Modelbautechnik - Die elektrische Oberleitung auf der Modellbahn - Teil 2
     


Modellbautechnik

Die elektrische Oberleitung auf der Modellbahnanlage

Teil: 2



Inhaltsverzeichnis von Teil 2

Einführung in die Modellbahnoberleitung

Modellbahn - Oberleitungstypen

Bau der Oberleitung

Beispiele für Oberleitungsführungen

Hilfsmittel für Oberleitungsbau

Tipps zum Oberleitungsbau

Nostalgische Oberleitungen




Einführung in die Modellbahnoberleitung
Mit der Oberleitung auf der großen Eisenbahn haben wir uns im ersten Teil beschäftigt. Nun wollen wir uns mit dem Bau einer Oberleitung auf der Modelleisenbahnanlage beschäftigen.
Als erstes ist dabei zu bemerken, dass es bei der Planung und dem Bau einer Modellbahnoberleitung egal ist, ob es sich um die Spurgröße H0, TT oder N handelt. Der einzige Unterschied ist die Größenordnung, ansonsten sind die Spielregel gleich.
Wer den Bau einer Modellbahnoberleitung ins Auge fasst wird sicherlich zuerst das Angebot der bekannten Oberleitungshersteller wie Viessmann, Vollmer und Sommerfeldt studieren. Viele Modellbahnhersteller wie Märklin, Roco, Piko etc. bieten zwar auch Oberleitungen an, aber diese stammen meistens auch von bekannten Oberleitungsherstellern ab. Wir raten deshalb Modellbahnern sich auf einen Oberleitungshersteller festzulegen. Zu viele unterschiedliche Teile von verschiedenen Herstellern führen meistens zu Fahrproblemen und wenig Fahrspaß.
Natürlich kann man auch gebrauchte Oberleitungen erwerben. Dabei ist aber zu beachten, dass zum Einen alle Teile auch funktionstüchtig sind und keine Beschädigungen oder Abbrüche aufweisen (z.B. bei den Masten) und zum Anderen kein überteuerter Preis verlangt wird, da davon auszugehen ist, dass nicht alle Teile einer gebrauchten Oberleitung - auch wenn sie in Ordnung sind verwendet werden können. Ein weiteres Problem bei gebrauchten Oberleitungen stellen die Fahrdrähte dar. Wir sind hier auch schon reingefallen, insbesondere mit verrosteten, zu stark gekürzten, verbogenen und schlecht verlöteten Leitungen.
Als Fazit ist festzuhalten, dass Oberleitungsteile durchaus gebraucht gekauft werden können. Die Fahrdrähte sollten allerdings neu erworben werden, da der Ausschuss bei der gebrauchten Ware nach unseren Erfahrungen zu hoch ist.

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Modellbahn - Oberleitungstypen
Wie wir aus dem ersten Teil wissen, gibt und gab es in der Geschichte der Oberleitungen viele Ausführungsvarianten, die zum Teil darauf beruhen, dass in der Vergangenheit mit geringeren Geschwindigkeiten auf der Bahntrasse gefahren wurde. Je größer die gefahrene Geschwindigkeit der Ellok desto aufwendiger muss die Oberleitung gestaltet werden. Wer also eine Oberleitung auf seiner Anlage plant sollte sich auch darüber klar werden, welchen Oberleitungstyp er verwenden will. Wer gebrauchte ältere Oberleitungen kauft, wird sicherlich keinen modernen Oberleitungstyp bekommen, wie sie die DB-AG mittlerweile verwendet. Deshalb auch hier bereits im Vorfeld der Oberleitungsplanung eine Entscheidung treffen.
Nachfolgend stellen wir euch einige Oberleitungstypen vor (Mast mit Ausleger)
Ein Oberleitungsausleger der Anfang bis Mitte des 20sten Jahrhunderts auf den deutschen Bahnstreclen - soweit sie elektrifiziert waren - zu sehen waren ist der nachfolgende Streckenmast mit Ausleger. Dieser Oberleitungstyp ist für geringe bis mittlere Fahrgeschwindigkeiten des Triebfahrzeuges ausgelegt.

Oberleitungstypen
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Ein einfacher Oberleitungstyp ist der nachfolgende Oberleitungsmast mit Ausleger. Diese Konstruktion wurde auch teilweise für elektrische Straßenbahnen eingesetzt.

Oberleitungstypen
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Ebenfalls einfache Oberleitungstypen aus der Epoche II bis IV sind die nachfolgend dargestellten Masten mit Ausleger. Diese Masten werden und wurden von der Fa. Vollmer gefertigt. Der rechte Oberleitungsmast ist von der Fa. Märklin und gehört auch zu den älteren Oberleitungstypen.

Oberleitungstypen
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Nachfolgend seht ihr nun die modernen Oberleitungstypen.

Oberleitungstypen
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Der Bau der Oberleitung
Bevor ein Modellbahner das erste Mal eine Oberleitung verlegt, sollte er auf einem Holzbrett einen Probeaufbau vornehmen. Das bewahrt meist vor ärgerlichen und zeitraubenden Montagefehlern auf der Modellbahnanlage.


Die Fahrdrahttrasse
Der Oberleitungsdraht wird so wie beim großen Vorbild in einem Zickzackkurs verlegt. Dazu wird der Fahrdraht am unteren Ende des Auslegers abwechselnd innen und außen eingehängt. Auch im Gleisbogen werden die Fahrdrähte wie im Original gerade von Mast zu Mast verlegt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Innenbogen und Außenbogen. Werden die Maste in einem Außenbogen verlegt sind die Fahrdrähte am inneren Aufnahmepunkt des unteren Auslegerarmes einzuhängen. Im Innenbogen sind die Fahrdrähte am äußeren Aufnahmepunkt einzuhängen.
Ferner spricht man von einem angelenkten Fahrdraht, wenn dieser in Bezug auf die Gleismitte zum Mast hingezogen wird. Umgelenkt ist der Fahrdraht, wenn er vom Mast weggedrückt wird. Zum Anlenken des Fahrdrahts dienen kurze Seitenhalter. Für umgelenkte Stützpunkte werden dagegen lange Seitenhalter benötigt.
Der Fahrdraht muss in der Lage und in gleichbleibender Höhe dem Gleis folgen, damit eine einwandfreie Verbindung zu den Schleifleisten der Pantographen sichergestellt ist. Wenn die Oberleitung funktionstüchtig verwendet werden soll (also mit Strom versorgt), müssen die Pantographen der Lok auch ausreichend an den Fahrdraht gedrückt werden und die Stromaufnahme zu gewährleisten. Der Fahrdraht ist bei funktionsfähigen Oberleitungen wiederum ausreichend zu spannen, um ebenfalls die Stromabgabe an den Pantographen sicher zu stellen. Dann sind auch auf der Modellbahn sog. Nachspanner darzustellen.
In der Regel werden von den Modellherstellern die Masten mit einem langen Auslegerarm geliefert. Dieser kann mit einem Seitenschneider dann entsprechend gekürzt werden.
Der Fahrdraht darf nicht mehr als:
    - 6,5 mm bei H0
    - 4,5 mm bei TT
    - 3,5 mm bei N
von der Mitte des Gleisbogens abweichen. Dadurch wird das Abrutschen des Pantographen vom Fahrdraht verhindert.
Im Handel werden Fahrdrähte mit einem Durchmesser von 0,5 und 0,7mm angeboten. Dabei ist zu beachten, dass der Durchmesser des Fahrdrahtes:
    - bei H0 -- 0,6 mm
    - bei TT -- 0,5 mm
    - bei TT -- 0,4 mm
max. betragen soll. Höhere Durchmesser erzeugen keine filigrane Struktur der Oberleitung. Sie sieht dann zu plump aus.
Wenn die Oberleitung nur als Dummy dienen soll (nicht mit Strom versorgt), so sollte der Fahrdraht einen geringen Durchmesser aufweisen. Meistens wird die Oberleitung – vor allem bei digitalen Anlagen nur als Schaustück – ohne Funktion – aufgebaut. Damit wird die Anlage dann noch vorbildgetreuer
Merke: Ein kleiner Fahrleitungsdurchmesser wirkt im Modell filigraner und damit vorbildgetreuer.
Es sollten ferner möglichst lange Fahrdrähte verbaut werden, das vereinfacht das Bespannen und erhöht die Betriebssicherheit, wenn die Fahrdrähte mit Strom versorgt werden. An ein- und zweigleisigen Strecken reichen einzelne Streckenmasten für die Überspannung aus.
Die Berechnungsformeln für die größte Fahrdrahtlänge im Bogen beträgt:
    ⋅ für die Spurgröße H0 --> Länge = 10 ∗ √(Bogenradius)
    ⋅ für die Spurgröße TT --> Länge = 8,5 ∗ √(Bogenradius)
    ⋅ für die Spurgröße N --> Länge = 7 ∗ √(Bogenradius)
Bei einer am Berghang (Anschnittsbereich) stehen die Masten immer an der Bergseite. Bei einer zweigleisigen Strecke sind die Masten beiderseits oder als Mittelmast anzuordnen.
Die Abstände der Masten vom Gleis und die Anordnung der Masten in der Geraden und im Bogen sind den nachfolgenden Bildern zu entnehmen.

Art des Mastes a [mm] b [mm] Spurgröße
Streckenmast34 --- H0
Turmmast--- 40 H0
Streckenmast19 --- N
Turmmast---25N
Bau der Oberleitung
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Bau der Oberleitung
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Fahrdrahtlänge
Es gibt gewisse Standardlängen bei den Modellbahnfahrdrähten - je nach Hersteller gibt es aber auch Abweichungen. Die nachfolgende Tabelle soll euch einen Überblick über die Fahrdrahtlängen geben.

Fahrdrahtlängen
Art des Fahrdrahtes Länge des Fahrdrahtes [mm] Spurgröße
Kettenfahrdraht gerade Strecke und Bogen142H0
Kettenfahrdraht gerade Strecke und Bogen167,5H0
Kettenfahrdraht gerade Strecke und Bogen360H0
Kettenfahrdraht gerade Strecke und Bogen172,5H0
Kettenfahrdraht für Kreuzungen und Bogen140,2H0
Kettenfahrdraht gerade Strecke228TT
Kettenfahrdraht Gerade und Außenkurve114TT
Kettenfahrdraht Innenkurve105TT
Kettenfahrdraht - Ausgleichsdraht57TT
Unterbrecherdraht114TT
Kettenfahrdraht gerade Strecke220N
Kettenfahrdraht Gerade und Außenkurve110N
Kettenfahrdraht Innenkurve95N
Kettenfahrdraht - Ausgleichsdraht55N
Unterbrecherdraht110N
Auswahl der Fahrdrähte bei Bögen
Märklin Gleissystem Radius [mm] Fahrdrahlänge
[mm]
Nr.
C-Gleis36014270142
C-Gleis437,5172,570172
K-Gleis36014270142
K-Gleis424,6167,570167

Maximale Länge der Fahrdrähte bei größeren Radien
Märklin Gleissystem Radius [mm] Max. Fahrdrahlänge
[mm]
C-Gleis515202,5
C-Gleis579,3228,2
C-Gleis643,6253,5
K-Gleis553,9218
K-Gleis618,5243,7


Bau der Oberleitung
Kettenfahrdraht - Vergrößern - Bild anklicken


Fahrdrahtmontage
Wie bereits gesagt sind Geht bei der Verlegung des Fahrdrahtes die ZickZack-Strecke nicht vollständig auf, ist der Ausgleich mit einem verkürztem Seitenhalter zu schaffen. In der Geraden wird ein Mast mit einem langen Seitenhalter gestellt, der um 6 mm (bei H0) und 3 mm (N) gekürzt wird. Der ZickZack geht dann über zwei Felder (siehe Bild). Werden die Masten im Außenbogen montiert, müssen die Fahrdrähte am inneren Aufnahmepunkt des unteren Auslegerarmes eingehängt werden. Bei Montage im Innenbogen hingegen müssen die Fahrdrähte am äußeren Aufnahmepunkt des unteren Auslegerarms eingehängt werden.

Bau der Oberleitung
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Bei Weichen sind besondere Vorkehrungen zu treffen. Das nachfolgende Bild zeigt die Fahrtdrahtmontage im Bereich von Weichen.

Monatge im Bereich von Weichen
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Der Mast, die Maststandorte bzw. Mastabstände
Der auf heutigen Bahnstrecken vorzufindende Oberleitungsmast wird auch im Modell dargestellt. Er besteht aus:
    - dem Grundträger, der so aufgebaut ist, dass er bei geraden Strecken bereits die entsprechenden Skalierungen für die verschiedenen Gleishersteller aufweist. So sind z.B. bei den Streckenmasten von Viessmann bereits die entsprechend Skalierungen für die Abstände von Märklin C-Gleisen und anderen Gleistypen angezeichnet.
    - dem Mast
    dem Auslegerarm

Mast
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Auf der geraden Strecke ergeben sich die Maststandorte in der Regel durch die Fahrdrahtlänge. Bei der großen Bahn in Deutschland sind ca. 12 Masten je 1000 m aufgestellt. Das sind dann ca. 80 m Abstand zwischen den Masten. Bei Neubaustrecken beträgt der Abstand ca. 50 m. Der Modellbahner kann somit bei seiner Anlage davon ausgehen, dass er ca. alle 3 Personenwagenlängen einen Mast setzen kann. Die Fahrdrahtlängen sollten dementsprechend gewählt werden.
Im Bogen sieht das ewas anders aus:
Bei zwei- oder mehrgleisigen Strecken bestimmt der äußere Gleisbogen die Mastabstände. Die Streckenmasten im Innenradius werden dann gegenüber den bereits außen montierten Masten positioniert. Beim Einsatz von langen Schnellzugwagen (L >300 mm -- H0) kann es bei kleinen Gleismittenradien zur Kollision mit den Außenmasten kommen. Hier sollten die Ausführungen in der NEM 111 beachtet werden.
Bei Radien über 360 mm ist es vorteilhaft, die Winkelteilung zwischen den Streckenmasten auf 22,5 Grad festzulegen. Dadurch befindet man sich auch bei Radien bis 670 mm immer noch im vorgegebenen Toleranzbereich der Seitenabweichung des Fahrdrahtes nach NEM 201.
Der Abstand der Masten zur Gleismitte hängt zum Einen von der Spurgröße und zum Anderen vom Bogenradius ab. Die nachfolgende Tabelle gibt Auskunft über die Mastabstände zur Gleismitte.

Tabelle Mastabstände zur Gleismitte
Art des Mastes Abstand zur Gleismitte [mm] Spurgröße
Turmmast mit Ausleger37,5H0
Quertragwerke40H0
Streckenmasten34H0
Abspannmasten mit Ausleger35,4H0
Turmmast mit Ausleger27,5TT
Quertragwerke29TT
Streckenmasten25TT
Abspannmasten mit Ausleger26TT
Turmmast mit Ausleger20,7N
Quertragwerke23N
Streckenmasten19N
Abspannmasten mit Ausleger20N

Die erforderlichen Lichtraumprofile in der Geraden NEM 101
und im Bogen nach NEM 103


Lichtraumprofil
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Tabelle für max. Seitenabweichungen in Bögen nach NEM 201
max. Seitenabweichung "S"
[mm]
Spurgröße
6,5H0
4,5TT
3,5N
Dieser Wert "S" ist ein Betriebsgrenzmaß, das nur im Bogen voll genutzt werden kann. Auf der Geraden, bei einer Zick-Zack Verlegung, sollen nur 2/3 dieses Wertes genutzt werden.

Die Formel für die Berechnung des max. Mastabstandes im Bogen lautet:
max L = 4 ∗ √(R∗S)
Legende:
L = Mastabstand in mm
S = Abstand vom Mittelachse des Gleises (Seitenabweichung)
R = mittlerer Gleisbogenradius

Mastabstand
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Wer den erforderlichen Mastabstand im Bogen nicht selbst berechnen will, der kann das nachfolgende Berechnungsprogramm verwenden. Hier geht es zum Programm
    Der Lichte Raum
Als Lichter Raum wird der Bereich bezeichnet, der frei von Einbauten und Bepflanzungen sein muss um die Triebfahrzeuge gefahrlos durch diesen Bereich zu führen. Für die korrekte Umgrenzung des lichten Raumes - bei gerader Gleisführung - empfiehlt sich das Verwenden einer Lichtraumprofillehre die es von den jeweiligen Herstellern zu ihren Oberleitungen gibt
Bei den europäischen Bahnen bestehen unterschiedliche Betriebsmaße für die nutzbare Schleifbreite sowie Wippenbreite und in geringem Ausmaß für die Fahrdrahthöhe. Die nutzbare Schleifbreite beeinflusst den Abstand der Fahrdraht-Stützpunkte (z.B. Mastabstände) besonders bei den im Modellbau stark verkleinerten Bogenradien. Es sind daher zwei Anwendungsfälle zu unterscheiden:

- System Breit:
Für den Betrieb mit Stromabnehmern mit breiter Wippe mit 300 –400 mm. Wir bei der DB-AG angewandt

- System Schmal:
Für den Betrieb mit Stromabnehmern mit schmaler Wippe mit 200 –300 mm

Nach der NEM 201 ergeben sich folgende Lichtraumprofile:
Bau der Oberleitung
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Eine weitere Frage stellt sich zu den sog. Abspannmasten.
Wie werden diese vorbildgetreu angelegt?
Welche Abspanntechniken verwendet werden, haben wir bereits im Teil 1 behandelt. Natürlich bieten die Oberleitungshersteller alle 3 Abspanntechniken an (Räderspannwerk, Hebelspannwerk, Flaschenzugspannwerk). Wichtig für uns sind aber, wann sind Spannwerke erforderlich?
Bei der großen Bahn werden durch die Drahtausdehnungen, verursacht durch Temperaturschwankungen, in regelmäßigen Abständen Turmmasten mit Spannwerken erforderlich. Die Länge der Nachspannung richtet sich auch nach der Bauart der Oberleitung.
Bei dem Oberleitungsdraht Re160 (Standardfahrleitung), beträgt die Nachspannstrecke max. 1500 m. Bricht man das auf den Modellbahnbereich herunter, so würden sich zu große Abspannabschnitte ergeben (bei Spur N -- alle 9,38 m). Es bleibt deshalb im wesentlichen dem Modellbahner überlassen, wann er Turmmasten mit Spannwerken auf der geraden Strecke anlegt. Im Bereich von Weichenstraßen und Bahnhöfen sollten allerdings, entsprechend dem Vorbild, Spannwerke zwingend angelegt werden. In den nachfolgenden Beispielen für die Fahrleitungsverlegung wird auf die Standorte hingewiesen.
An den Nachspannbereichen überlappen sich die Nachspannabschnitte.
Bei dem Oberleitungsdraht Re75 werden zwei Felder mit der überlappenden Fahrdrahtführung überbaut.
Bei Re160 und Re200 drei bzw. vier Felder.
Die Re 250 besitzt fünf Felder. Die Überlappung wird mit doppelten Fahrleitungsauslegern am Mast erreicht.
Zum Bau einer Nachspannung setzt man Turmmasten mit den Spannwerken ein und verbaut dazwischen Masten mit doppeltem Ausleger, um die mehrfeldrige Überlappung zu erzielen. Bei zweigleisigen Strecken stehen sich die Masten mit den Spannwerken immer gegenüber (oben links).

Abspannmast
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Führung des Fahrdrahtes in Tunnel, Unterführungen, Schattenbahnhöfen
Die Führung der Oberleitung in Tunnel, Unterführungen etc. muss nicht vorbildgetreu erfolgen. Da der Fahrdraht nicht zu sehen ist, kann er mit einfachen Mitteln geführt werden. Unter Brücken kann er bis auf 62 mm bei H0 abgesenkt werden. Der Fahrdraht selbst (einfacher Draht ohne Kettenwerk) kann auf die Innenkonstruktion des Tunnels geschraubt werden. Diese Aussage ist allerdings nur bei unter Strom stehenden Oberleitungen erforderlich. Wird die Oberleitung nur als sog. Dummy ausgeführt kann auf diese natürlich in nicht sichtbaren Bereichen verzichtet werden. Es muss aber darauf geachtet werden, dass der Fahrdraht nach der Tunneleinfahrt und vor der Tunnelausfahrt nach oben abgebogen wird, Damit der Pantograph der Lok bei der Ausfahrt aus dem Tunnel nicht einfädelt. Wie eine Oberleitungsführung in einem Tunnel aussehen kann, ist dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.

Bau der Oberleitung in nicht sichtbaren Bereichen     Bau der Oberleitung in nicht sichtbaren Bereichen
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Wer nicht selbst hier etwas basteln will, der kann auf die Bausysteme der Oberleitungshersteller zurückgreifen. Wer in Tunnel- oder verdeckten Bereichen eine funktionsfähige Oberleitung weiterführt, kann die Tunneloberleitung von Viessmann einbauen. Hier werden die Masten werden auf fest mit dem Trassenbrett verschraubte Grundplatten gesteckt; an den Ausleger können danach Messingbänder gehängt werden. Die Ausleger weisen jeweils zwei Stützpunkte auf, damit die Messingbänder auch über Weichen montiert oder elektrisch getrennte Bereiche vorgesehen werden können. Wie so etwas aussieht kann dem obigen rechten Bild entnommen werden.

Das Quertragwerk
Liegen mehrere Gleise nebeneinander, so wurden im 20 Jahrhundert Quertragwerke errichtet, die die Oberleitung ohne weitere Masten über die Gleise spannte. Da sich aber vor allem durch die schelleren Lokgeschwindigkeiten auch die Schwingungskräfte verstärken, rückte bereits die Deutsche Bundesbahn immer mehr von den Quertragwerken ab und ersetzte sie durch Mittelmasten bzw. durch Streckenmasten. Nur in Rangierbahnhöfen findet man die Quertragwerke heute noch.
Wer allerdings seine Anlage in der Epoche II, III und IV ansiedelt, der kann durchaus Quertragwerke - vor allem in Bahnhofsbereichen - einbauen. Die Oberleitungshersteller besitzen in ihrem Sortiment immer auch Quertragwerke. Aber auch im Gebrauchtmarkt gibt es noch genügend im Angebot.
Wir haben zwar das Quertragwerk bereits im Teil 1 besprochen, aber wir wollen hier nochmals die Einzelteile benennen, falls ein Modellbahner selbst ein Quertragwerk sich bauen will.
Das Quertragwerk besteht aus:
    - Tragseil
    - Hänger
    - oberes Richtseil
    - unteres Richtseil
    - Isolator
    - Seitenhalter
    - Zwei Turmmaste


Quertragwerk
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Die Führung der Fahrdrähte bei einem Quertragwerk ist dem nachfolgenden Bild zu entnehmen.

Quertragwerk
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Nachfolgend wollen sind einige Quertragwerke von verschiedenen Herstellern dargestellt.

Sommerfeld
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Beispiele für Oberleitungsführungen

Streckenüberführung von Gleis 1 auf Gleis 2
Beispiel
Streckenüberführung über Weichen
Beispiel
Streckenüberführung über Weichen
Beispiel
Quertragwerke
Quertragwerke
Streckenmasten im Bahnhofsbereich
Quertragwerke
Streckenmasten im Bogenweichenbereich
Streckenmasten im Bogenweichenbereich
Streckenmasten im Dreiwegweichenbereich
Streckenmasten im Dreiwegweichenbereich
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Hilfsmittel für den Oberleitungsbau
Die meisten Hersteller von Oberleitungen bieten Verlegehilfsmittel an. Diese sollte der Modellbahner in jedem Fall verwenden, da sich damit die Verlegegeometrie einfacher umsetzen lässt. Wir wollen nachfolgend die Hilfsmittel darstellen und beschreiben.

Die Fahrdrahtmontagelehre
Die Fahrdrahtmontagelehre dient dazu die max. Abweichung des Fahrdrahtes im ZickZack-Kurs und die Fahrdrahthöhe festzustellen. Diese Montagelehre für den Fahrdraht erleichter die Verlegearbeit sehr. Die Lehre wird auf das Gleis aufgelegt. Danach kann sowohl die Fahrdrahthöhe und die Abweichung des Fahrdrahtes von der Mitte festgestellt werden. Die Lehre gibt es z.B. von Viessmann (Nr. 4196 --> H0; 4296 --> TT; 4396 --> N) für alle Gleisarten (Märklin (C-, M, K-Gleis), Fleischmann, Roco-Line, Roco-Bettungsgleis, Roco ohne Bettung etc.).

Die Mastpositionslehre
Durch die Verwendung einer Mastpositionslehre z.B. Viessmann:
Nr. 4197 --> H0
Nr. 4297 --> TT
Nr. 4397 --> N
kann die Ermittlung der Streckenmastposition bzw. der Turm- oder Abspannmastposition vereinfacht werden. Die Lehre zeigt den korrekten Abstand zur Gleismitte für Turmmasten mit Ausleger und Quertragwerke an.

Beispiel
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Die Montagelehre im Einsatz
Die Mastmontagelehre
Die Montagelehren von den jeweiligen Oberleitungsherstellern sind alle ähnlich aufgebaut. Wir wollen uns deshalb den Gebrauch einer Montagelehre näher ansehen. Klar ist, dass die Montagelehre das Einmessen der Maststandorte und das Einrichten des Fahrdrahtes im Bogen ungemein erleichtert.
Wir wollen anhand der Mastpositionslehre von Viessmann uns die Anwendung ansehen. Man benötigt zwei Mastlehren, ein Mittelstück - die sog. Fahrdrahtabweichungslehre - ) und einen Fahrdraht. Die Unterseite des Fahrdrahtes (wo der Pantograph den Strom abnimmt) wird an die äußeren Lehren eingehängt (siehe Bild). Die beiden Mastpositionslehren werden auf das Gleis aufgesetzt und fixiert. Der linke Maststandort wird mit dem beigegeben Stift fixiert. Die Fahrdrahtabweichungslehre sowie die zweite Mastpositionslehre werden nun ebenfalls auf das Gleis gesetzt. Danach wird der Fahrdraht in die beiden Lehren eingesetzt. Die rechte Lehre wird nun ebenfalls mit dem beiliegenden Befestigungsstift oder einem entsprechenden Nagel fixiert. Mit der Fahrdrahtabweichungslehre wird nun der gesamten Weg zwischen den beiden Mastpositionslehren abgefahren. Der Fahrdraht muss sich zu jeder Zeit innerhalb der beiden Markierungen für die maximale Fahrdrahtabweichung befinden. Wenn dies nicht der Fall ist, muss ein kürzerer Fahrdraht gewählt werden, oder der bestehende Fahrdraht gekürzt werden. Bleibt der Fahrdraht innerhalb der Markierungen, kann der rechte Mast fest markiert werden. An dieser Markierung wird der nächste Mast angeschraubt. Auf diese Art können alle weiteren Mastpositionen im Bogen festgelegt werden. Die Benutzerhilfe für die Viessmann Mastmontagelehre kann hier abgerufen werden.

Beispiel
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Ein weiterer Einsatz der Mastmontagelehre ist im Bereich von Weichen. Die Gleisradien und Abzweigwinkel von Weichen erfordern andere Fahrleitungsverläufe als es beim Vorbild der Fall ist. Auch sind die Mastabstände in Weichenstraßen im Modell geringer und führt im Vergleich zum Vorbild zu Abweichungen der Fahrdrahtlage. Die Fahrdrahtkreuzung liegt bei den meisten Modellbahnweichen in der ersten Hälfte des ersten Drittels einer Weiche. Hierbei wird, der Abstand zwischen Weichenanfang und Herzstück betrachtet. Verwendet man Einzelmaststützpunkte zur Aufhängung des Fahrdrahts an den Weichen, so kann man sich im Modell damit behelfen, den Mast an die Mitte der Weiche zu setzen.
Wird der Kreuzungswinkel der Fahrdrähte größer, verschiebt sich die Fahrdrahtkreuzung hin zum Herzstück der Weiche. Für den einfachen Gleiswechsel bedeutet es einen reduzierten Mastabstand zwischen den Weichen. Hier ist der Einsatz von Quertragwerken oder Rohrausleger gefragt. Da aber Quertragwerke heute bei der DB-AG nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden, können eben Einzel- oder Winkelmaste mit waagerecht über die Gleise verlaufenden Rohrauslegern eingesetzt werden..

Die Fahrdrahtmontagelehre
Wenn alle Fahrdrähte montiert und gespannt sind, so kann mit der Fahrdrahtmontagelehre die Höhe und Position des Fahrdrahtes und des Auslegers kontrolliert werden. Wie wir wissen, muss sich der Fahrdraht immer zwischen den beiden Markierungen der Fahrdrahtmontagelehre befinden, um ein Weggleiten des Pantographen von der Oberleitung zu verhindern. Die Schablonen gibt es für H0, TT und N. Die Schablone wird auf das Gleis gesetzt. Dann fährt man die Oberleitungsstrecke ab und kontrolliert, ob sich die Fahrleitung in der Höhe und in der Ablenkung (ZickZack-Linie) innerhalb der Toleranzgrenzen befindet.

Fahrdrahtmontagelehre
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Tipps zum Oberleitungsbau
Nachfolgend einige Tipps zum Bau einer Oberleitung. Für den versierten Modelleisenbahner sicher banal, aber für den Anfänger dennoch interessant.

Tipp 1
Bei der Montage des Grundträgers, der ein Abspannmast mit Ausleger ist, ist ab Übergang der Geraden in den Kreisbogen bzw. an der letzten Weiche der zu überspannenden Strecke zu beginnen.

Tipp 2 - Weichen
Zu beachten ist, dass die Fahrdrähte sich im Mittelpunkt der Weiche (bewegliche Teil) kreuzen.

Tipp 3 - Weichen
Beginne immer mit den kritischen Punkten und zwar bei den Weichen, egal ob es sich um Einfachweichen, Kreuzungsweichen oder Dreiwegweichen handelt.

Tipp 4 - Weichen
Je nach gewähltem Gleissystem kann es zu Problemen zwischen dem optimalen Platz für den Oberleitungsmast und dem Weichenantrieb kommen. Wenn der Weichenantrieb umgesteckt werden kann, dann sollte dem Oberleitungsmast die Priorität gegeben werden.

Tipp 5 - Stromzufuhr
Spätestens alle 2 bis 3 Meter sollte bei einer betriebsfähigen Oberleitung die Fahrspannung an einem Anschlussmast neu eingespeist werden.

Tipp 6
Darauf achten, dass die Fahrdrähte auf geraden Gleisen wie beim Vorbild im Zick-Zack verlegt sind. Dies sorgt neben dem besseren optischen Effekt gleichzeitig zu einer Reinigungswirkung an Fahrdraht und Pantograph.

Tipp 7
Verlegung der Masten im Bereich von Einschnitten und Dämmen. Hierzu das nachfolgende Bild

Oberleitungstipp
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Tipp 8
Es erhöht die Fahrsicherheit, wenn die Halteösen der Fahrdrähte mit einer Zange am Ausleger zugedrückt werden.

Tipp 9: nur für Märkliner interessant
Der Anschluss einer Oberleitung bei einer analogen Märklin Anlage (aktive Oberleitung).

Oberleitungstipp
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Nostalgische Oberleitungen
Wir wollen uns nun noch mit Oberleitungen von Modellbahnherstellern befassen, die es im Neuwarenhandel nicht mehr gibt und nur für solche Modellbahner interessant sind, die sich mit Epoche II und III Bahnen beschäftigen.

Die echte Lima Oberleitung aus dem 20sten Jahrhundert (nicht Hornby-Lima)
Die erste Lima-Oberleitung wurde ab 1981 produziert. Im Katalog war sie jedoch schon 1978 angekündigt. Mit dem Verkauf der Oberleitung wurden auch umschaltbare Lokmodelle von Lima angeboten. Die Oberleitung ist deshalb interessant, da es sich um eine vereinfachte Oberleitung der italienischen Bahn handelt. Die nachfolgende Oberleitung von Lima stammt aus dem Jahre 1980.

Lima Nostalgie
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Die echte Arnold Oberleitung aus dem 20sten Jahrhundert (nicht Hornby-Arnold)
Die Arnold Oberleitung ist eine einfache Oberleitungsdarstellung. Dennoch hat die Oberleitung einen besonderen Reiz, da sie die Epochen II und III der Deutschen Reichsbahnzeit nostalgisch darstellt. darstellt.

Arnold Nostalgie
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Die alte Viesmann Oberleitung
Wann genau die Oberleitung auf den Markt kann wissen wir leider nicht. Wer die Oberleitung aber genau ansieht, dann ist eine Ähnlichkeit mit der alten Märklin Oberleitung nicht zu verkennen.

Viessmann Nostalgie
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Viessmann hatte aber auch noch eine einfache Oberleitung im Angebot, die vor allem für Nebenbahnen und Straßenbahnen vorgesehen war. Das Vorbild dieser Oberleitung stammt aus dem Jahre 1913.

Viessmann Nostalgie
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Die alte Märklin Oberleitung aus den 1950er Jahren
Die Märklin Oberleitung aus den 1950er Jahren bietet eine vorbildgetreue Darstellung der Oberleitung. Die Masten wurden aus Kunststoff gefertigt. Durch die Turmmaste sind auch breite Oberleitungsüberspannungen im Bahnhofsbereich möglich. Die Fahrdrähte sind biegsam und können sowohl auf gerader Strecke, als auch im Bogen verwendet werden.

Märklin Nostalgie
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Nachfolgend die einzelnen Bestandteile der Märklin Oberleitung aus den 1950er Jahren.

Der Turmmast und die Quertragwerke
Märklin Nostalgie
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Der Turmmast besteht aus Kunststoff. Er hat eine Höhe von 16,6 cm. Der Mastabschluss wurde als Isolator ausgebildet. Leider fehlt bei den gebraucht erworbenen Turmmasten in der Regel dieser Isolator, da er meistens beim Abbau einer Anlage versehentlich abgebrochen wird. Bei kleineren Querverbindungen genügen 2 Turmmaste. Bei größeren Bahnhofsanlagen können weitere Turmmaste dazwischen geschaltet werden. Um ein Quertragwerk herzustellen werden folgende Teile benötigt:
  • Turmmast --> Nr. 409T/li>
  • Querträger --> 409 Q/39/li>
  • Anschlusskabel --> 409/ AK
  • Fahrdrahtisolierung --> 409 J

  • Die Streckenoberleitung
    Für die sog. freie Strecke gibt es ebenfalls alle Teile, um eine Streckenoberleitung einzurichten. Es gibt alle Teile noch im Gebrauchthandel
    Tabelle der Teile für den Bau einer Streckenoberleitung
    Artikel-Nr.Art des OberteilsAbmessungenBemerkungen
    409 MStreckenmastH = 11 cmGrundelement
    409 MAAnschlussmastH = 11 cm--
    409 MBBrückenmastH = 11 cmmit Schraube
    409 MSAnschlussmast für SignaleH = 11 cm--
    409 RRFahrdrahtL = 36 cm--
    409 RFahrdrahtL = 27 cm--
    409 PFahrdrahtL = 24 cmmit Steckverbindung
    409 SPFahrdrahtspanner--zum Anbringen an den Mast
    409 PHFahrdrahtL = 11,5 cmHohlstück für Steckverbindung
    409 VAusgleichsstückL = 10 cmmit Steckverbindung
    409 PNAusgleichsstückL = 11,5 cmNockenstück für Steckverbindung
    409 ZÜbergangsstückL = 11,5 cmvon 407 auf 409
    409 KKreuzungsstück--für 3600K und 3600 DKWS
    409 UUnterbrecherstückL = 11,5 cmNockenstück
    409 GSOberleitungsgarnitur für Signale--bestehend aus 2 Signalmasten, 2 x 409U und 2 x 409PH
    Bilder zur nebenstehenden Tabelle
    Märklin-B-Gleis
    Märklin-B-Gleis
    Märklin-B-Gleis
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    Die alte Trix-Express Oberleitung aus den 1950er Jahren
    Die Trix-Oberleitung aus den 1950er Jahren ist eigentlich eine Vollmer-Oberleitung. Trix produzierte keine eigene Oberleitung und so übernahm die Firma die Vollmer Oberleitungsteile. Die Oberleitung ist sowohl für das 2 und 3 Leiter Gleis.

    Trix Oberleitung
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    Trix hatte folgende Oberleitungsteile in seinem Angebot:
    Tabelle der Oberleitungsteile
    ArtikelBeschreibungBeschreibung
    1000Oberleitungsmast---
    1003Anschlussmast---
    1005Turmmast---
    1006Mittelmast---
    1020Anschlusskabel---
    1021Querverspannung für 2 bis 3 Gleise---
    1022Querverspannung für 3 bis 4 Gleise---
    1073Unterbrecherstück---
    1077Verbindungsbügel---
    1101Sockel für Mast - Standard Gleis---
    1102Sockel für Mast - Modell Gleis---
    1130FahrdrahtLänge: 183,5 mm---
    1131FahrdrahtLänge: 2 x 183,5 mm---
    1140Fahrdraht 30° R1 = 342,5 mm---
    1150Fahrdraht 30° R2 = 401,7 mm---
    1171Kreuzung---
    1172Kreuzungsweiche---
    4021Masthalter---


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