Schalten auf der Modellbahn - hier: analoge Signalschaltungen - Formsignale
     


Schalten auf der Modellbahnanlage

- analoge Formsignalanschlüsse -


Wir wollen mit dieser Seite den Modellbahnern analoge Signalschaltungen (Formsignale) von verschiedenen Herstellern zeigen. Dadurch soll es Neuanfänger und vor allem auch Modellbahnern, die Modellbahnanlagen geerbt haben, leichter fallen, analoge elektrische Signale korrekt zu verkabeln. Der nachfolgende Aufsatz wird. soweit es unsere Zeit erlaubt, mit Schaltbildern immer wieder erweitert.
Rechtlicher Hinweis: Alle unsere Schaltbilder wurden sorgfältig überprüft, dennoch übernehmen wir keine Gewähr über die Richtigkeit der Schaltungen. Ferner dürfen die Schaltbilder nicht gewerblich genutzt werden.


Inhaltsverzeichnis:

Schaltungen: Formsignale - H0 -

Märklin - Formsignale

Trix-Express - Formsignale




Märklin Formsignale - H0 -

Märklin Formsignale (H0) - analoger Anschluss
Ältere Märklin Formsignale die hauptsächlich auf den alten M-Gleisen verwendet wurden werden in der Regel sinnvollerweise als Stromquelle mit einem alten Märklin Trafo verbunden und zwar am Ausgang für die Magnetartikel und nicht am Fahrreglerausgang. Sollte ein anderer Trafo verwendet werden, so ist sicherzustellen, dass dieser einen Wechselstromausgang besitzt und ferner mind. 14 Volt Ausgangsspanung bereit hält.
Nach den Anschlussarbeiten sollte gründlich ein Problelauf folgen. Am besten man testet mit einer kleinen Lok den stromlosen Abschnitt aus. Bei rotem Signal muss die Lok stehen bleiben, bei grün oder grün-gelb muss die Lok fahren. Bei Signalen mit Zugbeeinflussung sind spezielle Maßnahmen zu treffen, wenn die Strecke in beiden Richtungen befahren werden soll, da die Abschaltung des Haltabschnitts durch das Signal unabhängig von der Richtung wirkt. Im Märklinsystem werden deshalb außerhalb des Haltabschnitts zwei Schaltgleise verlegt, die einen Universalfernschalter (UFS) richtungsabhängig umschalten. Fährt nun ein Zug von hinten auf das Signal zu, schaltet es den UFS um. Dessen Kontakte versorgen den Haltabschnitt nun mit Strom, so dass der Zug weiterfahren kann, ohne vom Signal beeinflusst zu werden. Anschließend betätigt der Zug einen zweiten Kontakt, der den UFS wieder in seine ursprüngliche Position bringt und den Haltabschnitt wieder abschaltet. Der UFS beinhaltet ein bistabiles Relais. Man kann aber anstatt des Märklin Universalschalters auch andere technischen Möglichkeiten einsetzen.

Grundsätzlich besitzen die älteren Märklin Formsignale (vor der Jahrtausendwende) fünft Anschlüsse. Drei Anschlüsse für die Schaltung der Magnetspulen und zwei Anschlüsse (meistens an der Stirnseite des Signals) für die Zugbeeinflussung - Haltebereich vor dem Signal (Strom aus und Strom ein). Das nachfolgende Bild zeigt die grundsätzliche Schaltung auf.

Märklin Formsignal grundsätzliche Schaltung
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Formsignal - Nr.446
Das nachfolgende Schaltbild stellt die Schaltung des Formhauptsignales mit der Zugbeeinflussung (bei Halt des Signales wird der Zug automatisch angehalten) dar..

Märklin Formsignal 446
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Formvorsignale Nr. 7036; 7037; 7038
Das nachfolgende Schaltbild stellt die Schaltungen für das Formsignale 7036, 7037 und 7038 dar. Das Formvorsignal ist in Verbindung mit einem Formhauptsignal aufzustellen. Das Formvorsignal beinhaltet keine Zugbeeinflussung (automatischer Halt bei "Halt" des Formsignals).

Märklin Formsignal 7036, 7037, 7038     Schalbild Märklin Formsignal 7036, 7037, 7038
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Formhauptsignale Nr.7039 und Nr. 7040
Die Märklin Formsignale 7039 und 7041 werden mit einer Metallplatte an die Gleise angesteckt (eigentlich wird das Gleis auf die Platte aufgelegt). Die Signale sind vor der Jahrtausendwende produziert. Das Formsignal 7039 ist ein einflügeliges Formhauptsignal. Das Formhauptsignal mit der Nummer 7040 ist ein zweiflügeliges Formhauptsignal. Alle diese Formhauptsignale besitzen eine Streckenbeinflussung, wenn die Verkabelung entsprechend dem nachfolgenden Schaltbild vorgenommen wird.

Märklin Formsignal 7039 und 7040
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Formhauptsignal und Formvorsignal zusammenschalten Nr.7036, 7038, 7039, 7040, 7041
Die Märklin Formsignale 7039 und 7041 werden mit einer Metallplatte an die Gleise angesteckt (eigentlich wird das Gleis auf die Platte aufgelegt). Die Signale sind vor der Jahrtausendwende produziert. Damit die Modellbahn entsprechend mit einer vorbildgerechten Signalausstattung versehen werden kann, wird ein Formvorsignal und ein Formhauptsignal benötigt. Um beide gleichzeitig schalten zu können, müssen beide Signale - zur gleichen Zeit - den entsprechenden Schaltimpuls erhalten. Das nachfolgende Schaltbild zeigt die Schaltung mit Streckenbeeinflussung.

Maerklin Formhauptsignal - Formvorsignal
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Trix-Express Formsignale - H0 -

Trix-Express Formsignale (H0) - analoger Anschluss

Gleissperrsignal 6712
Das Trix.Express Gleissperrsignal ist mit einer Streckensperrautomatik ausgestattet. Dies bedeutet: wenn das Formsignal auf Halt schaltet (z.B. Abstellgleis) wird automatisch auch der betreffende Gleisabschnitt von der Spannung genommen. Natürlich nur, wenn die entsprechende Schaltung auch durchgeführt wird. Das nachfolgende Schaltbild zeigt die entsprechende Schaltung.

Trix Formsignal 6712
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