Deutsche Hochgeschwindigkeitszüge (ICE)



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- Einführung

- Hochgeschwindigkeitszug - ICE 1 - BR 401

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Einführung

Im Jahre 1991 kam der erste ICE auf das deutsche Schienennetz. Den "ICE" kennen mittlerweile alle Erwachsenen Deutschen. Jeder deutsche Erwachsene fährt mit dem ICE regelmäßig oder zumindest gelegentlich. Der ICE gehört somit zu den bekanntesten Elektro-Triebzügen der DB-AG.
Eine erste ICE erreichte eine Geschwindigkeit von 280 km/h.
Seit dem Jahre 1991 wurde der ICE mehrfach weiterentwickelt und das Streckennetz speziell für diesen Zugtyp ausgebaut. Auch Ziele im Ausland fährt der Schnellzug an.
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Hochgeschwindigkeitszug - ICE 1 - BR 401

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Steckbrief
 Bezeichnung  Inbetriebnahme  Stückzahl  Sitzplätze   max. Geschwindigkeit 
ICE1 - BR401199158703280 km/h

Mit der ersten Generation des ICE 1 begann bei der Deutsche Bahn AG im Jahre 1991 die Ära des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Mit 280 Stundenkilometer, die der ICE 1 mit seinen zwei Triebköpfen und zwölf Mittelwagen maximal erreicht, wurden Geschwindigkeitsgrenzen überschritten.

Die Deutsche Bundesbahn bestellte Ende der 1980ger Jahre 60 Garnituren des ICE1.

Ferner wurde mit dem ICE 1 ein neues Triebwagenkonzept auf das Gleis gestellt. Die mit Wagen bespannten Züge wurden durch eine einheitliche und geschlossene Triebwageneinheit ersetzt.

In fast allen Wagen des ICE 1 gibt es die 1. und 2. Klasse als Großraumbereich und auch Abteile mit sechs Sitzplätzen. Ein Teil der ICE 1-Flotte konnte in der Schweiz eingesetzt werden und ermöglicht somit Direktverbindungen von Hamburg und Berlin über Basel bis nach Interlaken oder Chur.

Dank seiner großen Zuverlässigkeit setzt der ICE 1 mit einer durchschnittlichen Laufleistung von über 500.000 Kilometern pro Jahr auch heute noch Maßstäbe. Die gesamte ICE 1-Flotte wurde ab 2005 umfassend modernisiert.

Bei der Fahrt des Zuges arbeiten immer beide Triebköpfe. Der Lokführer kann vom Führerstand aus beide Triebköpfe bedienen. Er kann von hier auch aus auf einem Bildschirm das Streckengeschehen bis zu 10 km im Voraus beobachten.
Der ICE1 ist leider auch mit dem Zugunglück in Eschede verbunden.
Ein ICE-Zug besteht aus zwei Triebköpfen (am Anfang und Ende des Zuges) und den dazu gehörenden Wagen. Der Triebkopf (TK) ist die eigentliche Lokomotive. Sein Aussehen wurde jedoch an die nachfolgenden Mittelwagen angepasst.
Die Triebköpfe des ICE 1 laufen bei der DB AG unter der Baureihe 401. Ein Triebkopf hat dabei die Nr. 401-0xx, der andere 401-5xx. Die Triebköpfe des ICE 1 entsprechen technisch gesehen im größten Teil dem ICE V. Für die Geschwindigkeit von max. 280 km/h war jedoch die Leistung von 3.640 kW (ICE V) auf 4.800 kW (ICE 1) anzuheben.
Der ICE1 ist konsequent auf Hochgeschwindigkeit ausgelegt. Dementsprechend mussten für ihn auch neue Drehgestelle entwickelt werden. An diese waren folgende Anforderungen gestellt:

- stabiler und sicherer Lauf bei allen Geschwindigkeiten
- geringe Führungskräfte in der Geraden, in Kurven und beim Ein- und Ausfahren, in und aus Kurven
- ruhiger Lauf des Fahrzeuges
- hohe Reibwertausnutzung
- geringer Wartungs- und Unterhaltungsaufwand
- gute Zugänglichkeit zu allen Bauteilen

Der ICE-1 besitzt noch kein luftgefedertes Laufwerk, wie die nachfolgenden ICE-Gattungen, sondern ein konventionelles Federlaufwerk.
Damit der ICE bei schneller Fahrt schnell zum Stehen kommen kann, wurde auch die Entwicklung neuer Bremsen notwendig. Diese weisen folgende Merkmale auf:

- generatorische Bremse des Synchron-Drehstromantriebs in den Triebköpfen, mit Netzrückspeisung
- Scheibenbremse in allen Trieb- und Laufdrehgestellen
- Magnetschienenbremse in den Laufdrehgestellen
- Mikroprozessor-Bremssteuerung
- Elektro-pneumatisch vorgesteuerte Druckluftbremse mit Hauptlüftung (gemäß UIC)
- Drucklufterzeugung durch Schraubenluftpressor mit Lufttrocknung
- Modulare Zusammenfassung der Bremsenkomponenten auf Gerätetafeln

Um den Führerraum mit ausreichend Frischluft zu versorgen enthält dieser in der linken Seitenwand eine Klimaanlage.
Um Druckschwankungen vorzubeugen wurde ein Hochdruckventilator entwickelt, sowie alle Öffnungen (z. B. Schlüsselloch) im TK mit einer speziellen Druckschutzvorrichtung versehen.
Auch die Mittelwagen besitzen eine Klimaanlage. Ein Druckschutzgebläse, sowie ein Druckschutzventil oberhalb des Druckschutzgebläses sorgen dafür, dass auch die Mittelwagen frei von Druckschwankungen bleiben.

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Ursprünglich wurde der Stromabnehmer DSA 350S verwendet. Seit dem Jahre 1996 befindet sich auf allen ICE 1 und ICE 2 Zügen die Weiterentwicklung dieses Modells, der DSA 350SEK.
Der Pantograph zeichnet sich durch einen günstigen Anschaffungspreis und durch eine leichte Montage aus.
Bei der Verwendung des Oberleitungstyps RE 250 kann er bis 300 km/h genutzt werden
Derzeit wird der ICE 1 vorwiegend auf den folgenden Linien eingesetzt:
Berlin-Köln-Nürnberg
Hamburg-München
Hamburg-Stuttgart/Basel.

Technische Daten:

Der Triebkopf
Höchstgeschwindigkeit: 280 km/h
Länge über Kupplung: 20,560 m
Breite: 3,07 m
Höhe ohne Stromabnehmer: 3,84 m
Gewicht: 77,5 to

Elektrische Ausrüstung (pro Triebkopf)
Stromsystem: 15kV, 16,7 Hz
Stromabnehmer: DSA 350 SEK
Fahrmotor-Bauart: Drehstrom-Asynchron
Fahrmotor: Dauerleistung 4800 kW
größte Anfahrzugkraft: 200 kN

Mittelwagen
Länge über Kupplung: 26.4 m
Breite: (max.) 3,02 m
max. Radsatzlast 16 t
Höhe Sitzwagen (max.) 3,84 m
Höhe Bord Restaurant (max.) 4,295 m
Achsabstand 2,5 m
Anzahl der Sitze 1./2. Klasse: 48/66
Drehgestelltyp MD 350





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Links zu interessanten ICE-Infos

Über die nachfolgenden Link könnt Ihr weiter Informationen und Aufsätze zu den ICE abrufen:

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Link: ICE 1: Die erste Generation
Link: Plötzlich war der Zug so schnell wie ein Porsche
Link: Der neue ICE 4
Video: Die ICE Flotte der DB - Der ICE-T
Link: ICE und IC Züge in Düsseldorf Hbf
Link: German High Speed Trains at Mannheim Main Station
Link: Thomas and the High Speed T
Link: Rasende Züge und bimmelnde Bahnen
Link: Fernverkehr in Dortmund Hbf

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