Das Digitalisieren von Lokmodellen - Teil 4 - hier: Digitalisierung von Märklin Loks
     


Das Digitalisieren von Lokmodellen

- Teil: 4 -



Inhaltsverzeichnis

- Grundsätzliches zur Digitalisierung von Märklin Loks - Vorgehensweise bei Einbau eines Lokdecoders

- Digitalisierung einer Märklin Diesellok

- Digitalisierung einer Märklin Dampflok

- Digitalisierung einer Märklin Ellok




Grundsätzliches zur Digitalisierung von Märklin Loks
Was man bei der Digitalisierung von analogen Loks zu beachten haben wir bereits ausgeführt. Nachfolgend geht es darum, was speziell noch bei Märklin Loks zu beachten ist, wenn sie digitalisiert werden sollen.
Eine Besonderheit bei der Digitalisierung von Märklin Modellen ist immer zu beachten und zwar, ob die Lok einen Motorola Decoder bekommen soll, einen Multiprotokoll-Decoder oder einen DCC-Decoder. Mit der Märklin Mobile Station und der Central-Stationen können nun alle Decoder, ob DCC oder Motorola gefahren werden. Dennoch hat die Entscheidung Auswirkungen auf den Fahrbetrieb. Wer im Mischbetrieb fahren will, also sowohl DCC, als auch Motorola Decoder der muss wissen, dass ein Mischbetrieb auf einer digitalen Anlage immer zu Problemen führen kann. Deshalb ist es sinnvoll, wenn Loks digitalisiert werden, auf ein einheitliches Protokoll zu achten.
Wer weiterhin keine Absichten hegt sich irgendwann von Märklin zu trennen und auf ein Zweileitersystem umzusteigen, der sollte keinesfallls mehr mit Motorola-Decoder arbeiten. Hier wäre das DCC-Protokoll die richtige Wahl. Wer aber Weiterhin bei Märklin bleiben will, dem seien das Motorola oder die Multiprotokoll Decoder (Motorola und DCC) empfohlen. Ein Motorola Decoder kann mit allen Märklin Digitalzentralen gefahren werden - auch mit Delta-Zentralen. Der Vorteil bei Multiprotokoll Decoder, es kann mit praktisch allen im Handel sich befindlichen Digitalzentralen gefahren werden, da er sowohl das Motorola-Protokoll, als auch das DCC-Protokoll versteht.

An Werkzeug benötigt ihr folgende Teile:
  • Lötkolben
  • Seitenschneider
  • kleines Schraubendreherset
  • kleines Pinzettenset
  • kleines Feilenset, am besten diamantbeschichtet
  • Multimeter oder selbstgebauten Durchgangsprüfer (siehe nachfolgendes Bild)
  • Heißklebepistole mit Heißklebersticks
  • Sekundenkleber
  • Decoderbeschreibung - unbedingt erforderlich - ohne Beschreibung keinen Decoder kaufen.
  • Zentralstation - Beschreibung über die Progammierung und des Test eines Decoders.

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Vorgehensweise beim Einbau eines Lokdecoders
Anhand des Märklin Umbausatzes Nr. 60760 wollen wir uns den Umbau einer analogen Lok zur digitalen Lok im Dreileitersystem von Märklin ansehen.
Im September 2005 startete Märklin eine erste Aktion um analoge Märklin-Eisenbahner den Einstieg auf das digitale System zu erleichtern. Für „alte“ Märklin Modelleisenbahner war es bisher schwer sich der Vorstellung hinzugeben, künftig ihre Loks digital fahren zu lassen. Der Grund lag in vielen Fällen darin, dass sie ihre alten analogen Loks weiter auf der Modellbahnanlage fahren lassen wollten. Märklin hat durch die Einführung von sog. Umbausätzen im Jahre 2005 diesem Personenkreis die Möglichkeit eröffnet, relativ einfach, eine analoge Märklin-Loks auf einen digitalen Betrieb umzurüsten.
Bei den Märklin Umbausätzen ist sehr darauf zu achten welchen Motor die Lok beinhaltet. Das Umbauset 60760 ist mit einem geregeltem Digital-Decoder und einem sog. Hochleistungsmotor (= 5 Sterne Anker, Motorschild und Permamagnet). Dieser Umbausatz eignet sich für die meisten Märklin Motoren mit Trommelkollektor Motor.
Der Decoder selbst ist ein reinrassiger Motorola-Decoder mit:
    - 80 programmierbaren Adressen
    - automatischer Umschaltung der Betriebsart
    - Regelung und digital schaltbarem Anschluss für fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung.
    - Anfahr- und Bremsverzögerung
    - Control Unit, Mobil-Station und Central-Station schaltbar. Er kann auch mit anderen Digitalstationen geschaltet werden, wenn diese das Motorolaprotokoll verstehen.
Die Elektronik dieser Umbausätze ist speziell auf die Eigenschaften des in diesem Set enthaltenen Motors abgestimmt. Bei Verwendung eines anderen Motors kann es zu einer Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit kommen.
Der Inhalt des Sets sieht so aus:

Umbausatz 60760
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Die technischen Daten des Decoder lauten:
    • max. Belastbarkeit am Motorausgang 800 mA
    • max. Belastbarkeit am Funktionsausgang 150 mA Max.
    Gesamt-Belastbarkeit (kurzzeitig): 1100 mA
    • max 2 Glühlampen pro Funktionsausgang
Eine Lok, die sich für die Digitalisierung mit diesem Decoder eignet ist die B89.

Die Vorbereitung zum Einbau
    • Prüfen, ob die Lok mechanisch in Ordnung ist
    • Prüfen, ob das Set zur Lok und zum Motor-Typ passt
1. Einbauschritt
Öffnen des Gehäuses. Dies geschieht indem man die Schrauben am Dampfdom öffnen. Da wird das Oberteil vorsichtig vom Unterteil - nach oben - abgezogen. Keine Gewalt anwenden, da sonst eventuell Beschädigungen an der Lok entstehen.

Umbausatz 60760
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2. Einbauschritt
Die Loks steht nun "nackt" da. Nun müssen alle Kabel entlötet werden. Dann vom Motorschild die zwei Schrauben entfernen. Danach kann das Motorschild einschließlich Feldspule entfernt werden. Vorsichtig beim Entfernen des Motorschildes vorgehen, da mit der Entfernung auch der Kohlescheifer und die Kupferbürste aus ihren Behältern herausfallen. Die werden später wieder benötigt, wenn sie nicht schon so verbraucht sind, dass sie ausgetauscht werden müssen. Als nächstes muss der Anker (3-Sterne) vorsichtig aus der Wellenhalterung gezogen werden. Als letztes bleibt dann nur noch der Fahrtrichtungschalter übrig. Dieser ist mit einer Schraube am Rahmen befestigt. Nach Lösen der Schraube kann er mit allen Teilen entnommen werden. Sämtliche Kondensatoren entfernen. Der Motor darf auch über Entstörelemente keine Verbindung zur Masse (Chassis) haben. Damit ist die Lok nun "ausgeweidet".

Umbausatz 60760
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3. Einbauschritt
Nun die Lok gründlich reinigen einschließlich Getrieberäder, Schubgestänge etc. dazu nimmt man am besten Reinigungsbenzin. Danach Getrieberäder mit Silikon einsprühen. Ungefähr 1 Stunde dann stehen lassen, damit das Silikon antrocknen kann. Danach Getriebe prüfen und defekte Getrieberäder (die man meistens erst nach der Reinigung entdeckt) ersetzen. Getriebe und Gestänge müssen nach der Reinigung leichtgängig sein.

Umbausatz 60760
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4. Einbauschritt
Die Hauptbestandteile des Sets sind der 5-polige Anker, der Permamagnet und das Motorschild des Hochleistungsantriebes. Der beiliegende Decoder ist in einer schützenden Folie verpackt, die auch bei wenig Platz eine Unterbringung in der Lok ohne die Gefahr eines Kurzschlusses ermöglicht. Nun den neuen Feldmagnet, den neuen 5 Sterne Anker und das neue Motorschild montieren. Hier ist anzumerken, dass Umbausätze nicht ohne Anleitung gekauft werden sollten. Wer im Internet gebrauchte Umbausätze ohne Anleitung kauft, der baut seine Lok im Nebel um. Also Anleitung ist wichtig, insbesondere um keine Verkabelungsfehler zu begehen. Nun die Verkabelung nach Anleitung durchführen. Dabei sollte die Märklin Farbenlehre beachtet werden (siehe nachfolgende Ausführungen).
• Das rote und braune Versorgungskabel an die Gleisstromabnehmer anschließen.
• Die Stirnbeleuchtung (grau vorne, gelb hinten) anschließen.
• Den Rückleiter (orange) nur anschließen, wenn die Beleuchtung nicht elektrisch mit den Chassis verbunden ist. Begründung: Die frühen Märklin Loks haben meist Glühbirnen mit Schraub- oder Bajonettsockel. Bei diesen Glühlampen wird die Gehäusemasse automatisch als Rückleiter für die als Funktion schaltbare Beleuchtung verwendet. Der orange Rückleiter für die Beleuchtung darf deshalb in diesem Fall nicht für die Beleuchtung verwendet werden. Daraus resultiert jedoch je nach Rahmenbedingungen ein leichtes "Flackern" der Zugbeleuchtung.
• Um dies Flackern zu verhindern beinhaltet das Set zwei isolierte Lampenhalter und 2 Steckglühbirnen. Diese können zum Beispiel in die Schraubfassung von oben eingesetzt werden, wobei die beiden Anschluss-Leitungen durch den Befestigungsniet am Boden der Schraubfassung geführt werden. In diesem Fall kann somit der orange Rückleiter verwendet werden und das Flackern der Beleuchtung ist unterbunden.
• Die Motorleitungen (grün und blau) anschließen.
• Die Drosseln an den Motoranschlüssen anschließen.
• Die Lok-Fahrtrichtung mit der Richtung der Stirnbeleuchtung abstimmen (grünes und blaues Kabel eventuell vertauschen).
• Das orange Kabel nie mit dem braunen Kabel verbinden.

4-Schritt - Umbausatz 60760     4-Schritt - Umbausatz 60760
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5. Einbauschritt
Als 5. Einbauabschnitt bezeichnen wir nun die Probefahrt der Lok. Bevor das Gehäuse aufgesetzt wird, sollte eine Probefahrt durchgeführt werden, um die Funktionen des Decoders zu testen. Zuerst aber alle Leitungen noch auf Massekontakt überprüfen (mit Multimeter oder Durchgangsprüfer). Wenn die Lok nach dem Einschalten des Programmiergleises über die Zentralstation nicht anläuft. Sofort den Strom abstellen und nochmals alle Verdrahtungen in Hinblick auf Richtigkeit und korrekten Anschluss überprüfen. Läuft alles korrekt, dann kann das Gehäuseoberteil aufgesetzt werden und die Digitalisierung ist abgeschlossen.

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Digitalisierung einer Märklin Diesellok
Wir wollen uns nachfolgend mit dem Umbau einer Märklin Diesellok auf Digital beschäftigen.

Märklin Diesellok
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Wir haben hier den Märklin Decoder 6090 gewählt. Es können aber auch andere - modernere Decoder gewählt werden (siehe Vorbemerkungen).
Als ersten Schritt müssen alle Elektroteile entfernt werden, wie:
  • Fahrtrichtungsrelais
  • Drosseln und Kondensatoren
  • Verbindungen zu den Lampenhalterungen
Im Grund genommen darf nur noch der Motor,als elektrische Bauteil vorhanden sein. Aber auch der Motor muss mit einem Permamagneten versehen werden. Die Spule muss entfernt werden. Ferner muss er mit einem 5 Sterne Anker ausgestattet werden. Ohne den Austausch dieser Teile kann z.B. keine Rangierfahrt vorgenommen werden.

Der neue Motor sieht dann so aus. Es gibt genügend Umbausätze für die Allstrommotoren.

Märklin Motor Umbausatz
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Ist das alles erledigt, dann kommt auf den Platz des Fahrtrichtungs-Umschaltrelais der Lokdecoder. Wenn der Platz nicht reicht, ist ggf. vom Rahmen ein wenig Material abzunehmen. Meistens geht dies recht gut mit einer kleinen Feile.. Da das Material Zinkdruckguss ist, ist es auch nicht sehr hart. Wir haben uns einen Satz kleine Diamantfeilen besorgt, die sind gut für solche Arbeiten geeignet. Man kann sich auch einen kleinen Fräser besorgen. Dies lohnt sich, wenn mehrere alte Märklin Loks digitalisiert werden sollen.
Bei Märklin Modellen empfiehlt sich als nächstes auch die Lampenhalterungen zu entfernen, da diese Kontakt zum Gehäuse aufweisen und dies ist tötlich für Decoder. Meistens sind sie angenietet. Deshalb vorsichtig die Niet entfernen und den Lampenhalter so aug das Gehäuse kleben(mit Heißkleber), dass er zum Einen keinen Kontakt mehr zu Gehäuse hat (durch Heißklebestoff gewährleistet) und zum Anderen sich die Litzen noch anlöten lassen. Bevor die Lampenhalterung aufgeklebt wird, zuerst die Lötarbeiten an der Fassung vornehmen, da sonst der Heißklebestoff beim Lötvorgang sich wieder plastifiziert. Es können aber anstatt der Lampen auch LED ein gesetzt werden. Wir bevorzugen dies mittlerweile, da dies unkomplizierter ist. Bitte beachtet aber, dass vor der LED immer ein Vorwiderstand eingesetzt werden muss. Sonst geht die LED ins Nirwana.
Wenn der Decoder eingebaut ist und die Lampenhaltungen sitzen, dann geht es mit der Verkabelung los.
Im nachfolgenden linken Bild haben wir euch den Schaltplan dargestellt. Dieser Schaltplan beinhaltet eine flackerfreie Beleuchtung.
Im nachfolgenden rechten Bild haben wir euch en Schaltplan mit LED dargestellt. Auch dieser Schaltplan beinhaltet eine flackerfreie Beleuchtung.

Märklin Diesellok      Märklin Diesellok
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Wenn die Verkabelung erfolgt ist, dann nochmals alles Überprüfen. Insbesondere, ob keinerlei Massekontakte bestehen, weder von den Lampen, noch vom Motor. Dies kann über einen Multimeter oder oder über einen selbstgebauten Durchgangsprüfer erfolgen. Wie so ein selbst gebauter Durchgangsprüfer aussieht, seht ihr hier. Ferner sollten nochmals alle Verdrahtungen in Hinblick auf Einklemmungen überprüft werden.
Ist alles zu eurer Zufriedenheit, dann kann die Lok auf ein Programmiergleis - ohne Oberteil - gestellt werden. Ohne Oberteil weshalb? Falls ihr beim Test des Decoders merkt, dass etwas nicht funktioniert, muss das Oberteil wieder abgenommen werden.
Zum Test des Decoders seht in der Decoderbeschreibung und in der Beschreibung eurer Digitalzentrale nach. Wenn alles gut verlaufen ist, dann das Gehäuseoberteil aufsetzen.

Links zur Digitalisierung einer Diesellok
Digitalisierung einer V60
Digitalisierung einer V200


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Digitalisierung einer Dampflok
Wir wollen uns nachfolgend mit dem Umbau einer Märklin Dampflok auf Digital beschäftigen. Eigentlich läuft alles so ab wie bei einer Diesellok. Es gibt aber eine Kleinigkeit und zwar, wenn die Dampflok mit einem Dampf ausgerüstet werden soll. Wir nehmen uns die BR89 in unserem Beispiel vor, die wir digitalisieren wollen. Ferner werden wir den Motor mit einem 5 Sterne Hochleistungsmotor ausrüsten, da dadurch auch Rangierfahrten mit geringer Geschwindigkeit möglich werden. Als Decoder nehmen wir einen einfachen Motorola-Decoder 60901 (Nachfolger des C90).

Märklin Dampflok BR89
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1. Schritt: Ausweiden der Lok
    Es müssen, wenn die Abdeckung der Lok entfernt wurde nun alle Elektroteile entfernt werden, wie:
    • Fahrtrichtungsrelais
    • Drosseln und Kondensatoren
    • Verbindungen zu den Lampenhalterungen
    Im Grund genommen darf nur noch der Motor,als elektrische Bauteil vorhanden sein (siehe nachfolgendes linkes Bild). Die Spule muss entfernt werden.

Märklin Dampflok BR89
 
2. Schritt: Motorumbau
    Der umgebaute Motor ist in den Lokrahmen zu integrieren. Die Hauptbestandteile des neuen Motors sind der 5-polige Anker. der Permanentmagnet und das Motorschild. Je nach Lokomotive ist auf das richtige Motorschild und Anker zu achten. Die Motoranker unterscheiden sich nur in der Anzahl der Zähne an dem aufgepressten Ritzel (7 oder 8 Zähne). Bei Verwendung des falschen Ankers greift das Ritzel nicht korrekt in das Getriebe ein.

Märklin Dampflok BR89
 
3. Schritt: Decoders und die Beleuchtung
    Der Decoder wird nun in den passenden Ort eingebaut. Meistens genügt es, ihn mit Heißklebestoff am passenden Ort zu befestigen. Als nächstes müssen die Lampenfassungen so angebracht werden, dass sie keinen Kontakt zum Gehäuse haben. Auch hier wird der Heißkleber wieder gute Dienste tun. In Hinblick auf die Digitalisierung der Lampenfassungen verweisen wir auf den letzten Absatz des Artikel.

Märklin Dampflok BR89
 
4. Schritt: Verdrahtung
    Die Verdrahtung des Decoders ist entsprechend der Einbauanleitung vorzunehmen. Bei der Verdrahtung der Lampenfassungen ist folgendes zu beachten:
    Die alten Märklin Loks haben meist Glühbirnen mit Schraub- oder Bajonettsockel. Bei diesen Glühlampen wird die Gehäusemasse automatisch als Rückleiter für die als Funktion schaltbare Beleuchtung verwendet. Der orange Rückleiter für die Beleuchtung dürfen hier nicht für die Beleuchtung verwendet werden. Die Beleuchtung muss also eine völlig neue Verkabelung erhalten, die keinerlei Kontakt mit dem Rahmen oder Gehäuse haben darf, sofern der Rahmen bzw. das Gehäuse aus Zinkdruckguss besteht. Wer diese Aussagen nicht beachtet, der hat später eine flackernde Lokbeleuchtung
Märklin Dampflok BR89
Märklin Dampflok BR89
Märklin Dampflok BR89
 
5. Schritt: Test der Lok
    Wenn die Verkabelung erfolgt ist, dann nochmals alles Überprüfen. Insbesondere, ob keinerlei Massekontakte bestehen, weder bei den Lampen, noch beim Motor. Ist alles zu eurer Zufriedenheit, dann kann die Lok auf ein Programmiergleis - ohne Oberteil - gestellt werden. Ohne Oberteil weshalb? Falls ihr beim Test des Decoders merkt, dass etwas nicht funktioniert, muss das Oberteil wieder abgenommen werden. Zum Test des Decoders seht in der Decoderbeschreibung und in der Beschreibung eurer Digitalzentrale nach. Wenn alles gut verlaufen ist, dann das Gehäuseoberteil aufsetzen.
Märklin Dampflok BR89
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Links zur Digitalisierung von Dampfloks
Digitalisierung einer BR89
Digitalisierung einer BR50


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Digitalisierung einer Ellok
Wir wollen uns nachfolgend mit dem Umbau einer Märklin Ellok auf Digital beschäftigen. Eigentlich läuft alles so ab wie bereits oben beschrieben, Es gibt aber auch hier einen kleinen Unterschied und zwar die Oberleitung. Bei der Digitalisierung einer Ellok sollte sehr genau überlegt werden, ob tatsächlich die Oberleitung in den Digitalbetrieb integriert wird. Nach unserer Auffassung bereitet dies nur Probleme, ohne das hier ein Zusatzgewinn an Spielfreude dazu kommt. Durch das Digitalsystem ist ja schon ein Mehrzugsystem möglich, weshalb noch die Oberleitung mit integrieren? Noch dazu sind dadurch Probleme nicht ausgeschlossen. Mit der Oberleitung kommt ein zusätzlicher Leiter hinzu, der eine zusätzliche Digitalzentrale benötigt. Mit der vorhandenen Zentrale geht das nicht.
Durch das Integrieren der Oberleitung in den Digitalbetrieb ergeben sich:
  • schlechtere Betriebseigenschaften
  • Gefahr, der Zerstörung eine der beiden Zentralen durch Kurzschluss oder nicht sauber umgeschalteten O/U-Schalters
  • Gefahr, Zerstörung der Digitalzentrale Kurzschluss bei den Oberleitungsdrähten
  • Digitalsignale können verfälscht werden
Wir werden aber euch hier nur den Schaltplan mit und ohne Oberleitung darstellen. Für den Umbau der Ellok nehmen wir wieder den einfachen Motorola-Decoder 60901 (Nachfolger des C90). Weitere Beschreibungen benötigen wir hier nicht. Alles geht so vor sich wie bei der Diesellok.


Verdrahtungsplan ohne Oberleitung

Märklin Ellok
 
Verdrahtungsplan mit Oberleitung

Märklin Ellok
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Links zur Digitalisierung von Elloks
Digitalisierung einer BR111
Digitalisierung einer BR141


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