Die Lima Motoren Spur: H0
Die Firma Lima ist Ende der 1990er Jahren in die Insolvenz gegangen. Sie existiert somit nicht mehr. Den Namen "Lima" hat die Firma "Hornby" übernommen.
Unter dem Dach der Firma "Hornby" werden noch Modelle unter dem Namen "Lima" produziert. Mit der ursprünglichen Firma Lima haben aber diese Produkte nichts mehr zu tun.
Wir behandeln hier nur Lima-H0-Motoren, die von der ehemaligen Firma "Lima" verbaut wurden. Die heutigen Lima Modelle enthalten natürlich Motoren die von Hornby verbaut werden.
Deshalb sind insbesondere die nachfolgend dargestellten neueren Motoren auch für die Modelle von Hornby einschlägig.
Zu den Lima Motoren (von der ehemaligen Firma) gibt es nur wenige Motoren. Der bekannteste Motor, der fast in jeder Lima Lok enthalten ist, ist der sog. Gleichstrom-Rundmotor.
Der Begriff Rundmotor hat seinen Ursprung im dreipoligen Gleichstrommotor mit Rundmagnet und Scheibenkollektor. Dieser Motor wurde von der ehemaligen Firma Fleischmann in seinen
Modellen (in den 1990er Jahren) ebenfalls eingebaut. Dieser Rundmotor besitzt im Verhältnis zur Motorenlänge einen relativ großen Durchmesser. Ferner ist die Drehzahl zu anderen Gleichstrommotoren relativ gering.
Er wird auch als Pfannkuchenmotor ("pancake-motor") bei den Modellbahner bezeichnet. Diese dreipoligen Gleichstrommotoren haben im Rangierverhalten alle ein Problem. Dies liegt im Wesentlichen in der 3-poligen Kollektor Ausführung. Alle dreipoligen Kollektormotoren haben gegenüber den neuern Motoren mit 5-poligen Kollektor
schlechte Langsamfahreigenschaften.
Lima stellte seinen Rundmotor selbst her. Er ist wartungsfreundlich und auch robust.
Der Schleifkohlenwechsel kann problemlos durchgeführt werden. Dazu muss lediglich die jeweilige Metalllasche angehoben werden.
Der Rundmotor wurde in verschiedenen Ausführungsvarianten prodzuziert, je nach Modelltyp - siehe Bild 1.
Bei der Digitalisierung einer Lok sollte deshalb dieser Motor - wenn möglich - durch einen moderneren Motor ausgetauscht werden. Auch ein anderer Nachteil haftet diesem Motor an.
Da eine elektrische Verbindung zwischen Teilen des Motorschildes und dem Fahrzeugchassis bzw. -rahmen besteht muss bei einer Digitalisierung der Lok das Motorschild ausgetauscht werden oder aufwendig
umgebaut werden. Dies ist nichts für "durchschnittliche" Modellbahner.
Bild 1: Lima G-Motor
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Bild 2: Lima G-Motor
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Bild 3: Einzelheiten des Lima G-Motor
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Bild 4: Details des Lima G-Motor
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Lima G-Motor
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Lima G-Motor
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Lima G-Motor in der Ellok BB9200 der SNCF
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Der nachfolgend gezeigte Motor ist ebenfalls ein Rundmotor und kann als Ersatz für den obigen Rundmotor eingesetzt werden.
Er ist vom Fahrverhalten wesentlich besser und ist auch digitaltauglich. Dieser Motor ist im Lima Modell ET30 verbaut.
Lima G-Motor
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Die Lima Motoren ab den 1980er Jahren
Der nachstehende Motor wurde sowohl von Lima, als auch von Rivarossi verwendet. Es handelt sich hier ebenfalls um einen Motor mit Schwungmasse.
Er gehört somit zu den neueren Motoren, die Lima bzw. Rivarossi noch vor der Übernahme durch Hornby verbaut haben. Er wurde z.B. in der Rivarossi Ellok BR141
verbaut
Der nachfolgende Motor ist bereits ein neuerer Motor, der nicht nur in Lima, sondern auch in Hornby Modellen zu finden ist. Dieser Motor ist z.B. in der Lima-Hornby Diesellok V80 enthalten.
Der folgende Motor mit zwei Schwungmassen ist ein Gleichstrommotor der ab Anfang der 1980er Jahre - vor allem in Bo-Bo bzw.
Co-Co Loks verbaut wurde. Er besitzt in der Regel eine Untersetzung von 1: 13,68. Damit läuft die Lok stabil und robust.
Es gibt diesen Motor auch mit Highspeed-Untersetzung 1 : 9,6. Dieser ist in schnellfahrende Triebfahrzeuge, wie den TGV, SNCB Serie 820,
den DB-ICE etc. eingebaut. Diese Motoren besitzen sehr gute Fahreigenschaften. Der Motor ist verkapselt und somit nicht
gerade unterhaltungsfreundlich.
Der im unteren Bild dargestellte Motor gehört ebenfalls zu den Lima-Hornby Modellen. Er wird unter anderem in die Loks der ÖBB-Serie) eingebaut.
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