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Das Selectrix-System Die Historie Trix nahm in Hinblick auf die Mehrzugsteuerung in den 1980iger Jahren eine Führungsrolle ein. Trix-Express entwickelte bereits vor der digitalen Mehrzugsteuerung das analoge "e.m.s-System". Dieses System bot bereits eine analoge Mehrzugsteuerung bis zu 6 Loks gleichzeitig. Das System hatte aber seine Grenzen in der Nach Einführung des Märklin-Digital-H0-Vielzugsystems (Delta-System) wurde es aber auch für Trix Zeit ein digitales Mehrzugsystem zu entwickeln. Im Jahre 1982 erfolgte die erste Vorstellung des neuen Trix Diigitalsystem mit dem Namen "Selectrix-Systems" auf der Spielwarenmesse in Nürnberg durch die Firma Trix. Zu dieser Zeit war Trix noch ein eigenständiges Unternehmen. Der Name dieses Digitalsystems lautete "Selectrix 99". Soweit uns bekannt, war das Selectrix-Digitalsystem das erste Digitalsystem auf den Markt für Modellbahnen überhaupt. Im Jahre 1985 kam das System dann auf den Markt. Das Selectrix Format selbst wurde aber nicht von Trix, sondern von der Firma Döhler und Haas entwickelt (D&H); und ist auch patentiert. Das Format ist in den Normen NEM680 und NEM681 fixiert. Die Geschichte des Selectrix-Systems begann aber bereits im Jahre 1979. Die Firma Döhler & Haas meldete folgenden zwei Patente an:
- Verfahren zur Übertragung von Betriebsstrom und Signalen im Bereich einer Modelleisenbahn. Im Gegensatz dazu war die Firma Trix bereit, das D&H-System auf der Basis eines Lizenzvertrages zu übernehmen bzw. zu vermarkten. Daraufhin wurde das D & H-System konsequent weiterentwickelt und ausgebaut. Nach Einführung dieses Digitalsystems zogen die anderen Modellbahnhersteller, allen voran Märklin mit dem Märklin-Digital-H0-Motorolasystem, nach. Ferner wurde es für die anderen Zweileiter-Gleichstromhersteller wichtig, ebenfalls ein digitales Mehrzugsystem anzubieten. Das Selectrix-System war aber von Anfang an nicht nur auf ein reines Mehrzugsteuerung konzipiert. Es sollten auch Weichen und Signale gestellt, sowie Gleise überwacht werden können. Zu dem damaligen Zeitpunkt (1980er Jahre) dachte kaum jemand daran, die Modellbahn per PC und Digitalsteuerung zu betreiben. Trotzdem wurde das Selectrix-System schon für eine größtmögliche Erweiterungsfähigkeit konzipiert. Trotz seiner Leistungsfähigkeit konnte sich das Selectrix nicht auf dem Markt richtig durchsetzen. Das international genormte DCC System , das von Lenz entwickelt wurde, gewann immer mehr an Anhänger und heute ist das DCC-System der Platzhirsch am digitalen Modellbahnmarktplatz. Mit der Übernahme der Firma Trix durch die Fa. Märklin wurde das Selectrix-System nicht mehr von Märklin weitergeführt. Mittlerweile wurde das gesamte Digitalsystem der Firma Märklin (einschließlich ihrer Töchter Trix, LGB ) auf das DCC-System umgestellt. Dennoch ist das Selectrix_System weiter auf dem Markt und wird auch von der Fa. D&H weiter auf den Markt gebracht. Das Selectrix System Ein Vorteil dieses Systems ist, dass es einen genormter Standard besitzt und somit von jedem Selectrix-Hersteller eingehalten werden muss. Somit ist jedes Gerät oder Modul des einen Herstellers mit den Geräten oder Modulen eines anderen Selectrix-Hersteller kompatibel. In der NEM680 und der NEM681 (NEM= Normen Europäischer Modellbahnen) ist das komplette Selectrix Verfahren durchgängig genormt. Da Selectrix nur ein Busverfahren kennt, ist also nicht nur das verwendetet Gleissignal genormt, sondern eben alles rund um Selectrix. Das führt dazu, dass, alles kompatibel, alles gleich schnell und untereinander austauschbar ist. Bei diesem System können auch konventionelle Automatik-Schaltungen - mit Ausnahme von Streckengleichrichtern - beibehalten werden. Bei Verwendung elektronischer, also ohne Relais gesteuerter, Fahrstromautomatiken empfiehlt sich eine Anfrage beim jeweiligen Hersteller nach der „Verträglichkeit“ mit dem Selectrix. Zusammenfassung der Vorteile:
Der Nachteil des Selectrix-System - dies muss auch gesagt werden - ist das eigene Digitalprotokoll, oder anders ausgedrückt - Das System ist nicht mit dem international gültigen DCC-Digital-System kompatibel. Die neueren Selectrix-System-Geräte (Selectrix 2000) besitzen zwar in der Regel grundsätzlich auch die Möglichkeit mit dem DCC-Protokoll zurecht zu kommen (nur bei den Lokdecodern). Das Selectrix-System kann aber nicht auf einem DCC-System eingesetzt werden. Anders ausgedrückt - Das Selectrix-System kann auch nur auf Selectrix-Modellbahnen sinnvoll zum Einsatz kommen. Die Magnetartikel und das Selectrix System Wie bereits erwähnt können mit dem Selectrix-System auch Weichen gesteuert werden. Wer aber Weichen und Signale (Magnetartikel) weiterhin mit dem Gleisbildstellpult betreiben will und wollte, kann dies problemlos tun. Der "Encoder A" dient als Eingabebaustein, um die Schaltimpulse herkömmlicher Taster, wie sie in jedem Gleisbildstellpult vorhanden sind, in das digitale Selectrix-System einzuspeisen. Mit dem Gleisbesetztmelder und dem "Encoder B" bzw. mit dem Achtfach-Weichendecoder als Anzeigemodul, lässt sich auch eine Gleisbesetztanzeige als Frei- oder Belegtmeldung aufbauen. Auf diese Weise kann ein selbstgebautes Stellpult mit in das Selectrix-System integriert werden. Aber natürlich kann auch ein industriell gefertigtes Gleisstellpult wie z.B. von Heki, Trix, etc. entsprechend integriert werden. Die neuere Generation der damaligen Schaltempfänger (Weichendecoder) kann bis zu acht Weichen und Signale schalten und über den Gleisbesetztmelder bis zu acht Gleisabschnitte überwachen. Die Selectrix Lokdecoder Die Selectrix Lokdecoder besitzen grundsätzlich 31 Fahrstufen. Dadurch bieten sie hervorragende Langsamfahreigenschaften. Ferner besitzen sie eine Drehzahlregulierung. Damit bleibt die Lok auch bei verschiedenen Steigungen immer auf gleicher Geschwindigkeit. Auch eine programmierbare Endgeschwindigkeit geht zum Funktionsumfang eines jeden Selectrix Decoders. Die Decoder können auf 7 unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten eingestellt werden. Der Regelbereich für 31 Fahrstufen bleibt aber immer erhalten. Um ein vorbildgetreues Anfahren und Bremsen zu simulieren, kann in 7 Stufen das Anfahren und Bremsen geregelt werden . Die elektronische Progammierung der neueren Decoder kann mit der CC2000 (Central-Control 2000) - auch auf einem separaten Programmiergleis - erfolgen. Hier können dann folgende Parameter eingestellt werden:
Das Selectrix Bussystem Ein weiterer Vorteil dieses Systems. Alle Selectrix-Geräte, bis auf die Booster, werden nur über ein fünfpoliges Kabel miteinander verbunden. Diese als SX-Bus bezeichete Verbindung darf bis zu 100 m lang sein und sich an jeder x-beliebigen Stelle verzweigen. Dies kann für größere Anlagen von Vorteil sein, da an jeder Stelle der SX-Bus verlängert werden kann. Auch für Modul- und Segmentanlagen ist dieser Vorteil von Nutzen. Über den SX-Bus gelangen sowohl Stellbefehle an die Weichendecoder oder das Anzeigemodul "Encoder B" wie auch Rückmeldungen vom Gleisbesetztmelder zur Zentrale. Der SX-Bus ist die Hauptdatenleitung. Für größere Anlagen mit vielen gleichzeitig fahrenden Zügen kann es erforderlich sein, die Modellbahn in mehrere Stromkreise zu unterteilen. Dabei versorgt die Zentrale einen Stromkreis, jeder weitere Booster einen weiteren Stromkreis. Der Booster wird an die Px-Buchse der Zentralstation angeschlossen. Das Selectrix 2000 Im Katalog 2002 von Trix, ist erstmalig das neue Selectrix 2000 enthalten. Auf Grundlage der neuen Decodergeneration ( 66830/66831) von 1992, wurde eine neue Zentraleinheit die "Central-Control 2000" (CC2000) mit integriertem Fahrregler auf den Markt gebracht. Ferner ist das "Lok-Control 2000" mit Fahrregler und Decoder-Programmiereinheit vorgestellt worden. Für die Booster - als „Powerpacks“ bezeichnet - wurde der PX-Bus eingeführt. Die Booster sind ab diesem Zeitpunkt mit der Zentraleinheit, über einen separaten Bus, verbunden. Die alten Booster waren allerdings damit nicht mehr mit der neuen Zentraleinheit kompatibel. Alle anderen Komponenten des sog. alten Selectrix-Systems sind aber weiter verwendbar. Eine Neuerung bei diesem System war auch die Unterstützung des DCC-Systems für Lokdecoder (Multiprotokollzentrale). Für den Start mit Selectrix 2000 war das Central-Control 2000 erforderlich. Eine Steuerung der ersten 10 Selectrix-Adressen (00-09) war möglich. Einige Parameter der Lokdecoder waren mit diesem Gerät zu programmieren (Adresse). Um den vollen Funktionsumfang des Systems auszuschöpfen, war das Lok-Control oder später der Handregler notwendig. Mit dem Lok-Control konnten alle Parameter der Lok-Dekoder programmiert werden. Die Steuerung der Magnetartikel erfolgte ebenfalls über das Lok-Control. Beim Selectrix-System können konventionelle Automatik-Schaltungen - mit Ausnahme von Streckengleichrichtern - beibehalten werden. Die Reihenfolge der Vergabe der Adressnummern ist beim Selectrix-System vollkommen frei. Es darf jedoch jede Adresse nur einmal verwendet werden. Eine doppelte Vergabe ist nicht möglich und führt daher logischerweise zu Fehlern im Ablauf. Bei großen Anlagen und Adressenbedarf ist es jedoch möglich einen zweiten Datenbus zu verwenden. Hierzu wird dann allerdings eine weitere Central-Control-2000 oder ein Translator benötigt. Somit können z.B. auf dem Datenbus 1 die Lokomotiven verwaltet werden und auf dem Datenbus 2 die kompletten Funktionsdecoder für Weichen, Signale, Entkupplungsgleise, Schranken und sonstige Magnetartikel geschaltet, sowie alle Besetztmelder abgefragt werden. Jede Adresse aus dem System für Belegtmelder und Funktionsdecoder kann mit 8 Anschlüssen versehen werden. Werden 10 Belegtmelder verwendet, so ergeben such Anschlussmöglichkeit für 80 Blockstrecken und deren Überwachung. Ebenso können natürlich an 10 Funktionsdecoder 80 Schaltartikel wie Weichen, Signale etc. angeschlossen werden. Im Extremfall können somit beim Einsatz des zweiten Datenbus unter Verwendung aller 103 Adressen komplett 103 x 8 = 824 Artikel angeschlossen werden und Daten verarbeitet werden. Dies ist für den "normalen" Modellbahner mehr als ausreichend. Von der verfügbaren Hardware her sind im Datenbus 1 die Adressen für 99 Lokomotiven verwendbar. Die Verwendung der Adresse 100 - 103 kann nur über den PC programmiert und genutzt werden, da die Selectrix Handgeräte nur zweistellige Eingabemöglichkeiten zulassen. Ein großer Vorteil des Selectrix-Systems 2000 ist die lastabhängige Regelung, die bereits mit der ersten Decoder-Generation eingeführt wurde. Diese zieht sich bis in die heutigen Decoderserien fort. Kein anderes System kann dies bieten. Noch heute ist die Regelungstechnik der Selectrixdecoder auf dem neuesten Stand. Alle Systemkomponenten können uneingeschränkt verwendet werden. Selectrix und der PC Mit dem Selectrix-System ist natürlich auch die Steuerung über einen PC möglich. Herzu ist zwischen dem Selectrix-System und dem Computer ein Interface (66842) zwischen zu schalten. Ferner ist noch eine entsprechende Software auf dem Computer zu installieren. Hier gibt es viele Hersteller auf dem Markt. Die Zukunft des Systems Die Firma Trix hatte am Selectrix Format sog. Exklusivrechte. Dieser Vertrag lief im Jahre 1998 aus, so dass nun auch andere Hersteller die Möglichkeit hatten Selectrix Produkte zu vertreiben. Die Firmen "Müt" und "Rautenhaus" sind zwei Firmen, die sich Selectrix angenommen hat, da Trix als eigenständige Firma nicht mehr besteht und die Firma Märklin, die Trix übernommen hat, kein Interesse an Selectrix zeigte und zeigt. MÜt und Rautenhaus sind weiterhin Anbieter von kompatiblen Bauteilen zu Selectrix. Sie bietet mit der Produktlinie - rautenhaus digital - seit dem Jahre 2002 ein Komplettsystem Selectrix-kompatibler Komponenten an. Dazu gehören:
Leider wurde Anfang 2017 bekannt, dass die Firma Müt-Digirail Insolvenz anmelden musste. Ein Herr Stollner hat Teile aus der Insolvenzmasse herausgekauft und möchte damit den Geschäftsbetrieb rund um die Selectrix-Marke „Digirail“ weiterführen (http://www.digirail.eu/). |
| Eigenschaften des Selectrix-Digital-Systems bis zum Jahre 2000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Das Selectrix-Protokoll und der Sx-Bus Das Selectrix-Protokoll ist ein digitales Protokoll, das von Trix für seine Mehrzugsteuerung eingesetzt wurde. Die ersten Selectrix Zentralstationen und das entsprechende Zubehör verstanden nur dieses Protokoll. Ab den 1990er Jahren wurde dann noch das international genornte DCC-Protokoll (von der Fa. Lenz entwickelt) in die Selectrix Geräte integriert - so z.B. bei der Zentraleinheit Central-Control-2000. Dies bedeutet, dass über die Selectrix-Zentraleinheit auch NMRA kompatible Decoder (ROCO, Lenz, Arnold etc.) angesteuert werden können. Es ist aber anders herum nicht möglich, eine Lok mit Selectrix-Decoder auf einem NMRA System einzusetzen.
Der Sx-Bus ist der Dreh- und Angelpunkt im Selectrix-System. Auf der Rückseite der Selectrix-Zentraleinheiten und sonstigen Geräten befindet sich eine 5-polige Buchse in der dieses Bussystem angesteckt werden kann. Dieses Bussystem verbindet alle Selectrix-Komponenten miteinander. Wirkung: Ein Ereignis wird mit der festgelegten Adresse (z.B. 90) über den Sx-Bus zur Zentrale gesendet (z.B. CC2000). Von dort wird es wieder in den Sx-Bus geleitet. Dadurch können alle, die auf diese Adresse im Sx-Bus angeschlossene Geräte, diese Informationen empfangen und entsprechende Ereignisse auslösen. Beispiel: Das Control-Handy oder der Encoder A sendet eine Information in den Sx-Bus (z.B. Schalte den Ausgang 2 der Adresse 90 ein). Diese Info wird von der Zentralstation empfangen und mit den nächsten Sendezyklus in den Sx-Bus gesendet. Geräte wie der Funktionsdecoder oder auch der Encoder A empfangen diese Info von der Zentralstation (Schalte den Ausgang 2 der Adresse 90 ein). Das Gerät, dass auf die Adresse 90 eingestellt ist, empfängt diese Weisung und schaltet den Ausgang 2 ein. Was am Ausgang 2 passiert hängt davon ab, welches Gerät daran hängt. Dies kann eine Weiche sein, die dann z.B. von "Gerade" auf "Abzweig" schaltet. Es kann aber auch ein Lichtsignal sein, dass von "Rot" auf "Grün" schaltet.
Der zweite Sx-Bus Der Einsatz eines zweiten Sx-Bus ist für große Modellbahnanlagen gedacht. So kann der erste Sx-Bus zum Fahren genutzt werden und der zweite Sx-Bus mit den vollen Adressen des ersten Sx-Busses zum Schalten und zur Zugbeeinflussung genutzt werden. Wie das vor sich geht, kann dem nachfolgenden Bild entnommen werden. Es muss aber hierzu zusätzlich ein Translater Verwendung finden. Weitere Informationen zum Einsatz eines zweiten Sx-Busses kann unter der Beschreibung des Translater nachgelesen werden.
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Die erste Selectrix-Zentraleinheit - Selectrix 99 - Zentral-Einheit I Im Jahre 1985 kamen die ersten Komponenten für das Selectrix-99-System in den Handel. Erhältlich waren folgende Komponenten:
Die Selectrix-Zentralstation - Nr. 66801 - wird auch Zentraleinheit I genannt - Das Herz des Selectrix-Systems aus dem Jahre 1985 ist die Zentraleinheit. Die Zentrale hat einen eingebautem Transformator und eine Fahrstrom-Anzeige. Die maximale Stromabgabe der ^ Zentraleinheit ist für den gleichzeitigen Fahrbetrieb von bis zu vier Zügen ausgelegt (ca. 2,5 Ampere Dauerstrom, kurzzeitig 4 Ampere). Sie besitzt eine elektronische Kurzschlusssicherung, sowie ein eingebautes Messinstrument zur Überwachung der jeweiligen Gesamtfahrstromstärke (mit LED-Anzeige). An die Zentraleinheit können direkt zwei 2 Handregler angeschlossen werden. Es können aber auch 5 m lange Verlängerungsleitungen mit DIN-Stecker montiert werden, an die dann an anderer Stelle der Anlage die Handregler angeschlossen werden. Der sich in der Zentraleinheit befindliche Mikrocomputer verarbeitet die von den Handreglern kommenden Informationen und gibt sie an die Empfänger (Lokdecoder) weiter. Die digitalen Informationen kommen vom Handregler der an die Zentraleinheit angeschlossen wird. Diese Informationen werden zusätzlich in der Zentraleinheit gespeichert und werden auch dann noch an den Empfänger weitergegeben, wenn in der Zwischenzeit, über den Handregler, andere Fahrzeuge programmiert wurden. Das Speichern erfolgt auch dann, wenn der Stecker des Handreglers aus der Buchse gezogen wird. Damit die in den Regler eingetippten Daten nach dem Ziehen des Steckers nicht gelöscht werden, hat dieser Regler einen Speicher, der die Daten für etwa 15 Minuten aufrecht erhält. Diese Zeit reicht aus, um auch bei einer sehr großen Anlage zu einem anderen Datenbusanschluss mit einem Handregler zu gehen. Ein Stoptaster schaltet auf Wunsch den Ausgangsstrom ab, er dient gleichzeitig auch als General-Notbremse. Die Daten bleiben aber solange gespeichert (oder können mit den Handreglern geändert werden), wie die Zentraleinheit ans Netz angeschlossen ist bzw. die Reset-Taste nicht gedrückt wurde. Beim Drücken der Start-Taste ergibt sich so der vorherige oder inzwischen neu programmierte Gesamt-Betriebszustand. Die Funktionspulte sind eigentlich nur Aufbewahrungsbehältnisse für die Handregler. Gleiche Abmessungen und ähnliches Aussehen wie die Zentraleinheit ermöglichen ein nahtloses Aneinanderreihen. Auf die Funktionspulte kann auch verzichtet werden, denn sie werden nuir zum Ablegen der Regler benötigt An die Zentralstation können auch 5 m lange Verlängerungsleitungen mit DIN-Stecker angeschlossen werden. Am Ende dieser Verlängerungskabel können dann die Handregler angeschlossen werden. Auf der Rückseite der Selectrix-Zentraleinheit befinden sich die rote und blaue Klemme für die beiden Gleisanschlussdrähte. Die beiden anderen Klemmen sind für den „Booster“ gedacht. Technische Daten der Zentralstation:
Der Gleisanschluss ist einfach. Eine rote und blaue Klemme wird für die beiden Gleisanschlussdrähte verwendet. Die beiden anderen Klemmen sind für die „Booster“ gedacht, die aber erst im Jahre 1986 in den Handel kamen. Der Selectrix Handregler (66810) bzw. Combi-Control Dieser Regler zählt noch zu den Komponenten des alten Selectrix-99 Systems. Er kann zum Fahren und Schalten benutzt werden. Er kann auch als Weichenkeyboard verwendet werden. Die Handregler erinnern an einen Taschenrechner. Alle Adressen (z. B. Triebfahrzeuge) können mittels Tipptasten angewählt werden; Leuchtziffern zeigen dies deutlich an. Auch die Fahrgeschwindigkeit wird mit Tipptasten in 31 Schritten und damit praktisch stufenlos eingestellt. Die angewählte Geschwindigkeit wird auch auf Steigungen konstant gehalten. Zwei weitere Tipptasten dienen der Fahrtrichtungswahl, die ebenfalls im Anzeigefeld eindeutig angezeigt wird. Mit jedem Handregler können zwei Triebfahrzeugegleichzeitig beeinflusst werden. Sie fahren dann mit gleicher Geschwindigkeit, können aber aich in unterschiedlicher oder gleicher Fahrtrichtung fahren. Das ist ist interessant für den Vorspann- und Schiebebetrieb. Beim Selectrix-System ist die Fahrtrichtung der Triebfahrzeuge systembedingt auf „vorn“ und „hinten‘‘ der betreffenden Triebfahrzeuge bezogen. Das Durchfahren von Kehrschleifen wird so auch bei den Zweischienengleisen vereinfacht. Die Fahrtrichtungsanzeige und Betätigung am Handregler kann aber beliebig durch Tastendruck gleisbezogen programmiert werden. Details zum Handregler: An die o.g. erste Selectrix-Zentraleinheit können bereits direkt zwei Handregler = Combi Control Nr. 66810 angeschlossen werden. Dieses Handgerät ist ein Steuergerät mit Tipptasten zur Ansteuerung von Triebwagen und Magnetartikeln (Weichen, Signale). Mit diesem Regler war bereits auch die Übergabe einer Lok an die Zentrale möglich. Die Lok fuhr mit der eingegebenen Geschwindigkeit weiter und mit dem Regler konnte eine weitere neue Lok (=Adresse) angewählt werden. Dieser Regler unterstützte auch bereits die Doppeltraktion. Beim Selectrix-System ist die Fahrtrichtung der Triebfahrzeuge systembedingt auf „vorn“ und „hinten‘‘ der betreffenden Triebfahrzeuge bezogen. Das Durchfahren von Kehrschleifen wird so auch bei den Zweischienengleisen vereinfacht. Die Fahrtrichtungsanzeige und Betätigung am Handregler kann aber beliebig durch Tastendruck gleisbezogen programmiert werden. Zusätzlich können vom Handregler im jeweils adressierten Fahrzeug zwei weitere Funktionen ausgelöst werden, z. B. Licht ein/aus und eine Momentfunktion, wie Lokpfeife u.a. Die Kehrschleifenfunktion spielt aber beim Gleichstromdreileitersystem (Trix-Express) keine Rolle.
Vergrößern - Bild anklicken Das Selectrix Verlängerungskabel Der dritte Teil des Selectrix-Systems sind die Verlängerungsleitung. Ihr Stecker wird in die rückseitige Buchse der Zentraleinheit gesteckt (oder in die des Funktionspultes). Die Leitung ist 5 m lang und besitzt am Ende eine Vierfachsteckdose zur Aufnahme der Handregler-Stecker. Auf diese Weise kann man Anschlusspunkte über die gesamte Anlage vorsehen und die Handregler an jeder Stelle der Anlage anschließen, je nach gewünschtem Betrachtungsstandpunkt für das Betriebsgeschehen. Der Selectrix Funktionspult - Nr. 66803 Eine weitere Komponente war das Selectrix Funktionspult. Dies war ein Gehäuse zur Aufnahme des Handreglers 66810. Dies war für den stationären Betrieb vorgesehen. Es können aber auch 5 m lange verlängerungsleitungen mit DIN-Stecker montiert werden, an die dann an anderer Stelle der Anlage die Handregler angeschlossen werden. Die Zentrale und der Regler gehörten zur Grundausstattung des Selectrix-Systems99. Das Funktionspult fungierte als:
Vergrößern - Bild anklicken Der Selectrix Decoder 66826 Hier verweisen wir auf die Ausführungen unter Teil 3 Hinweise zum Anschluss Zunächst werden zwischen Zentraleinheit und Gleisanlage die beiden Anschlussdrähte gelegt, und zwar an die rote und blaue Klemme auf der Rückseite der Zentraleinheit (die graue und grüne Klemme dient für den späteren Anschluss des „Boosters‘). In die beiden oberen DIN-Buchsen können zwei Handregler oder eine Verlängerungsleitung und ein Handregler eingesteckt werden oder die Leitung eines Funktionspultes, an das wiederum der Handregler angeschlossen werden kann. Was auch in diese beiden Buchsen gesteckt wird, es passiert nichts, wenn es sich um die Original-Trix-Leitung mit DIN- Stecker handelt (keine anderen, vorhandenen „ähnlichen“ Leitungen, z. B. von einem Tonbandgerät o. a. verwenden!). Nun kann der Betrieb schon starten. Es wird die Taste „Start“ an der Zentraleinheit gedrückt und kann dann am Handregler die Daten für ein oder zwei Fahrzeuge eingeben. Dazu drückt man auf die Taste Al, tippt dann die zweistellige (dem Fahrzeugempfänger entsprechende) Codenummer ein, z. B. 21 für eine BR221 und drückt dann die Taste B (selectrix Betrieb). Jetzt wird eine der beiden Fahrtrichtungstasten gedrückt; auch dies wird - wie die Loknummer - im Anzeigefeld des Handreglers optisch deutlich angezeigt. Dann kann durch weiteres Drücken dieser Fahrtrichtungstaste (alle Tasten im Handregler haben Doppelfunktion) die Lok in Bewegung gesetzt werden. Werden die Finger auf der Tipptaste gehalten, so beschleunigt die Lok praktisch stufenlos in 31 Schritten bis zur Höchstgeschwindigkeit. Tippt man jeweils schrittweise, so kann man die Geschwindigkeit und Beschleunigung auf Wunsch reduzieren; alle diese Schritte werden im Anzeigefeld angezeigt. Das Abbremsen bis zum Halt erfolgt entsprechend durch Druck auf die andere Fahrtrichtungstaste. Werden beide Tasten gleichzeitig gedrückt, so kommt dies einer Notbremsfunktion gleich. So beginnt die erste Fahrt. Weitere Funktionen: |
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Selectrix Lok-Control - Nr. 66812 Dieser Regler zählt noch zu den Komponenten des alten Selectrix-99 Systems. Er kann zum Fahren und Schalten benutzt werden. Er kann aber auch als Weichenkeyboard verwendet werden. Er versteht nur das Selectrix-Protokoll.
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Selectrix Lok-Control-Super - Nr. 66811 Dieses Selectrix Gerät ist der Nachfolger der Lok-Control und dient zum Steuern von reinen Selectrix Loks. Es gehört ebenfalls zu den sog. alten Selectrix Geräten. Das Gerät wird an eine Selectrix Zentrale angeschlossen und dient dann als Steuergerät. Die entsprechende Lok wird mit ihrer Adresse über die Tastatur angewählt. Die Fahrtrichtung wird ebenfalls über die Tasten eingegeben. Die Geschwindigkeit wird stufenlos über den Drehregler gesteuert. Diese Werte können auch abgespeichert werden. Technische Daten:
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Selectrix-Booster Nr. 66802 für Zentraleinheit I Im Jahre 1986 kam der erste Selectrix-Booster -- Nr. 66802 -- in den Handel. Dieser machte eine Erweiterung der Selectrix-Anlage möglich. Die Ansteuerung des Boosters erfolgt über den Sx-Bus. Das Gerät ist für 2 Ampere ausgelegt und besitzt eine integrierte Stromversorgung (Trafo). Technische Daten
Vergrößern - Bild anklicken Foto stammt von der Firma Trix |
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Selectrix-Booster Nr. 66805 für Zentraleinheit II Technische Daten
Vergrößern - Bild anklicken Foto stammt von der Firma Trix |
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Selectrix und der Betrieb Wir wollen hier nicht auf alle im Selectrix-Handbuch Teil 1 und 2 dargestellten Möglichkeiten eingehen, sondern die für den Betrieb wichtigsten Bedienungshandgriffe beschreiben, damit das System in der betrieblichen Anwendung dargestellt werden kann. Zunächst werden zwischen der Zentraleinheit und Gleisanlage die beiden Anschlussdrähte gelegt, und zwar an die rote und blaue Klemme auf der Rückseite der Zentraleinheit (die graue und grüne Klemme dient für den späteren Anschluss des „Boosters‘). In die beiden oberen DIN-Buchsen können zwei Handregler oder eine Verlängerungsleitung und ein Handregler eingesteckt werden oder die Leitung eines Funktionspultes, an das wiederum der Handregler angeschlossen werden kann. Ein falsches Stecken von Leitungen ist hier zwar möglich, führt aber zu keinen Schäden. Wenn keine ,. Original-Trix-Leitung mit DIN-Stecker angeschlossen werden hpassiert einfach nichts. Nur bei Anschluss der Orginal Trix Leitungebn kann der Betrieb starten. Es wird die Taste „Start“ an der Zentraleinheit gedrückt und es können dann am Handregler die Daten für ein oder zwei Fahrzeuge eingegeben werden. Dazu wird die Taste Al gedrückt, tippt dann die zweistellige (dem Fahrzeugempfänger entsprechende) Codenummer ein, z. B. 21 für eine BR 221 und drückt dann die Taste B . Jetzt wird eine der beiden Fahrtrichtungstasten gedrückt; auch diese wird - wie die Loknummer - im Anzeigefeld des Handreglers optisch deutlich angezeigt. Durch ein weiteres Drücken kann mit dieser Fahrtrichtungstaste (alle Tasten im Handregler haben Doppelfunktion) die Lok in Bewegung gesetzt werden. Hält man den Finger auf der Tipptaste, so beschleunigt die Lok praktisch stufenlos in 31 Schritten bis zur Höchstgeschwindigkeit. Tippt man schrittweise, so kann man die Geschwindigkeit und Beschleunigung auf Wunsch reduzieren. All diese Schritte werden im Anzeigefeld angezeigt. Das Abbremsen bis zum Halt erfolgt entsprechend durch Druck auf die andere Fahrtrichtungstaste. Werden beide Tasten gleichzeitig gedrückt, so kommt dies einer Notbremsfunktion gleich. Um die Weichen und Signale bedienen zu können, ist statt der Betriebstaste 8 die Funktionstaste F zu drücken. |
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