Schaltungen auf der Modellbahn - hier: analoge Schaltungen für Kräne, Zeitschalter, Blinklichtanlage, Einsatz der Schaltgleise
     


Schalten auf der Modellbahnanlage

-- Sonstige analoge Schaltungen --





Inhaltsverzeichnis -- Sonstige analoge Schaltungen

Märklin Kran - 7051 - H0 -

BTTB und Piko - Zeitschalter 8420 - H0, TT und N -

Simutronic - Halbwellen-Schaltgerät für Wechselstrombahnen -

Blinklichtanlage - H0, TT, N

Einsatz der Schaltgleise - H0, TT, N - Zweileiter-Gleichstrom und Dreileiter Wechselstrom

Schaltungen mit Dioden - H0, TT, N - Zweileiter-Gleichstrom und Dreileiter Wechselstrom





Märklin Kran 7051 - H0 -
Der Märklin Kran - Nr. 7051 - Spur: H0 - ist schon lange auf dem Markt und wurde mittlerweile von dem Kran Nr. 76151 abgelöst. Dennoch gibt es diesen Kran noch im Gebrauchthandel. Wir haben deshalb nachfolgend den analogen Anschluss des Krans dargestellt. Das Schaltbild von Märklin haben wir im rechten Bild festgehalten.

Märklin Kran 7051     Märklin Kran 7051
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BTTB und Piko Zeitschalter 8420 für H0, TT und N - Zweileitersystem -
Der BTTB (Berliner TT-Bahnen) kann vielseitig eingesetzt werden. Einsatzfelder für den diesen Zeitschalter sind z.B.:
  • automatischer Halt und Weiterfahrt an einem Bahnhof oder an einem Haltepunkt

  • Blinklichtanlage an einem Bahnübergang

  • automatische Beleuchtungsschaltung

  • Pendelstrecke
Eingesetzt kann der Schalter, sowohl bei der Spurgröße H0, TT und N

Zeitschalter-Zweileitersystem
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Simutronic Halbwellengerät für Wechselstrombahnen
Simutronik Halbwellenumschalter für Märklin (Nr.92004) ist ausschließlich für den Wechselstrombetrieb bestimmt. Das Gerät enthält ansonsten die gleiche Halbwellenschaltung wie bei Gleichstrombahnen. Dies bedeutet stark gedämpftes Anfahren und Abbremsen der Loks. Darüber hinaus erhöht der Halbwellenbetrieb das Durchzugsvermögen der Motoren. Dadurch können auch schwere Züge sehr langsam gefahren werden können. Geeignet ist das Gerät für alle Wechselstromfahrtrafos bis 2,5 Ampere. Das nachfolgende Bild zeigt das Anschlussschema.

Simutronic
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Blinklichtschaltung für H0, TT und N
Blinklichtschaltungen sind auf der Modellbahnanlage immer wieder erforderlich. Als erstes fällt hier einem die Blinklichtanlage an einem Bahnübergang ein. Aber auch bei der Darstellung von Baustellen ist eine Blinklichtanlage in den meisten Fällen erforderlich.

Die Frage ist nun für den Modellbahner, kaufe ich mir eine fertige Blinklichtschaltung oder baue ich sie selber. Die Antwort von uns ist, wenn einer mit dem Lötkolben umgehen kann für den ist es nicht schwierig sich eine Blinklichtanlage selbst zu bauen. Dazu kommt von uns nun das Hintergrundwissen.
Ein am allgemeinen Stromnetz angeschlossener Modellbahntrafo liefert in der Regel über den Sekundärausgang eine Wechselspannung um die 14 Volt bis 16 Volt. Damit werden bei den Modelleisenbahnen die Weichen, Lampen und Signale geschaltet. Nun kann man mit einer sog. Brückenschaltung die aus vier Dioden besteht die Wechselspannung in eine pulsierende Gleichspannung umformen. Damit können auf der Modellbahn alle Blinklichter und Lichterketten mit Leuchtdioden (LED) angeschlossen werden. Da die Leuchtdioden polaritätsabhängig (Diodentechnik) sind müssen sie an eine Gleichstromquelle angeschlossen werden. Bei der Brückenschaltung mit vier Dioden wird jeweils zwei Dioden abwechselnd die Stromführung übernommen. Die nachfolgende linke Blinklichtschaltung zeigt eine nicht geglättete Blinklichtschaltung. Das nachfolgende rechte Bild zeigt eine stabilisierte Blinklichtschaltung.

Blinklichtschaltung     Blinklichtschaltung
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Schaltgleise - H0, TT, N - Zweileitergleichstrom -

Piko Weichensteuerung mit Piko Schaltgleis - H0, TT und N -
Eine automatische Weichensteuerung ist mit dem Piko Schaltgleis möglich. So können richtungsabhängig entsprechende Weichen und auch Weichenstraßen geschaltet werden. Voraussetzung, dass die automatische Weichensteuerung funktioniert ist, dass die Wagen Metallräder besitzen. Der Schaltungstrick basiert auf folgender elektrischer Grundlage.
Das Schaltgleis funktioniert wie ein einfacher Kontaktschalter. Fährt ein Radsatz eines Zuges über das Schaltgleis, so wird ein Kontaktblech mit einer Schiene verbunden. Damit wird ein Stromkreis verbunden, der einen Stromimpuls an die Weiche gibt. Das Schaltgleis ist somit ein Momentenschalter.
Wir haben nachfolgend einen Schaltplan dargestellt, der automatisch die Weiche W1 auf "Geradeausfahrt" stellt, wenn ein Zug auf dem Gleis 1 aus dem Bahnhof fährt. Damit wird automatisch sicher gestellt, dass die Weiche immer korrekt "Gerade" geschaltet ist.
Da der Schaltstrom vom Gleis wahrscheinlich zu schwach ist um die Weichenschaltung korrekt vorzunehmen, haben wir ein bistabiles Relais eingesetzt, dass bereits bei kleiner Spannung schaltet.
Nach der Überfahrt des Weiche W1 fährt der Zug über ein zweites Schaltgleis und stellt die Weiche wieder auf "Abbiegen zu Gleis 2".

Piko-Schaltgleis-H0


Einschalten einer Bahnhofsbeleuchtung, bei Einfahrt eines Zuges - Gleichstrom- Zweileiter - H0, TT und N -
Ein weiteres Einsatzgebiet von Schaltgleisen ist z.B. das Einschalten der Bahnhofsbeleuchtung, bei Einfahrt eines Zuges in einen Haltepunkt. Beim Verlassen des Haltepunktes, wird die Bahnhofsbeleuchtung wieder ausgeschaltet. Wir benötigen hier 4 Schaltgleise und 1 Relais. Wichtig beim Einsatz von Schaltgleisen ist hier, dass lediglich die Lok Metallräder besitzt. Die Wagen müssen mit Plastikradsätzen ausgestattet werden, damit kein Kurzschluss am Relais entsteht. Ferner ist darauf zu achten, dass der Abstand der Schaltgleise mind. dem Abstand der größten Lok entspricht. Wir haben hier Piko Schaltgleise und ein Viessmann Schaltrelais genommen. Es können aber auch andere Schaltgleise von unterschiedlichen Herstellern genommen werden (außer Märklin-Schaltgleis). Ferner kann das Viessmann Relais ebenfalls durch andere Relais ersetzt werden. Werden Spulenrelais verwendet, ist darauf zu achten, dass die Spulenspannung nicht mehr als 5 bis 7 Volt beträgt, da sonst der Ansprechstrom vom Fahrregler, die Spulenschaltung nicht auslöst. Die Lok fährt ja nicht immer mit voll aufgedrehten Fahrregler.

Schaltgleis-H0
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Einschalten einer Bahnhofsbeleuchtung, bei Einfahrt eines Zuges - Gleichstrom- Zweileiter - H0, TT und N - mit dem Trix Relais 66597
Auch mit dem Trix Relais 66597 funktioniert z.B. das Einschalten einer Bahnhofsbeleuchtung ohne Probleme. Soll der Zug nur in einer Richtung fahren werden zwei Schaltgleise benötigt. Falls auch der Zug in Gegenrichtung das Licht schalten soll werden 4 Schaltgleise benötigt.
Sehen wir uns zuerst das linke untere Bild an. Hier wird das Bahnhofslicht nur bei der Zugfahrt in einer Richtung geschaltet (von links nach rechts). Bei dieser Schaltung werden nur zwei Schaltgleise benötigt und zwar Schaltgleis (Kontaktgleis) 1 und 3.
Der Zug kommt von links und überfährt das Kontaktgleis 1. Dadurch wird das Relais ausgelöst (Kontakt 1 und 2 werden geschlossen) und die Lampen leuchten. Bei der Weiterfahrt des Zuges fährt er über das Kontaktgleis 3. dadurch schaltet das Relais wieder in Ruhestellung (Kontakt 1 und 2 werden geöffnet) und das Licht erlischt.

Das rechte untere Bild zeigt dann die Schaltung mit Gegenverkehr.

Schaltgleis-66597    Schaltgleis-66597


Einschalten einer Bahnhofsbeleuchtung, bei Einfahrt eines Zuges - Dreileiter - Wechselstrom (Märklin-System) - H0 -
Das nachfolgende Schaltbild zeigt die gleiche Situation wie im vorigen Schaltbild. Allerdings wird hier die Schaltung im Dreileiter Wechselstromsystem (Märklin) dargestellt. Wir verwenden hier das Schaltgleis von Märklin. Dabei müssen wir noch unterscheiden zwischen M-Gleis (5147, 5146), K-Gleis (2299) und C-Gleis (24994). Wir haben hier ein K-Gleis Schaltgleis gewählt. Die Schaltung ist aber bei M-Gleis und C-Gleis identisch. Der Unterschied beim C-Gleis-Schaltgleis ist der, dass es eine Richtungserkennung besitzt.

Märklin Schaltgleis-H0

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Schaltungen mit Dioden
Dioden können auf der Modellbahnanlage in vielfältiger Weise zum Einsatz kommen. Meistens werden Sie zur Herstellung einer Gleichspannung verwendet. Aber auch bei der Zugbeeinflussung leisten Sie wertvolle Dienste. So kann mit einer Diodenschaltung in einer Richtung der Zug vor einer Signalanlage angehalten werden. Während der Gegenzug ohne Probleme den Signalbereich - ohne Anzuhalten - durchfahren kann. Die nachfolgenden Schaltungen sollen euch zeigen, wie Dioden auf der Modelleisenbahnanlage eingesetzt werden können.
Vorab noch ein Hinweis. Vielfach werden von den Modellherstellern sog. Streckengleichrichter angeboten. Dazu muss man wissen, dass ein Streckengleichrichter nichts anderes ist als eine Diode. Der Preis für diese Gleichrichter ist aber um ein vielfaches höher, als wenn eine Diode aus dem Elektromarkt eingesetzt wird. Wenn wir also Streckengleichrichter verwenden, dann kann genauso eine einfache Diode eingesetzt werden. Übrigens haben wir zu den Dioden einen Aufsatz in unsere Homepage eingestellt.
Die nachfolgende Schaltung zeigt euch einen Signalhalt. Der Zug kommt von rechts und soll an dem Signal hatlen. Dementsprechend wurde hier ein Halteabschnitt eingefügt. In Gegenrichtung soll der Zug aber durchfahren können, ohne Halt. Dazu benötigen wir nun den Streckengleichrichter (= Diode). Da die Diode den Strom nur von Plus nach Minus durchlässt, können wir uns dies zunutze machen und durch die Diode die Gegenrichtung frei geben. Die Diode lässt also den Strom von Plus nach Minus durch.


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