Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller

- Das Digitalsystem von Arnold --



Inhaltsverzeichnis

Einführung

Das Arnold Digitalsystem bis zum Jahre 2000

Eigenschaften des Arnold-Digital-Systems bis 2000

Digitalzentrale "Commander 9"

Arnold: Central-Control Nr. 86200

Arnold: Central-Control Nr. 86202

Arnold: Control Nr. 86210

Arnold: Central-Control80 Nr. 86029

Arnold: Control80 Nr. 86035

Arnold Central-Unit-N - Nr. 86028

Arnold Keyboard Nr. 86220

Arnold Booster Nr. 86205

Arnold DigiPro

Arnold DigiStart

Hinweis: Märklin und Arnold




Einführung
Die Firma Arnold war der Pionier der N-Spur. Das Digitalsystem von der ehemaligen eigenständigen Firma Arnold hatte aber - und das ist weniger bekannt - auch ein hauseigenes Digitalsystem im Angebot, das unabhängig von der Nenngröße einsetzbar ist.
Wie bekannt existieren die Firmen Arnold, Rivarossi und Lima nicht mehr als eigenständige Firmen. Sie wurden von der Firma Hornby aufgekauft. Ihre Namen werden aber weiterhin verwendet. Die hier vorgestellten Digitalartikel stammen noch von der ehemaligen eigenständigen Firma Arnold. Sie sind alle noch im Gebrauchthandel zu finden.

Im Jahre 1988 wurde das Arnold-Digital-Systems von der damaligen Firma Arnold auf den Markt gebracht. Der „Commander 9“ war die die erste Digitalzentrale. Danach folgte die Arnold „Central-Control 86200“ u.s.w..

Von den Geräten aus dem Arnold-Sortiment und auch von den Märklin-Digital-Geräten ist das seitliche Stecksystem bekannt, das eine Aneinanderreihung der Steuergeräte ermöglicht. Über dieses als „IIC-Bus“ oder auch I²C-Bus bezeichnete Stecksystem lassen sich alle Arnold-Digital-Geräte anschließen und betreiben. Der IIC-Bus ist ein synchroner serieller Zweidraht-Bus (eine Daten- und eine Taktleitung), der für die Kommunikation zwischen ICs über kleine Distanzen geeignet ist. Entwickelt wurde er Anfang der 1980er Jahre von Philips. Gesprochen "I quadrat C" steht für IIC = Inter IC Bus.

Bei den Digitalgeräten ab Ende 1990iger Jahren wurde jedoch diese Steckverbindung um den von "Digital plus by Lenz" bekannten XBus erweitert. Der XBus ist auch separat an der Rückseite der Digital-Geräte herausgeführt, teils als Steckverbindung, teils als lose Kabel. Über die seitlichen Steckverbinder können rechts bis zu 6 Steuerpulte angeschlossen werden, links das bisherige Keyboard 86040 und das Memory. Über ein entsprechendes Flachbandkabel können die so angeschlossenen Geräte bis zu 6 m Entfernung aufgestellt werden. Bis zu 32 Eingabegeräte wie Control oder Keyboard können angeschlossen werden. Über die XBus-Leitung können auch Geräte von Lenz mit der Arnold-Zentrale verbunden werden. Die XBus-Leitung ist hierzu an entsprechende Steckverbindungen zu führen.

Arnold und Lenz
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Mit dem XBUS lassen sich Entfernungen bis zu 100 m realisieren. Werden ältere Geräte an die Arnold-Central-Control angeschlossen, müssen diese am Ende der ansteckbaren Gerätekette hängen, da sie den integrierten XBus nicht durchschleifen. Auch wenn man die Arnold-Digital- Geräte der neuen Generation über den IIC-Bus aneinanderreiht, muss für die Geräte eine XBus-Adresse (1-30) eingestellt werden. Der IIC-Bus reicht nicht aus, die komplette Informationsbreite des DCC-Formats zu übertragen.

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Das Arnold Digitalsystem bis zum Jahre 2000

Arnold Digitalsystem
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Eigenschaften des Arnold-Digital-Systems bis zum Jahre 2000

DatenformatDCC
ProtokollDCC
Ausgangsstrom3,0 Ampere
Überlastungsschutzja
Handreglernein
Lok-Adressen119
Funktionen5
Fahrstufen28 / 127
Mehrfachtraktion10 * 4 Loks
Schaltadressen256
Schaltartikel256
Rückmeldungnein
Zug-Nr.-Erkennungnein
Gleisbildstellpultnein
Bus-SystemX-Bus
IIC-Bus
Interfacenein
Übertragungsrate9600
Software-Updateja / Eprom


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Die Digitalzentrale "Commander 9"
Der "Commander 9" war die erste Digital-Zentrale die Arnold auf den Markt gebracht hat.
Das Digitalprotokoll des Commander9 ist das DCC-Protokoll und somit international.
Mit dieser Digitalzentrale können bis zu neun Lokomotiven angewählt, gefahren und die Adressen bis 9 programmiert werden (deshalb die Zahl 9 bei der Zentralenbezeichnung). Das Gerät kann ferner bis zu acht Weichen schalten, wenn diese Magnetartikel über einen Schaltempfänger mit dem „Commander 9“ verbunden sind. Für kleinere Anlagen ist der „Commander 9“ ein ideales Digitalgerät. Um den Commander9 in Betrieb zu nehmen wird noch eine Stromversorgung benötigt.
Um die volle Leistung des "Commander 9" auszuschöpfen benötigt man einen Transformator mit 16 Volt Wechselspannung und 50 VA Leistung. Es kann aber auch ein "normaler" Modellbahntrafo" genommen werden. Allerdings weisen diese Trafos meistens nur eine Leistung von 14 bis 24 VA (ca. 0,9 bis 1,5 Ampere) auf. Damit kann nicht die volle Leistung des "Commander 9" ausgeschöpft werden. Es können dann nicht z.B. gleichzeitig vier bis sechs Spur-N-Loks gefahren werden.

Der "Commander 9" kann bis zu 2 Ampere Leistung liefern, wenn der entsprechende Trafo eingesetzt wird.

Natürlich müssen die Loks mit einem Lokdecoder ausgerüstet sein, die das DCC-Protokoll verstehen. Da gibt es viele Hersteller, wie z.B. Uhlenbrock oder Tams.

Der Modellbahner, der bereits einen "Commander 9" besitzt und seine Anlage erweitern will und sich eine neue leistungsfähigere Digitalzentrale zulegen will, muss dann allerdings den Commander9 beiseite legen. Der "Commander9" kann nur noch - bei einer neuen Zentralanlage - als Bremsgenerator beim automatischen Blocksystem Verwendung finden. Er sorgt dann z.B. in Halteabschnitten vor Signalen für eine "sanfte" Bremsung des Zuges.

Arnold -- Commander 9
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Arnold: Central-Control Nr. 86200
Ende der 1990iger Jahre kam die Central-Control Nr. 86200 auf den Markt. Bei der Central-Control 86200 handelt es sich um eine Digitalzentrale mit umfangreicher Ausstattung. Das Gerät beinhaltet die Digitalzentrale mit Fahrpult, eine Programmierfunktion und einen Verstärker. Um das Gerät in Betrieb nehmen zu können benötigt man noch einen Transformator mit 16 Volt Wechselspannung und 50 VA Leistung. Selbstverständlich wird noch eine digital ausgestattete Lok benötigt um dann letztlich digital fahren zu können.

Zur Stromversorgung der Central-Control kann auch ein nicht mehr benötigter Modellbahntrafo genutzt werden. Meistens geben diese Trafos aber nur eine Leistung von 14 bis 24 VA (ca. 0,9 bis 1,5 Ampere) ab. Es kann somit mit diesen Trafos nicht die volle Leistungsfähigkeit der Central-Control ausgenutzt werden.
Praktisch bedeutet dies, dass beim gleichzeitigen Betrieb von 6 bis 8 N-Spur-Loks oder 4 bis 6 H0-Loks die Überlastsicherung des Modellbahntrafos ansprechen würde. Wenn noch zusätzliche Funktionen an den Loks angesprochen werden sollen, oder die Wagenbeleuchtung eingeschaltet wird reduziert sich natürlich die Anzahl der gleichzeitig zu fahrenden Loks.
Übrigens: Die Kurzschlusssicherung der Arnold Central-Control setzt erst bei 3 Ampere ein.

Mit der Central-Control allein kann nur der Fahrbetrieb gestaltet bzw. Loks programmiert werden. Es stehen hierfür 119 Adressen zur Verfügung.

Technische Daten:
o Steuert bis zu 119 Lokomotiven
o Erlaubt ein feinfühliges Loksteuern mit max. 28 Fahrstufen
o Besitzt 10 Mehrfachtraktionen mit je 4 Loks
o Programmierfunktion für alle Parameter der Lokempfänger
o 3 Ampere Ausgangsleistung
o Hat ein beleuchtetes Display mit 2 x 16 Zeichen und Klartextanzeige
o Ist mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch).
o Die Spracheinstellung ist während des Betriebes umschaltbar.

Programmierung
Mit der PRG-Taste wird die Programmierfunktion aufgerufen. Die Central-Control erlaubt umfangreiche Programmierungen (DCC-kompatible Lokdecoder sind Voraussetzung). Über die sog CVs (Configurations-Variable) können die Lokdecoder - je nach Ausführung - auf die spezifischen Eigenschaften der Loks eingestellt werden (Mindestgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit, Lastregelung etc.). Die Programmierung ist menüunterstützt und erleichtert das Programmieren erheblich.

Die Central-Control programmiert alle Lokempfänger, auch die aus früheren Produktionsserien von Arnold, Lenz und Märklin Digital, in den Parametern:
o Adresse
o Minimalgschwindigkeit (Anfahrspannung)
o Anfahrverzögerung
o Bremsverzögerung

Die Arnold-Digital-Lokdecoder ab Ende der 1990iger Jahre programmiert die Central-Control auch in den Parametern:
o Maximalgeschwindigkeit
o Regelung
o Geschwindigkeitskennlinie (Fahrstufen-Rampe)

Für jeden Parameter sind bei den bisherigen Empfängern Werte von 1..15, bei den neueren Lokdecodern Werte von 0..255 programmierbar.

Zum Programmieren der Schaltdecoder ist zusätzlich das Keyboard erforderlich, da sich mit der Central-Control selbst keine Weichenadressen wählen lassen.

Bedienung
Das Display der Central-Control gibt Informationen zur Adresse, Fahrstufe, welche Sonderfunktionen bei der gerade aktiven Lokadresse eingestellt sind, passive Lokadresse (in Klammern) und die Modelluhrzeit.

Bei einer Änderung der Fahrrichtung während der Fahrt, verzögert die Lok mit dem im Decoder eingestellten Bremswert und bleibt stehen. Sie muss nun über den Drehknopf wieder beschleunigt werden. Die Änderung der Fahrtrichtung aus der Fahrt heraus oder ein kurzes Antippen der "STOP"-Taste wirkt wie ein lokbezogener Nothalt. Soll die gesamte Anlage abgeschaltet werden, kann dies mit der "STOP"-Taste geschehen. Ein erneutes Antippen der "STOP"-Taste startet die Anlage wieder. Während des ausgelösten Nothalts wird die Spannung am Gleis abgeschaltet.

Für die Lokauswahl ist die Taste "Cl" zu drücken, gefolgt von den Ziffern der Lokadresse und der Taste "Ok" als Bestätigung. Mit dem Drehregler kann nun die Lok in Bewegung gesetzt werden. Die Fahrtrichtung lässt sich mit den beiden weißen Tasten oberhalb des Drehkopfs ändern.

Leider ist die Handhabung dieses Gerätes nicht optimal. Der Regler ist z.B. zu flach und damit nicht griffig. Ferner lässt die Synchronisation der Fahrstufen (Drehwinkel und tatsächliche Beschleunigung / Verzögerung stimmen nicht überein) unbefriedigend.

Für jede Funktion gibt es auf der Central-Control eine eigene Taste. Mit der Zehnertastatur wird die Lokadresse gewählt. Eine Löschtaste erlaubt die Korrektur. Mit der "OK"-Taste werden die Eingaben bestätigt.

Arnold -- central-Control     Arnold -- central-Control
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Die Mehrfachtraktion (MTR)
Den Editor für die Mehrfachtraktion wird mit der MTR-Taste aufrufen. Der Editor zeigt eine Liste, in die für jede Mehrfachtraktion 2 bis 4 Loks eintragen werden können.
Mit der Funktion "MTR" (Mehrfachtraktion) besteht somit die Möglichkeit, bis zu zehn Mehrfachtraktionen mit zwei bis vier Lokomotiven zu fahren. Allerdings nur im Arnold-Digital-System (DCC). Die Mehrfachtraktionen erhalten eine eigene Adresse (ab 120), unter der die Adressen der beteiligten Loks zusammengefasst sind. Analoge Loks lassen sich nicht in eine MTR einbinden. Soll nun mit einer bestimmten Mehrfachtraktion fahren, wird anstelle der Adresse für eine Einzellok die entsprechende zwischen 120 und 129 gewählt.

Der Anschluss
Der Anschluss der Central-Control ist einfach. Das auf der Rückseite des Gerät kommende zweiadrige Kabel wird mit den 16-Volt-Klemmen des Modellbahntrafos verbunden. Die Kabel des Gleisanschluss sind dem Klemmstecker an die Klemmen "K" und "J" anzuschließen. Die anderen vier Litzen sind für den Betrieb innerhalb des Arnold-Systems unwichtig. Sie sollten tunlichst vor Inbetriebnahme des Geräts mit einem Viererblock eines Klemmsteckers oder einer Lüsterklemme gesichert werden. Diese vier Kabel des XBus, so die Bezeichnung, dienen dem Anschluss von zusätzlichen nichtstationären oder an anderen Orten aufgestellten Steuerpulten (z.B. Arnold, Lenz usw.).

Arnold hat bei der Central-Control die seitlichen Steckleisten von den vergangenen Geräten übernommen. Die Steckleisten dienen zur Übertragung der Informationen zwischen den zusammengesteckten Komponenten. Der Datenaustausch auf dem "IIC-Bus", so die Bezeichung, reichte für das DCC-Format nicht mehr aus. Es wurde der vom "Digital plus by Lenz" her bekannte XBus in die Steckleisten integriert und auch separat nach außen geführt. Mit diesen Steckleisten lassen sich sowohl alte, wie neue Arnold-Digital-Komponenten anschließen. Sogar Geräte von Märklin lassen sich damit einbinden, da die älteren Geräte und die Märklin- Systeme keinen XBus zu den seitlichen Steckverbindungen "durchschleifen", müssen sie an das Ende der Gerätekette angesteckt werden. Auf diese Weise lassen sich das Arnold-Keyboard Nr. 86220 an die Märklin-Zentrale anstecken und ersetzt somit bis zu 16 Keyboards von Märklin. Ebenso kann das Lok-Control von Arnold im Märklin-System seine Dienste tun.

Magnetartikel schalten
Mit der Central-Control können auch Magnetartikel wie Weichen und Signale geschaltet werden. Allerdings wird zusätzlich dann das Arnold-Keyboard Nr. 86220 benötigt (siehe Beschreibung des Keyboads).

Kompatibilität
Das Central Control ist kompatibel mit:
o allen bisher von Arnold gelieferten Lokomotiven und Weichenempfänger
o Arnold-Control80, Control 80f und allen Keybaords
o Es steuert auch Loks mit Empfängern anderer Hersteller, die NMRA-kompatibel sind (Lenz, ROCO, LGB, Digitrax, Märklin Digital= etc.)

Die Märklin-Keyboards oder Märklin-Control können auch im Arnold-System eingesetzt werden. Die jeweils angeschlossene Zentrale bestimmt allerdings dann den Funktionsumfang der Peripheriegeräte. Grundsätzlich sind die Arnold-Systeme auf den XBus eingestellt. Beim Betrieb in einer anderen Umgebung muss z.B. das Keyboard 68220 vom Händler auf den "IIC-Bus" eingestellt werden, damit es zusammen mit Märklin-Geräten funktioniert. Über den XBus lassen sich Geräte von Fremdanbietern wie z.B. Lenz anschließen, die ebenfalls über einen XBus-Anschluss verfügen. So ist es möglich, zu den stationären Arnold-Komponenten auch den Handregler LH 100 von Lenz anzuschließen, um mobil zu werden. Es gilt dabei jedoch zu beachten, dass von der Zentrale aus die XBus-Leitung keine Verzweigung aufweisen darf. Alle Geräte müssen an einer Stichleitung liegen, und jedes an den XBus angeschlossene Gerät muss eine andere XBus-Adresse aufweisen.

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Arnold: Central-Control Nr. 86202
Die Central-Control ist eine Digitalzentrale mit Fahrpult und integrierten Booster.
Technische Eigenschaften
    - Digitalprotokoll: DCC und Motorola
    - steuert bis zu 119 Loks
    - 10 Mehrfachtraktionen mit bis zu 4 Loks.
    - Programmierfunktion
    - Ausgangsleistung: 3 Ampere

Arnold 86202
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Arnold: Digital - Control Nr. 86210
Das Arnold-Control 86210 ergänzt das Fahrpult des Central-Control um eine weitere Steuereinheit für Loks. Damit können zwei 2 Spieler unabhängig von einander alle 119 Lokomotiven aufrufen und steuern. An das Arnold Central-Control angeschlossen, kann es bis zu 100 m von diesem entfernt aufgestellt werden. Die Verbindung erfolgt über eine 4-polige Leitung, die leicht selbst hergestellt werden kann. Die Reihenfolge von Control und Keyboard ist beliebig.

Die Eigenschaften dieses Gerätes sind:
- steuert 119 Lokomotiven --> feinfühlige Loksteuerung mit max 28 Fahrstufen
- steuert 10 Mehrfachtraktionen mit je 4 Loks
- Drehknopf zur Loksteuerung
- separate Tasten für vorwärts und rückwärts
- beleuchtetes Display mit 2 x 16 Zeichen und Klartextanzeige
- Menu ist mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)
- Abmessungen: L / B / H = 120 x 140 x 80 mm

Das Arnold-Control 86210 kann an die Central-Unit bzw. das Central-Control von Arnold angesteckt werden. Es steuert dann 99 Loks des bisherigen Arnold Digital-Systems. Es kann aber auch an die Märklin Zentralen 6020, 6021 und 6027 angeschlossen werden. Das Arnold-Control 86210 steuert dann die im Märklin-Motorola-System möglichen 80 Loks mit 14 Fahrstufen. Dabei bleibt das von Märklin-Digital-Systems bekannte seitliche Steck-Bus-System erhalten.

Arnold Control 86210
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Die dickere Zwillingslitze (siehe Bild), die aus der 86210 Central-Control führt dient der Stromversorgung durch einen Modellbahntransformator. Das zur Control 86210 führende Kabel ist die XBus-Verbindung.

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Arnold: Central-Control80 Nr. 86029
Das Arnold Central-Control80 ist eine kostengünstige Digitalzentrale. Das Digitalprotokoll ist DCC. Zum Betrieb wird noch ein Trafo mit einem 16 Volt Wechselstromausgang benötigt. Das Anschlussschema ist dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.

Arnold-Control80-Nr. 86029
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Arnold: Control80 Nr. 86035
Die Arnold Control80 ist ein Digitalgerät im DCC-Protokoll. Mit diesem digtalen Fahrregler können Decoder bis zu 14 Fahrstufen gesteuert werden. Es können 99 Loks + 1 Analoge auf Adr. 0 oder 80 angesteuert werden.

Control80-Nr. 86035
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Arnold Central-Unit-N - Nr. 86028
Dieser Arnold Artikel ist eine Digitale-Zentralstation mit Anschlüsse für die Arnold-Control80, Keyboard, Memory und Interface.

Arnold-Centzral-Unit-N
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Arnold Keyboard Nr. 86220
Nur mit dem Central-Control allein lässt sich keine Modellbahn komplett steuern. Sollen noch Weichen, Signale usw. geschaltet werden, benötigt man das Keyboard. Das Arnold-Keyboard dient somit zum Schalten von Magnetartikeln. Mit einem Arnold Keyboard Nr. 86220 lassen sich gegenüber den früheren Geräten alle möglichen 256 Adressen zum Schalten von Weichen usw. in Gruppen zu 16 schaltbaren Einheiten anwählen. Möchte man ein Signal mit der Adresse 38 schalten, so wählt man mit der Taste "GRP" und der Taste "3" die Gruppe 3 und kann dann direkt mit der roten oder grünen Taste "6" das Signal schalten.

Das Board hat folgende Eigenschaften:
- Es können bis zu 256 Weichen und Signale geschaltet werden.
- Es bsitzt ein beleuchtetes Display mit 2 x 16 Zeichen
- Das Menu ist mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)

Das Display ist in Kästchen aufgeteilt. Diese zeigen die Lage der Weichen an. Allerdings funktioniert diese Anzeige nur innerhalb des Arnold-Digital-Systems (DCC). Zusammen mit der Märklin-Zentrale funktioniert die Rückmeldung nur in der ersten Weichengruppe bis Adresse 16.

Das Keyboard kann auch an die alte Central-Unit bzw. das alte Central-Control angesteckt werden. Es steuert auch dann alle 256 Weichen des Arnold Digital- Systems. Das Keyboard kann auch an die Märklin Digital-Zentralen Nr. 6020, Nr. 6021 und Nr. 6027 (auch rechts!) angesteckt werden. Es steuert dann ebenfalls alle 256 Weichen die im Märklin-Digital-System möglich sind. Die Reihenfolge von Control80 und Control 80f und Stellpult sind auch hier beliebig.

Mit der GRP-Taste kann während des Betriebes zu jeder beliebigen anderen Weichengruppe gewechselt werden. Sollen mehr als 16 Weichen im direkten Zugriff angesteuert werden, können weitere Keyboards ansteckt werden. Ein zweites Stellpult ist dann allerdings sinnvoll, wenn an einer zweiten Stelle der Anlage ein Stellpult benötigt wird. An das Central-Control angeschlossen, kann es bis zu 100 m von diesem entfernt aufgestellt werden. Die Verbindung erfolgt über eine 4-polige Leitung, die selbst hergestellt werden kann. Die Reihenfolge von Central-Control und Keyboard ist auch hier beliebig.

Adresse und Eigenschaft der Weichendecoder lassen sich allerdings nur gemeinsam mit der Central-Control und dem Keyboard programmieren.

Nicht sehr befriedigend ist das Stellen von Weichen und Signalen mit dem Keyboard ohne ein Gleisbildstellpult. Nach einer Spielpause noch festzustellen, wie die Weichen gestellt sind und auf welches Gleis angefahren wird kann vielleicht bei kleinen Anlagen - durch Aufzeichnung - noch nachvollzogen werden. Aber bereits bei mittleren Anlagen ist dies nicht mehr möglich und verdirbt den Spielspass. Nur über Fremdanbieter, wie z.B. Lenz, kann über entsprechen angebotenen Module, die über den XBus angeschlossen werden dieser Mangel behoben werden.

Arnold-Keyboard 86220
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Arnold Booster Nr. 86205
Dieser digitale Leistungsverstärker (Booster) ist gedacht, wenn eine größere Anlage mit vielen Zügen vorhanden ist. Bei vielen Zügen und beleuchteten Wagen reicht diese Leistung der Central-Control nicht mehr aus. Der Leistungsverstärker stellt dann weitere 3 Ampere Leistung zur Verfügung.
Das Central-Control versorgt die Anlage mit maximal 3,0 A Leistung. Die Stromversorgung erfolgt über einen Wechselstromtrafo der 52 VA an Leistung haben sollte (z.B. Arnold Nr. 7098).
Die Informationen des Boosters erfolgt über eine 3-polige Leitung zur Central-Control. Für diese Leitung wird kein Spezialkabel benötigt.

Arnold-Booster Nr. 86205
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Arnold DigiPro
Es handelt sich um eine Digitalzentrale mit großem Display und Zehnertastatur. Es sind damit bis zu 119 Loks (und eine analoge) mit je 28 Fahrstufen, 4 Sonderfunktionen plus Licht steuerbar. Es lassen sich die Adresse, Minimalgeschwindigkeit, Anfahr- und Bremsverzögerung programmieren.

Arnold -- DigiPro
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Arnold DigiStart
Beim DigiStart handelt es sich um ein Steuergerät mit inkludierten Transformator. Mit diesem Gerät können max. 10 Lokomotiven (9 digitale und eine analoge Lok) mit 27 Fahrstufen, Licht und einer Zusatzfunktion gesteuert werden. Es besitzt ein 3-stelliges Display und man kann damit die Lokadresse programmieren. Mit der PRG-Taste wird die Programmierfunktion aufgerufen.

Arnold -- Digistart
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Hinweis: Märklin und Arnold
Eine Besonderheit der Arnold-Digitaltechnik ist, dass sich an die Arnold "Central-Control 86200" auch Märklin-Digital-Componenten anschließen lassen. Um Märklin-Motorola-Loks mit Arnold-Digital zu fahren ist eine Control 68210 an eine Märklin Central-Unit anzuschließen. Ferner ist die Arnold: Central-Control 86200 sowohl beim Control und auch beim Keyboard vom XBus auf den IIc-Bus umzustellen. Im gemischten Betrieb stehen dann auch nur die Funktionen der jeweiligen Märklin-Zentrale zur Steuerung zur Verfügung. Das Arnold Keyboard 68220 kann durch seine flexible Gruppenumschaltung auf dem Bedienfeld insgesamt 16 Märklin-Keyboards ersetzen. In der Gruppe 1 (Grundgruppe beim Einschalten) erfolgt noch eine Rückmeldung der momentan gestellten Weichen. In den anderen Gruppen gibt es keine aktuelle Statusabfrage der Weichenstellung. Das nachfolgende Bild stellt die erforderlichen Arnold-Komponenten für den Anschluss an die Central-Unit von Märklin dar.

Arnold-Komponenten
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Untereinander Kompatibel sind die neuen und alten Arnold-Digital-Geräte. Den Funktionsumfang bestimmt jedoch die Zentrale. Mehrfachtraktionen lassen sich nur mit der Central-Control zusammenstellen. Sinnvoll ist eine Kombination aus Märklin- und Arnold-Digital bei Anschluss des Keyboards 68220 an die Märklin-Komponenten.
Das Keyboard ist allerdings, bei Betrieb mit der CC 68200 auf den IIC-Bus einzustellen. Über den XBus lassen sich alle Geräte verbinden, die ebenfalls über einen XBus-Anschluss verfügen. Es gilt dabei jedoch zu beachten, dass von der Zentrale aus die XBus-Leitung keine Verzweigung aufweisen darf. Alle Geräte müssen an einer Stichleitung liegen und jedes an den XBus angeschlossene Gerät hat eine andere XBus-Adresse aufzuweisen.

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Hinweis: Da die Firma Arnold als Firma nicht mehr existiert und nur noch der Name unter dem Dach der Fa. Hornby auftaucht, können hier die Digitalgeräte von Arnold natürlich nicht mehr weitergeführt werden.

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