Schaltungen auf der Modellbahn - hier: Schrankenanlagen in H0, TT und N
     


Schalten auf der Modellbahnanlage

-- Schrankenanlagen bzw Bahnübergänge H0, TT und N --





Inhaltsverzeichnis

Faller - Bahnübergang - Faller - H0 -

Rokal (VEB) - Bahnübergang - TT -

Märklin Bahnübergang Nr. 7192 und 7292 - H0





Faller Bahnübergang / Schranke Nr. B-174 - H0 -
Der Bahnübergang von Faller (B-174) in Spurgröße H0 kann für alle Schienensysteme in H0 verwendet werden. Der Betrieb der Schrankenanlage erfolgt mit einem Motor der mit einer Wechselspannung zwischen 14 und 16 Volt betrieben wird. Der Motor dreht nur in einer Richtungt und über einen Schalter wird das Getriebe entsprechend gesteuert. Zum Betrieb müssen drei Kabellitzen mit den Farben grün, gelb und blau entsprechend verdrahtet werden. Die Schrankenanlage kann wie folgt betrieben werden:
1. elektrisch Manuell
2. automatisiert mit einem Relais
Das linke Schaltbild zeigt den elektrisch manuellen Betrieb. Dabei geht die Schranke entsprechend derm Schaltpult auf bzw. ab.
Das rechte Schaltbild zeigt den automatischen Schrankenbetrieb. Allerdings gibt es hier viele Variantionen mit Schaltgleisen etc. Wir haben uns hier für eine einfache Form entschieden und zwar die mit zwei Reedkontakten. Die Schaltung ist sehr einfach und kommt mit einem einfachen bistabilen Relais aus. Wenn ein Zug aus einer Richtung über den Reedkontakt fährt wird das Relais ausgelöst und die Schranke fährt herunter. Nach dem Überfahren der Schranke kommt der Zug über das zweite Relais und auch hier wird wieder ein Schaltvorgang über das Relais ausgelöst. Die Schranke fährt wieder hoch. Diese Schaltung ist für eingleisige Strecken ideal. Bei Zweigleisigen Strecken wird es komplizierter, wenn zur gleichen Zeit die Züge aneinander vorbeifahren.

Faller Bahnübergang-B-174     Faller Bahnübergang-B-174
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Rokal (VEB) - Bahnübergang / Schrankenanlage - TT - Nr. 5812-213-1
Der Rokal Bahnübergang in der Spurgröße TT ist mit einem elektromotorischen Antrieb ausgestattet. Eigentlich stammt der Bahnübergang von den VEB-Werken. Um den Bahnübergang zu betätigen benötigt man einen Impulsschalter oder den Rokalschalter Nr. 8211. Durch Drücken der Schaltertaste wird ein kurzer Stromimpuls ausgelöst. Dieser setzt den Schrankenmotor in Bewegung. Die Schranke öffnet sich. Wenn die Schranke geschlossen werden soll, muss wieder die Stellpulttaste kurz gedrückt werden.
Das rechte Bild zeigt die Schaltung als automatische Schrankenschaltung, die durch den Zug selbst ausgelöst wird. Dazu werden sog. Kontaktgleise benötigt.

Schranke-Rokal-5812     Schranke-Rokal-5812
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Märklin Bahnübergang Nr. 7192 und 7292 - H0 -
Die Schaltung bei den Märklin Bahnübergängen - im analogen Modus - entspricht sicherlich nicht dem Vorbild. Die Schranken werden über ein Kontaktgleis geöffnet. Nach der Überfahrt des Zuges erlischt der Kontakt und die Schranken öffnen sich. Das Heben und Senken der Schranken erfolgt aber nicht langsam, sondern plötzlich. Wir haben allerdings die Schaltung dahingehend abgeändert, dass wir das sich direkt im Bahnübergang befindliche Gleisstück mit dem Schaltelement mit einem normalen Gleisstück austauschen.
Der Schrankenantrieb besteht aus einer Spule mit einer sich darin befindlichen Eisenstange. Dies ist also ein Relais. Wird Strom auf ein monostabiles Relais gegeben (Relais mit nur einer Spule), wird die sich in der Spule befindliche Eisenstange angezogen und die Schranke wird geschlossen. Wird die Stromzufuhr unterbrochen, geht die Eisenstange in der Spule in ihre Ausgangslage zurück und die Schranke öffnet sich (siehe auch Bild). Der Vorteil unseren Schaltung liegt darin, dass wir die Schranke für das M-Gleis, K-Gleis und C-Gleis verwenden können, ohne uns das jeweilige Schaltgleis besorgen zu müssen. Ferner fehlen bei gebrauchten Schrankenanlagen meistens die Gleise.
Das linke Bild stellt den Zustand vor der Einfahrt des Zuges in den Schrankenbereich dar. Die Schranken stehen auf "offen".
Das rechte Bild stellt den Zustand des Zuges im Schrankenbereich dar. Die Schranken stehen auf "geschlossen".
Wichtig ist, dass der letzte Wagen und mehrere Wagen im Zugverband Stahlräder besitzten, damit ein Kontakt von Schiene zum Radsatz hergestellt wird.

Märklin Bahnübergang 7191 und 7292     Märklin Bahnübergang 7191 und 7292
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Das Schöne an dem Märklin Bahnübergang ist, dass er auch für das Zweileiter-Gleichstromsystem einsetzbar ist, also sowohl für Spur: H0 als auch für TT und N. Hierzu muss, da der Mittelleiter fehlt, zur Feststellung, ob sich der Zug im Schrankenbereich befindet oder nicht ein Kontaktelement eingefügt werden. Dies kann ein Reedkontakt oder ein Zweileiter-Schaltgleis sein. Wir haben uns hier - um die Schaltung nicht unnötig zu verkomplizieren - für ein Schaltgleis entschieden. Das Schaltgleis hat den Vorteil, dass es bei Berührung durch die Räder eines Zugverbandes einen Kontakt abgibt. Wenn die Räder wieder von dem Schaltgleis genommen werden, dann bleibt der Kontakt aus. Das machen wir uns zunutze, um festzustellen, ob sich im Schrankenbereich noch ein Zugverband befindet und wenn ja wird Strom an das Relais abgegeben und die Schranke ist geschlossen. In unserem Schaltbeispiel haben wir ein Piko Schaltgleis gewählt. Es kann aber jedes Zweileiterschaltgleis verwendet werden. Die beiden nachfolgenden Schaltbilder zeigen nun die entsprechende Schaltung, die sowohl für H0, TT und N angewendet werden kann.

Märklin Bahnübergang 7191 und 7292     Märklin Bahnübergang 7191 und 7292
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