Die Digitalsysteme der Modelleisenbahnhersteller

-- Die Trix-Digitalsysteme -- Teil: 2 --



Das neue Selectrix-System

Übersicht über die Selectrix Zentralstationen

Die Selectrix Zentraleinheit Central-Control 2000 (CC2000) Nr. 66800

Die Selectrix Lok-Control 2000 Nr. 66816

Selectrix Power Pack 2000 Nr. 66807

Selectrix Control-Handy Nr. 66815

Selectrix Route Control Nr. 66813

Selectrix Combi Control Nr. 66810

Power Pack 66807

Zusammenfassung der Selectrix Fahrregler

Selectrix Translater Nr. 66843

Selectrix Computer Interface Nr. 66842





Das neue Selectrix-System

Übersicht über alle Selectrix Zentralstationen

Zentraleinheit    Zentraleinheit I       Zentraleinheit II       Central-Control 2000   
Artikelnummer668016680466800
Verwendbare Adressen:112 112 104
Integrierter Regler:-- -- Ja,
Lokadressen: 1 bis 9
Integrierter Programmer---- Ja,
Lokadressen: 1 bis 9
Integrierter TrafoJa ----
Benötigt Stromversorgung
extern
-- JaJa
CE Zeichen---- Ja
Stromstärke Gleis---- --
Stromstärke Sx-Bus------
NMRA Gleisprotokoll----Ja
    
DatenformatSelectrix /DCC
nur Fahren möglich
ProtokollSelectrix /DCC
Ausgangsstrom2,5 Ampere
Überlastungsschutzja
Handreglerja / SX-Bus
Lok-Adressen100/64
Funktionen2
Fahrstufenmax 31
Mehrfachtraktion1 * 4 Loks
Schaltadressen104
Schaltartikel888
Rückmeldungja
Zug-Nr.-Erkennungnein
Gleisbildstellpultja
Bus-SystemSX-Bus
Interfaceja
Übertragungsrate< 19200
Software-Updatenein

Die Tabelle wurde von Herrn Reinhold Günther - www.mttm.htm - übernommen

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Die Selectrix Zentraleinheit Central-Control 2000 (CC2000) Nr. 66800
Die Central-Control 2000 (CC2000) für das neue Selectrix-System kam ab der Jahrtausendwende auf den Markt. Diese Zentralstation ist das Basisgerät jeder Selectrix-Anlage und versteht darüber inaus auch das DCC-Protokoll.
. Beim CC2000 handelt es sich um eine Zentraleinheit mit der alle Gleichstrombahnen - egal welcher Spurgröße - digital gesteuert werden können. Mit dem integrierten Fahrregler und der Programmiereinheit lassen sich 9 Triebfahrzeuge steuern und programmieren. Die Zentraleinheit enthält die Leistungsversorgung, den Hauptspeicher für alle Daten, die an Züge, Weichen, Signale etc. gesandt werden. Ferner werden an die Zentrale alle Regler, Verlängerungsleitungen und Booster angeschlossen. Mit der CC2000 können - ohne zusätzliche Leistungssteigerung - bis zu 4 H0 Loks oder 6 N-Loks gleichzeitig gefahren werden.
Wie bereits gesagt war die Central-Control 2000 das digitale Basisgerät von Märklin/Trix, das sowohl das Selectrix-Protokoll, als auch international genormte DCC-Protokoll (NMRA) unterstützt. Leider ist aber ein Schalten von Weichen, Rückmelden und von Gleisbesetztmeldern Im DCC-Modus nicht möglich. Zusammenfassend können mit der CC2000 folgende Lokdecoder angesteuert werden:


HerstellerDigital
Protokoll
Hinweis
LenzDCCAdressen 1 bis 9 -- mit zusätzlichen Steuergeräten Adressen 1 bis 64 - - die nicht zum Fahren genutzten Adressen 64 bis 103 können für Weichen und Besetztmeldungen genutzt werden.
ArnoldDCCAdressen 1 bis 9 -- mit zusätzlichen Steuergeräten Adressen 1 bis 64 - - die nicht zum Fahren genutzten Adressen 64 bis 103 können für Weichen und Besetztmeldungen genutzt werden.
RocoDCCAdressen 1 bis 9 -- mit zusätzlichen Steuergeräten Adressen 1 bis 64 - - die nicht zum Fahren genutzten Adressen 64 bis 103 können für Weichen und Besetztmeldungen genutzt werden.
LGBDCCAdressen 1 bis 9 -- mit zusätzlichen Steuergeräten Adressen 1 bis 64 - - die nicht zum Fahren genutzten Adressen 64 bis 103 können für Weichen und Besetztmeldungen genutzt werden.
TrixSelectrixAdressen 1 bis 9 - mit zusätzlichen Steuergeräten stehen alle Adressen 1 bis 103 zur Verfügung.

Hinweis: Wenn die Betriebsart "gemischt" eingestellt wird, dann kann sowohl mit Selectrix als auch mit DCC (Digital Lenz) gefahren werden. Adressen: 1 bis 9. Dabei werden die ungeraden Adressen von Selectrix belegt und die geraden Adressen von DCC. Mit weiteren Steuergeräten können bis zu 64 Lokadressen und zum Schalten von Weichen und Rückmeldern die Adressen bis 103 genutzt werden.

Die Kompatibilität mit anderen Digital-Protokollen ist eigentlich nur für die Modellbahner interessant, die mit anderen Modellbahnern gemeinsam auf einer Anlage fahren wollen.
Selectrix bietet dem Modellbahner alle erforderlichen Komponenten, vom einfachen Mehrzugbetrieb, Schalten von Weichen und Signalen bis hin zum Fahrplanbetrieb per PC.
Zur Ausstattung der CC2000 gehört:
  • Anschlussgleis
  • Verbindungskabel rot und blau
  • Transformator
Wenn die Gleistrasse aufgebaut ist, dann wird das CC 2000 mit dem Anschlussgleis verbunden. Das Anschlussschema ist nachfolgend dargestellt.


Nachdem alle Verbindungen hergestellt und geprüft wurden und der Fahrregler am Central-Control auf Null gestellt wurde, kann der Trafo mit dem Netzstrom verbunden werden. Die Anlage steht dann unter Strom.
Nach dem das Gerät an das Stromnetz angeschlossen wurde zeigt das CC2000 an, dass es auf Selectrix-Betrieb eingestellt ist. Danach erscheint der Bereitschaftsbalken. Wenn jetzt mit „ON“ eingeschaltet wird, wird die Anlage mit Digitalstrom versorgt.
Als nächstes ist die gewünschte Adresse (einstellig, 1 bis 9) einzustellen. Die gewählte Adresse wird im Display angezeigt, zusammen mit einem waagrechten Strich vor oder nach der Zahl. Ist der Strich rechts von der Zahl fährt die gewählte Lok vorwärts, ist der Strich links von der Zahl, fährt die Lok rückwärts. An dem Drehregler kann die gewünschte Geschwindigkeit reguliert werden. Für die Fahrtrichtungsumkehr drücken Sie die Taste <->. Es kann jederzeit eine andere Lokadresse eingegeben werden und eine zweite Lok mit dieser Adresse gesteuert werden. Die schon in Betrieb befindliche Lokomotive wird dadurch nicht beeinflusst.

Die CC2000 ist eine Multiformat Zentrale mit Sx- Bus und PX-Bus, die die Digitalprotokolle SX1 und DCC - auch im Mischbetrieb - ermöglicht. Im Auslieferungszustand (Neuzustand) besitzt sie folgende Feature:
  • Fahrbetrieb im SX1 und DCC-Protokol
  • Decoderprogrammierung im SX1 und DCC-Protokoll
  • Schalten von Lokfunktionen
  • Schalten von Weichen
  • Abfrage von Besetztmeldern
  • Es können 9 Lokomotiven gesteuert (jeweils eine im Direktzugriff) und programmiert werden.
  • Die CC 2000 kann alle Gleichstrombahnen von Spur: Z bis Sur: LGB digital steuern.
Ausstattung der CC2000
An der CC2000 befinden sich:
  • 5-polige Buchse für einen SX-Anschluss , der zum Anschluss weiterer Selectrix Steuergeräte, wie Lok-Control 2000, Control-Handy, Funktionsdecoder, Besetztmelder, Encoder, Interface oder Verlängerungsleitungen etc. vorgesehen ist.
  • 5-polige Px-Buchse. Diese Buchse dient zum Anschluss von Boostern, wie den Power-Booster.
  • einen Überlastungsschutz
  • Anschlussklemmen für Transformator und Gleisanlage
  • Eingangsspannung beträgt 14 V - 16 V Wechselstrom - (z.B. Lichtausgang eines Trafos: 12 bis 18 Volt ~)
  • Ausgangsstrom max. 2,5 Ampere
Zudem erlaubt es die Selectrix-Zentrale auch Loks mit DCC-Decodern von Arnold, Digitrax, Lenz, Zimo usw. zu steuern. Dazu kann die Zentrale mit zwei Knopfdrücken entweder mit dem "DCC-Format" oder auch im "Mischbetrieb" Informationen an Loks mit Selectrix- oder DCC-Decoder senden und damit im Mischbetrieb fahren.
Die Zentrale kann in folgenden Betriebmodi betrieben werden:
    Betriebsmodi Selectrix (Sx): Hier können alle Loks mit Selectrix-Decoder mit allen Lokadressen gefahren werden.
    Betriebsmodi Gemischt: Hier können Loks sowohl mit Selectrix, als auch mit dem Digitalsystem Lenz (DCC) gefahren werden. Allerdings nur Adressen 1 bis 64. Dabei werden die ungeraden Adressen für die Selectrix-Decoder reserviert und die geraden für das Digitalsystem Lenz.
    Betriebsmodi Digital by Lenz (DCC): In dieser Betriebsart können die Loks nur mit Digitalsystem Lenz (DCC-Protokoll) gefahren werden - Adressen 1 bis 64.

Die Central-Control 2000 (Nr.66800) ist eine vollwertige Selectrix-Zentrale. Sie stellt alle 104 Selectrix-Adressen zur Verfügung. Sie liefert auch die Fahrenergie um ca. 6 N-Loks oder ca. 4 H0-Loks zu fahren. Zusätzlich beinhaltet sie einen Einfachfahrregler und einen Einfachprogrammierer. Der Fahrregler ist einstellig, kann deshalb nur Loks mit Adresse 1 bis 9 ansprechen. Auch zeigt er nicht die eingestellte Fahrstufe an. Der Programmierer kann auch nur die Lokadressen von 1 bis 9 programmieren. Für die anderen Decoderparameter wie Höchstgeschwindigkeit, Impulsbreite usw. werden Standardwerte genommen. Soll mit mehr als 9 Loks gefahren werden, sollen alle Decoderparameter programmierbar werden, oder soll eine zweite Person mitfahren können, so muss ein zweiter (.. dritter u.s.w.) Fahrregler (Lok-Control-2000 oder Control-Handy) angeschlossen werden.

Zur Zentralstation wird noch ein:
    - Trafo mit 14 bis 16 Volt Wechselspannung
    - ein Lokdecoder in den jeweiligen Loks
benötigt.

Soll mehr Fahrenergie zum Stromkreis gebracht werden, so sind ein oder mehrere Power-Packs (Booster) einzusetzen.



Selectrix: Central-Control-2000
Trix-Central-Control 2000 mit Anschluss
Selectrix: Anschluss Central-Control-2000
Trix-Central-Control 2000
Selectrix: Anschluss Central-Control-2000 mit von Trix benannten Trafo
Trix-Central-Control 2000
Selectrix: Tastenbelegung
Trix-Central-Control 2000
Selectrix: Central-Control-2000 mit Control-Handy
Trix-Central-Control 2000
Selectrix: Central-Control-2000 mit Handregler
An die Zentraleinheit können direkt 2 Hand regler angeschlossen werden. Es können aber auch 5 m lange verlängerungsleitungen mit DIN-Stecker montiert werden, an die dann an anderer Stelle der Anlage die Handregler angeschlossen werden.
Trix-Central-Control 2000
Trix-Central-Control 2000
Selectrix: Auf der Rückseite der Central-Control-2000 befinden sich die rote und blaue Klemme für die beiden Gleisanschlußdrähte. Die beiden anderen Klemmen sind tür den „Booster“ gedacht. Fotos: Trix
Verteiler
Handregler, der an den Verteiler der Verlängerungsleitung angeschlossen ist Dadurch wird das Selectrix-System sehr gut für einen „Walk-around“-Betrieb. Fotos: Trix

Technische Daten:
  • Stromversorgung: 12 bis 18 Volt Wechselstrom oder 18 bis 24 Gleichspannung
  • Spurgrößen H0, TT und N
  • Ausgangsstrom: max 1,5 Ampere Dauerbelastung (4 Spur H0 Loks; 5 Spur TT Loks; ;6 Spur N- Loks)
  • Stromversorgung Datenbus: max 0,8 Ampere

  • Um den Funktionsumfang der Zentrale zu erweitern, kann sie mit der Lok-Control 2000, dem Control-Handy oder der Trix Mobile-Station1 erweitert werden. Wie das geht erläutern wir euch nachfolgend:

    Mit den Zusatzgeräten Lok-Control und Control-Handy kann der Funktionsumfang der CC2000 erweiter werden. Hierzu ist die entsprechende Firmware-Erweiterung auf das CC2000 zu laden.
    Mit der Erweiterung des SX-Digitalsystems auf das SX2-Protokoll, ist es erforderlich die Firmware der CC2000 anzupassen und so die Funktionalität für die Protokolle SX1 - SC2 - DCC zu erweitern. Hier ist dann auch ein Chip-Austausch bei der CC2000 erforderlich., Dazu muss das Gerät geöffnet werden. Dieser Chiptausch nach dem Update auf die Firmware CC-V20 ist allerdings nur bei er CC2000 mit Schraubanschlüssen möglich.

    Wie das Update vor sich geht, zeigen wir euch nachfolgend:
    Bevor das Update durchgeführt wird, solltet ihr folgendes beachten:
    Wer ein gebrauchtes CC2000 sich gekauft hat, muss überprüfen, ob ggf. das Update schon erfolgt ist. Dies kann durch Nachfragen beim Verkäufer erledigt werden. Ferner ist das Update nur in Verbindung mit der Lok-Control, Control-Handy oder der Trix Mobile-Staton 1 sinnvoll. Denn, es können nach dem Update kein Umschalten der Digitalprotokolle mehr mit der CC2000 alleine erfolgen. Dazu wird zwingend das Control-Handy oder die Mobile Station 1 benötigt. Alle anderen Eigenschaften des CC2000 sld SX1-Fahrpult, wie Bedienung, Anschluss, Gleisausgangsleistung werden durch das Update nicht verändert. Überlegt euch aber dieses Update genau. Insbesondere deshalb, weil das CC2000 sicherlich nicht mehr dem neuesten technischen Standard entspricht. Hier wäre man besser mit der FCC Future Central-Control beraten (von D&H).


    Nach dem Update stehen dann folgende Funktionen zur Verfügung:
    • Gleichzeitiges Steuern von bis zu 99 Loks im SX1-Format mit 31 Fahrstufen
    • Gleichzeitiges Steuern von bis zu 16 Loks im SX2-Format mit 127 Fahrstufen und 16 Zusatzfunktionen
    • Gleichzeitiges Steuern von bis zu 16 Loks im DCC-Format mit 14 / 28 /126 Fahrstufen und 16 Zusatzfunktionen
    • Lesen und Programmieren der SX1-Decoderwerte
    • Lesen und Programmieren der SX2-Parameter
    • Lesen und Programmieren der DCC-CV's
    • Elektronische Protokollumschaltung
    • Direktes Fahren - Auswahl und Übernahme von Tfz im SX1-Format mit der CC2000 nach Update ist nur im Adressbereich 1 bis 9 möglich.
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    Selectrix: Lok-Control 2000 - Nr. 66816
    Die Lok-Control 2000 kam ebenfalls um das Jahr 1995 auf den Markt. Sie dient, in Verbindung mit der CC2000 der Steuerung von Selectrix-Lok-Dekodern und Magnetartikeln für den Adressbereich 0-99. Ein Programmer für Lokdekoder ist eingebaut. Ferner ist eine Uhr-Funktion enthalten.
    Im Detail:
    Das Lok-Control 2000 erlaubt in Verbindung mit dem Central-Control 2000, als Fahr- und Schaltgerät, einen Systemausbau auf bis zu 100 Lok- und Funktionsadressen. Im LCD-Display werden die Loknummer, Ist- und Sollgeschwindigkeit, Beleuchtung und Fahrtrichtung angezeigt.
    Bei Magnetartikelschaltungen werden Decodernummern, Signallage und Weichenlage mit Rückmeldung angezeigt. Mit dem Lok-Control 2000 können variable Brems- und Beschleunigungsverhalten programmiert werden. 4 Lokomotiven können in Mehrfachtraktion gefahren werden. Das Gerät verfügt über eine 10er-Tastatur für die Eingabe der Adressen und Programmierung von Lok- und Weichendecodern, eine Mode-Taste für Menüführung und Wechsel zwischen Lok- und Weichenmodus und eine Stop-Taste für den Gesamtbetrieb. Der Anschluss an die Zentralstation erfolgt über den SX-Bus.

    Lok-Control-2000     Lok-Control-2000     Lok-Control-2000
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    Technische Daten :
  • Betriebsart "Selectrix" Adressen: 0 bis 99
  • Betriebsart "Gemischt" Adressen: 1 bis 64 nur in Verbindung mit der Central-Control 2000
  • Betriebsart "Digital DCC" Adressen: 1 bis 64 nur in Verbindung mit der Central-Control 2000
  • Mehrfachtraktion
  • Schalten von Magnetartikeln etc. - Adressen 0 bis 99
  • Programmierung von Selectrix-Decodern -- Adressen, Höchstgeschwindigkleit, Halteabschnitte, Anfahr/Bremsverzögerung, Impulsbreite


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    Selectrix Power Pack 2000 Nr. 66807
    Bei Selectrix werden die Booster "Power-Pack" genannt. Das Power-Pack gehört zum neueren Selectrixsystem.
    Der Power Pack ist ein Booster zur zusätzlichen Energieversorgung. Die Daten werden von der CC2000 übernommen. Entsprechend der in der CC2000 eingestellten Betriebsart können auf dem Stromkreis des Boosters alle Daten der Zentralstation gelesen und verarbeitet werden. Es können bis zu 20 Power Pack an die CC2000 angeschlossen werden.
    Das Power Pack besitzt eine LED Anzeige für die Betriebsbereitschaft. Diese leuchtet gelb, wenn die Versorgungsspannung anliegt.
    Der Anschluss erfolgte über den Px-Bus an der Central-Control 2000. Damit auch weiterhin die Zentraleinheit I und II benutzt werden kann, wurde von Trix ein sog. Translater auf den Markt gebracht. Dieser erzeugt aus dem Sx-Bus einen Px-Bus.
    Wie der Name schon aussagt, dient das Gerät als Booster zur Erhöhung der digitalen Fahrenergie. Der Power-Pack wird an den Bus der Zentraleinheit und an einen Trafo angeschlossen. Der Schienenausgang der zum Power-Pack gehört, wird dann mit dem zu speisenden Teil der Anlage verbunden. Es darf aber auf keinen Fall eine Verbindung zwischen dem Stromkreis der Zentraleinheit und dem Stromkreis des Boosters vorhanden sein. Die Stromkreise sind physikalisch vollständig voneinander zu trennen.

    Im Detail:
    Der Booster dient der Bereitstellung zusätzlicher Fahrenergie auf einem eigenen Schienenabschnitt. Dazu werden die Daten von der Central-Control-2000 über den Px-Bus übernommen, dann verstärkt und als neue Fahrenergie bereit gestellt. Es können auch mehrere Power-Packs verwendet werden, wobei die Schienenabschnitte zwischen den Power-Packs vollständig physikalisch zu trennen sind jeweils beide Schienen zu trennen sind.
    Der Power-Pack ist sowohl im Selectrix, als auch im DCC-Protokoll steuerbar. Die Programmierfunktion für die Loks und Magnetartikel ist jedoch nur über die Central-Control-2000 möglich. Es können bis zu 20 Power-Pack an die Central-Control-2000 angeschlossen werden. Dementsprechend kann eine Anlage in 21 Stromkreise aufgeteilt werden.
    Wenn der Power-Pack angeschaltet ist leuchtet die LED-Anzeige gelb. Bei einer Überlastung des Boosters schaltet dieser den von ihm versorgten Stromkreis ab.
    Wichtig ist, das die Gleisanschlüsse am Power-Pack und bei der Central-Control-2000 so vorzunehmen sind, dass beim Übergang zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen dieselbe Polarität besteht. Wird dies ignoriert entsteht von einem Stromkreis in den anderen ein Kurzschluss zwischen den Ausgängen des Power-Pack und der Zentralstation.
    Der Ausgangsstrom der Stromversorgung (Trafo) sollte genau so groß sein wie der max. Ausgangsstrom des Power-Pack (Boosters).
    Tipp: Beim Einsatz von Power-Packs sollte die Central-Control-2000 nicht mehr mit den Schienen verbunden werden, sondern die gesamte Fahrenergie nur noch von den Power-Packs bezogen werden. Der Vorteil liegt darin, dass die Central-Control 2000 ihre gesamte Energie dem PX-Bus zur Verfügung stellen kann. Wie der Anschluss des Selectrix Power-Pack vor sich geht ist im rechten Bild dargestellt.




    Boosteranschluss
    Zeichnungen: Fa. Trix



    Technische Daten
    • Stromversorgung: 12 bis 18 Volt Wechselstrom oder 18 bis 24 Volt Gleichstrom
    • Stromversorgung H0: 14 bis 16 Volt Wechselstrom oder 18 bis 20 Volt Gleichstrom
    • Stromversorgung TT: 14 bis 16 Volt Wechselstrom oder 18 bis 20 Volt Gleichstrom
    • Stromversorgung N: 14 bis 16 Volt Wechselstrom oder 18 bis 20 Volt Gleichstrom
    • Ausgangsstrom: max 2,5 A Dauerleistung --> ausreichend für 6 H0-Loks und bis zu 9 N-Loks
    • Anschlüsse:
      • Stromversorgung
      • Gleisabschluss
      • Erdungsanschluss
      • Norm Steckdosen für Power-Bus

    Überblick über die Selectrix-Booster
    Booster/Power-Packs Alt - Booster I Alt - Booster II Neu - Power-Pack
    Artikelnummer:66802668??66807
       Anschluss über:      SELECTRIX Bus      SELECTRIX Bus    Px-Bus
    Integrierter Trafo:Ja-----
    Benötigt Stromversorgung
    extern:
    --jaja
    Stromstärke Gleis:------
    Stromstärke Sx-Bus:--- -- --
    Die Tabelle wurde von Herrn Reinhold Günther - www.mttm.htm - übernommen

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    Selectrix Control-Handy Nr. 66815
    Dieses Gerät ist ein Selectrix Handregler zum Fahren, Programmieren und Schalten.
    Mit dem Control-Handy wird der Ausbau des Systems von 9 auf 100 Loks möglich.Das Control-Handy kann überall in den SX-Datenbus eingesteckt werden und schon sind alle Funktionen des Selectrix Digitalsystems aktiviert. Durch das Steuern mit Tastendruck ist ein präzises Fahren und daie Übernahme der Lok ohne Veränderung der Geschwindigkeit möglich. Im Fahrbetrieb wird die Loknummer, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Beleuchtungszustand und Sonderfunktion angezeigt.
    Bei Weichenschaltung werden Decodernummern und Weichenlage mit Rückmeldung angezeigt. Mit dem Control-Handy können variable Brems- und Beschleunigungsverhalten (Massensimulation) ,maximale Höchstgeschwindigkeit und Motorimpulse programmiert werden.
    Mit dem Control-Handy kann in Doppeltraktion gesteuert werden. Das Display ist beleuchtbar, in Verbindung mit dem Lok-Control 2000 wird die Uhrfunktion aktiviert.
    Das Control-Handy hat die gleichen Funktionen wie das Lok-Control 2000. Dieses Gerät kann somit alternativ zur Lok-Control eingesetzt werden. Alle Funktionen des Lok-Control sind enthalten.

    Control-Handy
    Vergrößern --- Bild anklicken

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    Selectrix Route Control Nr. 66813
    Diese Selectrix Gerät ist ein Steuergerät zum Schalten von Weichen, Signalen und Entkupplern. Die Einstellung der Adressen erfolgt über das Selectrix-Key (66814). Die Anzeige der Weichen- und Signalstellungen erfolgt über die Leuchtdioden.

    Route Control 66813

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    Selectrix Combi Control Nr. 66810
    Diese Selectrix Gerät ist ein Handsteuergerät zum Steuern von Lok und zum Schalten von Weichen, Signalen und Entkupplern.
    Das Gerät ist sehr handlich und mit einer Tastenbedienung ausgestattet. Mit den Tasten können eingestellt werden::
    • Lokadressen
    • Geschwindigkeit
    • Fahrtrichtung
    • Sonderfunktionen
    • Weichen und Signale
    • Doppletraktion


    Combi-Control (66810) und die Bedientasten


    Einsatz der Combi-Control (66810) mit CC2000 (66800) als Zentralstation und der Lok-Control (66816)


    Einsatz der Combi-Control (66810) mit CC2000 (66800) als Zentralstation und der Lok-Control (66816) mit Weichendecoder


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    Zusammenfassung der Selectrix Fahrregler

    Fahrregler Alt:
      Lok-Control-Super   
    Alt:
       Combi-Control   
    Neuer:
       Lok-Control 2000   
    Neuer:
       Control-Handy  
    Artikelnummer: 66811 66810 66816 66815
    Drehknopf Ja -- Ja --
    Lokdecoderprogrammierung: ----Ja, mit CC2000 Ja, mit CC2000
    DoppeltraktionJa Ja Ja Ja
    Mehrfachtraktion-- --Ja--
    Schalten von Weichen
    (über Funktionsdecoder)
    JaJa Ja Ja
    Modelluhr - Anzeige----JaJa
    Modelluhr - Master-- -- Ja--
    Anzeige - LED-- Ja ----
    Anzeige - LCDJa--JaJa
    StationärJa --Ja --
    Walk-around--Ja --Ja
    Die Tabelle wurde von Herrn Reinhold Günther - www.mttm.htm - übernommen


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    Selectrix Translater Nr. 66843
    Bevor wir uns den nachfolgenden Translater 66843 näher ansehen, wollen wir uns klarmachen, für was wir den Translater benötigen. Der Translater kann zwei verschiedene Funktionen ausführen:
    • Für das 'alte bzw. erste' Selectrix System werden natürlich keine Power-Booster mehr gefertigt. Die neuen Power-Packs passen aber nicht an das alte System (Zentral-Einheit I und II verfügen über keinen Px-Bus Anschluss). Um diese Lücke zu schließen, wird der Translator eingesetzt. Er verbindet die alte Zentraleinheit mit den neuen Power-Packs, indem er den Px Bus für die Power-Packs erzeugt. Der Anschluss des Translaters an die Zentraleinheit I bzw. II erfolgt mit dem fünfpoligen Verbindungskabel (von Sx-Buchse zu Sx-Buchse). von Zentrale zum Translater.

    • Da die Selectrix-Adressen (104) für große Anlagen nicht viel sind, kann durch den Translator der Adressbereich verdoppelt werden. Er erzeugt einen neuen Selectrix-Bus. So kann der erste Bus komplett zum Ansteuern von Loks verwendet werden, der zweite, neue Bus zum Ansteuern von Weichen / Signalen / Blockstrecken etc.. Es können auch mehrere Translatoren einsetzt werden. Diese neuen Buse laufen synchron zum ersten Bus. Dies wird vor allem für Belegtmelder wichtig.

    • Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist das Programmieren von Lokdecodern. Wie das geht siehe Bild 6
    Mit dem Translater kann - wie bereits erwähnt - ein zweiter Sx-Bus eingerichtet werden. In diesem zweiten Sx-Bus stehen dann wieder Adressen zwischen 00 und 111 zur Verfügung. Die Adressen des ersten Sx-Busses können dann ausschließlich zum Fahren verwendet werden. Bei der Adressierung (0 bis 99) des zweiten Sx-Busses gibt es allerdings Einschränkungen im Zusammenhang mit den multifunktionalen Steuergeräten Lok-Control 2000 und Control Handy.

    Das Modul stellt auch das Bindeglied zwischen der alten Zentraleinheit I oder II und dem neuen Power-Packs (Booster 66807) dar. Im Selectrix 2000 System kann durch den Einsatz eines Translators ein zusätzlicher SX-Bus erzeugt werden. Es stehen dann 104 Lok-Adressen und 111 Schaltadressen zur Verfügung. Dieser zusätzliche SX-Bus kann dann z.B. zur Steuerung von Weichen/Signalen bzw. zum Melden von Blockanschnitten verwendet werden, ohne dass diese Adressen vom Adressbereich der Central-Control abgehen.
    Der Translater ist somit ein Selectrix Modul, das hauptsächlich bei größeren Selectrixanlagen zum Einsatz kommt, also bei Anlagen, bei denen gleichzeitig bis zu 12 Züge fahren. Dann kann es sein, dass mit dem zur Verfügung stehenden Adressen zum Fahren, Schalten und Melden eine Unübersichtlichkeit vorhanden ist, die nicht mehr gemanagt werden kann. Dann ist es sinnvoll, wenn zum Schalten und Melden ein eigener Sx-Bus mit dem zugehörigen Adressumfang genutzt werden kann. Es könnte zwar auch hierzu eine zweite Central Control 2000 eingesetzt werden. Der Nachteil ist aber, dass bei automatisierten Betriebsabläufen von Blockstrecken und Schattenbahnhöfen, das Senden und Empfangen in den Sx-Bussen zeitlich synchron ablaufen muss. Dies ist aber manuell, mit einer zweiten CC2000 nicht möglich. Der Translater synchronisiert das Senden und Empfangen der Adressen auf dem zweiten Sx-Bus mit dem ersten Sx-Bus.
    Es gibt auch Zustände, wo man unabhängig vom Modellbahnbetrieb, den Lokdecoder einer Lok auf eine andere Adresse einstellen will. Hier kann mit dem Translater - unabhängig vom Anlagenbetrieb - die Decoderadresse umgestellt werden.
    Ein weiteres Anwendungsgebiet des Translaters ist bei Anwendung der alten Zentraleinheiten I und II vorhanden. Die Zahl der eingesetzten Züge ist von deren Leistungsfähigkeit abhängig. Mit dem Translater bietet sich die Möglichkeit die Zentraleinheiten I und II, auch bei größeren Anlagen, mit ausreichenden Fahrstrom zu versorgen (Die Zentraleinheiten I und II besitzen keinen Anschluss für das Power-Pack 2000). Der Translater erzeugt aus dem Sx-Bus, die für die Power-Packs 2000 (Booster) erforderlichen Signale und stellt sie über den Sx-Bus zur Verfügung.



    Bild 1: Selectrix-Translater 66843


    Bild 2: Einsatz des Selectrix Translaters als zweiten Sx-Bus


    Bild 3: Einstellung des Translaters über Drahtbügel


    Bild 4: Zuordnung der Sx-Busse


    Bild 5: Zwei und mehr Sx-Busse


    Bild 6: Der Translater als Programmer


    Bild 7: Anschluss Power-Pack an Zentral-Einheit I bzw. II


    Die Einstellung des Translaters
    Der Translater kann mit drei verschiedenen Betriebsarten eingesetzt werden:
    • Programmieren der Lok-Decoder unabhängig von der eingesetzten Zentrale
    • Erweiterung der Stromversorgung bestehender Anlagen mit Zentraleinheit I (66801) bzw. Zentraleinheit II (66804) durch Power Pack 2000
    • Anschluss der Funktionsdecoder, Belegtmelder, und Encoder A und B an einen zweiten Sx-Datenbus
    Die Einstellung wird über Drahtbügel vorgenommen. Diese befinden sich neben dem Anschlussblock (sh. Bild 3)
    Die zum Einstellen der Lokdecoder geeigneten Steuergeräte (Lok-Control 2000, Control-Handy oder Interface) werden an die Px-Buchse des Translaters angeschlossen. Ein Datenaustausch mt der Centrale findet nicht statt.
    Zum Auslesen oder Einstellen neuer Werte im Lokdecoder darf nur das einzustellende Fahrzeug sich auf dem Programmiergleis befinden. Auch Wagen müssen vom Programmiergleis entfernt werden.
    Die Einrichtung eines zweiten Sx-Busses erfolgt über den Translater. Das Einrichten eines zweiten oder dritten Sx-Bus bedeutet, dass mit dem ersten Sx-Bus nur gefahren wird und nur der von der Zentraleinheit ausgehender Bus, die Fahrzeuge steuern kann. Die zweiten und anderen Busse nur zum Schalten von Magnetartikeln und für das Melden genutzt werden können. Es findet auch kein Datenaustausch zwischen den Sx-Bussen statt. Somit können die Steuergeräte nicht Sx-Bus übergreifend zum Fahren, Schalten und Melden genutzt werden. Über die Steuergeräte können somit nur die im gleichen Sx-Bus angeschlossenen Selectrix Komponenten gesteuert werden. Die Sx-Busse laufen mit dem Sx-Bus der Zentraleinheit taktsynchron.
    Das Fahrstraßenmodul lässt sich beim Einsatz von mehreren Sx-Bussen nicht mehr kombiniert (Zug-und Weichensteuerung) einsetzen.
    Nachfolgendes Bild zeigt ein Beispiel mit zwei Sx-Bussen



    Hinweis: Die Anleitung zum Translater findet Ihr unter "Infos für den Modellbahner" im geschützten Bereich

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    Selectrix Computer Interface Nr. 66842
    Das Selectrix Computer Interface stellt die Verbindung zwischen der Zentraleinheit - z.B. Central-Control-2000 - und dem PC her. Um die Verbindung zwischen dem Sx-Bus und dem Computer herzustellen, verfügt das Interface über zwei Sx-Buchsen und eine RS-232C-Schnittstelle (RS232C / V24= 25 polig). Das Problem mit diesem Interface ist, dass die wenigsten neuen Computer noch eine serielle Schnittstelle aufweisen.
    Über eine der Sx-Buchsen wird das Interface mit dem Bus-Kabel an den Sx-Bus der Modellanlage angeschlossen. Der Anschluss an den Computer erfolgt über eine COM Schnittstelle. Die Steckverbindung bei neueren Computern ist eine 9-polige, bei älteren Computern eine 25-polige SUB-D Buchsenleiste. Für den Anschluss am Interface selbst muss das Kabel eine 25-polige Stiftleiste aufweisen.
    Wichtig: Das Interface darf nicht an den Px-Bus angeschlossen werden.
    Die Übertragungsrate des Interface ist wählbar zwischen 600, 2400 und 9600 Baud.
    Das Interface verfügt über zugänglichen Einstellblock mit zwei Drahtbügelschaltern. An diesem "Drahtbügelschalter" kann die entsprechende Baud. (Übertragungsrate) eingestellt werden. Werkseitig ist die Baud. auf 9600 eingestellt.
    Damit die Datenübertragung auf den Computer funktioniert ist am PC die COM-Schnittstelle einzurichten. Die COM Schnittstelle ist auf folgende Daten einzustellen:
    • keine Paritätsprüfung
    • 8 Daten Bits
    • 1 oder 2 Stopp Bits
    • Die Steuerleitungen CS, DS, RS und CD bleiben ungenutzt

    Mit dem Selectrix, dem Interface, dem Computer und einem entsprechenden Softwareprogramm, kann eine vollständige Modellbahnsteuerung auf dem PC aufgebaut werden.



    Selectrix Interface 66842


    PIN Belegung der RS-232C Steckverbindung


    Anschluss SuB-D --> Interface ---> Computer


    Einstellung der Baud. über "Drahtbügel"


    Grundsätzlicher Aufbau mit Computersteuerung



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