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Inhaltsverzeichnis Einführung Trix-Express-Gleis Trix-H0 - Das neue Trix-C-Gleissystem Das Trix - Spur: N - Gleissystem (Minitrix) |
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Trix-H0 - Das neue Trix-C-Gleissystem Das Trix-C-Gleis Trix (sprich Märklin) hat seit dem Jahre 2004/2005 ein neues Gleissystem auf dem Markt, mit den Namen Trix-C-Gleis. Es ist eigentlich vom Märklin-C-Gleis abgeleitet und als Zweileitersystem für den Gleichstrombetrieb ausgelegt. Dies verwundert nicht, da Trix ja zur Fa. Märklin gehört. Das C-Gleis ist ein Komplettgleis mit Kunststoff-Schotterbett und Vollprofilschienen aus Neusilber. Das Trix-C-Gleis ist mechanisch stabil und trittfest und deshalb auch für "Teppichbahner" bestens geeignet. Die mechanische und elektrische Verbindungstechnik liegt unsichtbar im Gleisbett. Durch die mechanische Stabilität ist das Gleis auch relativ betriebssicher. Die Gleise besitzen auch eine sehr stabile Verbindung untereinander. Stabile mechanische Click-Verbinder schützen die elektrischen Verbindungen. Ferner sind sie doppelt ausgeführt und sorgen damit zusätzlich für einen sicheren, verlustarmen Kontakt. Auch das Verlegen der C-Gleise ist einfach. Die Gleise können durch die Clickverbindung schnell zusammengesteckt und auch schnell wieder auseinander gesteckt werden. Die Optik des Gleises ist nicht vorbildnah. Das Trix-C-Gleis weist einen zu hohen Bettungskörper auf. Der Vorteil ist, dass darunter ein Hohlraum vorhanden ist, der z.B. zur Verlegung von Kabeln genutzt werden kann. Allerdings bewirkt dieser Hohlraum auch ein vergleichsweise hohes Geräuschniveau. Das Schienenprofil ist nur 2,1 mm hoch und entspricht dem Code 83. Es wirkt dadurch schlank und zierlich. Das C-Gleis ist für Fahrzeuge mit Gleichstromradsätzen nach NEM und RP 25 gleichermaßen geeignet. Der freie Durchblick zwischen Schienenfuß und Schotterbett, die feine Detaillierung und die niedrigen Profile ohne Schienenverbinder sorgen für eine hervorragende Optik. Wenn die bisherigen Gleise von Trix mit dem C-Gleis verglichen werden, so hat Trix hier einen guten Schritt in Richtung moderner Modellbahnbautechnik getan, Es gibt das "Standard"-Programm mit einer Standardlänge von 36 cm. Dazu gehören Radiengleise mit 36 cm, 43 cm ,75 cm und 51,5 cm. Der Parallelgleisabstand ist mit 7,75 cm sehr groß. Dies ist wegen der relativ breiten Böschungsausbildung nicht zu vermeiden. Trix bietet hierzu eine Zwei-Wege- und Doppelkreuzungsweiche an. Die Weichen haben einen großen Abzweigewinkel von 22,4° und einen recht geringen Abzweigeradius von 43,75 cm. Die Herzstücke der Weichen können polarisiert werden. Dies ist vor allem beim Digitalbetrieb von Vorteil. Bei problematischen Gleistrassen kann es beim C-Gleis zu Problemen zwischen kurzgekuppelten Wagen kommen. Hier ist allerdings anzumerken, dass dies nur bei Wagenverbänden mit unterschiedlichen Herstellern vorkommt. Daneben bietet Trix zum C-Gleis schlanke Weichen mit einem Abzweigeradius von 1,1 m an. Bei den schlanken Weichen wird dann allerdings ein Gleis mit abnehmbarer Böschung benötigt. Das 36 cm Raster wird bei den schlanken weichen durchbrochen. Ein Problem stellt allerdings das Phänomen dar, dass die Loks in den Kurven langsamer fahren und teilweise auch ruckeln. Der Grund ist uns bis heute nicht erschlossen.
Vergrößern -- Bilder anklicken Außer der Verbindungstechnik sind im Gleisbett Halterungen und Montagestellen für Kabel, Antriebe und andere Systembausteine integriert. Jedes Gleis verfügt an beiden Enden über Kontaktzungen für den Anschluss von Stromzuführungen und Steuerbausteinen. Die optimierte Gleisgeometrie macht die sonst üblichen Ausgleichsstücke überflüssig. Auch schlanke Gleisabzweigungen wie Bogenweichen erfordern keine Nacharbeit am Gleisbett. Dies hat natürlich erhebliche Vorteile beim Modellbahnbau, da ein verdrücken und das probieren mit Einpassstücken damit ein Ende hat. Ausbau Schritt für Schritt Die zum Gleissystem dazugehörigen Weichen werden serienmäßig mit Handantrieb geliefert. Ein elektrischer Weichenantrieb lässt sich ins Gleisbett einclipsen. Auch Weichenlaternen lassen sich nachrüsten. Entsprechende Weichendecoder kommen nach und nach auf dem Markt. Auf diese Weise kann die Modellbahnanlage auch stufenweise ausgebaut werden. Betriebssicher Wegen des integrierten Schotterbett eignet sich das Trix-C-Gleis sowohl für den spontanen Aufbau auf dem Teppich, als auch für den stationären Anlagenbau. Seine funktionellen Qualitäten machen das Gleissystem betriebssicher und flexibel. Die Steckverbindung mit dem "Click", ist der Clou beim C-Gleis. Mit einem Handgriff ist die mechanische und elektrische Verbindung hergestellt und gleichzeitig sicher verriegelt. Die Rastverbindung mit dem "Click" hält die Gleise der Anlage betriebssicher und geometrisch präzise zusammen. Zum Trennen werden die Gleise einfach gegeneinander geknickt, die Raste löst sich. Diese einzigartige Steckverbindung ist patentiert (DBP 40 33 440).
Vergrößern -- Bilder anklicken Vorteile des neuen C-Gleissystems
- gute Form und Optik. - gute Schotterbettdarstellung, Schwellen, Kleineisen. - Schienenprofil 2,1 mm hoch. - Universell einsetzbar für Fahrzeuge nach NEM und nach RP 25. - Freier Schienenfuß zwischen den Schwellen - Gleiskombinationen ohne Stückelung - Geschützte Steckkontakte statt empfindlicher Schienenverbinder - Sehr gute Weichengeometrie, deshalb Einbau in allen Positionen. - Keine unterschiedlichen Teilgleis-Kombinationen. - Länge der Weichenkombinationen 360 mm, deshalb ein gutes Rastermaß. - federnde Metall-Weichenzungen. - Elektroantrieb nachrüstbar. - LED-Weichenlaternen nachrüstbar (noch nicht im Handel). - Metall-Herzstück polarisierbar. - Weichendecoder nachrüstbar. - Schneller Aufbau der Gleistrasse Der Gleiskörper des C-Gleissystems ist aus hochwertigen Materialien formstabil aufgebaut und konstruktiv auf hohe Belastungen ausgelegt. Dadurch ist das C-Gleis weitgehend trittfest und auch beim einem ständigem Auf- und Abbau langfristig haltbar. Der Schotterdamm Das Gleisbett ist in markanter Schotterstruktur, in der Farbe: gealterter Basalt-Schotter - ausgeführt. Die Breite des Schotterbetts (40 mm) ermöglicht alle Gleiskombinationen ohne Beschneiden der Böschung. Oberbau und Querschnitt Der Querschnitt des Gleiskörpers vermittelt die Proportionen des realistischen Oberbaus an der Bahnstrecke. Auch direkt an der Abzweigung bleibt die volle Breite erhalten. Zwischen den Gleisen ist genügend Raum für Oberleitung oder für Signale. Fazit Insgesamt kann man das Trix-C-Gleis als gelungen betrachten. Einen Wermutstropfen ist durch den Preis gegeben, der sicherlich den Ein oder Anderen ins Grübeln bringen wird, ob er sich das Gleissystem tatsächlich leisten kann oder will. Das Trix-C-Gleis besitzt eine solide Bettung, weist eine sehr gute Gleisverbindung auf und hat für den Digitalbetrieb entscheidende Vorteile, da z.B. Weichendecoder und Weichenantrieb in der Gleisbettung verschwinden können. Es besitzt ein 2,1 mm hohes Gleisprofil und das Gleissystem beinhaltet auch schlanke Weichen und halbwegs große Radien. Insbesondere für den Aufbau von temporären Anlagen ist es gut geeignet. Ein weiterer Nachteil ist die geringe Verbreitung dieses Gleissystems. Fachhändler führen teilweise diese Gleissystem nicht, da die Nachfrage zu gering ist - wahrscheinlich auch wegen des hohen Preises-. Auch das Sortiment ist eingeschränkt (gegenüber den Märklin-C-Gleisen)
Das C-Gleissystem - H0 - in Bildern
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Das Trix - Spur: N - Gleissystem (Minitrix) Trix (gehört ab dem 21. Jahrhundert zu Märklin) hat ein großes Sortiment an Trix-N-Gleisen (Minitrix). Dazu gehören z.B. auch verschiedene Weichenabzweigwinkel. Das Trix-N-Gleis ist optisch und funktionell mit den Roco-N-Gleisen kompatibel. Die Schwellenstärke und die Schwellenbreite gleichen denen der Fleischmann-Gleise. Im Gegensatz zu den Fleischmann-Piccolo Gleisen besitzen sie aber kein Schotterbett. Ferner weisen sie, gegenüber dem Fleischmann Gleis, ein schmaleres und geringfügig höheres Schienenprofil auf. Minitrix Gleise werden im Maßstab 1 : 160 produziert. Die N-Gleise haben Vollprofilschienen aus einer rostfreien Speziallegierung. Die verschiedenen Gleis-Geometrien setzen sich aus unterschiedlichen Gleisstücken zusammen. In den Trix Gleisplänen, werden jeweils die beiden letzten Ziffern der Nummer des einzelnen Gleisstücks angegeben. Die letzten 4 Ziffern der Nummer sind auf jedem Gleisstück auf der Unterseite eingeprägt. So kann jedes Gleis sofort erkannt werden. Die wechselseitig angeordneten Verbindungsklammern der Gleise verbinden die Gleisstücke elektrisch und mechanisch. Die Gleise können problemlos immer wieder getrennt und neu zusammengefügt werden. Somit auch für "Teppichnbahner" interessant. Zu beachten ist allerdings, dass die Gleise nur auf festem und sauberem Untergrund aufgebaut werden sollten. Teppichflusen und andere Verunreinigungen können an der feinen Modellbahntechnik sehr schnell Schäden verursachen. Der Vorteil der Minitrix Weichen besteht darin, dass jeder Weiche zuerst einmal eine Handweiche ist. Durch das seitliche Anstecken eines elektromagnetischen Weichenantriebes kann aber jede Handweiche mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet werden. Das hat unter anderem den Vorteil, dass defekte Weichenantriebe problemlos ausgetauscht werden können, ohne die gesamte Weiche in die Mülltonne treten zu müssen.
Die Weichenantriebe lassen sich, wie bei Fleischmann, auch für den Unterflurbetrieb verwenden. Dazu ist es aber erforderlich, dass ein rechter elektrischer Antrieb für die linke Weichen verwendet wird und umgekehrt. Ferner - und das ist nicht so schön, muss der Ausschnitt die Form des Weichenantriebes erhalten, was ein relativ großes Loch in der Platte bedeutet, es sei den man verwendet die Rahmenbauweise (offene Bauweise). Die Minitrix Weichen sind weiterhin für die automatische Fahrstromabschaltung vorbereitet. Nach dem Herausnehmen der sog. Kontaktklammern (siehe Bild) lässt sich die Weiche auch als Stopp-Weiche einsetzen.Die Weiche enthält nach diesem Eingriff nur in der Richtung den Fahrstrom auf dem die Weiche geschaltet wurde. Dadurch kann verhindert werden, dass ein auf dem falschen Gleis ankommender Zug in die Weiche einfährt und entgleist. Übrigens wirkt die sog. Stopp-Funktion unabhängig vom elektrischen Antrieb und wirkt auch bei nur handbetriebenen Weichen. Bei aktiven Oberleitungsbetrieb wirkt diese Funktion nur auf eines der Zweiggleise. Sollte dementsprechend hier nicht angewandt werden. Noch ein Hinweis: Bei den 30° / 24° Weichen ist nur die quer zur Fahrtrichtung eingesetzte Klammer zu entfernen. Die längs des Herzstückes verlaufende Drahtbrücke darf nicht entfernt werden (siehe Bild) In Hinblick auf die Eingleisung gibt es von Trix sog. Eingleisungsgleisstücke. Diese sind als wie Bahnübergangsstellen gestaltet. Diese Eingleisungsstücke sind insbesondere bei N-Bahnen sehr hilfreich zum automatischen Eingleisen für entgleiste Radsätze, während der Zug darüber fährt. Sie sollten an vielen Stellen in die Gleisanlage integriert werden, besonders an entgleisungsgefährlichen Bereichen wie Weichenstraßen, engen Kurven, Steigungen oder in Bahnhofsbereichen. Ideal sind sie auch bei Nebenbahnhöfen oder Haltepunkten einsetzbar, da sie zugleich den Gleisübergang für Fahrgäste darstellen können. Technische Daten des Gleissytems Die Grundlagen dieses Gleissystems sind:
Die Trix- Dreiwegweichen - Spur: N - Nr. 14949 Die Trix Dreiwegweiche ist eine 15° Weiche. Die Schaltung erfolgt mit zwei grünen Schaltern (Impulsschalter). Um eine Zerstörung der Spulen zu verhindern, besitzt sie eine Selbstabschaltung. Die Schaltung der Weiche ist dem nachfolgenden Bild 2 zu entnehmen.
Die Trix- Doppelkreuzungsweichen - Spur: N Der elektrische Anschluss der Trix-N-Doppelkreuzungsweichen erfolgt wie bei den einfachen Weichen. Alle Weichen können mit einen elektrischen Antrieb (14935) ausgestattet werden. Auch hier ist ein grüner Schalter (Impulsschalter) erforderlich. Es gibt zwei Arten:
Die Nachrüstsätze für Trix-N-Weichen Die Trix-N-Weichen bieten die Möglichkeit mit einem Elektroantrieb auszurüsten. Wie das geht, zeigt nachfolgend Bild.
Das Gleiszubehör
Weitere Infos zu Trix-N bzw. Minitrix Minitrix: Gleisverbinder Minitrix: Kontaktgleis 14980 Minitrix: Kontaktgleis 14979 Minitrix: Artikel zur Herstellung einer Zugbeeinflussung |
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