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Einführung Vor Einführung des Märklin-Digital-Systems konnten auf einer Märklin-Anlage lediglich zwei Züge (mit Fahrleitung vier Züge) gleichzeitig fahren, wenn das Vorschalten von Dioden so erfolgte, dass die eine Lokomotive auf der einen Halbwelle und die andere Lokomotive auf der anderen Halbwelle fuhr. Diese Zugsteuerung musste aber der Märklineisenbahner sich selbst “basteln”, ansonsten konnten nur zwei Züge unabhängig fahren (davon einer mit Oberleitung). Eine Mehrzugsteuerung bot Märklin, im Gegensatz zu Trix nicht an. Mit Beginn des Digitalzeitalters bei der Modellbahn, wechselte Märklin relativ schnell in diese Richtung. Dies lag aber wahrscheinlich auch an dem Teuren und im Unterhalt recht anfälligen Fahrtrichtungs-Umschalt-Relais. Die digitale Lokgeschichte bei Märklin beginnt im Jahre 1992 mit dem sog. Digital-Motorola-System. Märklin fuhr im Motorala-Digital-System, aus marktwirtschaftlichen Gründen, zweigleisig. So wurde für den Einsteiger und den kostenbewussten Modellbahner das Delta-Motorola-Digitalsystem geschaffen und für die Modellbahner, deren Geldbeutel praller gefüllt waren, das Motorola-Digitalsystem. Die Systemarchitektur beider System ist gleich. Das Delta-Motorola-Digitalsystem unterscheidet sich gegenüber dem Motorola-Digitalsystem nur dadurch, dass das Delta-System eine abgespeckte Version des Motorola-Digitalsystem darstellt. Das Delta-System besitzt somit große Nachteile durch die Beschränkung des Motorola-System. Märklin hat allerdings diese Einschränkungen in den folgenden Jahrzehnten schrittweise entschärft und dabei eine weitgehende Kompatibilität zwischen alten und neueren Systemkomponenten gewahrt. Ende 2004 brachte Märklin eine Generation von Steuergeräten unter dem Namen Märklin-Systems (mfx) auf den Markt und hat . damit den immer größer werdenden Abstand zum internationalen Digital-Standard aufgeholt. Ferner wurde das international gebräuchliche DCC-Protokoll mit der Mobile-Station und der Central-Station in die Märklin Systemarchitektur integriert In der Geschichte des Märklin-Digitalsystems hat es verschiedene Decoderbauarten gegeben, die unterschiedliche Motortypen bzw. verschiedene Zusatzfunktionen ansprechen konnten. Da mit dem Lokdecoder der Lokmotor von der Versorgungsspannung entkoppelt ist, konnten auch ganz neue Motortypen eingesetzt werden, wie zum Beispiel der bürstenlose Motor (C-Sinus Hochleistungsantrieb). Wurden zunächst nur eine einzige Zusatzfunktion unterstützt, waren es bald bis zu vier, einschließlich Anfahrt- und Bremsverzögerung. Die heutigen modernen Märklin Decoder unterstützen u.a. auch Sound, das DCC Protokoll und die Ansteuerung von bürstenlosen Motoren. Ein Vorteil des Märklin Digitalsystems ist auch, dass jeder Märklin Decoder so konzipiert ist, dass eine damit ausgerüstete Lokomotive auch auf analogen Anlagen eingesetzt werden kann. Das gilt auch beim “Delta-Decoder”. Die Mehrzahl der Märklin-Loks wird deshalb heute grundsätzlich mit einem Digi-Decoder ausgeliefert. Alle Märklin-Motorola-Digital-Decoder sind technisch grundsätzlich für 80 Adressen ausgelegt. Bei den Märklin-Digital-Motorola Decodern ist es auch möglich, die 80 Adressen zu nutzen, bei den vereinfachten Delta-Decodern sind jedoch nur 16 Adressen einsetzbar. Delta Decoder sind somit Digitaldecoder mit stark eingeschränkten Leistungen. Alle Delta Decoder sind für den Betrieb mit den sog. Feldspulenmotoren bestimmt (Allstrommotoren). Der Vorteil dieser Decoder besteht darin, dass der Motor nicht ausgetauscht werden muss. Der Delta Decoder hat leider auch keine lastgeregelte Motoransteuerung, die Fahrzeugbeleuchtung lässt sich ebenfalls nicht schalten. Der Märklin-Modellbahner, der die digitale Märklingeschichte nicht von Anfang an verfolgen konnte, steht aber nun vor einem nur schwer überblickbaren Wirrwarr von Märklin-Digital-Systemen. Viele Märkliner sind sich in vielen Fällen nicht sicher, welcher Decoder nun tatsächlich in der gebraucht erworbenen Lok enthalten ist, oder in die Lok eingebaut werden kann. Um hier eine Hilfestellung zu geben, wurde die nachfolgenden Ausführen geschrieben. |
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Der Überblick Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die reinen Motorola-Decoder
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Der Märklin-Decoder Nr. 6081 (C81) Der Decoder 6081 (c81) ist für die meisten H0-Lokomotiven mit Gleichstrommotor geeignet. Er ist ein Motorola-Decoder. Er unterscheidet sich vom Lokdecoder C80 nur durch eine geänderte Treiberschaltung für den Lokmotor. Er besitzt 80 einstellbare Adressen und eine Funktion. Er kann sowohl für das Dreileitersystem, als auch für das Zweileitersystem eingesetzt werden. Er kann mit allen Motorola-Digitalzentralen gesteuert werden. Wer reine Delta-Zentralen verwendet kann den vollen Funktionsumfang des Decoders nicht nutzen. Der Decoder hat eine einzelne Funktion für richtungsabhängige Beleuchtung, Rauch oder Telex Kupplung. Der in die Leitung zum Motor geschaltete PTC-Widerstand wird bei zu hohem Strom oder zu hoher Temperatur hochohmig und schützt so Motor und Decoder vor der Zerstörung. Der Decoder hat folgende Eigenschaften:
- Für Allstrom Motoren (z.B. die Märklin-Motoren) - Er besitzt 80 Adressen - 1 Funktion: Licht kann fahrtrichtungsabhängig geschaltet werden
Technische Daten: - Siemens Kaltleiter für Überlastschutz, Nr. Q63100-P2430-C965 - 1,2 Ohm Widerstand - Kippstrom 1,06 A. - Der Kaltleiter kann auch für andere Schutzzwecke verwendet werden (sog. selbstheilende Sicherung). Um die Adressen zwischen 01 und 80 einstellen zu können, besitzt sowohl der c80, als auch der c81 Decoder einen DIL-Schalter (Mäuseklavier) mit acht Einzelschaltern. In Beschreibungen wird oft die Adresse 68 als reserviert beschrieben. Diese Adresse kann aber wie jede andere Adresse auch verwendet werden. Märklin hat es geschafft, diesen Decoder auch in abgemagerter Form in eine Köf II von Brawa zu zwängen - als Delta-Decoder. |
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Der Märklin-Decoder Nr. 6082 (c82 - Delta-Decoder) Der Decoder wurde im Rahmen der Kooperation zwischen Märklin und Arnold angeboten und ist für digitale Gleichstrom Lokomotiven (Märklinbezeichung: HAMO) zu verwenden. Die Adressierung erfolgte über den speziellen Programmer 6032. Der Decoder ist NMRA-fähig, d.h. er versteht eingeschränkt das DCC-Protokoll. Er besitzt neben der Motoransteuerung von eine richtungsabhängige Schaltfunktion F0. Als Chip wurde der LDE 30 eingesetzt. Er ist ein Delta-Decoder. Als Neuware ist er im Handel nicht mehr erhältlich.
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Der Märklin-Decoder Nr. 6090 (C90 ) Der Digitaldecoder 6090 war der erste Märklin Decoder für den Hochleistungsmotor (Gleichstrommotor). Er besitzt eine Regelung für H0-Gleichstrommotoren. Er ist lastgeregelt, vergisst aber auch nach dem Abschalten sehr schnell die zuletzt eingestellte Fahrtrichtung. Er hat eine über "funktion" schaltbare, fahrtrichtungsabhängige Funktion, die für die Fahrzeugbeleuchtung genutzt werden kann. 80 Adressen sind über Mikroschalter einstellbar. Die Anfahr- und Bremsverzögerung, sowie auch die Höchstgeschwindigkeit sind über Potentiometer einstellbar. Der 6090 ist Märklins älterer High-End Decoder, somit ist die Nutzung von 80 Adressen und einer Funktion möglich. Der Decoder nutzt den Chip 701.13. Bei den Decodern Art.-Nr. 6090 ist deshalb gerade bei Verwendung der Control-Unit teilweise ein leichtes Flackern bei der Beleuchtung zu beachten. Das Flackern der Beleuchtung kann auch bei diesem Decoder unterdrückt werden. Um dies zu beseitigen besitzen die neuen Decoder einen separaten Rückleiter. Für die Beleuchtung wird dadurch nicht mehr eine Halbwelle des Digitalsignals mit seinen Datenpausen verwendet, sondern die interne Spannung des Decoders. Weiterhin ist der Decoder mit mit Potentiometer ausgestattet um die minimale und maximale Geschwindigkeit, sowie die Anfahr- und Bremsverzögerung einzustellen. Im Umbausatz ist ein neuer Permanentmagnet und ein neuer 5-poliger Motor enthalten, so das sich ein älteres Modell, mit sehr guten Fahreigenschaften, umrüsten lässt. Dieser Dekoder hat lediglich 1 Funktion und keine absolute Fahrtrichtung. Diese Funktion wird in der Regel für die Fahrzeugbeleuchtung genutzt..
Eigenschaften zusammengefasst: - Geeignet für Dreileiter- Allstrom Motoren (5 Sterne Hochleistungs-Antrieb) - einstellbare Anfahr/Bremsverzögerung - 80 Adressen - Funktion: Licht (fahrtrichtungsabhängig zu schalten) - Mit Dauermagnet zum Austausch der Feldspule (im Einbausatz enthalten) |
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Der Märklin-Decoder Nr. 6095 Dieser Decoder ist eigentlich für einmotorige Spur I Modelle (für Gleich- und Wechselstrom) vorgesehen. Er besitzt 80 einstellbare Adressen und fünf Zusatzfunktionen.Der Decoder hat fünf Ausgänge für Zusatzfunktionen. Zusätzliche Features erlauben ferner die Einstellung von minimaler und maximaler Geschwindigkeit, Beschleunigung und Bremsverzögerungen. Für Loks mit zwei Motoren ist er nicht geeignet, hier ist der Decoder 86095 die bessere Wahl. Der Lokdecoder 6095 ist grundsätzlich zum Betrieb von Gleichstrom- Motoren geeignet. Durch das Einlöten von zwei Dioden (Belastbarkeit 4A) an die beiden Feldanschlüsse, kann auch der Märklin-Allstrom-Motor am Decoder angeschlossen werden. Der Nachteil ist, dass der Motor keine Messgrößen an die Elektronik liefert. Für die Elektronik ist der Motor daher immer „unbelastet“ und er wird daher nicht nachgeregelt, anders ausgedrückt - er besitzt keine Lastregelung. Der 6095 weist einen Schiebeschalter auf, der drei unterschiedliche Betriebsarten ermöglicht:
Der 6095 Decoder besitzt Beschleunigungs und Verzögerungseinstellungen ähnlich dem 6090-Decoder. Zwei Drehpotentiometer auf der Platine ändern die Beschleunigungs- und Bremsverzögerung bzw. die maximale Geschwindigkeit der Lok. Wie oben schon erwähnt, ist aber die Bremsverzögerung nur im digitalen Betrieb möglich. Der Decoder besitzt vier Zusatzfunktionen (F1-F4). Wenn die Lokadresse aufgerufen wird, leuchten die roten LEDs über den "L" und "F" gleichzeitig. Der Decoder ist identisch mit C95, ohne Sound. Mögliche Einstellungen im Digitalbetrieb:
- sowie Beschleunigung - Bremsverzögerungen - lastabhängige Motorregelung - Digitales Protokoll: Motorola
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Der Märklin-Decoder Nr. 60901 Ende 1998 produzierte Märklin den Decoder mit der Nummer Nr. 60901. Bei diesem Decoder handelt es sich um einen Decoder für die Regelung von H0-Gleichstrommotoren mit Zusatzfunktionen. Er ist der Nachfolger des Hochleistungsantriebes 6090 und besteht aus einem
• Hochleistungs-Motor (als Ersatz für den Märklin Trommelkollektormotor) • Einbaumaterial Für diesen Decoder wurden von Märklin neue Kabelfarben eingeführt. Diese Kabelfarben wurden auch für die Decoder:
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Decoder Eigenschaften zusammengefasst:
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Der Märklin-Decoder Nr. 60902 (Baugleich sind die Decodern 60901, 60903, 60904, 62903, 62904, 62905) Der 60902 ist der Nachfolger des 6090 und hat einige Verbesserungen erfahren. Die zuletzt eingestellte Fahrtrichtung bleibt im Decoder gespeichert. Fahrtrichtungsabhängiges Licht und bis zu vier Sonderfunktionen können digital abgerufen werden. Die Motoransteuerung ist lastgeregelt. 80 Digitaladressen sind über Mikroschalter einstellbar, Anfahr- und Bremsverzögerung, sowie Höchstgeschwindigkeit sind mit Potentiometern einstellbar. Es handelt sich hier um den Elektronikbaustein Art.Nr. 60902 aus dem Einbauset Art.Nr. 60901. Falls in Loks mit eingebautem Decoder Art.-Nr. 6090 nicht genügend Platz zum Einbau eines Funktionsdecoders Art.-Nr. 60960 vorhanden ist, kann auch eine diese Lok durch kompletten Austausch des Digital- Bausteins (Lokdecoder) mit zwei zusätzlichen Schaltfunktionen ausgerüstet werden. An den o.g. Decoder mit Motorausgang kann der äquivalente Märklin-Motor bedenkenlos angeschlossen werden (Allstrommotor für Art.-Nr. 66031, Permanent-Magnetmotor aus Art.-Nr. 6090 an 60902). An allen Lichtausgängen können zwei Glühlämpchen betrieben werden. Er besitzt: 4 schaltbare Funktionen, wie Anfahr- und Bremsverzögerung, sowie Lastregelung. Als Nachrüstsatz ist er in den Decodern 60901, 60902 und 60904, sowie im Funktionsdekoder 60961 verbaut. Der Chip benutzt das Motorola 2-Protokoll Alle Funktionsausgänge sind ferner so ausgelegt, dass mit einem H0- Rauchgenerator ( z.B. Art.-Nr. 7226) oder der Märklin Telex-Kupplung keine Überlastung eintritt. So kann z.B. die Dampflok BR 85 mit Hochleistungsmotor, mit Beleuchtung (function), Rauchgenerator (f1) und Telexkupplung (f2) als separat schaltbare Funktion ausgerüstet werden. Das violette Kabel zusammen mit dem orangenen Kabel ist für die spätere Versorgung von Geräuschelektroniken vorgesehen.
Die max. Belastbarkeit des Decoders ( alle Angaben beziehen sich auf den Dauerstrom):
Funktionsausgänge: max. je 200 mA, alle 3 Funktionsausgänge zusammen 400 mA Kompletter Baustein: max. 1,1 A Eigenschaften zusammengefasst: - Für Dreileiter-Allstrom-Motoren (5 Sterne Hochleistungs-Antrieb) geeignet - einstellbare Anfahr/Bremsverzögerung - 80 Adressen - Funktion: Licht (fahrtrichtungsabhängig) - Sonderfunktion - Motorausgang: max. 800 mA - Funktionsausgänge: max. je 200 mA, alle 3 Funktionsausgänge zusammen 400 mA - Kompletter Baustein: max. 1,1 A |
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Der Märklin-Decoder Nr. 60903 (Delta-Decoder) (Baugleich sind die Decodern 60901, 60902, 60904, 62902, 62904, 62905) Der Decoder Chip 701.22 (SO28-Gehäuse) wird seit 1998 von Märklin in den Lokomotiven der Art.Nr. 37xxx verbaut. Der Chip benutzt das Motorola 2-Protokoll (MM2). Dieser Decoder besitzt: 4 Funktionen schaltbar:
Unter dieser Lokdecodernummer wird von Märklin das Hochleistungs-Antriebsset für Loks mit kleinem Scheibenkollektor-Motor (SFCM) vertrieben. Der Umbausatz ist im Jahre 2003 auf dem Markt gekommen. Es ist ein Märklin-Standard-Decoder mit Delta-Protokoll (Motorola). Er setzt einen DC-Motor voraus, also Motoren mit einer Feldspule müssen umgebaut werden. Das Set besteht aus dem: - Lokdecoder - 5-poligem Hochleistungsmotor - Einbaumaterial zum Umrüsten von älteren Märklin-H0- Lokomotiven mit Scheibenkollektormotor kleinerer Bauart auf Digital- Hochleistungsantrieb. B. Rauchgenerator und Zum Schalten der Funktionen „f1“, „f2“ und „f4“ muss die Control-Unit (Art.-Nr. 6021) oder höher als Zentraleinheit verwendet werden. Leider sind nur 80 Digitaladressen einstellbar, da Delta-Protokoll. Im konventionellen Betrieb mit Wechselstrom sind die Funktionen „function“ und „f1“ eingeschaltet.
Die alten Märklin-Modelle besitzen meistens Glühbirnchen mit Schraub- oder Bajonettsockel. Bei diesen Glühlampen wird die Gehäusemasse als Rückleiter für die als Funktion schaltbare Beleuchtung verwendet. Der orange Rückleiter für die Beleuchtung darf in diesem Fall nicht für die Beleuchtung verwendet werden! Daraus resultiert jedoch ein leichtes "Flackern" der Beleuchtung. Dem Set liegen deshalb noch zwei isolierte Lampenhalter und 2 Steckbirnen bei. Diese können in die Schraubfassung von oben eingesetzt werden, dabei sind die beiden Anschlussleitungen durch den Befestigungsniet am Boden der Schraubfassung zu führen. Wenn dies so verkabelt wird, kann der orange Rückleiter verwendet werden und das Flackern der Beleuchtung ist unterbunden. Mit dem Decoder können folgende Modelle auf Digital umgerüstet werden:
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Der Märklin-Decoder Nr. 60904 (Delta-Decoder) (Baugleich sind die Decodern 60901, 60903, 60904, 62903, 62904, 62905) Mit dem Umrüstset 60904 lassen sich zwar nicht alle, aber doch eine große Anzahl an früheren Märklin-H0-Modellen mit Scheibenkollektormotor auf den digitalen Hochleistungsantrieb umbauen (z.B auch die Diesellok V 200 – Art.-Nr. 3021 - oder die E03). Das Set besteht aus der Digitalelektronik (lokdecoder), einem Permanentfeld, zwei Ankern und zwei Motorschildern. Um das Flackern des Spitzenlichtes zu verhindern, hat Märklin dem Set auch zwei isolierte Lampenhalter und 2 Steckglühbirnen beigelegt. Diese können in die Schraubfassung von oben eingesetzt werden, wobei die beiden Anschluss-Leitungen durch den Befestigungsniet am Boden der Schraubfassung geführt werden. In diesem Fall kann somit der orange Rückleiter verwendet werden und das Flackern der Beleuchtung ist unterbunden. Beim Decoder 60904 sind bis zu drei verschiedene, schaltbare externe Funktionen möglich.
Eigenschaften des Decoders
- einstellbare Anfahr/Bremsverzögerung - 80 Adressen einstellbar - Funktion: Licht (fahrtrichtungsabhängig) - Sonderfunktion
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Der Märklin-Decoder Nr. 60905 Der Decoder 60905 ist für die Umrüstung von Loks mit eingebautem Glockenankermotor ausgelegt. Unter Berücksichtigung der max. Dauerstromaufnahme am Motorausgang von 1,0 A ist dieser Baustein für H0 und Märklin 1 geeignet. Prinzipiell kann der Baustein auch für andere hochwertige Permanentmagnetmotoren eingesetzt werden. Sehr einfach aufgebaute Gleichstrom- Motoren können jedoch zu einer Zerstörung des Decoders führen. Die Funktionsausgänge des Decoders sind gegen Kurzschluss gesichert. - Motorausgang:1000 mA - Dauerstrom: kurzzeitig 2000 mA - Ausgang: “function”:150 mA - Dauerstrom: kurzzeitig 250 mA - Ausgang “f1”, “f2” --> 300 mA Dauerstrom --> kurzzeitig 500 mA
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Der Märklin-Decoder Nr. 60931, 60932, 60933 Diese Decoder sind sind baugleiche mfx-Decoder und in entsprechen in ihrer Funktion dem Decoder 60922. Zusätzlich sind auf ihnen noch 12 loktypische Geräusche gespeichert. Beim Decoder:
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Der Märklin-Decoder Nr. 60960 (C96) Dieser Decoder C96 basiert, wie die Decoder 60901 und 60902 auf dem Chip 701.22B. Dieser Chip ist für das Märklin-Motorola Protokoll MM1 und MM2 geeignet. Bei der aktuellen Version des Decoders sind die Funktionen F1 ... F4 vollständig realisiert. Die normale Beschaltung entspricht der des 60902.
Technische Daten:
Funktion 3 und 4: je max. 200 mA Funktionen 1 bis 4 zusammen: max. 1 A Funktion 1 und 2: je max. 500mA Funktion 3 und 4: je max. 200mA Funktionen 1 bis 4 zusammen.: maximal 1 A An den o.g. Decoder mit Motorausgang kann der äquivalente Märklin-Motor bedenkenlos angeschlossen werden (Allstrommotor für Art.-Nr. 66031, Permanent-Magnetmotor aus Art.-Nr. 6090 an 60902). An allen Lichtausgängen können zwei Glühlämpchen betrieben werden. Alle Funktionsausgänge sind so ausgelegt, dass mit einem H0- Rauchgenerator ( z.B. Art.-Nr. 7226) oder der Märklin Telex-Kupplung keine Überlastung eintritt. So kann z.B. die Dampflok BR 85 mit Hochleistungsmotor, mit Beleuchtung (function), Rauchgenerator (f1) und Telexkupplung (f2) als separat schaltbare Funktion ausgerüstet werden. Das violette Kabel zusammen mit dem orangenen Kabel ist für die spätere Versorgung von Geräuschelektroniken vorgesehen. Soll beim Schaltdecoder Art.-Nr. 60960 über die stromführende Kurzkupplung die Beleuchtung von angehängten Wagen eingeschaltet werden, kann man in diesem Wagen nur die Gehäusemasse als Rückleiter verwenden. Um ein Flackern der Beleuchtung zu verhindern empfiehlt es sich daher eine solche Beleuchtung über ein monostabiles Relais zu schalten. |
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Der Märklin-Decoder Nr. 62903 - Delta-Decoder - Bei diesem Decoder handelt es sich um einen Decoder für die Regelung von H0-Gleichstrommotoren mit Zusatzfunktionen. Der Decoder ist der Nachfolger des Hochleistungsantriebes 6090 und besteht aus einem: - Elektronikbaustein, den eigentlichen Lokdecoder - Hochleistungs-Motor (als Ersatz für den Märklin Trommelkollektormotor) - Einbaumaterial Der Hauptunterschied gegenüber dem Decoder 6090 sind zwei zusätzliche Schaltausgänge (f1 und f2). Für die neuen zusätzlichen Funktionen bei diesem Decoder wurden neue Kabelfarben eingeführt. Diese Kabelfarben gelten auch für die Decoder: 60902 60960 66031 |
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Der Märklin-Decoder Nr. 62904 - Delta-Decoder - Decoder mit Regelung für H0-Gleichstrommotoren mit Zusatzfunktionen Funktion 1 und 2: je max. 500mA Funktion 3 und 4: je max. 200mA Funktionen 1 bis 4 zusammen.: maximal 1 A An den o.g. Decoder mit Motorausgang kann der äquivalente Märklin-Motor bedenkenlos angeschlossen werden (Allstrommotor für Art.-Nr. 66031, Permanent-Magnetmotor aus Art.-Nr. 6090 an 60902). An allen Lichtausgängen können zwei Glühlämpchen betrieben werden. Alle Funktionsausgänge sind so ausgelegt, dass mit einem H0- Rauchgenerator ( z.B. Art.-Nr. 7226) oder der Märklin Telex-Kupplung keine Überlastung eintritt. So kann z.B. die Dampflok BR 85 mit Hochleistungsmotor, mit Beleuchtung (function), Rauchgenerator (f1) und Telexkupplung (f2) als separat schaltbare Funktion ausgerüstet werden. Das violette Kabel zusammen mit dem orangenen Kabel ist für die spätere Versorgung von Geräuschelektroniken vorgesehen. Soll beim Schaltdecoder Art.-Nr. 60960 über die stromführende Kurzkupplung die Beleuchtung von angehängten Wagen eingeschaltet werden, kann man in diesem Wagen nur die Gehäusemasse als Rückleiter verwenden. Um ein Flackern der Beleuchtung zu verhindern empfiehlt es sich daher eine solche Beleuchtung über ein monostabiles Relais zu schalten. |
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Der Märklin-Decoder Nr. 62905 - Delta-Decoder - Decoder mit Regelung für H0-Gleichstrommotoren mit Zusatzfunktionen Funktion 1 und 2: je max. 500mA Funktion 3 und 4: je max. 200mA Funktionen 1 bis 4 zusammen.: maximal 1 A An den o.g. Decoder mit Motorausgang kann der äquivalente Märklin-Motor bedenkenlos angeschlossen werden (Allstrommotor für Art.-Nr. 66031, Permanent-Magnetmotor aus Art.-Nr. 6090 an 60902). An allen Lichtausgängen können zwei Glühlämpchen betrieben werden. Alle Funktionsausgänge sind so ausgelegt, dass mit einem H0- Rauchgenerator ( z.B. Art.-Nr. 7226) oder der Märklin Telex-Kupplung keine Überlastung eintritt. So kann z.B. die Dampflok BR 85 mit Hochleistungsmotor, mit Beleuchtung (function), Rauchgenerator (f1) und Telexkupplung (f2) als separat schaltbare Funktion ausgerüstet werden. Das violette Kabel zusammen mit dem orangenen Kabel ist für die spätere Versorgung von Geräuschelektroniken vorgesehen. Soll beim Schaltdecoder Art.-Nr. 60960 über die stromführende Kurzkupplung die Beleuchtung von angehängten Wagen eingeschaltet werden, kann man in diesem Wagen nur die Gehäusemasse als Rückleiter verwenden. Um ein Flackern der Beleuchtung zu verhindern empfiehlt es sich daher eine solche Beleuchtung über ein monostabiles Relais zu schalten. |
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Der Märklin-Decoder Nr. 6603 (Delta-Decoder) Eigentlich ist der 6603 nur ein elektronische Umschalter in digitaler Ausführung. Er gehört zur Delta-Klasse mit 15 einstellbare Adressen ohne weitere Zusatzfunktionen. Dieser Decoder ist eine abgespeckte Version des normalen 6080 (c80) Lokdecoders. Er besitzt zur Einstellung der Adressen - bei der älteren Ausführung - Lötbrücken. Die jüngeren Ausführungen sog. vierfach DIP-Schalter (Mäuseklavier) Werkseitig ist der Decoder im Originalzustand auf die Adresse 1 (Delta Adresse für Dampfloks) eingestellt. Durch das Hinzufügen von jeweils einer Lötbrücke können die Delta-Adressen 2 - für Dieselloks, 3 -- für Triebwagen und 4 -- für Elloks eingestellt werden. Anschlüsse für eine fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung sind vorhanden. Sie sind aber nicht abschaltbar. Der Decoder kann z.B. durch den Delta-Controller (6604), der Delta-Station (6607) oder der Digital-Control-Unit (6021) und allen Märklin Mobile und Central-Stationen gesteuert werden. Der Einsatzbereich sind Wechselstrommotoren oder Allstrommotoren. Die Beleuchtung der Lokomotiven erfolgt auf herkömmliche Art, je schneller die Lok fährt umso heller die Beleuchtung. Dieser Decoder ist einer der ersten Delta-Decoder mit einem 701.xxx Chip (xxx steht für eine weitere, mit dem Produktzyklus aufsteigende, Zahlen und Buchstabenkombination). Er eignet sich für die Märklin-H0-Allstrommotoren. Wie bei allen Delta-Digitaldecoder erlaubt auch dieser Decoder den Betrieb auf analogen Anlagen. Im Digitalbetrieb stehen allerdings - wie bereits oben erwähnt - lediglich 15 Adressen und keine Funktionen zur Verfügung. Bei den ersten Ausführung des Decoders 6603 wird die Adresse mittels Lötbrücken eingestellt. Dieser Decoder erkennt automatisch die Betriebsart analog. Die nachfolgeden Ausführung besitzen zur Adresseinstellung einen – vierfach - Mikroschalter (Mäuseklavier). Auch hier können 15 Digitaladressen und zusätzlich analog eingestellt werden. Die Fahrzeugbeleuchtung brennt automatisch bei Fahrt, ist aber fahrtrichtungsabhängig; die Intensität ist geschwindigkeitsabhängig. Nach dem Ausschalten vergisst der Decoder nach kurzer Zeit die zuletzt eingestellte Fahrtrichtung und die Lok fährt nach erneutem Einschalten in der Vorzugsrichtung (in der Regel vorwärts) los.
Eigenschaften zusammengefasst: - Für Dreileiter-Allstrom-Motoren geeignet - 4 Adressen (Digital 16) - Analogbetrieb möglich - Funktion: Licht (bei Digitalbetrieb fahrtrichtungsabhängig schaltbar) |
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Der Märklin-Decoder Nr. 66031 Dieser Decoder unterstützt alle Funktionen des älteren Modells 6603, spricht aber das Protokollformat der neuen Generation an (MM2). Er besitzt aber zusätzlich eine schaltbare Funktion. Diese Funktion wird mit jedem 2. Fahrtrichtungswechsel ein- bzw. ausgeschaltet. Er wird oft in Fahrzeugen mit Telex-Kupplung eingesetzt. Aber auch Raucheinsätze werden unterstützt. Weiterhin ist die Beleuchtung immer eingeschaltet. Die Beleuchtung wechselt mit der Fahrtrichtung. Es gibt ihn in zwei Versionen dieses Decoders. Um diesen Decoder gegenüber dem Märklin-Digital-System kostengünstiger zu gestalten, wurden zunächst die DIP-Schalter (Mäuseklavier) weggelassen. Die Adresse musste durch Lötbrücken festgelegt werden. Die älteren Decoder vergessen nach dem Ausschalten ihre zuletzt eingestellte Fahrtrichtung. Bei ihnen brennt auch das Licht während der Fahrt - geschwindigkeitsabhängig - hell. Die jüngere Generation wurde dann durch einen Decoder mit vier, statt den beim Märklin-Digital-System üblichen acht DIP-Schaltern ersetzt, was zu der Begrenzung auf 16 Adressen führt. Diese jüngeren Decoder merken sich ihre zuletzt eingestellte Fahrtrichtung. Bei ihnen brennt das Licht dauernd und gleichmäßig hell. Die Schaltfunktion am 66031 wird mit dem Fahrtrichtungswechsel betätigt. Es gilt folgende Schaltsequenz:
Bei Verwendung der Delta-Zentral Nr. 6607 zusammen mit dem Handregler Delta-Mobil Ist beim Decoder Nr. 66031 zu beachten, dass nach dem Nulldurchgang des Drehreglers in beiden Richtungen das System automatisch den Befehl zu einem Fahrtrichtungswechsel sendet: Der Decoder dient hauptsächlich zum Umrüsten konventioneller Märklin H0-Lokomotiven auf das Delta- Mehrzugsystem. Geeignet für Lokomotiven mit Märklin-Standardmotoren (Scheibenkollektor oder Trommelkollektor), besonders für Lokomotiven mit Märklin-Telex-Kupplung. Der Fahrbetrieb ist mit einem konventionellem Transformator, Delta-Control, Delta Control 4f, Delta-Station oder Märklin-Digital möglich. Codierschalter zum Einstellen der Betriebsart und der Adresse für Mehrzugbetrieb. Elektronische Umschaltung der Fahrtrichtung. Zusatzfunktion (z.B. Telex-Kupplung) mit 2 Fahrtrichtungswechseln ein- und ausschaltbar. Beleuchtung im Fahrbetrieb eingeschaltet und mit der Fahrtrichtung wechselnd. Ende des Jahres 1998 wurde von der Firma Märklin mit der Auslieferung der Decoder:
- Art-Nr: 60902 - Art-Nr: 60960 - Art-Nr. 66031
Dieser Decoder verdrängte, die zu dieser Zeit gerade aufkommenden elektronischen Fahrtrichtungsschalter. Er ist mit dem Chip 701.21 bestückt und benutzt das Motorola-2-Format. Ebenso besitzt der Decoder keine Möglichkeit zum Schalten von Zusatzfunktionen. Allerdings besitzt er einen Schaltausgang. Der Schaltausgang wird im Rhythmus des Fahrtrichtungswechsels mit betätigt. Technische Daten:
Lichtausgang: max. je 100 mA Funktionsausgang: max. 250 mA Kompletter Baustein: max. 1,1 A
- 4 Adressen (Digital 16) - Analogbetrieb möglich - Funktion: Licht (bei Digitalbetrieb fahrtrichtungsabhängig schaltbar) Die Aktivierung der Funktion wird ähnlich aktiviert wie von der analogen Steuerung her bekannt: Ein Fahrtrichtungswechsel aktiviert / deaktiviert auch die Funktion. |
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Der Märklin-Decoder Nr. 66032 Der Decoder 66032 ist ein Delta Motorola-Decoder. Er kam im Jahre 2002 auf den Markt und ist vergleichbar mit dem Märklin Decoder 66031. Eigenschaften:
Der Decoder ist nicht mehr im Neuwarenhandel erhältlich.
Der Decoder 66032 ist eine gute Wahl, wenn man analog oder mit der Delta-Control fährt. In der Grundeinstellung wird die Telex-Funktion durch den Richtungswechsel aktiviert - deshalb kann er auch mit Zentralen ohne Funktionen (wie z. B. dem Delta-Control) genutzt werden. Für den einen echten Rangierbetrieb ist er eher ungeeignet. Der Decoder 66032 kann so verändert werden, dass er praktisch einem Decoder C80 entspricht. Kabelbelegung:
Hinweise zur Digitalisierung von Märklin Lok mit diesem Decoder Der Decoder ist für den Anschluss des 3-poligen Allstrom–Märklin-Motors mit elektrischem Feldmagneten entwickelt worden. Der Anschluss dieser Motoren ---> drei Kabel zum Motor: grün, blau und schwarz. Geeignete Motoren für den Decoder sind nachfolgend dargestellt:
Für Bastler ist nun folgendes interessant: Bei dem Decoder können durch einfache Umbauarbeiten folgende neue Features erzeugt werden:
Die Rückseite des Decoders zeigt am unteren Rand zwei offene Lötbrücken. Verbindet man bei beiden Lötbrücken jeweils die beiden Anschlüsse mit einem kleinen Tropfen Lötzinn, ist die Arbeit schon getan. Die drei Lötbrücken auf der Vorderseite bleiben unverändert. Jetzt ist die Funktion über die Tasten "function" und "off" mit der Control-Unit 6021 schaltbar und man besitzt einen vollwertigen Ersatz für den alten C80 Decoder. Man kann dann F0 (Licht) schalten. Ansonsten ist F0 immer an. Es kann auch vorkommen, dass die Brücken schon werkseitig verbunden sind.
Umrüstung der Zusatzfunktion auf F1 Auf der Vorderseite des Decoders sind drei Lötbrücken, davon zwei nebeneinander auf dem Bild oben in der Mitte zwischen den Widerständen. Ist die rechte Lötbrücke geschlossen und die linke geöffnet, wie auf dem Bild, wird die Zusatzfunktion über das Umschalten der Fahrtrichtung ein- und ausgeschaltet. Wird die rechte Lötbrücke geöffnet (Entlötlitze erforderlich) und die linke geschlossen, wird die Zusatzfunktion über F1 betätigt, was natürlich nur mit einer Control-Unit 6021 und höher machbar ist. Auf keinen Fall dürfen beide Lötbrücken gleichzeitig geschlossen sein.
Technische Daten
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Der Märklin-Decoder Nr. 66415 (Delta-Decoder) Es handelt sich hier um einen Delta-Decoder. Er eignet sich zum Anschluss an Motoren älterer Bauart, die noch eine elektrische Feldspule besitzen.
Eigenschaften zusammengefasst:
Kabelbelegung: - gelbes und graues Kabel: Licht - weißes Kabel: Funktion: |
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Der Lokdecoder "66913" Der kleinste Märklin-Motorola-Decoder ist der 66913. Er wurde ursprünglich für H0 Loks mit Gleichstrommotor und begrenztem Platz konzipiert. Er passt aber auch in viele N-Spur Loks. Dieser Decoder lässt sich mit Lötbrücken auf 15 Adressen einstellen, besitzt aber keinerlei Zusatzfunktionen. Er weist vier Anschlussdrähte: zwei Adern für den Motor und zwei für die Beleuchtung.
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Einbauhinweise für die Mehrfachfunktionsdecoder Nr. 60901; 60902; 60960; 66031 1. Hinweis: Die zusätzlichen Funktionen von f1, f2, f3 oder f4 können nur dann mit Märklin-Digital geschaltet werden, wenn die Control-Unil 6021 als Zentraleinheit verwendet wird Mit früheren Ausführungen der Zentraleinheiten (z.B. der Control-Unit Nr. 6020) ist dies nicht möglich. 2. Hinweis: Auf der Rückseite der Control-Unit muss an den 4 Betriebsartenschaltern die richtige Betriebsart eingestellt sein: Universal = Schalter 1 3 und 4 auf off = Position unten, Schalter 2 = auf on Position oben oder Control-Unit = Schalter 1.2 und 3 auf on = Position oben, Schalter 4 auf off = Position unten) 3. Hinweis: Im konventionellen Betrieb oder im Betrieb mit der früheren Central-Unit Nr. 6020 oder mit Märklin-Delta-Zentralen sind bei diesen Decodern die Funktionen „function“ und „f1“ immer eingeschaltet. Es ist deshalb nicht sinnvoll eine Telexkupplung oder eine Lokpfeiffe an eine dieser beiden Funktionen anzuschließen. 4. Hinweis: Bei den Decodern Nr. 60901 und 60902 wird die eingestellte Anfahr- und Bremsverzögerung beim Schalten der Funktion f4“ Intern auf den minimalen Wert zurückgesetzt. Dadurch kann ein gutes Rangieren der Lok erfolgen. 5. Hinweis: Für „function“ ist der Anschluss der Spitzenbeleuchtung zu empfehlen. Rauchgeneratoren werden von Märklin immer an „f1“ angeschlossen. Für eine Telexkupplung ist die Funktion „f2“ zweckmäßig. 6. Hinweis: Bei den Decodern Art.-Nr. 6090 ist bei Verwendung der Control-Unit teilweise ein leichtes Flackern In der Beleuchtung zu beachten. Um dies zu eliminieren besitzen die Decoder 60901, 60902, 60960 und 66031 einen separaten Rückleiter. Für die Beleuchtung wird dadurch nicht mehr eine Halbwelle des Digitalsignals mit seinen Datenpausen verwendet sondern eine interne Spannung des Decoders. Soll beim Schaltdecoder Art.-Nr. 60960 über die stromführende Kurzkupplung die Beleuchtung von angehängten Wagen eingeschaltet werden, kann man in diesem Wagen nur die Gehäusemasse als Rückleiter verwenden. Um ein Flackern der Beleuchtung zu verhindern kann eine solche Beleuchtung über ein monostabiles Relais geschaltet werden. 7. Hinweis: Beim Einbau von 60901/ 60902 ist in das blaue und grüne Kabel zum Motor jeweils eine Entstördrossel einzubauen. 8. Hinweis: Beim Einbau des Decoders 66031 ist der im Umbausatz enthaltene Kondensator zwischen Anschluss des Motorrückleiters (schwarz) und der Masse (braun) einzubauen. 9. Hinweis: Neu ist bei den Funktionsdecodern der Rückleiter (orangenes Kabel) für den Anschluss von Beleuchtung oder Telexkupplung. Beim Decoder 6090 war es üblich, dass die Beleuchtung als Rückleiter die Lokmasse verwendet hat. Dies ist auch weiterhin möglich. Bei Lokomotiven mit gegenüber dem Chassis Isolierten Glühlampen-Fassungen ist es in jeden Fall günstiger, als Rückleiter für die Beleuchtung dieses orangene Kabel zu verwenden. 10. Hinweis: Das braune und das orangene Kabel dürfen nie gleichzeitig an einen Verbraucher als Rückleiter angeschlossen werden. Diese Fehlermöglichkeit besteht zum Beispiel bei Rauchgeneratoren mit 2 getrennten Anschlusskabeln. Da das Gehäuse (besitzt das Potential des Rückleiters) bei diesen Rauchgeneratoren nicht isoliert ist, gibt es beim Einbau in eine Lok mit Metallgehäuse automatisch eine Verbindung zwischen Rückleiter des Rauchgenerators und Fahrzeugmasse. 11. Hinweis: Auch für die Telexkupplung wird der orangene Anschluss als Rückleiter empfohlen. Die Telexkupplung darf aber keine Verbindung zur Fahrzeugmasse haben. Falls sich diese Vorbindung nicht trennen lässt, kann alternativ, wie bei den alten Decodern, die Gehäusemasse anstatt des orangenen Anschlusses als Rückleiter verwendet werden 12. Hinweis: Wird der braune Kabelanschluss als Rückleiter verwendet, so liegt an dem Verbraucher nur eine ungeglättete Welle des Digitalsignals an. Beim orangenen Kabel liegt jedoch eine Gleichspannung an. Im ersten Fall wirken sich die Pausen im Datensignal als Flackern der Beleuchtung aus. Im zweiten Fall ergibt sich eine gleichbleibende Intensität der Beleuchtung. 13. Hinweis: Die dem Decodern beiliegende Gebrauchsanleitung sollte vollständig ausgefüllt werden. Neben der eingestellten Adresse sollten darin auch enthalten sein welche Funktionen angeschlossen wurden. Dies dient dazu, dass die Einstellungen nicht vergessen werden. 14. Hinweis: Bei Verwendung der Delta Zentrale Nr. 6607, zusammen mit dem Handregler Delta-Mobil ist beim Decoder 66031 zu beachten, dass nach dem Null-Durchgang des Drehreglers in beiden Richtungen das System automatisch den Befehl zu einem Fahrtrichtungswechsel sendet. |
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