngeschäften (sehr teuer)oder auch in Baumärkten (nicht immer). Baugips ist ungeeignet, da er zu Rissebildung beim Trocknen neigt.
Drahtgitter
Bekommt man günstig im Baumarkt oder in Gärtnereien. Die Maschenweite darf nicht zu groß sein. Man nennt dieses Gitter im Volksmund auch Fliegengitter.
Gips: Zeitungspapier oder Verpackungspapier Gips: Tapetenkleister (auch im Baumarkt erhältlich)
Holzstückchen

Vorgehen
Das Fliegengitter wird so modelliert, wie die künftige Gebirgstopograpie oder sonstige Geländetopographie aussehen soll. Das Gittergebilde muss nun mit Holzstückchen unterstützt werden, damit es bei der Weiterbehandlung seine seine Form behält.

Bild
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Der nächste Schritt ist nunmehr das Zeitungspapier auf einer glatten Unterlagen auszulegen und es gut mit Tapatenkleister zu bestreichen. Danach wird es über das Gittergewebe gelegt. Um Erhebungen oder sonstige Geländegestaltungselemente aufzubringen, kann das Zeitungspapier auch geknüllt werden, in Tapetenkleister gelegt und dann an die entsprechende Stelle aufgelegt werden. Das Ganze gut durchtrocknen lassen.

Nach dem Durchtrocknen muss nun der Gips aufgebracht werden.
Die Abbindezeit für Gips ist kurz, deshalb nicht zu lange mit dem Aufbringen brauchen. Auch sollte die Gipsmasse nicht zu lange gerührt werden, da es sonst nur zu einer unzureichenden Aushärtung kommt.
In einen Gummibecher oder sonstigen flexiblen Gefäß (kann auch ein großerer Plastikeisbecher sein) wird Wasser eingefüllt. Dann wird der Gips hinzu gegeben. Solange Gips zugeben bis eine schlagsahneähnliche Masse entstanden ist. Nach kurzem "Sumpfen" rührt man die Masse nochmals durch und bringt das Material mit einer Spachtel auf. Da das aufgebrachte Papier mit Tapetenkleister durchtränkt wurde, braucht man in der Regel nicht mehr vorwässern, bevor der Gips aufgetragen wird.
Nach dem Abbinden des Gips ist er sehr gut nacharbeitbar. Es können dann noch schöne Felsstrukturen herausgearbeitet werden.

Der letzte Schritt ist dann die Farbgebung. Hier sind der Phanasie keine Grenzen gesetzt. Eine Einfärbung der Spachtelmasse mit wenig Abtönfarbe ist möglich, aber man sollte außerhalb der Anlage das Aushärten überprüfen. Hier kann es schon einmal Probleme geben. Der schönste optische Effekt wird aber mit stark verdünnten Farben auf Wasserbasis erzielt.

Bild-02


Zum Abschluss möchte ich noch Varianten zu den beschriebenen Verfahren aufzeigen:

- Füllspachtel -
Anstatt des Gips kann kann auch sog. Füllspachtel verwendet werden. Füllspachtel ist allerdings wesentlich teurer als normaler Gips.
Der Vorteil:
Durch Zusatz von Wasserrückhaltemitteln und Abbinderegulatoren (z.B. Methylcellulose) zum Gips kann die Abbindezeit dieser Spachtelmasse deutlich verlängert werden. Die Verarbeitung erfolgt dann analog dem Gips. Allerdings steht man hier nicht mehr unter Zeitdruck. Die Zusätze verändern jedoch auch die Eigenschaften des ausgehärteten Materials. So ist Füllspachtel nicht so gut spanabhebend zu bearbeiten und die Porenstruktur ist weniger stark ausgeprägt, so dass eine lasierende Einfärbung nur sehr eingeschränkt möglich ist. Auf der Modellbahn lässt es sich vielfältig zur Modellierung der Geländehaut einsetzen. Als Untergrund ist besonders die Kombination aus Gipsbinden und Fliegengitter geeignet. Füllspachtel kann mit handelsüblichen Abtönfarben eingefärbt werden. Da die Abbindezeit relativ lang ist, kann man auch größere Flächen wie aus einem Guß modellieren. Für Partien, die anschließend weiter bearbeitet werden sollen, ist allerdings Modellgips die bessere Variante.

Bild-03


- Gipsmastix -
Der Begriff besteht aus Gips und Mastix. Es handelt sich hier um ein Gemisch aus Gips und Papierfasern (Papierfetzen) oder Plastikstreifen oder Holzwolle. Die beiden Bestandteile Gips und die Mastixfasern werden zusammen gemischt und bilden dann eine sehr ziehbare Masse, die auch größere Öffnungen überbrücken kann. Gipsmastix kann direkt auf dem Fliegengitter aufgebracht werden. Man spart somit das Papier. Um die Abbindezeit des Gips zu verlängern, kann Tapetenkleister zugemischt werden, aber bitte nicht zuviel. Anstatt Gips kann auch Knauf-Feinputz verwendet werden. Dies klingt zwar witzig, ist aber durchaus ernst gemeint. Der Feinputz beinhaltet bereits Tapetenkleister, deshalb können die Verputzer diesen Gipsputz ohne Zeitnot verarbeiten und er bindet auch ohne Risse ab. Er ist aber in kleinen Gebinden nicht billig. Bei großen Gebinden (40 kg) hat man zuviel Gips übrig. Aber vielleicht gibt es Ausbesserungsarbeiten im Haus, dann kann der Rest dazu verwendet werden.

- Gipsbinden -
Anstatt des Papiers können auch Gipsbinden auf das Drahtgitter aufgebracht werden. Billige Gipsbinden gibt es in Apotheken.


b) Geländeaufbau mit Drahtgitter und Pappmasche'

Ausgangsmaterialien:
Fliegengitter und Pappmasche' (aus Papierfasern, Wasser und Tapetenkleister)

Vorgehen:
Leichtes Fliegengitter oder auch Putzgitter von der Baustelle entsprechend der gewünschten Geländestruktur modellieren und auf die Modellbahnplatte tackern. Unterstützung der Geländestruktur mit Holzklötzchen.
Dann das Pappmache' aufbringen. Pappmaché hat den Vorteil, dass es wesentlich leicher ist als Gips. Insbesondere bei temporären Anlagen, also bei Anlagen die immer wieder abgebaut werden müssen, ist das Gewicht einer Anlage nicht zu vernachlässigen.
Der Pappmachébrei klumpt allerdings. Deshalb ist es wesentlich schwieriger hier eine glatte Geländestruktur zu erreichen. Für gebirgiges Gelände eignet sich Pappmache' aber hervorragend (wegen der Klumpenbildung). Auf ebenen Flächen wie Acker- und Wiesenflächen ist es nicht zu empfehlen.

Nach dem Trocknen (gut durchtrocknen lassen) geht es dann weiter mit der Farbgebung. Übrigens Pappmache' kann auch nach dem Durchtrocknen geschliffen werden. Auf Pappmache' können Abtönfarben und auch wasserlösliche Lackfarben aufgetragen werden.

Varianten zu diesem Verfahren

Pappmaché aus Papierstreifen hat einen erheblichen Nachteil. Dieser Brei ist schwierig zu formen und - wie bereizs gesagt - er erklumpt. Nach meinen Erfahrungen mit Pappmachébrei ist dieser nicht klumpenfrei anzurühren (vielleicht bin ich auch zu ungeschickt). Die Geländemodelierung ist durch die Klumpenbildung schwierig. Ein Ersatz für Pappmache' kann:
kaschierte Pappmaché
aus Papierstreifen, Wasser und Tapetenkleister sein.
Die Herstellung ist einfach:
Tapetenkleister und Wasser mischen. Dann quellen lassen. Die Papierstreifen werden mit Tapetenkleister durchtränkt und auf das Fliegengitter aufgelegt. Dies erfolgt in mehreren Lagen von kreu und quer gelegten Schichten. Durch Verdickungen (mehrfaches legen von Papierstreifen können auch Geländestrukturen herausgearbeitet werden. Das fertige Werk muss dann rd. 10 bis 14 Tage gut austrocknen. Dann ist das Gelände hart. Das Schöne an kaschierter Pappmaché ist, dass es weiter verarbeitbar ist. So kann z.B. das Gelände später ohne Probleme geändert oder weiter modelliert werden.

Eine weitere Variante ist die Verwendung von
Holzmache'.
Holzmache' besteht aus Holzmehl, Wasser und Tapetenkleister
Nun gibt es diese Mischungen auch in einschlägigen Modellbahnfachgeschäften fix und fertig zu kaufen - aber sündhaft teuer-. Eigentlich nichts für einen Modellbahner, der sein Geld ja lieber in Gleise, Loks und Wagen investiert.
Nun gibt es auch Herstellungstipps von Holzmasche' die ich euch nicht vorenthalten will.
Gebraucht wird Holzmehl, Wasser und Tapetenkleister. Das Mischungsverhältnis zwischen Holzmehl : Tapetenkleister ---> 5 : 0,5. Dann gut durchmischen und mit Wasser aufgießen bis eine streichbare Konsistenz entsteht. Die Konsistenz kann erst nach 20 bis 25 Minuten genau eingestellt werden, da der Tapetenkleister und das Holzmehl quillt und dem Brei Wasser entzieht. Eigentlich sollte dies genügen. Leider versprödet beim Trocknen die Masse und es gibt Risse. Deshalb ist es sinnvoll noch Schreinerleim dazu zu geben (Weißleim z.B. Ponal). Das Mischungsverhältnis sieht dann so aus:
Holzmehl : Tapetenkleister : Weißleim ---> 5 : 0,5 : 0,1-0,2.
Der Weißleim macht die Mischung zäher. Das Auftragen kann mit einer Kuchenschabe aus Plastik, mit einer elastischen Stahlspachtel, oder mit einem Pinsel erfolgen. Die aufgetragene Masse mehrere Tage gut durchtrocknen lassen. Nach dem Trocknen kann es dann mit der Farbgestaltung weitergehen.

Bild03'




2.2. Moderner Geländebau

Unter modernem Geländebau wird vor allem die Verarbeitung von neuen, in der Vergangenheit unbekannten Material und Verfahren verstanden. Dies bdeutet aber nicht, dass die "alten verfahren" nicht gleichwertig sind.
Moderner Geländebau ist nur dann interessant, wenn der Bauerfolg schneller und sicherer garantiert werden soll, als mit herkömmlichen Verfahren. Das nachfolgend dargestellte Geländemodellierungsverfahren sind nicht abschließend zu sehen. Es gibt sicherlich noch viele andere moderne Geländebauverfahren, die hier nicht angesprochen werden.


Moderner Geländebau mit Geländebaumörtel und Styroporelementen
Mit den moderenen Material Styropor und Geländebau-Mörtel ist es möglich sehr schnell Dioramen herzustellen. Ich habe vor kurzem meine Wohnzimmersitzgarnitur erneuert. Bei der Entsorgung der alten Sitzgarnitur habe ich festgestellt, dass diese auf einem Styroporkern aufgebaut war. Eigentlich zu schade um einen derartigen Styroporblock wegzuwerfen, dachte ich. Mir kam dann die Idee, diesen Styroporblock mit dem Messer so zu formen, dass eine schöne Gebirgswelt entstand. Mit dem Geländebaumörtel habe ich dann noch die Feinheiten vorgenommen. Der Geländebaumörtel ist für Styropor besser geeignet, da er aus einer Zellulose-Spachtelmasse und einem Kunststoffzusatz besteht, haftet er besser am Styropor als Gips. Ferner kann auch eine feinere Modellierung vorgenomen werden. Der Geländebau-Mörtel bleibt nach dem Anrühren ca. 30 Minuten verarbeitungsfähig. Weitere positive Eigenchaften:
- schrumpft nicht,
- verzieht sich nicht,
- haftet auf allen Untergrundmaterialien
- kann nach dem Trocknen wie Holz bearbeitet werden.

Bild03'



Moderner Geländebau mit Hartschaumplatten
Mit den modernen Material "Hartschaum" ist eine relativ einfache und dennoch ansprechende Topographiegestaltung auf der Modellbahn möglich. Hartschaummaterial ist in jedem Baumarkt zu einem günstigen Preis zu bekommen. Bisweilen haben manche Baumärkte größere Dicken von Hartschaumplatten nicht in ihrem Sortiment. Da behilft sich der Modellbahner damit, mehrere Hartschaumplatten übereinander zu kleben. Damit wird dann auch dei gewünschte Dicke der Platte erreicht. Berge müssen sowieso mit mehren Platten aufeinander geklebten Platten gebaut werden. Geklebt werden können die Platten mit Weißleim, besser bekannt als Schreinerleim.

Hartschaumplatten      Hartschaumplatten - bearbeiten      Weggestaltung
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Wir wollen uns mal die Hartschaumplatte vornehmen um einen Wirstchaftsweg bzw Feldweg zu gestalten. Wie aus den obigen Bildern zu ersehen ist, wird zuerst mit einem Messer, besser mit einem kleinen Fräser die künftige Topographie und Trasse des Weges aus der Platte herausgefräst.

Hartschaumplatten      Hartschaumplatten - bearbeiten
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Aber nicht nur Wege können so gestaltet werden. Auch Brücken und Tunnel und Bachläufe können gestaltet werden. Das nachfolgende Bild zeigt den Aufbau eines Bachlaufes mit Bachbrücke

Hartschaumplatten
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Moderner Geländebau mit Fertigelementen
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Fertigteilen für den Modellbau (Dioramenteile). Mit diesen Fertigelementen ist es innerhalb kürzester Zeit möglich, eine Modellbahnanlage herzustellen. Dies hat zwar seinen Preis, aber für Leute die in Zeitnot sind und schnell eine Anlage auf die Beine stellen wollen, ist dies durchaus eine Alternative. Nachfolgend will ich euch eine Reihe von Fertigdioramen zeigen.

a) Fertigtunnel
Hersteller: Busch

Tunnel      Tunnel      Tunnel
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b) Bergdioramen
Hersteller: Busch

Bergdioramen      Bergdioramen      Bergdioramen
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c) Geländedioramen
Hersteller: Busch

Bergdioramen
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