Bahninfos - Signale auf der großen und kleinen Eisenbahn - Die Signale an den Zügen
     


Signale zur Steuerung des Eisenbahnbetriebs

-- Die Signale an den Zügen --


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Inhaltsverzeichnis

Einführung

Schlusssignale am Zugende

Signale an der Lok

Rangiersignale an Wagen und Lok






Einführung

Signale an den Zügen und den Triebfahrzeugen dienen wie alle Signale dazu den Betriebszustand, die Betriebsbereitschaft und den Einsatz des jeweiligen Zuges bzw. der Lok optisch darzustellen. So wird z.B. ein Zugschlusssignal im Eisenbahnbetrieb am Ende eines Zuges verwendet und kennzeichnet den Zugschluss. Mit Hilfe der Schlusssignale kann auch die Vollständigkeit von Zügen optisch festgestellt werden. Wirt werden im Folgenden uns die Signale an den Loks und Wagen genauer ansehen.

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Schlusssignale am Zugende (Zg 2)

Tagzeichen
Am letzten Fahrzeug eines Zugverbandes wird eine:
    - viereckige rot-weiße Tafel oder
    - zwei viereckige rot-weiße Tafeln
angeordnet. Dieses Signal ist auch am Tage erforderlich.

Schlusssignal
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Nachtzeichen
In der Nacht ist am letzten Fahrzeug:
    - ein rotes Licht oder
    - zwei rote Lichter oder
    - eine rückstrahlende Tafel des Tageszeichens oder
    - zwei rückstrahlende Tafeln des Tagszeichens.
Das Nachtzeichen mit rotem Licht darf blinken.


Schlusssignal     Schlusssignal
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Eine Tafel oder ein Licht dürfen führen
    - Güterzüge, jedoch nicht auf den Strecken der Eisenbahnen des Bundes,
    - Lokomotivzüge (auch einzeln fahrende Lokomotiven),
    - die Lokomotive am Schluss eines nachgeschobenen Zuges,
    - Arbeitszüge,
    - andere Züge, wenn es der Infrastrukturunternehmer bestimmt hat,
    - Nebenfahrzeuge.
Das Signal ist an der Rückseite des letzten Fahrzeugs möglichst rechts anzubringen.
Bei nachgeschobenen Zügen (Lok schiebt den Zugverband) trägt das letzte Fahrzeug vor dem Schiebetriebfahrzeug das Schlusssignal, wenn das Schiebetriebfahrzeug nicht mit dem Zug gekuppelt ist.Das nicht mit dem Zug gekuppelte Schiebetriebfahrzeug selbst - bei zweien das hintere - trägt auch das Schlusssignal.Bei nachgeschobenen Zügen trägt auch des Schiebetriebfahrzeug das Spitzensignal, sofern es nicht mit dem Zug gekuppelt ist.

Gallerie-Schlusssignale am Zugenende


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Signale an der Lok

"Zg 102" -- Schlusssignal an der Lok
Tageszeichen an der Lok: Hinten am letzten Fahrzeug eine runde rote Scheibe mit weißem Rand


Zugsignal an der Lok
Vereinfachtes Schlusssignal
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Zugsignal an der Lok
Schlusssignal bei Triebfahrzeugen
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Zugsignal an der Lok
Schlusssignal bei Triebfahrzeugen
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"Zg 1" -- Kennzeichnung des Spitzensignals
Jeder Modellbahner weiß, dass Züge in Europa an der Vorderfront (Bei Diesel- und Elektrolokomotiven) auf beiden Stirnseiten drei weiße Lichter aufweisen. Man nennt Sie auch Stirnbeleuchtung. Das weiße Licht dient zur Unterscheidung z.B. gegenüber Fahrleitungssignale. Fahrleitungssignale sind "Gelb". Die Bestückung der Stirnseiten mit drei Lichtern war dazu gedacht einen Zug in der Dunkelheit - gegenüber dem Straßenverkehr - eindeutig zu identifizieren. Geschichtlich gesehen war die Dreistirnbeleuchtung zu Beginn des Bahnzeitalters (Dampflokzeit) war es deshalb sehr wichtig, eine Unterscheidung zwischen der Kutschenbeleuchtung und der Lokbeleuchtung herbei zu führen. Zu dieser Zeit gab es noch keine gesicherten Bahnübergänge und auch keine höhenfreien Bahnkreuzungen.

Tageszeichen: kein Signal
Nachtzeichen: Vorn am ersten Fahrzeug, wenn dieses ein Triebfahrzeug oder Steuerwagen ist, drei weiße Lichter in Form eines A (Dreilicht-Spitzensignal).


Spitzenlicht
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Falls kein Triebfahrzeug am Zuganfang sich befindet (beim Schiebebetrieb) sind vorne, am ersten Fahrzeug, wenn dieses nicht ein Triebfahrzeug oder Steuerwagen ist, zwei weiße Lichter in gleicher Höhe anzuordnen.

Spitzenlicht
   
Spitzenlicht
Zugbeleuchtung (Stirnbeleuchtung) im Schiebebetrieb
   
Spitzenlicht
Zugbeleuchtung (Stirnbeleuchtung) im Schiebebetrieb
   
Spitzenlicht
Zugbeleuchtung (Stirnbeleuchtung) im Schiebebetrieb
Spitzenlicht
Zugbeleuchtung (Stirnbeleuchtung) im Schiebebetrieb
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Spitzensignal


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Rangiersignale an Loks und Wagen

"Fz 1" -- Rangiersignal an der Lok
Lokomotiven im Rangiedienst besitzen folgende Signale_
Tagzeichen: kein besonderes Signal
Nachtzeichen: An den jeweiligen Stirnseiten ein weißes Licht, in Höhe der Puffers. Statt des vorderen Lichtes kann auch das Spitzensignal (Zg 1a) geführt werden. Bei Bahnübergängen ohne technische Sicherung und ohne Sicherung durch Posten muss es geführt werden. Das Signal wird auch von Nebenfagrzeugen mit Kraftantrieb geführt.


Fz 1     Fz 1     Fz 1
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Das Signal wird geführt, solange die Wagen sich nicht im Zuge befinden. Das Signal wird vom Personal der Wagen angebracht.

"Fz 2" -- Kennzeichung von Wagen
Die Kennzeichnung von Wagen, die während eines Stilllagers mit Personal besetzt sind, erhalten eine gelbe Fahne
Nachtzeichen: An jeder Langseite des Wagens eine gelbe Fahne oder gelbe Tafel
Tageszeichen: Das Tageszeichen; außerdem der Wagen nach außen erkennbar im Innern beleuchtet


Die gelbe Fahne
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Das Signal wird geführt, solange die Wagen sich nicht im Zugverband befinden. Das Signal wird vom Personal der Wagen angebracht.

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