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Übersicht über alle Selectrix Zentralstationen
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Selectrix: Lok-Control 2000 - Nr. 66816 Die Lok-Control 2000 kam ebenfalls um das Jahr 1995 auf den Markt. Sie dient, in Verbindung mit der CC2000 der Steuerung von Selectrix-Lok-Dekodern und Magnetartikeln für den Adressbereich 0-99. Ein Programmer für Lokdekoder ist eingebaut. Ferner ist eine Uhr-Funktion enthalten. Im Detail: Das Lok-Control 2000 erlaubt in Verbindung mit dem Central-Control 2000, als Fahr- und Schaltgerät, einen Systemausbau auf bis zu 100 Lok- und Funktionsadressen. Im LCD-Display werden die Loknummer, Ist- und Sollgeschwindigkeit, Beleuchtung und Fahrtrichtung angezeigt. Bei Magnetartikelschaltungen werden Decodernummern, Signallage und Weichenlage mit Rückmeldung angezeigt. Mit dem Lok-Control 2000 können variable Brems- und Beschleunigungsverhalten programmiert werden. 4 Lokomotiven können in Mehrfachtraktion gefahren werden. Das Gerät verfügt über eine 10er-Tastatur für die Eingabe der Adressen und Programmierung von Lok- und Weichendecodern, eine Mode-Taste für Menüführung und Wechsel zwischen Lok- und Weichenmodus und eine Stop-Taste für den Gesamtbetrieb. Der Anschluss an die Zentralstation erfolgt über den SX-Bus.
Vergrößern -- Bild anklicken Technische Daten : |
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Selectrix Power Pack 2000 Nr. 66807 Bei Selectrix werden die Booster "Power-Pack" genannt. Das Power-Pack gehört zum neueren Selectrixsystem. Der Power Pack ist ein Booster zur zusätzlichen Energieversorgung. Die Daten werden von der CC2000 übernommen. Entsprechend der in der CC2000 eingestellten Betriebsart können auf dem Stromkreis des Boosters alle Daten der Zentralstation gelesen und verarbeitet werden. Es können bis zu 20 Power Pack an die CC2000 angeschlossen werden. Das Power Pack besitzt eine LED Anzeige für die Betriebsbereitschaft. Diese leuchtet gelb, wenn die Versorgungsspannung anliegt. Der Anschluss erfolgte über den Px-Bus an der Central-Control 2000. Damit auch weiterhin die Zentraleinheit I und II benutzt werden kann, wurde von Trix ein sog. Translater auf den Markt gebracht. Dieser erzeugt aus dem Sx-Bus einen Px-Bus. Wie der Name schon aussagt, dient das Gerät als Booster zur Erhöhung der digitalen Fahrenergie. Der Power-Pack wird an den Bus der Zentraleinheit und an einen Trafo angeschlossen. Der Schienenausgang der zum Power-Pack gehört, wird dann mit dem zu speisenden Teil der Anlage verbunden. Es darf aber auf keinen Fall eine Verbindung zwischen dem Stromkreis der Zentraleinheit und dem Stromkreis des Boosters vorhanden sein. Die Stromkreise sind physikalisch vollständig voneinander zu trennen. Im Detail: Der Booster dient der Bereitstellung zusätzlicher Fahrenergie auf einem eigenen Schienenabschnitt. Dazu werden die Daten von der Central-Control-2000 über den Px-Bus übernommen, dann verstärkt und als neue Fahrenergie bereit gestellt. Es können auch mehrere Power-Packs verwendet werden, wobei die Schienenabschnitte zwischen den Power-Packs vollständig physikalisch zu trennen sind jeweils beide Schienen zu trennen sind. Der Power-Pack ist sowohl im Selectrix, als auch im DCC-Protokoll steuerbar. Die Programmierfunktion für die Loks und Magnetartikel ist jedoch nur über die Central-Control-2000 möglich. Es können bis zu 20 Power-Pack an die Central-Control-2000 angeschlossen werden. Dementsprechend kann eine Anlage in 21 Stromkreise aufgeteilt werden. Wenn der Power-Pack angeschaltet ist leuchtet die LED-Anzeige gelb. Bei einer Überlastung des Boosters schaltet dieser den von ihm versorgten Stromkreis ab. Wichtig ist, das die Gleisanschlüsse am Power-Pack und bei der Central-Control-2000 so vorzunehmen sind, dass beim Übergang zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen dieselbe Polarität besteht. Wird dies ignoriert entsteht von einem Stromkreis in den anderen ein Kurzschluss zwischen den Ausgängen des Power-Pack und der Zentralstation. Der Ausgangsstrom der Stromversorgung (Trafo) sollte genau so groß sein wie der max. Ausgangsstrom des Power-Pack (Boosters). Tipp: Beim Einsatz von Power-Packs sollte die Central-Control-2000 nicht mehr mit den Schienen verbunden werden, sondern die gesamte Fahrenergie nur noch von den Power-Packs bezogen werden. Der Vorteil liegt darin, dass die Central-Control 2000 ihre gesamte Energie dem PX-Bus zur Verfügung stellen kann. Wie der Anschluss des Selectrix Power-Pack vor sich geht ist im rechten Bild dargestellt.
Technische Daten
Überblick über die Selectrix-Booster
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Selectrix Control-Handy Nr. 66815 Dieses Gerät ist ein Selectrix Handregler zum Fahren, Programmieren und Schalten. Mit dem Control-Handy wird der Ausbau des Systems von 9 auf 100 Loks möglich.Das Control-Handy kann überall in den SX-Datenbus eingesteckt werden und schon sind alle Funktionen des Selectrix Digitalsystems aktiviert. Durch das Steuern mit Tastendruck ist ein präzises Fahren und daie Übernahme der Lok ohne Veränderung der Geschwindigkeit möglich. Im Fahrbetrieb wird die Loknummer, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Beleuchtungszustand und Sonderfunktion angezeigt. Bei Weichenschaltung werden Decodernummern und Weichenlage mit Rückmeldung angezeigt. Mit dem Control-Handy können variable Brems- und Beschleunigungsverhalten (Massensimulation) ,maximale Höchstgeschwindigkeit und Motorimpulse programmiert werden. Mit dem Control-Handy kann in Doppeltraktion gesteuert werden. Das Display ist beleuchtbar, in Verbindung mit dem Lok-Control 2000 wird die Uhrfunktion aktiviert. Das Control-Handy hat die gleichen Funktionen wie das Lok-Control 2000. Dieses Gerät kann somit alternativ zur Lok-Control eingesetzt werden. Alle Funktionen des Lok-Control sind enthalten.
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Selectrix Route Control Nr. 66813 Diese Selectrix Gerät ist ein Steuergerät zum Schalten von Weichen, Signalen und Entkupplern. Die Einstellung der Adressen erfolgt über das Selectrix-Key (66814). Die Anzeige der Weichen- und Signalstellungen erfolgt über die Leuchtdioden.
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Selectrix Combi Control Nr. 66810 Diese Selectrix Gerät ist ein Handsteuergerät zum Steuern von Lok und zum Schalten von Weichen, Signalen und Entkupplern. Das Gerät ist sehr handlich und mit einer Tastenbedienung ausgestattet. Mit den Tasten können eingestellt werden::
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Zusammenfassung der Selectrix Fahrregler
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Selectrix Translater Nr. 66843 Bevor wir uns den nachfolgenden Translater 66843 näher ansehen, wollen wir uns klarmachen, für was wir den Translater benötigen. Der Translater kann zwei verschiedene Funktionen ausführen:
Das Modul stellt auch das Bindeglied zwischen der alten Zentraleinheit I oder II und dem neuen Power-Packs (Booster 66807) dar. Im Selectrix 2000 System kann durch den Einsatz eines Translators ein zusätzlicher SX-Bus erzeugt werden. Es stehen dann 104 Lok-Adressen und 111 Schaltadressen zur Verfügung. Dieser zusätzliche SX-Bus kann dann z.B. zur Steuerung von Weichen/Signalen bzw. zum Melden von Blockanschnitten verwendet werden, ohne dass diese Adressen vom Adressbereich der Central-Control abgehen. Der Translater ist somit ein Selectrix Modul, das hauptsächlich bei größeren Selectrixanlagen zum Einsatz kommt, also bei Anlagen, bei denen gleichzeitig bis zu 12 Züge fahren. Dann kann es sein, dass mit dem zur Verfügung stehenden Adressen zum Fahren, Schalten und Melden eine Unübersichtlichkeit vorhanden ist, die nicht mehr gemanagt werden kann. Dann ist es sinnvoll, wenn zum Schalten und Melden ein eigener Sx-Bus mit dem zugehörigen Adressumfang genutzt werden kann. Es könnte zwar auch hierzu eine zweite Central Control 2000 eingesetzt werden. Der Nachteil ist aber, dass bei automatisierten Betriebsabläufen von Blockstrecken und Schattenbahnhöfen, das Senden und Empfangen in den Sx-Bussen zeitlich synchron ablaufen muss. Dies ist aber manuell, mit einer zweiten CC2000 nicht möglich. Der Translater synchronisiert das Senden und Empfangen der Adressen auf dem zweiten Sx-Bus mit dem ersten Sx-Bus. Es gibt auch Zustände, wo man unabhängig vom Modellbahnbetrieb, den Lokdecoder einer Lok auf eine andere Adresse einstellen will. Hier kann mit dem Translater - unabhängig vom Anlagenbetrieb - die Decoderadresse umgestellt werden. Ein weiteres Anwendungsgebiet des Translaters ist bei Anwendung der alten Zentraleinheiten I und II vorhanden. Die Zahl der eingesetzten Züge ist von deren Leistungsfähigkeit abhängig. Mit dem Translater bietet sich die Möglichkeit die Zentraleinheiten I und II, auch bei größeren Anlagen, mit ausreichenden Fahrstrom zu versorgen (Die Zentraleinheiten I und II besitzen keinen Anschluss für das Power-Pack 2000). Der Translater erzeugt aus dem Sx-Bus, die für die Power-Packs 2000 (Booster) erforderlichen Signale und stellt sie über den Sx-Bus zur Verfügung.
Der Translater kann mit drei verschiedenen Betriebsarten eingesetzt werden:
Die zum Einstellen der Lokdecoder geeigneten Steuergeräte (Lok-Control 2000, Control-Handy oder Interface) werden an die Px-Buchse des Translaters angeschlossen. Ein Datenaustausch mt der Centrale findet nicht statt. Zum Auslesen oder Einstellen neuer Werte im Lokdecoder darf nur das einzustellende Fahrzeug sich auf dem Programmiergleis befinden. Auch Wagen müssen vom Programmiergleis entfernt werden. Die Einrichtung eines zweiten Sx-Busses erfolgt über den Translater. Das Einrichten eines zweiten oder dritten Sx-Bus bedeutet, dass mit dem ersten Sx-Bus nur gefahren wird und nur der von der Zentraleinheit ausgehender Bus, die Fahrzeuge steuern kann. Die zweiten und anderen Busse nur zum Schalten von Magnetartikeln und für das Melden genutzt werden können. Es findet auch kein Datenaustausch zwischen den Sx-Bussen statt. Somit können die Steuergeräte nicht Sx-Bus übergreifend zum Fahren, Schalten und Melden genutzt werden. Über die Steuergeräte können somit nur die im gleichen Sx-Bus angeschlossenen Selectrix Komponenten gesteuert werden. Die Sx-Busse laufen mit dem Sx-Bus der Zentraleinheit taktsynchron. Das Fahrstraßenmodul lässt sich beim Einsatz von mehreren Sx-Bussen nicht mehr kombiniert (Zug-und Weichensteuerung) einsetzen. Nachfolgendes Bild zeigt ein Beispiel mit zwei Sx-Bussen
Hinweis: Die Anleitung zum Translater findet Ihr unter "Infos für den Modellbahner" im geschützten Bereich |
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Selectrix Computer Interface Nr. 66842 Das Selectrix Computer Interface stellt die Verbindung zwischen der Zentraleinheit - z.B. Central-Control-2000 - und dem PC her. Um die Verbindung zwischen dem Sx-Bus und dem Computer herzustellen, verfügt das Interface über zwei Sx-Buchsen und eine RS-232C-Schnittstelle (RS232C / V24= 25 polig). Das Problem mit diesem Interface ist, dass die wenigsten neuen Computer noch eine serielle Schnittstelle aufweisen. Über eine der Sx-Buchsen wird das Interface mit dem Bus-Kabel an den Sx-Bus der Modellanlage angeschlossen. Der Anschluss an den Computer erfolgt über eine COM Schnittstelle. Die Steckverbindung bei neueren Computern ist eine 9-polige, bei älteren Computern eine 25-polige SUB-D Buchsenleiste. Für den Anschluss am Interface selbst muss das Kabel eine 25-polige Stiftleiste aufweisen. Wichtig: Das Interface darf nicht an den Px-Bus angeschlossen werden. Die Übertragungsrate des Interface ist wählbar zwischen 600, 2400 und 9600 Baud. Das Interface verfügt über zugänglichen Einstellblock mit zwei Drahtbügelschaltern. An diesem "Drahtbügelschalter" kann die entsprechende Baud. (Übertragungsrate) eingestellt werden. Werkseitig ist die Baud. auf 9600 eingestellt. Damit die Datenübertragung auf den Computer funktioniert ist am PC die COM-Schnittstelle einzurichten. Die COM Schnittstelle ist auf folgende Daten einzustellen:
Mit dem Selectrix, dem Interface, dem Computer und einem entsprechenden Softwareprogramm, kann eine vollständige Modellbahnsteuerung auf dem PC aufgebaut werden.
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