Die digitale Modellbahn

- Die Lokdecoder -- Teil: 5 - Seite 1



Inhaltsverzeichnis - Märklin Lokdecoder


-- Einleitung

-- Das Märklin Motorola-Protokoll

-- Die Märklin Lokdecoder-Farbenlehre

-- Übersicht über Schaltfunktionen der Märklin Decoder

-- Die Märklin Lokdecoder-Einstellungen

-- Übersicht über die älteren Märklin Lokdecoder

-- Märklin Lokdecoder ab 2000



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Einleitung
Im Laufe der ab den 1990er Jahren von Märklin auf den Markt gebrachten Digitaltechnik, wurden von dieser Firma die unterschiedlichsten Lokdecodertypen und Digitalsysteme eingesetzt. Es ist deshalb wichtig, sich hier einen Überblick zu verschaffen.
Das erste Digitalprotokoll, das Märklin auf den Markt brachte war das sog. Motorola Protokoll. Wichtig ist für den Modellbahner, dass alle Märklin Decoder späterer Generationen immer auch das Motorola-Protokoll verstehen. Die älteren Märklin Decoder verstehen aber ausschließlich nur das Motorola-Protokoll.

Bei den ersten Motorola-Decodern gab es noch eine weitere Unterscheidung und zwar die Delta-Motorola-Decoder und die "normalen" Motorola-Decoder. Im Märklin-Digitalsystem werden die Delta-Decoder bis heute nicht zum Märklin-Digitalsystem gezählt. Wegen ihrer Einfachheit werden sie als gesondertes Märklin-Delta-System bezeichnet. Sie sind aber tatsächlich bewusst von Märklin eingeschränkte Digital-Motorola-Decoder und können deshalb auch von jeder Märklin Digitalzentrale gesteuert werden. Der einfache Delta-Decoder unterscheidet sich vom Digital-Motorola-Decoder nur dadurch, dass er einen 4fach-DIP-Schalter aufweist und lediglich auf 16 Adressen statt auf 80 Adressen eingestellt werden kann und dass die Sonderfunktion nicht anschließbar ist. Beides lässt sich aber durch ein wenig Bastelarbeit in Betrieb nehmen. Hierzu gibt es viele Anleitungen im Netz. Der Delta-Decoder war für die Ansteuerung der normalen Märklin Allstrommotoren gedacht und kann die Trommelkollektormotoren (DCM) und auch die Scheibenkollektormotoren (LFCM / SFCM) ansteuern. Die Delta-Lokdecoder weisen einen 4fach-DIP-Schalter auf, mit dem ohne Lötarbeit entweder der Analogbetrieb oder eine von 15 Digitaladressen eingestellt werden können.

Wie gesagt, die Delta-Motorola-Decoder waren und sind die einfachsten Decoder. Sie haben eigentlich nur das analoge Umschaltrelais (Fahrtrichtungsrelais) in den Loks ersetzt. Alle diese Decoder stammen aus den Anfangsjahren der digitalen Modelleisenbahn.
In den Anfangsjahren der Märklin Digitalisierung gab es drei Grundformen von Märklin Lokdecodern:
    - den einfachen Delta-Decoder (6603 und 66031),
    - den Digital-Motorola Decoder c80 bzw. c81 (6080 und 6081)
    - den Digital-Motorola Decoder c90 (6090) und dessen Version für das neue Datenformat mit den vier Extra-Funktionen (Nr. 60901)
Für den Modellbahner ist auch fogendes interessant:
Im Märklin Motorola Digitalsystem muss der Lokdecoder für Gleich- und Wechselstrommotoren konstruiert sein - also für Allstrommotoren. Kein Märklin Decoder ist deshalb auf ein spezielles Gleissystem und Stromsystem begrenzt. Die Märklin-Motorola Decoder können somit auch auf einem Zweileitersystem eingesetzt werden. Natürlich ist aber auch der Märklin Motorola Decoder passend zum Motortyp der Lokomotive auszuwählen.
Wegen dieser Eigenschaft - ausgelegt für Allstrommotoren - ist es somit ohne weiteres möglich, mit einer Märklin Central-Unit (6021) gleichzeitig eine Lok mit Gleichstrommotor und eine Lok mit Wechselstrommotor zu steuern. Die alten Motorola Decoder sind natürlich mittlerweile technisch überholt. Dennoch ist das Motorola Digitalsystem zu dem diese Decoder gehören immer noch für den Modellbahner interessant. Für den Märklin-Modelleisenbahnern, der beim Mehrzugbetrieb nicht mehr als 4 Loks fahren lässt und ansonsten keine großen Ansprüche an Sonderfunktionen hat, ist dieses System - schon wegen des günstigen Preises - noch sehr interessant. Da es ferner noch viele gebrauchte ältere Motorola-Decoder auf dem Markt gibt - meistens aber ohne Bedienungsanleitung - ist es sinnvoll, sich hier auch noch mit diesen älteren Decodertypen zu beschäftigen.

Noch zu klären ist, weshalb Märklin überhaupt den Delta-Decoder auf den Markt gebracht hat?
Das Delta-Digital-System wurde Anfang der 1990er Jahre von Märklin als einfaches Digitalsystem auf den Markt gebracht. "Delta-Decoder" ermöglichten zum ersten Mal auf Märklin-Modellbahnen einen flexiblen Mehrzugbetrieb mit geringen finanziellen Aufwand auf der Modellbahn zu betreiben. Das größte Problem bei analogen Märklin-Anlagen war zu dieser Zeit - und insbesondere bei Märklin einne zweiten Zug unabhängig vom Ersten zu steuern. Die ersten Delta-Decoder hatten somit lediglich die Aufgabe, den Fahrrichtungsschalter zu ersetzen und einen Mehrzugbetrieb zu ermöglichen. Die Möglichkeiten bei diesen ersten Delta-Decoder waren somit die Lok entweder zu beschleunigen oder abzubremsen, sie fahren zu lassen und ihre Fahrtrichtung zu bestimmen.

Die Märklin-Delta Produktpalette wurde dann im Laufe der Zeit weiter funktional angepasst und erweitert. Delta-Steuergeräte liegen bis heute noch den Digital-Startpackungen bei und alle Loks wurden bis zur Jahrtausendwende generell mit den entsprechenden einfachen Lokdecodern ausgeliefert.

Es gab aber von Märklin auch die "normale" Motorola-Decoder wie den C90 und Zentralstationen wie z.B. die Control-Unit. Der C90 besitzt daher neben dem 8- poligen Codierschalter zwei einstellbare Potis, bei denen die Höchstgeschwindigkeit und die Anfahr- Bremsverzögerung der Lok eingestellt werden kann.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends waren dann allerdings die digitalen Möglichkeiten so vorangeschritten, dass die Motorola-Technik erweitert werden musste. Von Märklin wurde der fx-Lokdecoder auf den Markt gebracht. Unter fx-Decoder versteht man Digitaldecoder, die mit dem sog. erweiterten Motorola-Format funktionieren deren Adresse im Gegensatz zu den MM1 Decodern elektronisch programmiert werden können. Diese Lokadresse kann mit folgenden Geräten verändert werden:
- IR-Fernbedienung aus Startpackungen
- Control Unit 602 oder Central Unit 6020
- Control 80 f
- Mobile Station
- Central Station

Die nächste digitale Stufe war dann die Einführung des mfx-Lokdecoders. Dieser Decodertyp kann sowohl das Märklin- Motorola-Format (MM2) als auch das Mfx-Format verstehen. Befindet sich der Decoder auf einem sog. Mfx-System, schaltet er intern automatisch auf dieses Übertragungsformat um um meldet sich selbsttätig bei der jeweiligen Zentraleinheit an. Leider reagieren diese mfx-Decoder nur im Betrieb mit der Central-Unit (6020), der Control Unit (6021), dem Deltasystem oder der IR-Fernbedienung aus den Startpackungen auf die Digitaladresse 1 - 80.

Als derzeit letzen Schritt führte Märklin das zukunftssichere Digitalsystem "Märklin-Digital-Systems" ein. Dieses System arbeitet sowohl mit dem Motorola-Protokoll, als auch mit dem internationalen DCC-Protokoll. Zu diesem Nachfolgesystem, das "Digital-Märklin-Systems" lautet, gehören die Mobile-Stationen, die Central-Stationen und die entsprechenden Peripheriegeräte.

Dennoch hält aber Märklin bis heute das Motorola-System auf dem Markt, da Märklin-Analog-Loks mit Motorola-Decoder leicht auf Digital umgerüstet werden können und der Preis erschwinglich ist. Auch das Delta-System (einfaches Motorola) mit dem bis zu 5 Loks gefahren werden können, ist immer noch in digitalen Startpackungen vorhanden. Fest steht aber, dass das Märklin Motorola-System und auch das Delta-Digital-System ausreicht, um kleine bis mittlere Modellbahnanlagen billig digital betreiben können.

Motorla-Decoder in Lok
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Das Motorola Protokoll
Die ersten Decoder waren der C80 und der C81. Sie sind reine Motorola-Decoder. Die Lokadresse (0 - 80) wurde bei diesen Decodern grundsätzlich über einen 8-fach DIP-Schalter (Mäuseklavier) eingestellt.
Dieser Decodertyp besitzt eine schaltbare Zusatzfunktion, die meistens für die Stirnbeleuchtung verwendet wird. Der Analogbetrieb wird automatisch erkannt. Die Zusatzfunktion ist beim Digitalbetrieb ausgeschaltet. Der Decoder war für den Märklin Allstrom-Motor konzipiert. Er versteht wie gesagt nur das Motorola-Protokoll.
Der Motorola-Decoder wurde in der Halbleiter-Technologie (CMOS) hergestellt. Die erste Digitale-Zentralstation war die Delta-Control. Mit ihr können bis zu max. fünf Loks unabhängig voneinander gesteuert werden (4 x Digital, 1 x analog). Im Jahre 1984 wurde dann ein weiterer Schritt getan und zwar mit der "Central Unit", die über nur zwei Leitungen zum Gleis individuell alle Steuerungsbefehle koordiniert und weiterleitet. Die Bedienung der Triebfahrzeuge erfolgt über das Fahrgerät "Control-80f".

Die einfachen Delta-Digital-Decoder war für die Ansteuerung der normalen Märklin Allstrommotoren gedacht und können auch die Trommelkollektormotoren (DCM) und die Scheibenkollektormotoren (LFCM / SFCM) ansteuern. Die Delta-Digital-Lokdecoder weisen einen 4fach-DIP-Schalter auf, mit dem ohne Lötarbeit entweder der Analogbetrieb oder eine von 15 Digitaladressen eingestellt werden können.
Die älteren Delta Lokdecoder schalten automatisch zwischen analog und digital um. Sie sind durch den IC-Chips "701.13" zu erkennen. Da diese älteren Chips können aber die Features "absolutes Richtungskommando" und "vier Extra-Funktionen" nicht umsetzen. Sie waren aber auf eine Adresse fest codiert. Eine Änderung war und ist daher nur durch Umlöten der Adresskontakte möglich.
Die darauf folgende nächste Delta-Decoder Generation (Delta Modul 6603) weist gegenüber den "normalen" Motorola Decoder 4 DIP-Schalter auf. Diese Decoder konnten über diesen DIP-Schalter auf 15 verschiedene Lokadressen eingestellt werden. Allerdings konnten von diesen 15 Lokadressen dann doch nur 5 Lokadressen genutzt werden. Die vier Adressen 78, 72, 24 und 60 werden noch heute in den Einsteigersets, die mit Delta ausgestattet sind, genutzt . Die 5. Adresse ist die anloge Adresse. Hierzu müssen alle DIP-Schalter auf "OFF" stehen.

Erst ab den IC-Chips "701.17" bzw. "701.17b" können diese Features abgerufen werden. Die Nummern der Loks, die vom Werk aus mit dem Delta-Decoder ausgestattet sind, beginnen mit 33 oder 34. Eine Klasse höher rangiert der Digitaldecoder, den es für die normalen Wechselstrommotoren als c80 (Nr. 6080) oder für Gleichstrommotoren als c81 (6081) gibt (allerdings nur noch im Gebrauchhandel). Dieser Decoder ist der Standard-Lokdecoder, wenn ältere Märklin-Modelle mit Allstrommotor - 3 Sterne - ohne Motorumbau digitalisiert werden sollen. Der "normale" Motorola-Lokdecoder besitzt dagegen den vollen Adressumfang, der an einem 8-fachen DIP-Schalter eingestellt werden kann, sowie die herausgeführte Sonderfunktion, an die Licht, Telex- Kupplung oder der Rauchgenerator angeschlossen werden können. Somit können an dem Decoder 80 verschiedene Lokadressen eingestellt werden. Er ist mit dem IC-Chip "701.13" bestückt. Die Nummern der Märklin Loks, die vom Werk aus mit dem Digitaldecoder ausgestattet sind, beginnen mit 36.

Zum Schluss unseres Aufsatzes haben wir die Einstellmöglichkeiten der Decoder - von der Firma Märklin - dargestellt.

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Die Märklin Lokdecoder-Farbenlehre
Das größte Problem für den Modelleisenbahner ist natürlich der Anschluss von älteren Decodern, da meistens die Anleitungen nicht mehr vorhanden.. Bei gebrauchten Delta-Decodern fehlen ebenfalls meistens die Bedienungsanleitung. Somit ist der Lokdecoderanschluss an die Lok fast nicht möglich - zumindest nicht ohne Risiko für den Decoder -.
Märklin hat für seine Lokdecoder eine eigene Fabenlehre. Sie beruht nicht immer - wie bei anderen Modellbahnhersteller im Zweileiter Gleichstromsystem - auf den NEM - Normen. In der Regel verwendet Märklin für seine Motorola Decoder folgende Farbgebung:

Farbe Bereich Farbdarstellung
Rot Schienen, Schleifer, Mittelleiter
Braun Schienen, Räder, Masse
Blau Motoranschluss links
in Fahrtrichtung
Grün Motoranschluss rechts
in Fahrtrichtung
Violett Decoder an Masse
Orange Decoder Spannung (GL)
Grau Stirnbeleuchtung - vorne
Gelb Licht hinten
     
  Funktionen  
Braun/ Rot F1
Braun/Grün F2
Braun/ Gelb F3
Braun/Weiß F4

Aufpassen muss man beim Einbau von Lokdecodern anderer Hersteller, die meistens eine NEM-Farbgebung aufweisen. Also immer die Anleitung des Decoders lesen, bevor der Einbau des Decoders vorgenommen wird.

Nachfolgend die Anschlussbelegung, die meistens so bei den Delta-Loks vorhanden ist.

FarbgebungFarbe PotenzialBedeutung
 rot[AC]vom Schleifer
 braun[AC]Räder / Gehäusemasse / Motormasse
 orange[DC +]Gemeinsame Zuleitung für Funktionen
 violett[DC -]Masse der Elektronik  (z.B. Klangelektronik)
 blau Motoranschluss (Bei Delta-Dekoder: Feldspule)
 grün Motoranschluss (Bei Delta-Dekoder: Feldspule)
 schwarz Motoranschluss bei Delta-Decodern
 grau[DC -]Licht in Fahrtrichtung (Frontlicht)
 gelb[DC -]Licht gegen Fahrtrichtung (Rücklicht)
  braun/rot[DC -] Funktion 1 - nicht bei Delta Decoder möglich - (Klangelektronik Motor an/aus)
  braun/grün[DC -]Funktion 2 - nicht bei Delta Decoder möglich - (Licht Seite 1 an/aus)
  braun/gelb[DC -] Funktion 3 - nicht bei Delta Decoder möglich - (Klangelektronik Pfeife an/aus)
  braun/weiß[DC -]Funktion 4 - nicht bei Delta Decoder möglich - (Licht Seite 2 an/aus)
  braun/blau? - nicht für Delta Decoder - für andere Decoder wahrscheinlich Fahrstufensignale für die Motorklangelektronik
  braun/grau?
  braun/schwarz?

Weitere Hinweise:

Motor:
Der Motor hat die Anschlüsse [braun] (Masse/Gehäuse), sowie [blau] und [grün].

Lampen:
Die Lampen haben die Anschlüsse [orange] (gemeinsame Zuleitung), sowie [grau] und [gelb] für die beiden Fahrtrichtungen. Zu beachten ist, dass die beiden Kabel für die Fahrtrichtungen auf Masse geschaltet werden. In Verbindung mit [orange] ergibt sich eine flackerfreie Beleuchtung. Wenn [orange] nicht vorhanden ist, benutzt man [braun]. Dabei flackern aber die Lampen, wie es bei etwas älteren Modellen vorkommt.

Lampen (2):
Bei manchen Loks, insbesondere Dieselloks sind die Zuleitungen der Lampen nicht auf [orange], sondern auf die Farben [braun/grün] und [braun/weiß] geführt. Diese Leitungen lassen sich über die Funktionstasten F2 und F4 schalten. Dadurch kann dann das Licht getrennt vorne und hinten an oder aus geschaltet werden.

Funktionen 1-4: bei Delta-Decoder nicht vorhanden
Hier sind die Funktionen angegeben. Z.B. Zusatzelektronik: Eine Zusatzelektronik wird oft über die Farben [orange] und [violett] mit Strom versorgt. Dabei können evtl. weitere Funktionen mit [braun/rot] und [braun/gelb] geschaltet werden.

Schaltschema-Motorla Decoder
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Schaltfunktionen der Märklin Decoder
Hier noch einige Bemerkungen zur nachstehenden Tabelle:
DC = Gleichstrom
AC = Wechselstrom

Märklin Lokdecoderübersicht
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Lokdecoder Adressen
Die ältesten Motorola Lokdecoder besitzen noch Lötbrücken zur Einstellung der Lokadressen.
Die zweite Generation dieser Decoder besitzen in der Regel ein sog. Mäuseklavier (Mikroschalter). Das Mäuseklavier gibt es mit 4- oder 8-Dip-Schaltern. Stehen z.B. alle vier Schalter (bei Mäuseklavier mit 4 Dip-Schaltern) auf "Off" (siehe nachfolgendes Bild) kann die Lok auch analog gesteuert werden. Mit diesem Decodertyp lässt sich somit sowohl Analog, als auch Digital fahren. Wird nun eine Lok mit diesem Decoder auf einer digital gesteuerten Anlage eingesetzt, so können beim einfachen Delta-Motorola-Digitalsystem alle 15 darstellbaren Adressen verwendet werden + Analog (=16 Adressen). Sonderfunktionen werden nicht unterstützt. Weiterhin können mit dem Delta-Motorola-Digitalsystem 4-Züge gleichzeitig gesteuert werden. Sonderfunktionen sind nicht anschließbar. Funktionen wie z.B. eine Telexkupplung werden mit dem Umschalten der Fahrtrichtung ausgelöst.

Wir haben nachfolgend für die verschiedenen Märklin-Lokdecoder die entsprechenden Einstellungstafeln für die Märklin-Lokdecoer dargestellt.
Die Tabellen stammen von der Firma Märklin.

Märklin-Lokdecoder - 4 Adressen
Adressen des einfachen Delta-Decoders - 4 Adressen + 1 Analog
Delta-Tabelle-4-dip
Einstellungstabelle für Delta-Lokdecoder mit 4 DIP-Schalter und verschiedenen Digitalzentralen
Märklin-Lokdecoder - 4 Adressen
Delta-Decoder
Märklin-Lokdecoder - 4 Adressen
Delta-Decoder
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Alle 80 Adressen der "normalen" Motorola-Decoder können mit den 8-Dip-Schaltern eingestellt werden. Das nachfolgende Schaltbild, das von der Firma Märklin stammt zeigt die Einstellmöglichkeiten.

Märklin-Lokdecoder - 4 Adressen
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Übersicht über die älteren Märklin Lokdecoder
Tabelle: Auswahl von Märklin Lokdecoder
  Hersteller       Artikel-Nr.       Digital-
protokoll   
   Lokadressen    max.
Motoren-
strom
(mA)
     Fahrstufen          Last-     
regelung
    Über-    
lastungs-
schutz
   max.
Strom-
  aufnahme   
mA
   Analog   
betrieb
   Abmessung
mm   
   Decoderbild       Schnittstelle   
Motortyp
   Funktionen       max. Strom   
Märklin 66031
auch als Delta

Motorola

Motorola
Delta: 4
Motorola: 15
800 Motorola: 14 ja nein 1200 ja 36 x 21 x 9 nein
Allstrom
2 1200
Märklin 6080
Motorola

Motorola: 80 800 Motorola: 14 nein nein 800 ja 36 x 21 x 9 nein
Allstrom
2 1200
Märklin 6090
Motorola

Motorola: 80 800 Motorola: 14 Ja nein 1.200 ja 36 x 21 x 9 nein
Gleichstrom
2 ....
Märklin 60901
Motorola

Motorola: 80 800 Motorola: 14 ja nein ... ja 36 x 21 x 9 nein
Gleichstrom
2 1200

Die derzeit auf dem Markt befindlichen Märklin Decoder sind mit den Decodern vor dem Jahre 2000 nicht mehr zu vergleichen. Die Märklin Decoder 60972, 60982, 60975, 60985, 60976, 60968, 60977, 60978, 60979, 60987 weisen alle folgende Merkmale auf:
    - sie verstehen das MM (Motorola)-, DCC- und das mfx-Protokoll. Damit sind sie universell für alle Lokmodelle (auch Zweileiter-Gleichstrom) einsetzbar.
    - alle Lokdecoder sind mit einem Motorenstrom von 1100 mA belastbar.
    - Schaltfunktionen 32 :
    - Susi-Schnittstelle
    - Rangier-Gang über F-Taste schaltbar.
    - Analog-Betrieb möglich
    - Anfahr- und Brems-Kennlinien schaltbar
    - Einstellbare Effekte wie Richtungsabhängigkeit, Blinken, Rauch, Dimmen
    - Automatische Systemerkennung
    - Last-Regelung
    - max Strom an den Schaltausgängen 250 mA
    - die Decodermodelle 60975, 60985, 60976, 60986, 60977, 60978, 60979, und 60987 sind mit Sound ausgestattet.
    - die Decodermodelle 60972, 60975, 60976, 60986, 60978, 60979, und 60987 sind mit einer digitalen Schnittstelle (Stecker) - 21 polig ausgestattet.
    - die Decodermodelle 60982, 60985, 60986, 60987 sind mit Kabelbäumen ausgestattet.
    - Die Abmessungen der Decoder mit Schnittstellen betragen: 29,9 x 15,5 mm
    - Die Abmessungen der Decoder mit Kabelbaum betragen: 30,9 x 16,5 mm mm

Decoder mit Kabelbaum und Schnittstelle
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Beispiel CV-Liste -- Märklin


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Märklin Lokdecoder ab 2000

Wird erst ausgearbeitet.

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Weiterhin viel Spass an der Modelleisenbahn wünschen euch die Betreiber von

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